Wie Du aber siehst ist die gedachte rote Linie wenn der Wind von Unten kommt, kein Hebel, sondern nur das Offset.
Daher für Auslösebeginn wohl richtig verwendet.
Dass später, wenn der Rotor begonnen hat zu schwenken, hier nach Rechts, sich der Hebelarm vergrößert, führt wohl eher dazu, dass das Wegdrehen forciert wird. Was bezüglich Sicherheit das richtige Verhalten wäre.
Einen gewissen Abstand müssen die Rotorblätter zum Mast haben, sonst gibt es Geräusche.
Abhilfe kann man in gewisser Weise schaffen durch Schräglage, engl. tilt:
Dass die Furl-Berechnung nur als Schätzeisen bezeichnet wird wird andere Gründe haben.
Manche berechnen garnicht und wundern sich, dass sie nach dem 5. Versuch noch immer nur bei Irrtum gelandet sind.
Andere mögen berechnen, setzen das dann aber nicht richtig in die Praxis um, weil sie das Prinzip möglicherweise nicht richtig verstanden haben.
Dabei sollte wenigstens einleuchten, dass das Auslösemoment gleich dem gewünschten Schwenkmoment sein muss.
Überprüfbar z.B. mit so einer
Zugwaage.
Ich hatte Dir den Link zu einem Video geschickt, aus dem hervor geht, dass auch mit längeren Generatoren das mit dem Furl offensichtlich ganz gut klappt.
https://www.youtube.com/watch?v=IFd5vjGuqEA
Man sieht auch gut wie das mit dem Grundanschlag gelöst ist, der die Windfahne bereits in Nullstellung etwas anhebt. So wird ein Schwänzeln vermieden.
Was fehlt ist eine schräge Grundstellung der Windfahne im Anstellwinkel, 10°. Dadurch ist der Rotor bei Betrieb immer um etwa diesen Winkel zur Seite versetzt.
So müsste es korrigiert im Prinzip aus sehen:
Vielleicht kannst Du Dich damit zufrieden geben.