Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

 
Fallwind
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Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 12.01.2023 - 14:42 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

ich lese schon seit geraumer Zeit mit Vergnügen mit und habe mich jetzt angemeldet.
Mein Plan ist, aus Discount- und Gebrauchtteilen eine KWA zusammenzubauen, die ein klein wenig mehr als ein nettes Spielzeug ist. Grundsätzlich gehe ich an alles auf die gleiche Weise ran: Ich belese mich zu Dingen, von denen ich keine Ahnung habe (das meiste), probiere für wenig Geld etwas aus, trete in die Tonne, was ohne Funktion ist und komme schließlich zu einem akzeptablen Ergebnis zum Bruchteil der Kosten, die manch andere aufwenden.
Ich bin daher nicht beleidigt, wenn Ihr meine geplante Anlage als Vogelscheuche bezeichnet, aber hoffe natürlich, dass von dem Ehrgeiz etwas überspringt, aus fast nix was Funktionsfähiges zu machen.

Das ist das Spielzeug, das ich im Blick habe:
VEVOR 3-Flügler horizontal

Alles, was ich in Blogs, Käuferbewertungen und Foren über VEVOR, Istabreeze, Tesup usw. bisher gelesen habe, weist darauf hin, dass es
a) bei der Verarbeitungsqualität der Discountanlagen eine hohe Streubreite gibt und
b) die elektronische Steuerung (Generator, Laderegler, Bremse, Dumpload) verhindert, dass die Dinger Ertrag bringen und nach kurzer Zeit die mechanischen Komponenten zerstört.

Mein Ziel ist, eine 12V-Batterie bei Windgeschwindigkeiten von 6m/s langsam laden zu können und bei 11 m/s (haben wir gerade hier) einen kleinen Bauwagen ein paar Grad wärmer zu bekommen.

Der Global Wind Atlas nennt für den geplanten Standort (MV Binnenland) in 10m Höhe 214 W/m² und 5.43 m/s als Durchschnittsgeschwindigkeit. 6-7m/s sind auch in der warmen Jahreszeit möglich. Ab Oktober weht es hier, dass die Dachziegel klappern und Äste runterkommen. Der Aufstellort ist Wiesenrand, Nabenhöhe 9m, allerdings zwischen 7m hohen Nadelbäumen.

Und jetzt Ihr mit allem, was Euch dazu einfällt und bestimmt vielen Fragen. Die beantworte ich gern, wenn ich kann.

Vielen Dank!
Fallwind
wieso
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 12.01.2023 - 15:40 Uhr  ·  #2
:lol: Hello and welcome here

das ist wahrlich ein Vergnügen hier ( meistens :D )


Erste Frage an Dich , bzw was hasst Duschon an Equippment , oder solls ne neu Inselanlage werden ? Da Du 12 volt ansprichst , hasst Du wohl schon eine Batterie
Carl
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 12.01.2023 - 17:35 Uhr  ·  #3
Ein Bauwagen - kleine Räume lassen sich ziemlich leicht und schnell warmbekommen und halten wenn sie gut gedämmt sind - Decke, Wände und Boden mit holz beplancken bzw. verschalen, zusätzlich zu den normalen Aufbauten, das bringt schon 50% geringeren Energie Aufwand - mindestens.

so ein kleines Windrad wird Dir kaum wesentlich was beim Heizen beitragen, ein kleiner Holzofen den Du mit überall auffindbaren Totholz befeuern kannst gibt Dir die Gemütlichkeit mit der das Rumpielen mit einem Windrad dann auch Spass machen kann. Also kleine Verbraucher wie Handy laden, Ledbeleuchtung , vielleicht noch das Touchpad, sowas liesse sich damit und einem Speicherakku vielleicht nutzen, aber heizen?

Wenn der Wagen nicht volle Kanne gut gedämmt ist bringt heizen mit sowas so gut wie null. Gute Dämmung und Wärmerückgewinnung bei der Lüftung ist das Geheimnis des Erfolges! Dann kann schon die Körperwärme bei einem kleinen Raum was ausrichten!
Fallwind
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 12.01.2023 - 20:01 Uhr  ·  #4
Vielen Dank für Eure Vorschläge! Momentan ist das gesamte Projekt noch im Ideenstadium. Ich habe zwar Komponenten für eine Guerilla-PVI-Anlage (ein bisschen mehr als ein Balkonkraftwerk). Die ist aber mit zwei 180 Ah AGM-Batterien auf 24V ausgelegt und, verglichen mit dem geplanten Windrad, schon eine Klasse höher. Auch die PV soll vorerst als Insel betrieben werden und ist isoliert vom Windrad zu sehen. Beides sind Bastelprojekte, aus denen ich lerne.

Für mich ist dieser Thread erst mal ein Brainstorming mit dem Gedanken: Wie kann ich das VEVOR-Spielzeug modifizieren, sodass ein geringer Ertrag rauskommt anstatt dass mir die Mühle Leistung zieht und die Batterie ruiniert? Die erste Idee wäre dabei, den eingebauten Laderegler gegen einen besser geeigneten auszutauschen und ggf. andere Rotoren anzuschrauben. Auch eine größere Windfahne könnte Sinn machen, wenn ich so kreuz und quer lese . Habt Ihr dazu Vorschläge? Und welche Batterieart hat welche Vorteile? Bisher gehe ich davon aus, dass ich irgendwem eine nicht mehr ganz frische Bleisäurebatterie abluchse.

Und ja, der Bauwagen wird auf jeden Fall gedämmt und einen netten kleinen Holzofen bekommen. Der Gedanke mit dem Heizen in Bezug auf das Windrad war eher: Bei 11m/s geht mit das Spielzeug kaputt, also suche ich mir einen geeigneten Heizstab als Dumpload. Das Heizen wird nicht als ständig verfügbares Feature geplant.

Garantie und Gewährleistung ist mir bei dem Projekt völlig egal. Ich weiß, was ich bekomme, wenn ich mir ein Windrad für 140 € kaufe und will einfach etwas Pfiffiges damit anfangen anstatt mich darüber aufzuregen, dass es keine 300W liefert.

In diesem Sinne freue ich mich auf pfiffige Hacks und Hinweise auf Komponenten, die das VEVOR-Spielzeug zu einer nützlichen Konfiguration erweitern.
FamZim
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 13.01.2023 - 10:30 Uhr  ·  #5
Hallo Fallwind

Ich gehe die Sache mal anders an.
Energie rechnet sich aus Kraft mal Weg.
Die kleinen Stallanlagen erzeugen aber durch einen Einstellwinkel der Blätter eher Gondelschub als Drehmoment.
So kommt es das sie oft erst bei 5 m/sek anlaufen aber schon bei 10 m/sek ungebremst auseinander fliegen können.
Das ist eine völlige Fehleinstellung der Blätter, wenn wirklich die Leistung des Windes geerntet werden soll.
In einem Beitrag vor Jahren gegen den schlechten Anlauf riet Ich den Anströmwinkel durch zwischenlegen eines kleinen Keils den Einstellwinkel zu erhöhen , und siehe da es war wesentlich besser.
Da die geerntete Energi nicht im Generator und auch nicht durch den Regler entsteht, sondern am Windrad,muß genau dieses und nur dieses obtimiert werden.
Propeller werden immer mit Durchmesser und Steigung angegeben, was ich von Windrädern noch nie gelesen habe.
Zum Beispiel mit 1 m Durchmesser und 1 m Steigung erreicht es maximal die 3,14 fache Windgeschwindigkeit im Lehrlauf.
Sieht man sich einen solchen Propeller mal an hat dieser überhaubt keine Ähnlichkeit mit den gängigen Repellern.
Selbst mit 0,5 mSteigung ist er noch sehr verdreht " geschränkt " und würde nur 6,28 m/sek an der Blattspitze erreichen.
Der würden belastet, und mit 20 % Schlupf auch bei 20 m/sek Wind noch nicht auseinander fliegen.
Er wirt ein hohes Drehmoment haben ,viel höher als die Stallrotoren und mehr Leistung ernten.
Die Blätter von Deinem dreiblatt Beispiel wären da gut geeignet.
Die Drehzahl ist aber geringer und der G dadurch grösser und schwerer.
Alle Rotoren die Ich gebastelt habe haben große Steigung und laufen bei geringem Wind an.
Mache am besten die Blattbefestigung verstellbar und probiere selbst!

Gruß Aloys.
Fallwind
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 15.01.2023 - 19:06 Uhr  ·  #6
Guter Vorschlag! Danke Aloys!

Wenn ich mir allerdings diese Bilder von der Rotoraufnahme ansehe, scheint dort wenig Platz zu sein, um noch einen Keil darunter zu klemmen. Ich müsste ja sowohl unter den Rotoren als auch einen umgekehrt geformten Keil von oben einsetzen, damit die Schraube gerade im Gewinde sitzt und es mir nicht ausreißt.

Ohne Test ist mir auch nicht klar, in welche Richtung ich bei diesem Rotorprofil den Keil einsetzen muss, um die Steigung zu vergrößern.
Was haltet Ihr von der Idee, andere Rotoren anzuschrauben? Denkt Ihr, dass die Rotoren des fünf-flügeligen Modells passen würden und besser geeignet sind, vorausgesetzt die Bohrungen passen?
5-flügeliges Modell
Carl
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 16.01.2023 - 07:18 Uhr  ·  #7
Wenn der Standort an mittleren Windgeschwindigkeiten nur bis zu 4 m/sec und darunter hergibt dann sind das Schwachwindbedingungen an denen sowohl ein Rotor mit fünf Flügeln als auch Aloys Vorschlag etwa gleich gut funktionieren würde.

Erst bei 5-6 m/sec fängt es an interessant zu werden für schneller laufende Rotoren mit weniger und schlankeren Flügeln und dann auch eher flachen Anstellwinkeln.

Die meisten Standorte in Deutschland sind Schwachwindgebiet, zumindest in Bodennähe bis 10 m etwa.
Fallwind
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 16.01.2023 - 08:01 Uhr  ·  #8
Danke Carl!

Ich denke, ich muss es einfach live testen. Der Standort ist einigermaßen windreich. 5-6m/s kommen über das Jahr gesehen ziemlich häufig vor, von Oktober bis April haben wir oft höhere Windgeschwindigkeiten.
Wenn Ihr auf dieser 360°-Ansicht das Bild dreht, sodass der rote Kompasspfeil auf 2 Uhr steht, dann auf die Kirche zoomt und entlang der linken Turmkante senkrecht nach unten geht bis zu den Bäumen am Rand des grün leuchtenden Wiesenstücks, dann habt Ihr den geplanten Standort. Die Hauptwindrichtung ist SSW.

Wegen der Unsicherheit, ob ich überhaupt ein funktionierendes Spielzeug bekomme, ob die Rotoren sich bei 2m/s oder erst bei 5m/s anfangen zu drehen und ob die Lautstärke erträglich ist oder, wie ein Nutzer schrieb, das Kreischen 150m gegen den Wind zu hören ist, werde ich die Anlage erst mal auf einem verfügbaren Mast in 3,80m Höhe testen.
Che
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 16.01.2023 - 19:57 Uhr  ·  #9
In Varchentin, MC Pomm, ist der Mittelwind ca. 4,6 m/s und die Hauptwindrichtung WSW. Soweit in 10m Höhe ganz gut.

Bei der kleinen Mühle wird wieder Folgendes das Problem sein:
Chinesische Deklaration der Nennspannung bei Nennleistung und Nenn-Windgeschwindigkeit,
nicht aber für Lade-/Einspeisungsbeginn.
D.h. Bei 3 m/s nur um 3 V DC.

Um das hoch zu setzten, wird mit Boostern gearbeitet. Wenn sie denn wenigstens funktionieren würden....

Windrad + dieser bekannte Laderegler wahrscheinlich systemischer Schrott. Daher so billig.

Wie abändern? Guter Rat schlecht zu haben. Blattanstellwinkel ändern jedenfalls nicht.

Wenn es ein 48V Windrad wäre, dann evtl. zum Laden eines 12V Akkus geeignet.
FamZim
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 09:43 Uhr  ·  #10
Hallo

Ich weiß nicht wie viele Propeller ( Klappropeller und Starrpropeller ) bei mir entstanden sind , jedenfals wurden Feineinstellungen Wie Spurlauf und Eistellwinkel, die nur in komplettem Zustand flach auf einem Tisch zu sehen, sind immer an der Auflage der Verschraubung gemacht.
Das geht an einzelnen Blättern sehr gut und auch sehr genau.
Da bei den Blättern in Deinem Bild haubtsächlich die Schrauben die Fliekräfte aufnehmen und nicht unbedingt der Anpressdruck kann da sogar der Einstellwinkel nachgearbeitet werden.
Ängstliche dann eben mit kleinem Keil zum unterlegen, eine Kante möglichst auf null auslaufent und die andere 1, bis 1,5 mm also fast nix .
Haubtsache die Winkel aussen , flach auf dem Tisch, sind nachher gleich und grösser.

Gruß Aloys.
Carl
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 10:57 Uhr  ·  #11
Ich bin auf jeden fall auch der Meinung dass man den Repeller bzw. die Flügel mit ihren Stellwinkeln sowie die Flügelzahl nach den mittleren Windgeschwindigkeiten am Standort wählen oder passend ändern kann um so optimalere Leistungsbeiwerte zu erhalten.

Der Standort hier scheint allerdings nach Aussage von Fallwind recht windreich zu sein mit mindestens 5 m/sec im Schnitt. Da würden dann zu weite Anstellwinkel bewirken dass die Flügel bei stärkerem Wind in Spitzen nicht etwa schneller drehen sondern ohne Nutzung der Mehrenergie stallen.

Bei einem Segelboot wird der Segel Anstellwinkel in der Hinsicht mit der Schot ständig reguliert und zwar nicht nur zur Wind- und Fahrtrichtung sondern auch zu der Windgeschwindigkeit!
Che
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 12:41 Uhr  ·  #12
Wenn der Generator mit seiner Spannung nicht zur Batterie passt, der Laderegler das auch nicht oder nicht hinreichend korrigiert,
wäre Rummachen an den Einbauwinkeln die falsche Baustelle.
Carl
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 13:09 Uhr  ·  #13
Hinzu kämer dann nur noch dies: "Der Standort hier scheint allerdings nach Aussage von Fallwind recht windreich zu sein mit mindestens 5 m/sec im Schnitt"
Fallwind
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 13:16 Uhr  ·  #14
Vielen Dank Che, Aloys und Carl!

Die erste Voraussetzung, ein windreicher Standort, scheint schon mal gegeben zu sein. Meine Zahl aus dem GWA für den Mittelwind in 10m Höhe liegt sogar über 5m/s. Woher stammt Deine Angabe, Che?

Fürs erste werde ich die Anlage wohl unverbastelt testen, bevor ich mich ans Feintuning der Flügel mache. Der Aufstellort für den Test ist zwar ungünstiger wegen der Verwirbelungen, aber ich will erst mal sehen, ob ich überhaupt ein lauffähiges Gerät bekomme. Mehr Hoffnung setze ich in die elektrische Modifikation. Wenn ich durch Erfahrungsberichte, Foren und Bewertungen lese, scheint mir, dass die Billiganlagen bei den meisten enttäuschten Anwendern an zu wenig Wind scheitern und an Ladereglern, die nicht zum Design passen.
Zitat
Um das hoch zu setzten, wird mit Boostern gearbeitet. Wenn sie denn wenigstens funktionieren würden....
Windrad + dieser bekannte Laderegler wahrscheinlich systemischer Schrott. Daher so billig.

Mein Verdacht ist, dass da etwas zusammengeschraubt wird, was gar nicht passt, nur weil die Komponenten günstig verfügbar sind. Von den Fotos und der Beschreibung her machen zumindest das Gehäuse und der Hub einen ordentlichen Eindruck.
Was wäre, wenn ich den Laderegler durch einen anderen regelbaren Step Up DC/DC-Wandler ersetze, und welcher würde passen, um z.B. von 5V auf stabile 15V zu kommen? Und wie geht es hinter dem Step Up weiter?
FamZim
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 17:12 Uhr  ·  #15
Hallo

Zusammenfassung.
Ein Windrad wirt so betrieben wie es geliefert wirt, eher noch Heilig gesprochen und unveränderbar betrieben.
Großwindanlagen werden ständig an den Blättern verstellt für die maximale Windernte.
Ebenso die Segel die angesprochen wurden ständiger Nachfürung bedürfen.
Bei der angesprochenen Vermessung im Windkanal denke Ich das gemessen wurde wie geliefert, und nicht was das Windrad wirklich leisten kann.
Für mich ist so etwas sehr enttäuschent, weil es sehr teuer ist aber nichts bringt was weiter hilft.

Gruß Aloys.
Pau Te
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 17:58 Uhr  ·  #16
Lieber Aloys, wenn du nicht bald das Wort --- wird --- so richtig schreibst , nicht mehr --- wirt ----, schreibe ich
12 Volt Akku nur noch so---12 Wold Aggu
Es kommt von werden nicht von Schankwirtschaft.

Nichts für ungut und Grüsse
Paul
FamZim
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 19:07 Uhr  ·  #17
Hallo

Bestimmte Wörter sind mir echt ein Rätsel, ist aber auch kein Rechtschreibforum hier oder, werde Mir aber weiter Mühe geben .

Gruß Aloys.
Carl
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 19:42 Uhr  ·  #18
Paul Te & Aloys: Ohne Rechtschreibfehler wäre das echt langweilig hier :-)
Pau Te
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 17.01.2023 - 19:51 Uhr  ·  #19
Alöys & Carl
eigentlich zwei ganz witzige und hintergründige
Antworten.

Paul
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Re: Upgrade von VEVOR-Billiganlage zu funktionierendem Windrad?

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Gepostet: 18.01.2023 - 10:27 Uhr  ·  #20
Zitat
Großwindanlagen werden ständig an den Blättern verstellt für die maximale Windernte.
Das eben stimmt laut Aussage von Ora nicht, und der hatte mit Groß-WEA zu tun.
Da gibts ne Segelstellung zum Stoppen, ne Anlaufstellung, die sehr bald in die Betriebsstellung über geht. Ab da wird im Großen und Ganzen nicht mehr verstellt, sondern mit der nachfolgenden Elektronik optimiert.

So auch bei den Kleinen, Ungepitchten, nur dass sie eben im Anlauf Nachteile haben.

Man darf davon aus gehen, dass auch kleine Blätter irgendwann mal auf Optimum berechnet wurden.
Dass man anschließend alles Mögliche, auch Unpassendes kombiniert, ist eine andere Sache.
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