Beim Flettner-Rotor, aufbauend auf dem Magnus-Effekt wird die sonst beim Normalflügel Auftrieb erzeugende Zirkulation künstlich erzeugt, indem man den Zylindeer rotieren lässt. Dadurch sind Auftriebsbeiwerte jenseits derer von Normalflügeln möglich. Das ermöglicht entsprechende Reduktion der wirksamen Fläche.
Auch gibt es beim Flettner-Rotor nach meinem Verständnis keinen Strömungsabriss durch zu hohe Anstellwinkel.
Das kommt dem Darrieus-Rotor zugute.
Warum der Japaner aber hinter den rotierenden Rollen noch starre Lamellenflügel installiert haben entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
Vielleicht wollen sie ne gewisse Selbstanlauf-Fähigkeit aus allen Stellungen bewirken. Der 2 Blättrige hat nämlich gewisse Totstellungen.
Letztendlich bleibt es ein Darrieus, der aus einer Wirkfläche H*D nur soundso viel % vom Energieinhalt abernten kann.
Daher erachte ich das Ganze als eher reißerischen Versuch, Politikern etc. Geld aus der Tasche zu leiern.
Auch wenn die rotierenden Walzen mehr Fliehkraft aushalten, eine Grenzdrehzahl des Rotors darf nicht überschritten werden.
Sonst werden die Fliehkräfte zu hoch. Die ist weit unter der, welche einem Taifun als Nenndrehzahl zuzuordnen wäre.
Mal ganz abgesehen davon, dass die Hilfsflügel wohl viel eher versagen würden.
Hätten sie einen 3-Blättrigen gemacht, würden sie möglicherweise auf diese verzichten können,
denn der läuft aus jeder Stellung mehr oder weniger gut an. Nicht aber, wenn sich die Rotorwalzen nicht schon drehen.