Hallo XXLRay,
zu Deinen Fragen:
ja, es ist richtig, daß auf dem Spulenkörper noch Platz ist. Dies wäre mein nächster Schritt, die Wicklung zu ändern. Komme diese Woche leider nicht mehr dazu. Original wird ein 0,2mm CUL Draht verwendet. Die Windungszahl werde ich noch ermitteln, müsste grob auch über den Widerstand zu berechnen sein.
Aufbohren musste ich die Durchgangsbohrungen der hinteren Grundplatte, nicht die Gewinde in der vorderen Platte, die musste ich nur entgraten
Solange Du kein Ersatzteil brauchst ,gibt es kein Problem mit den Zoll-Schrauben. Die Schrauben haben eben am Ansatz am Schraubenkopf einen Durchmesser von ca. 6,5mm.
Das mit der kreuzförmigen Konstruktion habe ich auch noch nicht so richtig gecheckt, werde demnächst mal meinen E-Maschinenbau-Kollegen fragen.
Zu meinen aktualisierten Daten: (über o.g. Link zu erhalten)
Heute habe ich den Geni mal mit Last getestet. Der Aufbau war :
Generator -> Gleichrichter/Vervielfacherschaltung -> 12V Bleiakku
Verzichtet habe ich auf die Messungen ohne Vervielfacher, da dieser Betrieb nicht sinnvoll ist, wie aus den Daten ersichtlich.
Hier komme ich auf eine Ladeleistung von
ca. 0,38 W bei 500 1/min bzw.
ca. 1 W bei 1000 1/min.
Nun fiel mir gleich auf, daß der Luftspalt zwischen den Magneten und dem Stator ca. 2mm beträgt, bedingt durch die Mutter, welche das "Kreuz" fixiert. Also ab an die Drehmaschine, und die Mutter um 1mm in der Höhe abgenommen. Der Luftspalt beträt nun ca. 1mm.
Die Messwerte verbessern sich zu:
ca. 0,68 W bei 500 1/min bzw.
ca. 1,6 W bei 1000 1/min
Die Luftspaltverringerung erbringt einen Mehrertrag von ca. 60-70%, ist also nur zu empfehlen.
Durch die Luftspaltverringerung wird natürlich das Rastmoment auch erhöht. ca. 0,08 Nm (gemessen mit Federkraftmesser).
Fazit:
Eigentlich handelt es sich hier nicht um einen typischen Scheibengenerator (eisenlos). Er besitzt ein deutliches Rastmoment (8 mal pro Umdrehung = 8 Magnete)
Wenn man etwas handwerkliches Geschick einbringt ist dies ein sehr einfach aufzubauender, unkomplizierter Generator.
Die Leistung reicht, um einige Akkuzellen bis maximal einen kleinen 12V Akku aufzuladen. Für den Allwetterbetrieb müsste er aber noch gründlich versiegelt und abgedeckt werden.
Da die Generatorkennwerte nun vorliegen, müsste es dem interessierten Leser möglich sein, mit den bekannten Tools und Formeln, die richtigen Repeller zu konstruieren. Ob der Geni tatsächlich für den, in der Bauanleitung gezeigten VWAT geeignet ist, bezweifle ich aber ,wegen dem recht hohen Rastmoment.
Grüße
seti2
Achja: CUT-IN Drehzahl beträgt original 200 1/min bei vermindertem Luftspalt 150 1/min !