Beim Stöbern in der Kategorie der Scheibengeneratoren habe ich mir nun alle wichtigen Dinge notiert, die für Scheibengeneratoren wichtig sind. Aber wie sie am besten dimensioniert werden und auf was es ankommt, habe ich nirgends genau gefunden.
Durch Dreiecksschaltung entstehen
Wirbelströme, wenn die Spulen nicht exakt den gleichen Strom liefern
Durch Dreiecksschaltung ist der
Strom pro Phase um die Wurzel aus 3 kleiner → weniger Verlust
Ans Brett, wo die Spulen für das Gießen hineingelegt werden, werden Gewindestifte angebracht, die dann nach dem Gießen das restliche Harz mithilfe einer Pressplatte mit großem Loch hinauspressen soll. Gewindestangen/-stife statt Schrauben, da sich diese nicht stark anziehen lassen.
Größerer Luftspalt, dafür dickeren Draht→weniger Innenwiderstand
Ende der ersten Spule wird mit dem Anfang der 4. Spule verlötet, Ende der 4.,...
Spulenschema wird ausgedruckt und dann werden die Spulen genau ausgerichtet und anschließend mit Tape verklebt
Aus Sperrholz wird die Form ausgesägt
Gutes Video
Wichtig: Großes Loch in die Pressplatte bohren/sägen, damit dort überschüssiges Harz austreten kann
Ausführlicher Bericht zum Bau
Genügend Rand lassen für die Befestigung später
Zettel mit Wicklungszahl, Drahtdicke und Art der Spulenverschaltung, usw. können einlaminiert werden
Ein Thermometer kann ebenfalls einlaminiert werden
300er Matten für Stator Ober- und Unterseite
Spulenloch muss die Magnetlänge/Magnetbreite haben, da sonst der Magnet beide Spulenschenkel überstreichen würde und somit zwei entgegengesetzte Ströme bilden würde, die sich aufheben; die aüßere Spulenlochbreite wird dann etwas größer gewählt, da dann ein Trapez gebildet wird
Alle Spulen einer Phase müssen die
gleiche Ausrichtung des Magneten haben, sonst gibt es keine Sinuskurve
Verhältnis von Spulen zu Magnet ist 3:4, da dann eine gute Phasenverschiebung auftritt
Im Vergleich zu einphasigen Genertoren weisen Mehrphasige ein
kleineres Cogging (Rippeln) auf und sie laufen leichter an
Als Anschluss des Drahtes an den Stator kann ein Gewindestift und eine Mutter genommen werden, zwischen denen dann der Draht eingeklemmt wird oder eine Buchse wie im Video
Beim Stromkabel ist darauf zu achten, dass der Querschnitt groß ist und dass die Spannung möglichst hoch ist→weniger Verlust (Prinzip der Hochspannungsleitungen)
Dies habe ich bereits notiert. Aber wie gesagt fehlt mir die komplette Planung. Wie legt man den Geni aus? Wenn der Wechselrichter 60V Maximalspannung hätte und diese bei 10m/s erreichen soll, dann könnte man mit dem Tool den Geni so auslegen, dass er bei den 397U/min, die er bei 10m/s hat, diese knapp 60V erreicht. Dafür kann ich doch die Windgeschwindigkeit für den Ladebeginn in dem Tool einfach auf 10m/s und als Spannung 55V, damit Fehler keine schlimmeren Folgen haben können.
Als Wechselrichter dachte ich an zwei
Wechselrichter, die doelle auch benutzt.
Oder wie werden die Genis grundsätzlich ausgelegt?
Gruß
Dani
Schöne Ostern!