Hallo zusammen,
ich will KEIN Windrad bauen, daher auch mein Benutzername "nullWind".
Was ich basteln möchte: einen Handkurbelgenerator, um z.B. ein Smartphone aufzuladen.
Ideal wäre es, wenn der Generator 12 - 15 V bei 1 A erreichen könnte.
Und bevor Einwände kommen:
- Zwischen Generator und Smartphone muss noch eine Baugruppe, die mit
dem Smartphone per Quickcharge oder PowerDelivery eine höhere Spannung aushandelt.
- Die mechanische Leistung, die ich hineinstecken muss, muss der abgegebenen elektrischen
Leistung plus Verluste entsprechen. Und ich habe aktuell keine Ahnung, welche Leistung
ich für einen längeren Zeitraum mit dem Arm erzeugen kann, bevor er ermüdet.
- Vermutlich muss zwischen Kurbel und Generator ein Getriebe z.b. mit Zahnriemenantrieb.
Ein Scheibengenrator scheint eine kompakte Bauform für diesen Zweck zu sein.
Was ich bisher aus div. Beiträgen herauslesen konnte:
1. Ein Verhältnis Magnete zu Spulen 4:3 scheint sinnvoll, aber nicht zwingend zu sein.
2. Die innere Spulenfläche soll mind. so groß wie der Magnet sein.
3. Nur in den seitlichen Teilen einer Spule wird Spannung induziert.
4. Der seitliche Abstand zwischen 2 Magneten soll mind. der doppelten Magnethöhe sein.
5. Die seitliche Spulenbreite (Schenkelbreite) soll max. halb so breit wie die Magnete sein.
6. Ein möglichst geringer Abstand Stator - Rotor wäre wünschenwert (Bauteiletoleranzen)
Nun gibt es die Möglichkeiten:
a) ein Stator in der Mitte, zwei Rotoren außen (dann Magnete auf Stahlplatten)
b) ein Rotor in der Mitte, zwei Statoren außen
An der Stelle schon mal eine Detailfrage: Wie dick sollen die Stahlplatten bei der Variante a sein?
Oder bin ich mit einem Scheibengenerator komplett auf dem Holzweg?
Gruß, Jürgen