Moin Dani,
Ich musste deinen Beitrag einige Male lesen aber alles ist mir noch nicht klar bzw. habe ich den EIndruck dass du einige DInge felasch verstanden hast. Ich gehe das mal Schritt für Schritt durch:
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Das Stummellager im Shop habt ihr drehen lassen, denk ich mir.
Nein, das bestellen wir direkt so bei Knott. Mittlerweile haben wir es leicht modifizieren lassen. Am Ende des STummels gibt es nun einen Flansch zum anschnrauben an den Statorhalter. Bisher wurde am Ende eine Gewindebohrung gefertigt und das ganze dann mit einer M10 Schraube gegen den Statorhalter verpresst- so wie es jetzt ist, ists aber schöner und auch noch stabiler.
Ich wüsst acuh nicht was man da (und warum) drehen lassen sollte (davon mal abgesehen ist das aber gedreht). Es dreht sich ja nicht die Welle, diese steht fest, sondern der Lagerflansch vorne.
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Auf dieses Lager wird die erste Rotorscheibe draufgeschraubt, dann kommen die Distanzringe rein, danach die zweite Rotorscheibe. Auf die Welle könnte man ein Gewinde schneiden wie hier Das muss in der richtigen Richtung sein. Diese Art und Weise ist aber nicht wirklich einfach.
Die Welle steht fest, es dreht nur die Flanschscheibe vorne die die Magnetscheiben trägt, alles andere wäre auch Quatsch
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Aber die Nabe wird mit einer Passung auf die Welle gefertigt werden. Das habe ich bereits so im Kopf. Die ganzen Lager und Wellen eines professionellen Generators sind so gefertigt. Die Nabe hält so dann schon recht gut. Dann wird sie noch mit einem Spannsatz befestigt. Somit brauche ich noch weitere vier Löcher in der Nabe, die ich bis jetzt noch nicht berücksichtigt habe.
Warum brauchst du für einen Spannsatz Löcher in der Nabe...oder redest du von sowas wie einer Taperbuchse...?!
EInen Spannsatz benutzt man so wie ich das bei dme großen Generator mit innenliegendem Stator gemacht habe den du verlinkt hast. Man verpresst eine Nabe mit einer Welle. Dafür muss die Nabe gekeilt sein, sonst geht das nicht.
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Wie bei diesem Projekt würde ich nun einen Lagerstummel fertigen lassen. Oder gibt es solche irgendwo zu kaufen?
Einen kleinen Stummel kannst du bei uns im Shop kaufen, kostet glaub ich 70 Euro doer so...hab ich nicht genau im Kopf.
Wofür du so einen großen Stummel wie bei dem verlinkten Projekt brauchen solltest erschließt sich mir nicht ganz...aber auch die Teile kann man fertig kaufen, sind aber nicht ganz billig. Hier käme dann aber mal wieder mein Keller ins Spiel, da hab ihc noch 3 oder 4 von den Teilen rumfliegen, für 120 Euronen (und da ist versand schon mit drin) gehört er dir...! Die Teile sind aber eher für große ANlagen so ab 4m Durchmesser gedacht und drehen entsprechend schwer- selbst wennd as fett getausht ist...letztlich baust du aber ein 2,5 m Windrad und keinen Panzer! Der kleine Stummel aus dem Shop reicht vollkommen aus...spätestens hier steige ich aber nicht mehr durch was und wie du nun eigentlich bauen willst. Wozu brauchst du diesen Stummel wenn du das ganze mit Welle und Flanschlagern machen willst? Oder hast du vor, das ganze genau umgedreht zu machen und die Lagerfläche des Stummels am Chassis zu befestigen und dann die "gelagerte Welle" zu verwenden?
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Wie ist es beim innenliegendem Stator?
Wie ist der komplette Geni aufgebaut?- Wie empfiehlst du die Befestigung für mich mit einer Gondel?
Bei dem Modell was ich da gebaut habe ist es so:
Die Vierkantwelle des Lagerstummels wurde abgedreht. ein passender Flansch wurde geschweißt, anschließend geschlitzt und plangedreht. Man fixiert damit den Stator auf der Stummelwelle und kann die Position zwischen den Rotorscheiben variieren. Die erste Rotorscheibe ist am Lager vorne befestigt, die zweite dann nur an der ersten. Der Stator wird innen befestigt, ist etwas heikel da er wirklich perfekt gegossen sien muss, sonst liegt er später nict gerade zwischen den Rotorscheiben und es gibt keine Möglichkeit ihn zu justieren.
Ich würde dir dringlichst empfehlen, NICHT so zu bauen. Das ist so ziemlich die teuerste Möglichkeit einer Einzelanfertigung und das ganze nachher zusammenzusetzen war ein Akt kann ich dir sagen. Die ganzen Drehteile, die kleinen Fuzzellaserteile, die Schweißarbeiten mit hinterher nochmal abdrehen und acuh der Spannsatz- das ging richtig gut ins Geld!
Ich selbst würde nieeeee auf die Idee kommen das so zu bauen. Der Generator war aber für eine vertikale Anlage angepasst und gefertigt worden und da ging es eben nicht anders....
Was spricht denn dagegen, den Rotor einfach auf die vordere Magnetscheibe zu schrauben...oder aber um ihn vom Generator zu entkoppeln, eine Nabe so wie du sie dir vorstellst zu fertigen, die dann auf die Durchgangsbolzen der Lagerung geschraubt wird...?
Ich finde du machst dir das alles sehr kompliziert. Ich arbeite da lieber nach der "KIS"-Methode
Was du dir da jetzt alles ausdenkst klingt für mcih wieder nicht wirklich preiswert und war es nicht das was du wolltest...?!
Gruß
Max