Wasserstoff als Akku

 
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Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 04.10.2009 - 20:36 Uhr  ·  #1
Hallo Leute, als ich heute bei Ebay gestöbert habe ist mir diese Idde gekommen.
Und Zwar man kauft sich einen Generator, der Wasserstoff erzeugen kann. Ob dieser dann durch Wind oder / und Solar gespeist wird, ist erst mal 2 Rangig. Den gewonnen Wasserstoff könnte man dan bei bedarf verwendem. Sas die Anschafungskosten, jenseits von gut und böse sind ist klar, aber als Idee finde ich es einfach klasse.

Zum vergleich die Daten einer Brennstoffzelle.

Mit der Efoy 1600 Brennstoffzelle haben Sie immer Strom. Ob im Segelboot, Motorboot, Wohnmobil oder Wohnwagen. Sinkt die Betriebsspannung unter 12,3 Volt, schaltet sich die Brennstoffzelle automatisch ein und bei geladener Batterie (14,3V) wieder aus. Unabhängig vom Wetter.
Bie BZ arbeitet sehr leise ( 23dB(A) bei 7m aabstand ) und ist leicht zu transportieren ( 7,6 Kg ). Auserdem ist das Gerät Frostsicher durch eine Frostschutzautomatik. Sie liefert viermal so viel Strom wie eine 100 Wp Solaranlage im Sommer und im Winter über 16 mal so viel. Es entstehen keine Abgase beim Ladebetrieb, nur Wasser.

Technische Daten:
Nennleistung: 65W
Nennspannung: 12V
Ladekapazität/Tag: 1600Wh (130 AH)
Nennverbrauch: 1,1L/KWh ( ein Verbrauchssenkendes Update (0,9L/KWh) gibt es vom Hersteller kostenlos.
Anschließbare Batterien: 12V Blei-Akkumulatoren /Blei-Säure, Blei-Gel oder AGM )
Betriebstemperatur: -20 bis + 45 C
Schalldruckpegel: 23dB(A) bei 7M Abstand
Gewicht: 7,6 Kg
Abmessungen:
(L x W x H) 43,5 x 20 x 27,6 cm

Tankpatronen:
5 L. oder 10 L.
eine 10Liter Tankpatrome wiegt 8,4 Kg

Lieferumfang:
Brennstoffzelle
Fernbedienung mit 10 M. Kabel
Abgasschlauch
Befestigungsplatte für BZ und Tankpatrone
Frischluftschlauch
Verbindungskabel zwichen Batterie und BZ
Deutsche ausführliche Betriebsanleitung (weitere Sprachen vorhanden)
Service Kit

5 Liter Wasserstoff kosten ca. 15 Euronen

Brennstoff Wasserstoff-Generator (HHO)

einen Wasserstoffgenerator bekommt man ab ca. 100 Euros
Hier die Beschreibung von so einem Teil...
Mit der Wasserstoff-Generator (HHO) Innovation verbraucht Ihr Auto Wasser! Die neue Technologie, die im vergangenen Jahr in den Vereinigten Staaten entwickelt wurde, steht Ihnen jetzt auch in Deutschland zur Verfügung. Sparen Sie Geld – das ist die Wahrheit!


Geben Sie zu viel Geld mit Brennstoff aus? Würden Sie gerne 30% von dem was Sie heute verbrauchen sparen?

Sie haben Glück... jetzt gibt es ein neues System, das Ihnen dies zu einem sehr niedrigen Preis ermöglicht. Benutzen Sie Ihren normalen Brennstoff mit dem Wasserstoff, der unsere Ausrüstung in Ihrem eigenen Auto erzeugt. Es ist eine einfache Technologie, die Sie selber an Ihrem Auto installieren können, ohne die Hilfe eines Mechanikers.


Beschreibung des Systems HHO Plus

Die Ausrüstung ist ein HHO Generator, der durch den Wasser-Elektrolyse Prozeß Wasserstoff produziert und als Reagense destilliertes Wasser, ein Elektrolyt und 12V DC Strömung von der Batterie Ihres Autos benutzt.

Vorteile der HHO Plus

Diese Technologie ermöglicht Ihnen die folgenden Ergebnisse in Ihrem Fahrzeug (Benzin oder Diesel) zu erreichen:

- Sie sparen bis zu 30% Ihrer aktuellen Kraftstoffkosten;

- Sie verringern die CO2 Emissionen;

- Der Kohlenstoff in Ihrem Motor wird entfernt;

- Die Temperatur Ihres Motors wird reduziert;

- Die Lebensdauer Ihres Motors wird erhöht;

- Es gibt weniger Geräusche im Motor wegen des Wasserstoff-Effekts im Verbrennungszyklus.


Sind Sie an dieser Technologie Interessiert? Suchen Sie im Internet (YouTube-Videos) zum Thema "HHO Generator". Sie werden dort alle Informationen zum Kauf unserer Ausrüstung finden.

Sie fragen sich sicherlich ob es Ihr Auto schaden kann? Das ist die häufigste Frage und die Antwort ist.. Nein... und der Grund ist einfach:

In erster Linie, verändert die Installation des Wasserstoff-Generators Ihren Motor oder andere Teile Ihres Autos nicht. Es ist ein komplementäres System, das in wenigen Minuten installiert oder ohne irgendeine Schwierigkeit entfernt werden kann. Das System erlaubt eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeiten Ihres Motors und der Verbrennungs-Zyklus im Motor besänftigt und verringert die Geräusche die sonst durch die Vibration der Teile (z.B: saubere Kolben und Ventile) entstehen. Der Wasserstoff vergrößert die Kraft Ihres Motors und erleichtert die Beschleunigung.

Komponenten des HHO Plus Systems

Unser HHO Generator kommt mit den folgenden Komponenten:

- Struktur aus PVC;

- Wasserstoff-Zellen aus Stahlrohren (316 L);

- Luft-Rohr (10 Bar) für HHO Anschluss;

- Elektrischer Kabel für 15A;

- 15A Zünder und ein Zündhalter;

- Elektrischer Verbindungsstecker;

- Andere Verbindungs-Zubehöre.


Technische Daten:

- Art von Generator: Stan Meyer;

- Elektrische Verbindungen der Zelle: + N - ;

- Standard Dimensionen: 30x10 cm;

- Total verfügbares Volumen: 1,5 Liter;

- Totalfläche für Wasser-Elektrolyse: 580 cm2.


Dimensionen: Die Dimensionen unseres Standard-Generators ist 30x10 cm. Andere Dimensionen sind ohne Preiserhöhung erstellbar. Sie müssen uns nur über die für Ihr Auto nötigen Dimensionen informieren.

Infos von einem Hersteller dieser Teile....
Das Gas Könnte man dann, mit einem Notstromagregat verwenden....
Sie bieten hier auf eine sogenannte Trockenzelle welche je nach Parametrierung sehr effizient etwa 1 Liter/Min HHO bzw. Knallgas produzieren kann. Dieses Gerät (unser Modell Mücke) wird aus insgesamt 11 Zellplatten hergestellt wobei letztendlich die Zusammenstellung von plus, negativ und neutralen Platten einen sicheren Erfolg garantiert. Es ist ein Gerät um die Knallgasproduktion kennen zu lernen und sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Bei diesem Gerät haben wir bewußt günstige Materialien verwandt um zu zeigen, daß man auch in Deutschland qualitativ gute Geräte bauen kann welche einen Liter/Min Gas produzieren. Obwohl wir die sogenannten Wettbewerber sowohl in Preis als auch Leistung schlagen, müssen wir darauf hinweisen, daß man mit geringen Gasmengen in Motoranwendungen so gut wie nichts erreicht. Leider fehlen vielen Leuten die Voraussetzungen dieses zu erkennen oder zu glauben weswegen mehr und mehr Leute auf Bastelwerk hereinfallen bei welchen nicht einmal eine Baugröße etc. angegeben wird.

Die Zelle ist beliebig erweiterbar je nach Einsatzzweck. Die Platten werden aus hochlegierten VA Stählen mit Laser geschnitten und mit einem C31 Zeugnis bezogen was uns eine sichere und dauerhafte Qualität garantiert. Vergessen Sie Aussagen wie "gutes 4VA". Dieser Begriff ist dehnbar ohne Ende und sagt absolut nichts über die Legierung aus. US Bezeichnungen wie 316L oder "aus der Medizintechnik" sind recht vage zumal die Legierungen auch individuell sein können. L316 ist auf alle Fälle kaum geeignet für eine Zelle. Schauen Sie dazu auf unserer Homepage (Cellcat.de) in den FAQ die Werkstofftabellen an.

Sie sollten sich zu der Thematik die FAQ auf unserer Homepage (Cellcat.de) zur Information ansehen um einen Überblick über de Thematik zu bekommen.


Unsere gesamte Fertigung geschieht in Deutschland nach entsprechenden Normen. Wo Hobbybastler oder Glücksritter Einmachgummis und selbstgeschnitzte Dichtungen zur Abdichtung einsetzen so verwenden wir speziell angefertigte Dichtungen.

Sie wird komplett anschlußfertig geliefert. Braune Verfärbungen und Absatzungen in unseren Zellen gibt es nicht!! Eine detaillierte Einbauanleitung mit Tips und Hinweisen ist im Lieferumfang enthalten.

Wie funktioniert das und wozu kann man ein solche Teil benutzen?

-Durch eine sogenannte Elektrolyse wird Wasser (H2O) in seine Bestandteile gespalten. Auf der einen Seite entsteht Wasserstoff (H2) und auf der anderen Seite entsteht Sauerstoff.(O)
-Aus einem Liter Wasser lassen sich 1833Liter Knallgas (oft auch HHO oder Hydrogen genannt) produzieren. Es entstehen ca. 66% Wasserstoff und ca. 33% reiner Sauerstoff.
-Diese beiden Stoffe im Gemisch nennt man Knallgas. Knallgas ist hochexplosiv. Wir können auch Zellen bauen welche die Medien trennen sodaß man auch reinen Wasserstoff erhält.

Der Einsatzzweck ist unterschiedlichster Natur. Man kann mit dem produzierten Gas Löten als es auch bei diversen Anwendungen in den Verbrennungsvorgang zugeben was den Wirkungsgrad konventioneller Kraftstoffe deutlich erhöht und somit zu einem Einsparpotential führt nebst erheblich verbesserter Abgaswerte. In Kfz. wird dazu die Überschußenergie der Lichtmaschine genutzt. Gerade der Einsatz im Kraftfahrzeug erfreut sich zunehmender Beliebtheit da einerseits ein Sparpotential vorhanden ist und andererseits jedermann weiß, daß Kraftstoffe sich künftig wieder vehement verteuern werden. Knallgas ist einsetzbar bei Benzin-, Diesel-,Ethanol E85 und auch Gasmotoren.

Knallgas ???

Angeboten wird ein HHO ( Knallgas ) Generator - Kompletsystem



Treibstoff sparen durch Wasserstoff Hybrid Technologie



Ein HHO Generator wird zur Wasserspaltung genutzt ( Elektrolyse ).

Bei der Elektrolyse von Wasser entstehen die Gase Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O).

Werden diese zwei Gase nicht direkt getrennt, sondern mit einander vermischt entsteht das energiereiche Knallgas ( HHO ).
Knallgas ist ein sehr effizienter Energieträger der seine Energie bei der Knallgasreaktion entfaltet.
Um eine Knallgasreaktion einzuleiten genügt ein Funke.



Wie kann HHO – Knallgas genutzt werden ?



Durch Zugabe von Knallgas zu fossilen oder Biokraftstoffen in den Verbrennungstrakt eines Verbrennungsmotors
( Diesel, Biodiesel, Rapsöl, Benzin, E85, Erdgas oder Autogas )
Das HHO Gas gelangt mit der angesaugter Luft in den Verbrennungsraum des Motors
und entfaltet dort die enorme Kraft der Knallgasreaktion.

Durch die hohe Verbrennungsgeschwindigkeit des Knallgases wird auch die Verbrennungseffizienz des regulären Kraftstoffs
enorm verbessert, was zu erheblicher Kraftstoffeinsparung je nach Auslegung des Motors führt.
Auch die Emissionswerte des Motors werden durch Zugabe von Knallgas verbessert.



Ist das nicht gefährlich ?



Grundsätzlich ist Knallgas hochexplosiv und gefährlich, aber mit der richtigen Technology ist es beherrschbar und harmlos.
Es fahren weitaus gefährlichere Autos auf unseren Straßen rum, wie z.B. alle Gas-Autos die Gastanks unter hohem Druck mit sich führen.

Bei diesem System wird das Knallgas sofort nach seiner Entstehung ohne Druck und ohne Zwischenspeicher wieder verbraucht.



Der HHO Generator ist in ( Trocken Zellen ) Plattenbauweise hergestellt.

Er besteht aus 25 Edelstahlplatten Werkstoffnummer 1.4404 ( 316L ) und ist durch optimale Anordnung von positiven,
neutralen und negativen Elektroden für den Betrieb mit 12V oder 24V Gleichspannung ausgelegt. Die Edelstahlplatten sind 150mm x 100mm groß.

Die Platten sind so angeordnet dass sich bei 12 Volt Betrieb 4 Zell-Batterien aus je 6 Zellen ( oder bei 24 Volt Betrieb sich 2 Zell-Batterien aus je 12 Zellen ) ergeben,
also insgesamt 24 Zellen und sich eine Spannung zwischen den einzelnen Platten von 2 Volt pro Zelle ergibt.

Alle Schrauben und Schlauchtüllen sind auch aus Edelstahl gefertigt. Die Dichtungen zwischen den Zellplatten sind extra für den HHO Generator hergestellt,
sie sind gegen Säure und Lauge beständig und für Temperaturunterschiede vom + 90°C bis -40°C ausgelegt.

20 Edelstahlschrauben sorgen durchgehend durch alle Platten und Dichtungen
für optimale Druckverteilung und 100% Dichtheit des HHO Generators



Damit das Wasser den Strom besser leitet wird dieser HHO Generator bei der Erstbefüllung mit einem flüssigen Elektrolyten befüllt.
Sie erhalten den HHO Generator mit Zubehör + Elektrolyt

( Kaliumhydroxid trocken ) den Sie vor der Erstbefüllung in destilliertem Wasser auflösen.

Nach der Erstbefüllung verbraucht der HHO Generator ( außer elektrischem Strom ) nur noch destilliertes Wasser das je nach Verbrauch nachgefüllt werden muss,
der eingefüllte Elektrolyt wird nicht verbraucht.



Dieser HHO Generator ist in der Lage ca. 3 Liter HHO Gas pro Minute ( bei 30 Amperen ) zu produzieren
Aus 1 Liter Wasser entstehen über 1800 Liter Knallgas.



Dieser HHO Generator kann überall dort eingesetzt werden wo Maschinen und Fahrzeuge von Verbrennungsmotoren angetrieben werden, im Besonderen in BHKW s´ Blockheizkraftwerken, Baumaschinen u.s.w.



In einigen Ländern ist die Verwendung dieser Technology auch in Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehr erlaubt und wird auch seit Jahren erfolgreich praktiziert.

In der Europäischen Union ist die Verwendung dieser Technology im öffentlichen Verkehr noch nicht geregelt.

Sollten Sie den HHO Generator in ein KFZ einbauen wollen muss hier darauf hingewiesen werden dass das in eigener Verantwortung geschieht



Sie erhalten:

1 x Einbauanleitung und Rezeptur des Elektrolyts

1 x den 24 Zellen HHO Generator aus 25 Platten Edelstahl 1.4404 ( 316L )

1 x einen Kreislaufbehälter für der Elektrolyten

1 x Kaliumhydroxid trocken ( den Sie in destilliertem Wasser auflösen )

1 x Kunststoffschlauch für Gas und Elektrolyt

1 x Sichrungshalter mit Sicherung

1 x Schaltrelais für sicheren Betrieb

1 x Schalter mit LED blau zum ein- und ausschalten

1 x Schlauchtülle für den Anschluss am Motor

Ausreichend Stromkabel, Kabelschuhe, Kabelbinder und Schlauchschellen



Wird noch etwas benötigt ?



Bei Motoren die über eine oder mehrere Lambdasonden verfügen wird zusätzlich noch eine EFIE benötigt.
Eine EFIE ist ein elektronisches Bauteil das das Signal der Lambdasonde an die verbesserte Verbrennung anpasst.


Die EFIE Elektronik gibt es im Internet zu kaufen, auch auf ebay.

Bei Motoren ohne Lambdasonde wird keine EFIE benötigt.

Wass meint ihr dazu?
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 05.10.2009 - 08:03 Uhr  ·  #2
Also wenn du möchtest, dass ich meine Meinung dazu abgebe, müsstest du die Information schon ein wenig Filtern. Für mich sieht das so aus, als hättest du einfach mehrere Artikel kopiert und hintereinander eingefügt. Zunächst geht es um eine Brennstoffzelle und dann um einen HHO (Knallgas) Generator. Ich kann da nicht deutlich erkennen, was du eigentlich wissen möchtest. Mir würde es helfen, wenn du deine Fragen konkret formulierst und nicht so allgemein wie "Was meint ihr dazu (Eine Seite Text mit unterschiedlichen Themen)".
Beispiele wären z.B.:

1) Was haltet ihr davon, eine Brennstoffzelle als Speichermedium für ein Windrad zu verwenden?

2) Was haltet ihr von den Versprechungen die für die Verwendung von HHO (Kanllgas) in Verbrennungsmotoren gemacht werden.

Darauf kann ich dann Antworten:

1) Die Herstellung von Wasserstoff ist ein Verlustreicher Prozess. Den Umweg über die Herstellung von Wasserstoff, um eine Batteriebank zu laden, halte ich also für nicht sinnvoll. Bei direkteinspeisung ist sie komplett unsinnig. Einzig sinnvoll wäre diese Lösung, um einen Shuntwiderstand zu ersetzten und so überschüssige Leistung nicht sinnlos zu verbraten. Allerdings rechtfertigen meiner Meinung nach erst größere Anlagen ab 2,5KW den Aufwand. Zudem bleibt fraglich, ob eine Heizpatrone, die ihren Beitrag zur Warmwassererzeugung liefert, nicht bessere Lösung ist.

2) Kurz gesagt: "NIchts". Lang gesagt:
Wer sich wirklich unvoreingenommen und seriös informiert, der wird feststellen, das die direkten Wirkungsgradverbesserungen, die von Knallgas für die Verbrennung versprochen werden zwar vorhanden sind, aber fast nie darauf eingegangen wird, dass für die Herstellung von Knallgas auch Energie aufgewendet werden muss, die stark Verlustbehaftet ist, oder dass dieser Punkt verharmlost wird.

Die Antwort auf deine Frage "Wass meint ihr dazu?" ist dagegen:
Warum soll ich mir die Mühe machen Informationen aus einem seitenlangen Text zu filtern, wenn der Fragesteller, der sich ja eigentlich Hilfe wünscht, sich nicht einmal die Mühe macht, die wichtigsten Informationen herauszuschreiben.

Du weißt z.B. dass Farbe, Form und Größe eines bestimmten ebay-Angebots, dass du entdeckt hast, nicht wichtig für deine Frage sind. Ein Leser, der nicht weiß, worum es dir geht muss das erst herausfinden oder sogar erraten. Lange Texte, die viel Arbeit beim Lesen erfordern schrecken viele Leser ab. Schließlich verbringen sie ihre Freizeit hier im Forum. Du bringst dich also selbst um wichtige Hilfe. Mach es den Forenmitgliedern etwas einfacher, ihre Freizeit dafür zu verwenden, dir zu helfen und du wirst mehr und bessere Antworten auf deine Beiträge erhalten.
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 05.10.2009 - 11:12 Uhr  ·  #3
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 27.08.2010 - 12:38 Uhr  ·  #4
Hallo zusammen,

ich möchte das Thema nochmal aufgreifen.

Hintergrund ist bei Insellösungen, eine Möglichkeit im Sommer, bei Energie Überschuss,
die Energie zu speichern und im Winter zu nutzen.

Dabei muss nicht unbedingt wieder Strom produziert werden,
auch Heizen und Kochen, direkt mit Gas wäre sinnvoll.

Also z.B. Wasserstoff im Sommer mit überschüssigem Strom produzieren
und im Winter zum Heizen verwenden.

Hat sich jemand schon mal damit befasst ?
Hat jemand Infos oder Überlegungen dazu ?
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 27.08.2010 - 18:18 Uhr  ·  #5
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 27.08.2010 - 20:15 Uhr  ·  #6
Hallo XXLRay,

der Wirkungsgrad ist praktisch egal, weil ja genug 'kostenloser' Strom im Sommer vorhanden ist.
Ist Knallgas deutlich gefählicher als z.B. Propan Gas ?

Gruß Frank
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 27.08.2010 - 20:43 Uhr  ·  #7
Knallgas schon, denn Knallgas ist eine Mischung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Das kann man auch nicht speichern bzw. schon gar nicht komprimieren. Wasserstoff ansich...also das reine Zeugs ist nicht unbedingt gefährlicher als Propan.

Gruß
Max
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 27.08.2010 - 22:45 Uhr  ·  #8
Einige Irre verfassen sogar Anleitungen wie man Knallgas in grossen Behältern
auffangen kann, das ist Wahnsinn und ich warte schon auf die ersten Schlagzeilen
das dadurch ein Haus in die Luft geflogen ist, denn es gibt kaum eine explosivere
Gasmischung als eine Mischung aus 2 Teilen Wasserstoff und einem Teil Sauerstoff.
Die Detonationswirkung ist enorm.

Genau wie Max es schrieb ist Wasserstoff an sich nicht gefährlich. Leider wird Wasserstoff es
aber in nahezu jedem Mischungsverhältnis mit Luft.
Darin unterscheidet sich Wasserstoff von vielen anderen Gasen deren Gas/Luft Mischung nur
in einem schmaleren Band des Mischungsverhältnisses explosiv werden.

Richtig gehandhabt ist Wasserstoff nach meiner Meinung aber durchaus sicher nutzbar.
Fragt sich nur wie man eine grössere Menge davon sinnvoll speichern könnte.


Eugen
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 27.08.2010 - 23:32 Uhr  ·  #9
Eigentlich müsste man es nur in einer Art Ballon auffangen und in regelmäßigen Abständen bzw. durch Druckfühler ausgelöst dann per Kompressor in eine Buttel drücken. Kann so kompliziert nicht sein. Auch mich begeistert schon lange diese Idee :-)
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 28.08.2010 - 10:11 Uhr  ·  #10
Danke schonmal für die Antworten,

wenn ich es richtig verstanden habe,
dann ist HHO (Knallgas) nicht wirklich empfehlenswert.
Zum einen zu gefährlich, zum anderen kann man es ja nicht verbrennen.
D.h. man kann HHO im günstigsten Fall in einem Gas Generator anstelle von Gas (oder als Beimischung) verwenden.

H2 (Wasserstoff) kann man auch verbrennen. H2 kann man auch zu Knallgas machen.
H2 kann man komprimieren und besser Speichern.
H2 ist somit vielseitiger einsetzbar.

Ich habe etwas 'gegoogelt' und viel 'Zaubertechnik' gefunden.
Es scheint in kleineren Dimesionen, wie für eine Haus Insellösung erforderlich keine fertigen Lösungen zu geben.
Hier wäre es ideal wenn man z.B. normale 10 kg Propan Gas Behälter verwenden könnte.

Das Speichern von H2 scheint jedoch schwierig bzw. aufwändig zu sein.
Mit Druck alleine scheint die Energiedichte (Energie/Volumen) ungünstig zu sein.
H2 lässt sich mit Kühlen (-2xx °C ) verflüssigen, bei maximaler Energiedichte.

Wobei ich denke das die Energiedichte für ein Auto wichtig ist,
für eine Insellösung eher untergeordnet, weil viel Platz vorhanden ist.


Gruß Frank
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 29.08.2010 - 22:28 Uhr  ·  #11
Hallo,

habe mir auch schon lange Gedanken um Wasserstoff als Energiespeicher gemacht. Die Argumente der Wasserstoffgegner sind ja:
- Wasserstoff sei zu gefährlich, (hochexplosiv und diffundiert durch sämtliche Materialien)
- Um Wasserstoff zu produzieren bräuchte man mehr Energie als man wieder herausholen kann
- Um Wasserstoff flüssig zu lagern muss er auf -250°C abgekühlt werden

Diese Argumente erinnern mich auch an die Windkraftgegner. Das ist einfach so, also kommt das nicht in Frage. Ohne nachzudenken was man anders machen könnte und auch schon gemacht wurde.
Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit. Da wurden in Chemie Knallgas-Experimente durchgeführt. Daran kann sich wohl jeder noch erinnern. So wie Max sagt, Wasserstoff alleine ist ungefährlich. Ebenso wie z.B. Propan. Er kann erst zusammen mit Sauerstoff brennen und ein Gemisch aus beidem ergibt bei Zündung eine heftige Explosion (komisch, dasgleiche passiert auch bei Benzin). Und was mir dabei auch seltsam vorkommt, damals in der Schule hatten wir im Unterricht !!eine rote Gasflasche mit Wasserstoff drin!!
Wasserstoff ist das leichteste Element und zugleich das kleinste. H2 kann tatsächlich durch sämtliche Materialien diffundieren. Nur durch manche schneller und durch andere langsamer. Durch Metalle eben sehr langsam, insbesondere durch Blei, weshalb Wasserstoffflaschen innen mit Blei beschichtet sind. Die Angst, Tiefgaragen oder Garagen überhaupt, würden sich durch diese Diffusion langsam mit Knallgas füllen, ist absurd. Denn der Wasserstoff würde sich sehr viel schneller durch Decken und Wände verflüchtigen als er durch einen Metalltank kommt. Dazu kommt noch, dass der Wasserstoff auch ohne sichtbare „Verbrennung“ mit dem Luftsauerstoff reagiert und praktisch unschädlich wird. Sonst würde auch die Brennstoffzelle nicht funktionieren.
Im Gegensatz dazu sind Benzindämpfe durch die Entlüftungsöffnungen der Tanks sehr viel höher in Garagen konzentriert. Das macht aber niemandem Angst.
Und nun zur Produktion von Wasserstoff. Ich denke nicht, dass heute jemand extra Wasserstoff produziert, weil der Wasserstoff praktisch als Abfallprodukt anderer chemischer Prozesse anfällt. Wenn ich aber zeitweise überschüssige Energie habe, wie beim Inselnetz von Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen, finde ich Wasserstoff als idealen Speicher. Sicher hat man Verluste, aber wo hat man die nicht. Auch beim Laden und Entnehmen von elektrischer Energie in Akkus gibt es Verluste. Den Wasserstoff könnte man aber über Brennstoffzellen wieder direkt in Strom umwandeln, zum Heizen und Kochen oder als Treibstoff für Fahrzeuge verwenden. Und besser den Wasserstoff trotz einiger Verluste nutzen, als die Energie gar nicht nutzen zu können.
Seit Ende der 80er Jahre läuft vom BMW ein 7er mit Wasserstoffantrieb. 2001 stellte man 15 Stück in Kleinserie her und präsentierte sie auf der ganzen Welt.
Angeblich tankt der 7er BMW FLÜSSIGEN Wasserstoff. Zusammen mit der Firma Linde hat man auch eine (oder vielleicht auch mehrere) Wasserstoff-Tankstelle erstellt.
Das Fahrzeug hat einen 160 Liter-Tank und kommt damit 400 km weit. Was einen Verbrauch von 40 l / 100 km macht. Das könnte sicher auch viel effizienter gehen, schaut man sich die technischen Daten an. Der 7er kann nämlich auch mit Benzin fahren, hat einen 5,4 l 12-Zylinder Benzinmotor und eine 5 kW Brennstoffzelle an Bord. Wie sich das die Ingenieure ausgedacht haben, weiß ich nicht. Aber wenn eine so große Brennstoffzelle an Bord ist, sind dann zusätzlich auch noch Elektromotoren vorhanden ?? Und dann ein ziemlich großer Verbrennungsmotor. Da kommt schon Gewicht zusammen, das dann den Verbrauch doch wieder ein wenig relativiert.
Und zum ersten Kommentar ganz oben. Efoy-Brennstoffzelle. Brennstoffzellen funzen ja nicht nur mit reinem Wasserstoff. Man kann auch Propan oder Methan (also Camping- oder auch Biogas) verwenden, manche laufen angeblich sogar mit Benzin oder Spititus, wobei ich mir da aber nicht so sicher bin. Für die Efoy-Brennstoffzellen werden "Tankpatronen" angeboten, was aber letztlich aussieht wie ein Kunststoffkanister mit einer Flüssigkeit darin. Weiss jemand was da drin ist ? Wasserstoff wird es ja wohl nicht sein, sonst würden wir alle auch auf diesem Gebiet schon jahrzehntelang ver.....t werden. Und weiss auch jemand, ob in den Wasserstoffflaschen (Gasflaschen) gasförmiger oder flüssiger Wasserstoff ist ?

Also an Max. Der letzte Absatz beinhaltet zwei Fragen. Weiter oben habe ich nur meine Meinung zur Wasserstofftechnik kundgetan.

so long

Maurice
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 30.08.2010 - 08:15 Uhr  ·  #12
Knallgasexperimente in der Schule werden aber auch nur mit kleinen Mengen Wasserstoff durchgeführt. Mir graust es bei dem Gedanken, dass ein Heimbastler einen Tausend-Liter-Tank voll mit Wasserstoff im Keller hat. Mir ist Propan schon unheimlich genug und dem wird wenigstens vom Hersteller "Duft"stoff begefügt, damit man Lecks bemerkt. Das würde ich genausowenig mit Hausmitteln gewinnen wollen wie Wasserstoff. Da schätzt aber wohl jeder die Gefahr anders ein.
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 30.08.2010 - 09:37 Uhr  ·  #13
Tja,

ich könnte mir das schon vorstellen, mit Wasserstoff oder auch mit Methan. Sicher sollte man das nicht als "Bastler" im Keller stehen haben. Dazu müsste es eine 100%ige Sicherheitslösung geben. Wenn es das noch nicht gibt, erfindet mans eben. (Z.B. Gassensor, Notbelüftung, etc. Vielleicht kann man sich eben auch die speziellen Eigenschaften des Wasserstoffs zunutze machen. Leicht, steigt nach oben usw.)

P.S. Sorry Max, das warst ja gar nicht Du
Zitat
Also wenn du möchtest, dass ich meine Meinung dazu abgebe, müsstest du die Information schon ein wenig Filtern. Für mich sieht das so aus, als hättest du einfach mehrere Artikel kopiert und hintereinander eingefügt. Zunächst geht es um eine Brennstoffzelle und dann um einen HHO (Knallgas) Generator. Ich kann da nicht deutlich erkennen, was du eigentlich wissen möchtest. Mir würde es helfen, wenn du deine Fragen konkret formulierst und nicht so allgemein wie "Was meint ihr dazu (Eine Seite Text mit unterschiedlichen Themen)".
das war XXLRay

Gruß

Maurice
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 30.08.2010 - 11:54 Uhr  ·  #14
Achso, ich bin gefragt.

Zitat geschrieben von Windhund
Aber wenn eine so große Brennstoffzelle an Bord ist, sind dann zusätzlich auch noch Elektromotoren vorhanden ?? Und dann ein ziemlich großer Verbrennungsmotor. Da kommt schon Gewicht zusammen, das dann den Verbrauch doch wieder ein wenig relativiert.

Ja, da wird zumindest ein Elektromotor verbaut sein. Dass zusätzlich ein Verbrennungsmotor verbaut ist hat wohl technische Gründe. Schließlich ist das Wasserstofftankstellennetz nicht so dicht, dass man damit überall hinkommt.

Zitat geschrieben von Windhund
Für die Efoy-Brennstoffzellen werden "Tankpatronen" angeboten, was aber letztlich aussieht wie ein Kunststoffkanister mit einer Flüssigkeit darin. Weiss jemand was da drin ist ? Wasserstoff wird es ja wohl nicht sein, sonst würden wir alle auch auf diesem Gebiet schon jahrzehntelang ver.....t werden. Und weiss auch jemand, ob in den Wasserstoffflaschen (Gasflaschen) gasförmiger oder flüssiger Wasserstoff ist ?

Ich kenne die Efoy-Brennstofzellen nicht und weiß deswegen auch nicht, was sich in den Kanistern befindet. Ich glaube, Wasserstoff wird un ter so starkem Druck in die Gasflaschen gefüllt, dass er dort verflüssigt. Da mag es aber unterschiedliche Anwendungsfälle geben.
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 30.08.2010 - 14:57 Uhr  ·  #15
Das Zeug in den Gasflaschen ist nicht flüssig. Es ist nur unter hohem Druck, etwa 300 Bar, komprimiert. FLüssiger Wasserstoff hat eine Temperatur von unter minus 250 Grad. Dafür gibt es dann wieder gesonderte Behälter die auch gekühlt bleiben müssen.

Gruß
Max
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 30.08.2010 - 17:02 Uhr  ·  #16
Nun ja,

Methan und Propan sind bei Raumtemperatur auch gasförmig. Siedepunkt von Propan: -42°C, Siedepunkt von Methan: -161,7°C. Und doch gibts das flüssig in Flaschen zu kaufen. Wie wird das denn technisch gemacht?


????

Maurice
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 31.08.2010 - 07:35 Uhr  ·  #17
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 31.08.2010 - 10:21 Uhr  ·  #18
Auf jeden Fall schienbar zu hoch. Man arbeitet gerade an Druckflaschen mit 700 Bar. Da wird der Wasserstoff aber auch nur unter Druck gesetzt ohne dass er sich dabei verflüssigt.

Nicht umsonst gibt es diese hochisolierten Tanks in denen Wasserstoff flüssig bei minus 250 Grad gelagert wird. Diese tanks haben ein Überdruckventil welches bei etwa 5 Bar anspricht. Erwärmt sich der Behälter also und das Flüssige H2 beginnt zu sieden, so wird der Überschussdruck abgeführt. Scherlich würde man das nicht machen wenn es nicht nötig wäre und man behälter hätte die den entstehenden Druck aushalten können.

Bei AUtos ist das ja genau das gleiche. Wenn sie flüssigen Wasserstoff tanken geht das auch in so einen Isoliertank. Erwärmt sich der Wasserstoff dann, wird das Gas langsam abgeführt bis der Tank irgendwann leer ist :-(

Gruß
Max
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 03.09.2010 - 16:52 Uhr  ·  #19
Hallo. Nun auch meinen Senf dazugeb...
Hatte auch vor 2 Jahren das System durchdacht, problematisch ist meiner meinung nach die Kosten der Brennstoffzenllen.
Knallgas - es ensteht Wasserstoff der weder explosiv noch sonst viel heikler wie andere brennbare Gase ist und Sauerstoff getrennt - also warumm dies aufwendig vereinen zu hochbrisanten unbrauchbaren Knallgas?

Die Mengen die in diesem Fall entstehen sind mit einigen Litern eher kleinkram - würds so speichern:
ein umgstürztes Gefäß in einem Wassertank in den die Wasserstoffblasen von der Elektrode beim aufsteigen reinperlen . oben im umgestürzten gefäß ein ventil wo man aufdrehen kann und es durch den Wasserdruck wieder rausgepresst wird - das ganze natürlich nicht in einem geschlossenen Raum .......

deftige Kurzbeschreibung: Als Kind hab ich mal bei Furzen in der Badewanne den Furz in einem umgestürzten Becher aufgfangen und den schwimmenlassen - mein Wasserstoff (eher Methan ;-) kam kann zur Wirkung als meine Mutter das Badewasser ausließ -alles klar ;-)

Übrigens an alle Angsthasen: Wist ihr was noch gefährlicher und intensiver wie Knallgas ist - Sauerstoff /Acethylen - die in Kombination in jeder herkömmlichen Autogenschweißerei verwendet werden. Einmal einen Luftballon füllen und mit Ohrstöpsel zünden. Den Druckschlag im Brustkorb und die kaputten Fenster vergisst man nicht :-)

Übringens wer nur brennbares Gas erzeugen will- Bioabfall - Methanerzeugung: in Indien machen sie das in abgedichteten Tonnen und kochen mit dem Gas das die Essensreste vom Vortag produzierten..
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Re: Wasserstoff als Akku

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Gepostet: 03.09.2010 - 18:59 Uhr  ·  #20
Na die Sache mit der Tonne ist zwar intuitiv aber ich denke das lässt mand ann doch leiber... Das sastem soll ja auch ohne Aufsicht funktionieren und was passiert also wenn die Tonne voll ist...?!!!

Den Wasswerstiff kann man ja auch über einen umgebauten Verbrennungsmotor wieder in mechanische und somit elektrische Energtie umwandeln. So würde ich es jedenfalls machen...

Gruß
Max
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