HI-VAWT DS-300

 
foxi
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HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 04.04.2023 - 10:01 Uhr  ·  #1
Kennt jemand dieses Vertikalachs-Windrad oder hat Erfahrung damit?
Es wird auf YT vielgepriesen, leider finde ich im Netz keinen deutschen Händler.

http://www.hi-vawt.com.tw/en/ds3000w.html
WL01
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 04.04.2023 - 12:23 Uhr  ·  #2
Der DS-300 wird bei Amazon, allerdings bei diversen Anbietern als 100/200/300 Watt-Version angepriesen; z.B.:
https://www.amazon.de/SGSHQQ-H…1&sr=8-109

Habe ich mir auch schon überlegt zu kaufen, aber,...
Übrigens, Du hast den DS-3000 verlinkt! Den habe ich schon einmal in Aktion (April 2017) gesehen.
foxi
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 04.04.2023 - 19:41 Uhr  ·  #3
Danke für die schnelle Antwort, für den link und das Video!

Ja da habe ich aus Versehen die DS-3000 verlinkt, was heißt das "aber" in deinem Post?
Hast du auch Bedenken wegen der Funktionalität?
Konntest du mit dem Betreiber der DS-3000 in deinem Video sprechen über seine Erfahrungen?
WL01
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 05.04.2023 - 09:51 Uhr  ·  #4
Leider konnte ich den Betreiber 2017 damals nicht kontaktieren, da er nicht zu Hause war und seine anwesende Verwandten keine Ahnung hatten. Außerdem war ich damals noch am Anfang meiner Wind-Aktivitäten. Was mir damals z.B. Fragen aufwarf, weshalb hier ein Betonsockel und erst darauf ein Mast verbaut waren. Kann ich heute z.B. beantworten, dies liegt an den eigenartigen Bestimmungen des österreichischen Baurecht. Die Kippmass-Bestimmung besagt nämlich, dass das gesamte Windrad, wenn es umkippen sollte, immer auf dem eigenen Grundstück zu liegen kommen muss. Wenn der Mast mit Windturbine beispielsweise 10 Meter hätte, müsste das Grundstück zumindestens 20x20x20 Meter umfassen, sollte es jedoch schmäler sein, wird keine Baubewilligung gegeben. Und dies hat der Betreiber der DS-3000 offensichtlich umgangen, indem er den Mast nur rund sieben Meter hoch gebaut hat und ihn auf ein ca. drei Meter hohes (schmales) Betonfundament gestellt hat, dann ist die Kipplänge nur mehr sieben Meter und er erfüllt die Bestimmung mit seinem an dieser Stelle nur ca. 14 Meter breiten Grundstück.

Was mir damals und auch heute noch Bedenken gab/gibt (deshalb aber...), es war damals sehr stürmisch, Böen um 60-70 km/h, und dafür drehte sich das Windrad relativ langsam. Der DS-3000, aber auch der DS-300 bestehen aus nur drei recht dünnen geraden Darrieus-Rotorblättern und aus zwei relativ großen Savonius-Rotoren (innere Schaufeln), alle aus Aluminium. Das gibt der Konstruktion einen sehr stabilen, aber auch für die Leistung einen recht teuren Hintergrund. Wobei die Savonius-Rotoren nur den Anfangswiderstand überwinden, die eigentliche Leistung bringen dann die Darrieus-Rotoren und die sind eben im Verhältnis relativ klein, zumindestens beim DS-300er.

Andererseits wäre der DS-300 ein ideales Gerät für Schwachwindgebiete. Und ich hätte ihn damals wahrscheinlich gekauft, wenn er damals (2017-2018) verfügbar gewesen wäre. Er ist bei Amazon aber erst seit 2022 gelistet, da habe ich meine Chinawindräder schon aufgestellt gehabt und kämpfe mich seit damals durch die sehr ineffektiven Laderegler durch und weiß nicht welche optimal für meine Konfiguration sind.
Carl
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 05.04.2023 - 11:15 Uhr  ·  #5
Deine Helixläufer die Du jetzt auf dem Garagendach hast machen optisch einen eleganteren Eindruck als die eher plump wirkenden DS Modelle. Für Schwachwind lassen sich auch Helixläufer durch mehr Flügelabdeckung und Profildicke oder entsprechend mehr Flügel optimieren.

Man kann es den Herstellern aber auch nicht verübeln wenn sie ihre Modelle vorrangig für gute Standortbedingungen auslegen! Tröste Dich damit dass Deine Helixläufer perfekt zu dem Erscheinungsbild bei Dir passen!
Che
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 05.04.2023 - 11:38 Uhr  ·  #6
Eleganz hilft aber nicht über zu klein und bezüglich Spannungslage mangelhaft hinweg.

Finde die Bauarten in Schneebesen-Form garnicht schlecht. Wäre zurück zu den Wurzeln.
Großer Vorteil:
Fast nur Zugkräfte in den Blättern, bei Fliehkraft. Keine Biegebelastung
Auch kleinere Generatoren nötig, da TSR um 5.
Aber:
Ohne Anlaufhilfe nicht startfähig. In den Windfeldern der USA hat man vermutlich den Generator als Anlaufhilfe genommen.
Hier eben 2 gekreuzte Savonius, offensichtlich gut abgestimmt.

Wenn also die Spannunglage verwendbar ist, nicht 48V bei 11 m/s, wie in CN oft üblich,
oder man eben bei Anlauf dann von 12 bis 24V ausgeht,
warum nicht?
Carl
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 05.04.2023 - 16:44 Uhr  ·  #7
Das ist richtig, Eleganz hilft eher beim Entspannen! :-)
foxi
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 06.04.2023 - 09:10 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von WL01

....da habe ich meine Chinawindräder schon aufgestellt gehabt und kämpfe mich seit damals durch die sehr ineffektiven Laderegler durch und weiß nicht welche optimal für meine Konfiguration sind.

Gibt es für deine Helixwindräder oder Chinawindräder eine Bezugsquelle oder Webseite?
Wie bist du damit zufrieden?
Sind nur die Laderegler ineffektiv und das Windrad selber effektiv?
WL01
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 06.04.2023 - 11:41 Uhr  ·  #9
Nun, kann man so nicht beantworten.
Ohne angeschlossenem Laderegler produziert eines meiner Räder bei starkem Wind zwischen 15 bis 22 Volt an zwei Wechselstrompolen. Wenn man einen Laderegler dranhängt holt sich dieser von der Turbine Leistung, reduziert die Rotationsgeschwindigkeit und dann stehen nur mehr 6 bis ca. 12 Volt zur Verfügung. Die Laderegler beginnen jedoch erst so bei 12,5 Volt Leistung abzugeben. Erst bei Sturm (24 -30 km/h) erbringt das Rad samt Laderegler eine passable Leistung für den Batteriepuffer. Aber die angepriesenen 800 Watt bringt das System nie, maximal erst bei so ca. 16 m/s (ca, 52 km/h) und das ohne Laderegler! Nur dann rotiert die Turbine mit ca. (16/(0,65*Pi) = 7,8 Umdrehungen in der Sekunde. Ob das die Turbine lange aushält ist so die Frage, ich hatte immer einen Laderegler angeschlossen und der bremst die Turbine dann stark ein.

Ich habe (allerdings bei Ali) dieses Windrad damals gekauft (Durchmesser 0,65 Meter):
https://www.amazon.de/FLTXNY-P…7&sr=8-161
Aus heutiger Sicht würde ich eher zu einer größeren Anlage (über einem Meter) greifen, wie z.B. dieser:
https://www.amazon.de/Windturb…7&sr=8-124
Da ist ein Anlauf- Savonius-Rotor schon dabei. Nur die 2000 Watt, vergiss sie. Wenn der 300-500 Watt leistet ist er gut. Es wird sogar im Text angegeben, dass das Windradgeschwindigkeit "auf 25 m/s erhöht wird....?"

Allerdings musst Du dir neben dem Laderegler - wandelt Wechselstrom in Gleichstrom um- (die, die dabei sind, sind eher zu vergessen, sind zumeist eingegossene Gleichrichter ohne Steuerlogik) auch eine Pufferbatterie, einen Wechselrichter -wandelt Gleichstrom in 230V Wechselstrom um- , einen Mast und Abspannseile anschaffen.
foxi
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 07.04.2023 - 08:42 Uhr  ·  #10
Danke WL01

für die ausführliche Antwort, das ist das Problem mit der Leistungsangabe, diese werden besonders bei den Vertikalrotoren maßlos übertrieben, schön anzuschauen sind sie im Betrieb wie deine Videos zeigen, aber die Leistung scheint alles andere als schön zu sein.

Akkus, Wechselrichter sind bei mir von der PV-Inselanlage vorhanden, einen 6 m Mast könnte ich ohne Abspannung an eine Garage flanchen, somit fehlt nur noch das optimale Windrad, ich hätte gern einen Vertikalläufer bei dem die ganze Sturmsicherung wegfällt und sie wohl leiser sind als die Horizontalen.

Oder selber bauen wie hier, ab Minute 11 sieht man es laufen:

https://www.youtube.com/watch?v=ATAvBAxHmUQ

Ob es Leistung bringt oder nur schön fürs Auge läuft?
Carl
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 07.04.2023 - 09:40 Uhr  ·  #11
Foxi das solltest Du realistisch sehen. Bei Herstellerangaben muss man überall genau hinsehen, nicht nur bei Vertikalläufern.

Wenn Du Dich dazu orientierten möchtest solltest Du zunächst zwischen den maximal möglichen Wirkungsgraden bei Vertikalläufern und Horizontalläufern unterscheiden die bei den Vertikalen maximal etwa bei 30% und den Horizontalen bei 40% liegen wenn man ein normal gutes Modell erwischt hat.

Mit Hightec - Rennern vielleicht etwas mehr aber die haben dann auch immer ihre eigenen Ansprüche an die Windverhältnisse.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt`s da nicht.

Die Qual der Wahl wird nicht leichter wenn man mit den unterschiedlichen technischen Eigenschaften seine Turbine nach den vor Ort bestehenden Standortbedingen aussuchen möchte, bei beiden - horizontal wie vertikal - ist das aber ganz dringend empfehlenswert.
foxi
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 08.04.2023 - 09:28 Uhr  ·  #12
Zitat geschrieben von Carl

Bei Herstellerangaben muss man überall genau hinsehen, nicht nur bei Vertikalläufern.

Das ist klar, deshalb suche ich hier im Forum nach Erfahrungsberichten und habe schon einige bekommen.

Wie solche Selbstbau-Vertikalwindräder mit durchgeschnittenen PVC-Rohren oder Dachrinnen funktionieren würde mich sehr interessieren, bis ich lange selber herumprobiere.
Carl
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 08.04.2023 - 09:50 Uhr  ·  #13
Mit Dachrinnen habe ich auch schon am Dach selbst betrübliche Erfahrungen gemacht, was UV Beständigkeit und mechanische Belastbarkeit betrifft.

Deshalb - für Windradflügel nicht einfach drauf los machen sondern gut hinschauen was für ein Plaste Werkstoff dafür ratsam ist :-)
WL01
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 08.04.2023 - 12:43 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von foxi

Wie solche Selbstbau-Vertikalwindräder mit durchgeschnittenen PVC-Rohren oder Dachrinnen funktionieren würde mich sehr interessieren, bis ich lange selber herumprobiere.

Habe zwei meiner Turbinen auch mit Anlauf-Savonius-Rotoren ergänzt.
Sind weiße Kunststoff-Dachrinnen mit Abschlußkappen oben und unten, je drei Stück und weiß lackiert. Haben schon einige Stürme ohne Probleme überstanden. Sind allerdings ziemlich nahe an der Drehachse, unten mit den vorhandenen Befestigungschrauben, oben mit Metallkabelbinder fixiert. Wie gesagt nur um den Anfangswiderstand schneller zu überwinden.
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foxi
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 11.04.2023 - 20:14 Uhr  ·  #15
Danke WL01 für die Info!

Hier ein Vertikalläufer zu einem sagenhaften Preis.
Rotor-Nennleistung bei 12 m/s: 51 Watt
Rotor-Maximalleistung bei 20 m/s: 237 Watt
allerdings braucht er enorm viel Wind und laut Webseite ein deutsches Erzeugnis.

https://www.elvwis.com/shop/el…=IS10107.8
Carl
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 11.04.2023 - 22:10 Uhr  ·  #16
Wenn man eine Mauer oder Hauswand hat die aus der Hauptwindrichtung kommende Strömung optimal da einleiten kann ist die Aufhängung des ElvWis Rotors gerade richtig. Ein schräg zum Rotor stehendes nicht sehr breites - vielleicht 15 cm - Leitblech mit minimalem Abstand zur Wand und Rotor in einem Anstellwinkel etwa 20° bis 25° zum Rotor kann indem es die gegenläufige Seite der Schaufeln abdeckt und verstärkte Strömung auf die mitlaufende Seite leitet noch zusätzlich etwas bessere Leistung erbringen.

Ein lange schon inaktives Forenmitglied bei uns namens Andre hat so ein Leitblech erfunden allerdings mit Windfahne und nachführbar für Vertikalläufer, er hatte auf seinem Prüfstand bis zu 20% Mehrleistung damit erzielt.

An einer Hauswand fest montiert kann man dann nicht alle Windrichtungen ausnutzen aber an einem freistehenden Vertikalläufer hat bisher noch niemand geschafft sowas drehbar mit Windfahne zu bauen, ich auch nicht. Es ist schwierig sowas stabil und wackelfest nachführbar zu machen.

Dennoch - wann hat man mal 12 m/sec Wind?

Die 51 W dann wären ja ganz erfreulich aber in Schwachwindgebieten - weit verbreitet sind 3 m/sec und nur wenig mehr - käme man auf eine Wattzahl im weitest unteren einstelligen Bereich.

Leider!
foxi
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 01.05.2023 - 09:02 Uhr  ·  #17
Auch eine gute Idee mit einem Bürsten DC Elektromotor, man könnte hier einen hernehmen aus einem Akkuschrauber, allerdings müsste er im freien in ein Wasserdichtes Gehäuse.

https://www.youtube.com/watch?v=AjxkRVzKZ7c
Carl
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Re: HI-VAWT DS-300

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Gepostet: 01.05.2023 - 09:30 Uhr  ·  #18
Ok, sowas hat den Reiz dass es sehr einfach ist sowas zu bauen. Den Wirkungsgrad kann man da ruhig vernachlässigen, üblicherweise bei mittleren Windgeschwindigkeiten in Gärten etc. kommt auch mit den High Tech Windrädern nicht viel zustande, erst bei guten mittleren Windbedingungen über 5 m/sec lohnt es sich darüber Gedanken zu machen.

Im Schwachwindbereich - das betrifft etwa 80% aller Stellflächen in Bodennähe in Deutschland - freut man sich wenn sich überhaupt was dreh und hat mit solchen Vortriebsläufern ähnlich wie Anemometer ganz gute Chancen damit. Ein Savonious hätte zwar mehr Drehmoment ist aber auch etwas komplizierter zu bauen, also OK!

Was den Bürstenmotor betrifft - das bietet sich natürlich an wenn man irgendwelche Teile verwenden will die man zuhausr rumliegen hat, aber Bürstenmotore findet man bei Windrädern eher selten weil kein Mensch von Zeit zu Zeit Lust hat die Bürsten und den Kommutator zu putzen.

Es gäbe dafür eine bessere Lösung, den guten alten (Reifenquäler) oder gleich einen Nabendynamo, und zwar den Billigeren von Shimano mit massiver Achse die sich besser stabil montieren lässt.

Da diese preiswertere Shimano etwas schwerer dreht als der mit der Hohlachse und Schnellverschluss müssten die Schaufeln etwas länger werden damit genug Drehmoment auf die Pfanne kommt.

Keine Angst, am Fahrad fängt die Funzel ja auch schon an zu leuchten wenn man schiebt. So ein Nabendynamo ist Wetterfest, man kann aber trotzdem oben über dem Lager eine kleine Schutzkappe einplanen damit kein Schnee oder Regen dort einsickern kann.
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