Günstiger Generator

 
danile
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 12.04.2012 - 11:27 Uhr  ·  #21
Deshalb möchte ich diese Watt ausnutzen. Wie oben schon gesagt, gibt es vielleicht 15-20 Tage im Jahr mit über 10m/s.
Menelaos
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 12.04.2012 - 15:16 Uhr  ·  #22
Hallo Dani,

Wir hatten ja schon unzählige PNs geschrieben in denen ich unter anderem auch versucht habe dir die Sache mit dem Generator näher zu bringen. Du machst es uns und dir selbst nicht gerade leicht ;-)

Du kommst vom Hunderstel ins Tausendstel...ich kenne das, bei mir war es auch mal so, alles immer perfekter machen und optimieren. Wenn man dann allerdings in die Praxis geht stellen sich viele Dinge auf einmal ganz anders dar und man setzt die Prioritäten an ganz neuen Stellen.

Meine Meinung nochmal in Kurzform zusammengefasst damit alle auf dem gleichen Stand sind:

Mit dem Scheibengeneratortool kann man sich doof und dämlich rechnen, ebenso mit theoretischen Ertragsüberschlägen, Wirkungsgraden und maximalen Windgeschwindigkeiten.

Dass du Netzeinspeisung wählst macht vieles leichter was den Generator betrifft da die Verlustleistungen geringer sind. Schau nicht so auf die maximale Leistung, optimiere das System für Windgeschwindigkeiten die auch in der Praxis oft vorhanden sind und schütze es gut vor zu viel Wind und vor unnötigem Verschleiß bei zu wenig Wind.

Ich hatte dir ja schon empfohlen den kleinen Bausatz aus dem Shop zu verwenden. Preislich ist das was die Lagerung, den Draht und die Laserteile angeht sehr attraktiv und Magnete sind nunmal momentan überall teuer. Von der Größe her würde das gut zu einer Zweieinhalb Meter Anlage passen wenn sie netzgeführt ist (!), bei Batterieladung ginge es nicht mehr.
Wenn du nicht unbedingt auch das letzte Watt bei Starkwind herauskitzeln willst, würde es, wenn du unbedingt Kosten sparen willst, auch reichen nur eine Magnetscheibe zu bestücken. Damit hättest du zwar einen höheren Widerstand aber auch 130 Euro Ersparnis an Magnetmaterial. Das ganze Set kostet dann etwa 260 Euro oder sowas in der Art und dann ist alles dabei was du brauchst. Das ist ziemlich günstig und du selbst wirst es gleiche Geld kaum selbst bauen können. Ich kann das so mit Bestimmtheit sagen da ich weiß in welchen Mengen Uwe das Material einkauft und was für ein magerer "Gewinn" da nur bleibt.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht, das gilt sowohl für Generator als auch für den Wechselrichter.

Wenn du das System auf Spitzenleistung trimmen willst, brauchst du einen größeren Generator als den aus dem Shop, auch brauchst du dann einen größeren Wechselrichter. Letztlich landest du bei mehreren hundert Euro Mehrausgaben. Dieser Mehraufwand rentiert sich vielleicht irgendwann für deine Urenkel sollte die Konstruktion so lange überleben.

Ich sehe es so wie Mark! Lege das System für rechnerisch für WInde von 3,5 bis 10 m/s aus. In der Praxis wirst du dann ab etwa knapp unter 3 m/s einspeisen können. Der Bausatz aus dem Shop ist günstig und erprobt, gleiches gilt für den Mastervolt- Wechselrichter. Wenn es irgendwann doch mal mehr Leistung sein soll, kannst du noch einen zweiten parallel schalten und somit die mögliche Leistung verdoppeln- halte ich aber für Quatsch.

Gerne, das gabe ich dir auch schon per PN geschrieben, helfe ich dir auch bei der AUslegung eines anderen generatpors aber das wird dich weder günstiger kommen noch deutlich mehr Ertrag bringen.

Lege Wert auf eine zuverlässige Sicheurng des Systems vor Sturm und Überspannung und auf einen guten Standort des WIndrades. Vor allem mit letzterem holst du deutlich mehr raus als mit jeder Optimierung im technischen Bereich.


Nun nochmal kurz zur Verschaltung der Wicklung des Generators. Durch Verschalten im Stern spart man keinen Draht. Die Spannung ist dann 1,7 Mal höher als bei Dreieck, der Widerstand allerdings auch- es nimmt sich technisch gesehen gar nichts. In der Praxis würde cih aber dennoch immer Stern verwenden da Dreieckschaltung andere Nachteile hat, so müssen die Spulen alle hundertprozentig gleich sein und super sauber ausgerichtet werden sonst entstehen Verluste durch nennen wir es mal "Kriechströme". Rechne also mit Stern, da macht es dann auch nichts wenn mal eine Spule etwas aus der Reihe tanzt und ein oder 2 Windungen weniger hat oder etwas schief oder verschoben vergossen ist.

Gruß
Max
danile
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 12.04.2012 - 18:13 Uhr  ·  #23
Hallo an alle, hallo Max,

Danke für die Beiträge in meinem Topic und danke, dass ihr euch mit mir rumschlagt. Von praktischen Dingen in Sachen Kleinwindanlagen kann ich eben nichts sagen, da ich noch keine Praxis habe. Deshalb möchte ich alles so genau wie möglich ausrechnen, dass mir später keine Fehler passieren.

Die maximale Leistung ist eben wichtig, damit ich einen passenden Wechselrichter suchen kann. Für den Mastervolt bräuchte man zudem 35V-Spannung und ich müsste das Windrad früher aus dem Wind drehen. Dies ist für die Sturmsicherung wichtig, da ich wissen sollte, wann das Windrad aus dem Wind gedreht werden soll.

Wegen der Laserteile: Sind die individuell anpassbar oder sind nur bestimmte Maße vorhanden?- Nämlich allein die Nabe wird bei mir anders aussehen.

Bei einem solchen Projekt in dieser Größenordnung denke ich, macht es wenig Sinn, alles optimal zu gestalten und dadurch unnötig hohe Kosten zu haben. Die rechnen sich nämlich erst bei größeren Anlagen. Aber bis zu einem bestimmten Rahmen macht es schon Sinn, möglichst gute Ergebnisse herauszukitzeln. Ich überlege gerade sowieso, ob ich mir nicht einen Geni kaufen soll, weil die Magneten und die Laserteile viel kosten. Ein Geni von js-technik.de würde mich etwa 320€ kosten. Ich möchte so auf jeden Fall nicht mehr als 250-280€ für den Generator ausgeben.

Zur Auslegung: Ich bekomme demnächst ein CAD-Programm. So kann ich dann die nötigen Zeichnungen für die Fräse machen. Die Teile könnte ich auch günstig über einen Freund bekommen. Bei den Magneten findet sich vielleicht auch noch ein Mitkäufer, wodurch ich dann statt 6,64€ 5,75€ pro Magnet zahlen müsste. Diese Magnete sind mit N42 aber nicht die stärksten und sehr groß sind sie auch nicht.
Gerade versuche ich einen passenden Wechselrichter zu finden mit etwa 600W Leistung. Ich habe schon mit einem Elektriker gesprochen. Der wird sich auch mal auf die Suche machen.

Ich werde die Triggerschaltung von andreas6 umsetzen. Vielleicht will er sie mir ja dann machen und ich kaufe sie bei ihm, mal sehen. Aber dies kommt ohnehin erst, wenn schon alles steht, weil ich dann die realen Leistungen usw. kenne, obwohl das Dumpload ja nicht von dem abhängig ist, sondern es sollte auf den Wechselrichter abgestimmt sein.
Ich habe aus den Beiträgen von Max zu Scheibengeneratoren gelesen, dass er die Stern-Schaltung empfiehlt, da dort kleinere Ungenauigkeiten verzeiht werden. Es wird doch dort weniger Draht gewickelt, aber die Spannung und der Widerstand steigen um die Wurzel aus 3, womit auch die Verlustleistung erheblich zunimmt. Bei der Dreiecksschaltung ist der Strom ja um die Wurzel aus 3 glaub ich pro Phase kleiner.

Ich weiß, ich kann echt eine Plage sein!


Gruß
Dani
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 12.04.2012 - 18:44 Uhr  ·  #24
Welchen Generator von js-technik.de möchtest du denn verweden?

Hoffentlich findet dein Elektriker auch den passenden Netzwechselrichter! Vermutlich waren wir hier immer zu Beratungsresident und greifen auf das altbewährte zurück!

Mehr fällt mir gerade nicht dazu ein......

Gruß
danile
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 12.04.2012 - 19:07 Uhr  ·  #25
Mark
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 12.04.2012 - 19:28 Uhr  ·  #26
Stirnradgetriebemotor, 230/400V, 0,75kW, n²=462, i=6, M²=15Nm, fs=3,5,

Bauform B3, Welle 20 x 40mm, 20,1kg

Die beiden nehmen sich ja nicht viel! Exzellente Wahl!

Evtl. wenn Hurrikan Katrina kommt läuft dein Rotor damit an! Ich würd ich sofort bestellen! :-)

Gruß
Menelaos
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 12.04.2012 - 19:37 Uhr  ·  #27
Die Teile kannst du total vergessen. Die Welle bekommst du mit der Hand kaum gedreht, da kannst du den Anlaufbeginn gleich mal auf mindestens 5 m/s hochsetzen...! Zudem haben die Teile dann auch noch cogging.
Und günstiger wirds dann ja auch nicht. Ich würde dir schon empfehlen beim Scheibengenerator zu bleiben, mit diesem Getriebemotor wirst du auf jeden Fall nicht glücklich werden.

Zitat
Ich habe aus den Beiträgen von Max zu Scheibengeneratoren gelesen, dass er die Stern-Schaltung empfiehlt, da dort kleinere Ungenauigkeiten verzeiht werden. Es wird doch dort weniger Draht gewickelt, aber die Spannung und der Widerstand steigen um die Wurzel aus 3, womit auch die Verlustleistung erheblich zunimmt. Bei der Dreiecksschaltung ist der Strom ja um die Wurzel aus 3 glaub ich pro Phase kleiner.


Es wird nicht weniger Draht verwendet sondern gleich viel. Du musst das auf den zur verfügung stehenden Platz umrechnen. Klar verbraucht Stern bei gleicher Spannung weniger Kupfer, dafür ist aber auch der Widerstand um den gleichen Faktor höher. Nimmst du dann dickeren Draht um den Widerstand zu kompensieren landest du wieder ebid er selben Kupfermasse wie bei Dreieck- es nimmt sich wirklich nichts. Ist einfach so, nimms so hin und schalte im Stern wenn du deinen Geni selbst bauen willst.

Die Laserteile für den Bausatz gibts nur in der einen Ausfürung. Wir bestellen ja nicht jedes Mal nur einen Satz Laserteile sondern gleich 10 Stück oder so...Einzelanfertigung kostet wohl gut das doppelte- das wäre dann wirklich teuer.
Ich habe den Bausatz so konstruiert, dass er auf eine möglichst große Spanne von Anlagen passt, deine gehört acuh dazu...wo ist also das Problem?
Warum willst du für teuer Geld etwas abändern was doch so auch schon funktioniert ?!?

Ohnehin kannst du die Daten die du aus dem Progeamm "Windkraft" hast vergessen, zumindest was den Wirkungsgrad angeht da die Ergebnisse dort auf unbegrenzte Streckung der Profile gerechnet wurden und NACA 4412 oder 4415 sind eigentlich auch nicht gerade ideal über die gesamte Glüfellänge. Der hohe Aufwnad den du da gerade betreibst mit deiner "hundert Stücke nebeneinanderleimen"-Methode ist vollkommen überzogen. In der Praxis wirst du keinen Unterschied zu einem in 8 Stunden komplett fertig gebauten Holzrepeller feststellen- mein Wort drauf! ;-)

Aber wenns wirklich größer sein soll...ich habe hier im Keller noch 2 Sätze Laserteile von vor 4 Jahren liegen die etwas größer sind, von meinem ersten Scheibengeneratorprojekt "scheibengenerator-planung bemaßung Aufbau" oder so heißt es hier im Forum.
Die Teile kann ich dir für'n Appel und'n Ei geben. Ist aber Schwarzstahl, nicht verzinkt oder so, müsstest du noch lackieren oder sonstwie gegen Korosion schützen.

Du musst dich langsam entscheiden was du willst, dei LOW Budget Variante oder das teure High- End Teil das dir bei Sturm etwas mehr bringt

Gruß
Max
danile
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 13.04.2012 - 00:03 Uhr  ·  #28
Ich würde eher die kostengünstigere Variante nehmen, die bei viel Wind etwas weniger leistet, aber dafür auch kostengünstig ist.
Die Wirkungsgrade im Programm habe ich deshalbt etwas niedriger gewählt, da diese dann eher zur Praxis tauglich sind.

Wenn dieses Projekt fertig ist, dachte ich schon an was Größeres, weil ich dann sagen kann, was man mit den ganzen Daten anfangen kann, wie sich die Anlage in einzelnen Positionen verhält,...

Also wie geschrieben, entscheide ich mich für die billigere Variante. Nun wie gehts in der Planung weiter?

Gruß
Dani
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 13.04.2012 - 00:18 Uhr  ·  #29
Du ersparst dir die ganze Umbauarbeit der Laserteile aus meinem Keller und bestellst im Shop den Bausatz ;-)
Entweder so wie er ist für mehr Power bei Starkwind und kleinerer gefahr der Überhitzung oder die Sparvariante mit nur halb so vielen Magneten....dann rechnen wir aus welche WIndungen da rein müssen...bzw. das können wir auch besser schon vor der Bestellung mal durchrechnen...

Gruß
Max
Mark
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 13.04.2012 - 00:21 Uhr  ·  #30
Überleg dir genau welchen Wechselrichter du einsetzen willst und welche Leistung du erzielen willst.
Ob sich 580Watt im Vergleich zu 500Watt spitze wirklich rechnen.

Die Beste Variante wo du wählen kannst, ist meiner Ansicht nach der Scheibengenerator aus dem Shop.
Shop-KWK/index.php?a=74

Deine js-technik.de Pläne kannst begraben, das wird nichts.
Es wurde dir ja schon mehrfach gesagt welche Richtung du einschlagen solltest.


Gruß

Da der Max während ich getippt habe schon geantwortet hat, bleibt mir nur eines hinzuzufügen! Hör auf Max er hat Ahnung!

Gruß
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 13.04.2012 - 07:16 Uhr  ·  #31
Naja...ich bin nun bei weitem auch nicht der allwissende Oberguru...aber ich habe mittlerweile ein ganz gutes Gefühl dafür was wohl klappt und was eher ungünstig ist, was vor allem auch daher kommt dass ich selbst viele tausend Euro Lehrgeld gezahlt habe. Das möchte ich anderen ganz gerne ersparen und gebe eben meinen Senf dazu ;-)
danile
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 14.04.2012 - 21:20 Uhr  ·  #32
Hallo,

Erstmal danke für das Angebot, Max!
Ich habe aber nochmal meinen Freund gefragt, wieviel er für die Laserteile will. Er meinte, ich bekomme sie günstiger. Deshalb werde ich komplett neue CAD-Zeichnungen entwerfen und einen komplett neuen Geni bauen. Ich dachte dabei an einen Geni mit einer Scheibe, um Geld wegen der Magnete zu sparen. Die machen ja den Hauptteil der Kosten aus. Lieber verwende ich größere Magnete.
Der Elektriker hat sich wegen des Wechselrichters leider noch nicht gemeldet. Deshalb weiß ich nicht, was für einen Wechselrichter ich nehmen werde. Ich habe leider keinen Wechselrichter mit ca. 600W Leistung gefunden, außer den China-Wechselrichter. Aber ohne Wechselrichter auch keine genaueren Berechnungen, oder?

Gruß
Dani
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 14.04.2012 - 21:35 Uhr  ·  #33
Hallo Dani,

Nur eine Scheibe bringt nichts. Du brauchst in jedem Fall zwei Scheiben für den magnetischen Rückschluss. Ob du dann acuh beide mit Magneten bestückst ist eine andere Geschichte aber mit nur einer Scheibe geht das auf jeden Fall schief!
Auch solltest du dir unbedingt Gedanken machen wie du das ganze versiegelst. Die Scheiben solltest du so wie wir galvanisch verzinken oder aber (und das ist etwas günstiger) pulverbeschichten lassen.
Denke auch daran, innen an den Schieben gewindebohrungen fertigen zu lasend amit du dir einen Abzieher bauen kannst. Damit kannst du die Scheiben dann mühelos und ohne Gefahr aufeinanderlassen oder wieder trennen solltest du den geni mal wieder auseinandernehmen wollen. Sowas hatte ioch bei meinem ersten Geni nicht und hab mich schwarz geärgert da ich die Anziehungskräfte der Magnete unterschätzt hatte.

...und richtig, ohne Wechselrichter keine genaueren Berechnungen möglich, nichtmal ungenaue ;-)

Gruß
Max
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 14.04.2012 - 21:40 Uhr  ·  #34
Mit den Gewindebohrungen meinst du die Bohrungen bei deinem Generator für die 6m-Anlage, wodurch die dünnen Gewindestangen geführt haben, die auf den späteren Bildern nicht mehr drauf sind, oder?
Die werden ja oben angedreht und damit dreht sich dann die Magnetscheibe nach unten. Ist das richtig?- Ich kann mir das gerade nicht wirklich vorstellen.
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 14.04.2012 - 22:01 Uhr  ·  #35
jau, genau die meine ich. Die haben wir auch im kleinen Bausatzgenerator drin. Kostet nur wenige Cent, macht das abheben aber viel leichter und vor allem sicherer. AUch solltest du dir so eine Art Magnetschablone oder besser 2 machen lassen wie sie bei uns im Bausatz mit dabei ist. Einerseits dient sie dazu, die Magnete auf der Scheibe genau auszurichten, andererseits verbleibt sie dann später auch dort und fixiert dei Magnete gegen Verrutschen durch Fliehkräfte. Wir kleben die Magnete NICHT fest dmait man ggf. mal einen tauschen kann. Recht häufig passiert es, dass schon kleine Kratzer oder Risse durch schläge beim Aufsetzen ausreichen damit die Beschichtung versagt und dann rosten die Teile binnen kurzer Zeit weg. Daher solltest du den Schwarzstahl wie gesagt unbeding versiegeln und dir auch eine kleine Rampe zum Aufsetzen der Magnete bauen damit du sie sachte ablassen kannst.

Nun nochmal zum Wechselrichter:

Vergiss alles was nicht Kennlineingesteuert ist!
Warum du nun einen Wechselrichter mit 600 Watt suchst verstehe ich nicht- dann kannst du auch gleich den Mastervolt mit 500 Watt nehmen....auf die 100 Watt kommts ja nun wirklcih nicht an.
Der nächste kandidat ist der Windyboy 1100 LV. Der kann das doppelte, kostet aber acuh das doppelte. Zudem wird er, wenn ich das auf der Messe richtig verstanden habe, auch bald nicht mehr für den Niederspannungsbereich hersgestellt wiel sich die gesetzeslage geändert hat und sich der Umbau für SMA auf dem deutschen Markt nicht rechnet.
Allerdings kannst du für diesen Leistungsberiech dann auch gleich noch einen zweiten Masetervolt parallel schalten...dann aknnder auch das doppelte ab, kostet aber immer noch weniger als der SMA.

Letztlich gibts noch die " Billiginverter". Dazu gibt es hier mehrere Threats von Doelle. Diese sind NICHT Kennlienengesteurt udn es gibt verschiedene Modelle bei denen man genau aufpassen muss dass man acuh das richtige erwischt. Allerdings ist es sehr fummelig, die Teile anzupassen und umzubauen...wäre mir zu anstrengend....
Letztlich ist das die günstigste Lösung wenn es darum geht wieviel nennleistung man für sein geld bekommt. Allerdings musst du bei dem Chinakram dann acuh mit Problemen rechnen, gut basteln können und deine Ansprüche an höchste Wirkungsgrade über den Haufen werfen...es bleiben eben umgefummelte Solarwechselrichter...

Gruß
Max
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 14.04.2012 - 22:30 Uhr  ·  #36
Hallo,

Was für einen Stahl ich verwenden werde, weiß ich noch nicht. Er darf sich bei Lasern auf jeden Fall nicht verziehen, damit das Ganze später nicht eiert.
An die Magnetschablonen dachte ich auch schon. Da lohnt es sich, die Groschen noch dazu zu investieren.

Wegen des Wechselrichters:
Ich denke, dass die 500W-Marke geknakt wird. Deshalb habe ich nach 600W-Wechselrichtern geschaut- leider ohne Erfolg. Dass die Kennlinie gesteuert werden soll, haben wir ja bereits schon diskutiert, da dann nämlich die Einspeisewindgeschwindigkeit gesenkt wird.

Bald habe ich mein CAD-Programm, denke ich, und dann werde ich mal die Rotorscheiben, den Statorhalter und alles weitere zeichnen.
Wie dick sollten denn die Teile sein?- Die Rotorscheiben hätte ich jetzt so 10mm gemacht und den Statorhalter auch so 10mm. Reicht da auch weniger?

Ich plante, die Welle lang genug zu machen, damit die Nabe direkt auf der Welle montiert werden kann. Dazu dachte ich an eine 30mm Welle, die über zwei Flanschlager, die am Gehäuse montiert werden sollen, gelagert wird. Ich habe zwar schon viele Generatoren ohne Gehäuse gesehen, aber ich habe Bedenken wegen des Eises usw. Auf jeden Fall mit Gehäuse. Die Nabe soll etwa so aussehen: Forum/cf3/modules/cback_direct…5_8212.png
Eine dickere Stahlscheibe mit je 3 Löchern für einen Flügel dient als Hauptbefestigung. Die Flügel werden dann zwischen diese und eine dünnere Scheibe eingeklemmt.

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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 14.04.2012 - 22:54 Uhr  ·  #37
Die Variante mit Flanschlagern ist nett aber acuh komplizierter, da du die Rotorschieben irgendwie an der Welle verklemme musst. Entweder mit Spannsätzen oder aber aufgeschweißen Flanschen mit Nud und Feder...dabei ist dann zu beachten dass das nur hinhaut wenn das ganze dann abgedreht wird...einfacher ist es mit dem Stummelllager so wie wir es machen...und acuh günstiger- deutlcih!

Die Stahldicke ist von vielen faktoren abhängig. Beim kleinen Bausatz sinds bei uns 6mm...wenn du größer gehst, solten es vielleciht 8 werden...

Gruß
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 14.04.2012 - 23:13 Uhr  ·  #38
...das mit den Flanschlagern geht aber natürlich...ist mir nicht unbekannt, daher weiß ich warum ich dir davon abraten würde...

Hier aber dennoch mal einige Bilder dazu.
Die Rafinesse bei dieser Anlage...verstellbares Offset zur Anpassung der Sturmsicheurng. Ansonsten total einfacher Aufbau- so wie es sien soll.
Die Welle ist hier durch 2 Flanschlager geführt und dann mit einem Flansch evrschweißt, Flansch dann abgedreht und mit Bohrungen versehen. An diesn Bohrungen wurden dann die Rotorschieben evrschraubt. Die Welle kann man aber natürlich auch nach vorne rausführen...nur warum?

Gruß
Max
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danile
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 15.04.2012 - 09:38 Uhr  ·  #39
Hallo,

Erstmal danke an alle, vor allem Max, die sich Mühe machen, mir zu helfen! ;-)

Bei deiner Anlage ist die Nabe so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Zwei Flansche, davon einer dünner, die den Rotor dazwischenklemmen.
Das Stummellager im Shop habt ihr drehen lassen, denk ich mir. Dort ist der Rotorhalter schon integriert. Auf dieses Lager wird die erste Rotorscheibe draufgeschraubt, dann kommen die Distanzringe rein, danach die zweite Rotorscheibe. Auf die Welle könnte man ein Gewinde schneiden wie hier Das muss in der richtigen Richtung sein. Diese Art und Weise ist aber nicht wirklich einfach.
Aber die Nabe wird mit einer Passung auf die Welle gefertigt werden. Das habe ich bereits so im Kopf. Die ganzen Lager und Wellen eines professionellen Generators sind so gefertigt. Die Nabe hält so dann schon recht gut. Dann wird sie noch mit einem Spannsatz befestigt. Somit brauche ich noch weitere vier Löcher in der Nabe, die ich bis jetzt noch nicht berücksichtigt habe.
Wie bei diesem Projekt würde ich nun einen Lagerstummel fertigen lassen. Oder gibt es solche irgendwo zu kaufen?
Dazu noch Fragen:
Wie ist denn der Stator(halter) befestigt?- Ich bin mir nicht sicher, aber der Stummel am Stator muss ja gelagert sein. Der Statorhalter wird dann an der Gondel befestigt. So ist es beim Geni mit außenliegendem Stator. Wie ist es beim innenliegendem Stator?
Wie ist der komplette Geni aufgebaut?- Wie empfiehlst du die Befestigung für mich mit einer Gondel?

Gruß
Dani
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Re: Günstiger Generator

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Gepostet: 15.04.2012 - 14:10 Uhr  ·  #40
Moin Dani,

Ich musste deinen Beitrag einige Male lesen aber alles ist mir noch nicht klar bzw. habe ich den EIndruck dass du einige DInge felasch verstanden hast. Ich gehe das mal Schritt für Schritt durch:

Zitat
Das Stummellager im Shop habt ihr drehen lassen, denk ich mir.


Nein, das bestellen wir direkt so bei Knott. Mittlerweile haben wir es leicht modifizieren lassen. Am Ende des STummels gibt es nun einen Flansch zum anschnrauben an den Statorhalter. Bisher wurde am Ende eine Gewindebohrung gefertigt und das ganze dann mit einer M10 Schraube gegen den Statorhalter verpresst- so wie es jetzt ist, ists aber schöner und auch noch stabiler.
Ich wüsst acuh nicht was man da (und warum) drehen lassen sollte (davon mal abgesehen ist das aber gedreht). Es dreht sich ja nicht die Welle, diese steht fest, sondern der Lagerflansch vorne.

Zitat
Auf dieses Lager wird die erste Rotorscheibe draufgeschraubt, dann kommen die Distanzringe rein, danach die zweite Rotorscheibe. Auf die Welle könnte man ein Gewinde schneiden wie hier Das muss in der richtigen Richtung sein. Diese Art und Weise ist aber nicht wirklich einfach.


Die Welle steht fest, es dreht nur die Flanschscheibe vorne die die Magnetscheiben trägt, alles andere wäre auch Quatsch ;-)

Zitat
Aber die Nabe wird mit einer Passung auf die Welle gefertigt werden. Das habe ich bereits so im Kopf. Die ganzen Lager und Wellen eines professionellen Generators sind so gefertigt. Die Nabe hält so dann schon recht gut. Dann wird sie noch mit einem Spannsatz befestigt. Somit brauche ich noch weitere vier Löcher in der Nabe, die ich bis jetzt noch nicht berücksichtigt habe.


Warum brauchst du für einen Spannsatz Löcher in der Nabe...oder redest du von sowas wie einer Taperbuchse...?!
EInen Spannsatz benutzt man so wie ich das bei dme großen Generator mit innenliegendem Stator gemacht habe den du verlinkt hast. Man verpresst eine Nabe mit einer Welle. Dafür muss die Nabe gekeilt sein, sonst geht das nicht.

Zitat
Wie bei diesem Projekt würde ich nun einen Lagerstummel fertigen lassen. Oder gibt es solche irgendwo zu kaufen?


Einen kleinen Stummel kannst du bei uns im Shop kaufen, kostet glaub ich 70 Euro doer so...hab ich nicht genau im Kopf.
Wofür du so einen großen Stummel wie bei dem verlinkten Projekt brauchen solltest erschließt sich mir nicht ganz...aber auch die Teile kann man fertig kaufen, sind aber nicht ganz billig. Hier käme dann aber mal wieder mein Keller ins Spiel, da hab ihc noch 3 oder 4 von den Teilen rumfliegen, für 120 Euronen (und da ist versand schon mit drin) gehört er dir...! Die Teile sind aber eher für große ANlagen so ab 4m Durchmesser gedacht und drehen entsprechend schwer- selbst wennd as fett getausht ist...letztlich baust du aber ein 2,5 m Windrad und keinen Panzer! Der kleine Stummel aus dem Shop reicht vollkommen aus...spätestens hier steige ich aber nicht mehr durch was und wie du nun eigentlich bauen willst. Wozu brauchst du diesen Stummel wenn du das ganze mit Welle und Flanschlagern machen willst? Oder hast du vor, das ganze genau umgedreht zu machen und die Lagerfläche des Stummels am Chassis zu befestigen und dann die "gelagerte Welle" zu verwenden?

Zitat
Wie ist es beim innenliegendem Stator?
Wie ist der komplette Geni aufgebaut?- Wie empfiehlst du die Befestigung für mich mit einer Gondel?


Bei dem Modell was ich da gebaut habe ist es so:

Die Vierkantwelle des Lagerstummels wurde abgedreht. ein passender Flansch wurde geschweißt, anschließend geschlitzt und plangedreht. Man fixiert damit den Stator auf der Stummelwelle und kann die Position zwischen den Rotorscheiben variieren. Die erste Rotorscheibe ist am Lager vorne befestigt, die zweite dann nur an der ersten. Der Stator wird innen befestigt, ist etwas heikel da er wirklich perfekt gegossen sien muss, sonst liegt er später nict gerade zwischen den Rotorscheiben und es gibt keine Möglichkeit ihn zu justieren.

Ich würde dir dringlichst empfehlen, NICHT so zu bauen. Das ist so ziemlich die teuerste Möglichkeit einer Einzelanfertigung und das ganze nachher zusammenzusetzen war ein Akt kann ich dir sagen. Die ganzen Drehteile, die kleinen Fuzzellaserteile, die Schweißarbeiten mit hinterher nochmal abdrehen und acuh der Spannsatz- das ging richtig gut ins Geld!
Ich selbst würde nieeeee auf die Idee kommen das so zu bauen. Der Generator war aber für eine vertikale Anlage angepasst und gefertigt worden und da ging es eben nicht anders....

Was spricht denn dagegen, den Rotor einfach auf die vordere Magnetscheibe zu schrauben...oder aber um ihn vom Generator zu entkoppeln, eine Nabe so wie du sie dir vorstellst zu fertigen, die dann auf die Durchgangsbolzen der Lagerung geschraubt wird...?

Ich finde du machst dir das alles sehr kompliziert. Ich arbeite da lieber nach der "KIS"-Methode

Was du dir da jetzt alles ausdenkst klingt für mcih wieder nicht wirklich preiswert und war es nicht das was du wolltest...?!

Gruß
Max
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