Der Windatlas für Germany

 
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Re: Der Windatlas für Germany

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Gepostet: 17.04.2012 - 13:43 Uhr  ·  #21
Hi Dieter,

Du glaubst tatsächlich immer noch der Windanlagen Boom kommt aus Öko Gründen?
Das interessiert doch keinen der Geld hat, wäre ganz was neues ...

Wer Geld hat, schaut dass er selbst sauber wohnt und das der Dreck woanders entsteht
Tendenz zunehmend. Mach mal die Augen auf und lass mich mit deiner Blindheit in Ruhe!

Gruß Frank
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Re: Der Windatlas für Germany

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Gepostet: 17.04.2012 - 13:54 Uhr  ·  #22
Zitat

Das interessiert doch keinen der Geld hat, wäre ganz was neues ...

Ich habe mir mit meinem Geld zum Beispiel aus ökologischen Gründen eine KWA ans Haus gestellt...

Ich hatte gedacht, Deine Art von Holzhammer-Agitation hätten wir spätestens seit dem Fall der Mauer hinter uns.
Offenbar doch nicht so ganz.

Dieter
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Re: Der Windatlas für Germany

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Gepostet: 17.04.2012 - 14:02 Uhr  ·  #23
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Re: Der Windatlas für Germany

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Gepostet: 17.04.2012 - 14:29 Uhr  ·  #24
Hallo Dieter,

Zitat
Ich habe mir mit meinem Geld zum Beispiel aus ökologischen Gründen eine KWA ans Haus gestellt...

Das ist löblich, es gibt auch noch ein paar mehr 'Güne' Seelen mehr.

Den Windrad Boom erklärt das Handeln dieser wenigen aber nicht...

Es geht mir nicht darum wirtschaftliche Interessen zu verteufeln.
Letztendlich müssen wir alle wirtschaftlich handeln.
Im Gegenteil wenn grüne Technik wirtschaftlich dann ist das um so besser.

Worum es mir geht ist aufzuklären und zwar dort wo 'grüne' Gründe vorgegeben werden und tatsächlich wirtschaftliche Interessen dahinter stehen.

Also immer dann wenn scheinheilige Diskussionen enstehen und sowohl untertriebene als auch überzogene Bewertungen zur Ökubilanz aufkommen.
Das führt zu Unmut und weiteren, komischen Effekten.
Hier ist es angesagt ehrlich zu bleiben und die wahren Gründe, die wirtschaftlichen zu benennen.

Gruß Frank
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Re: Der Windatlas für Germany

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Gepostet: 17.04.2012 - 15:04 Uhr  ·  #25
Versuchen wir es also sachlich und einfach, damit es auch jeder verstehen kann.

Wenn ich es richtig sehe, war Kernenergie seit etlichen Jahren in Deutschland politisch nicht mehr durchsetzbar, weil breite Bevölkerungsschichten diese nicht mehr wollten und wollen. Im Gegensatz zu den großen Konzernen… Nach Fukushima kam dann das endgültige Aus.

Fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas kommen nun vermehrt zum Einsatz, aber der ist aus klimatischen Gründen kritisch zu bewerten. Außerdem werden sie sich in naher Zukunft extrem verteuern.

Bleibt also die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Und da hat sich die Wirtschaft beileibe nicht nach Kräften drauf gestürzt. Man musste die großen EVU erst mit Abgaben auf Kernenergie, Emissions-Zertifikaten und letztlich mit dem Atom-Ausstieg dazu bringen, sich der Windenergie zuzuwenden.

Ich vermag da keine „Diktatur“ zu erkennen. Dass der Ausbau dieser Energieerzeugung auch massive wirtschaftliche Gesichtspunkte hat, ist mehr als logisch. Wenn eine Volkswirtschaft oder ein Unternehmen Milliarden in etwas investiert, dann möchte und muss sie daraus Gewinn erwirtschaften. Mit diesen Gewinnen werden unter anderem auch Schulen, Krankenhäuser, Universitäten usw. finanziert. Wenn Investoren Dividenden mit Windenergie erwirtschaften, dann ist mir das hundertmal lieber, als wenn sie das mit Warentermingeschäften tun.

Wenige Kilometer entfernt von mir, in Cherbourg, entstehen in Kürze mehrere tausend Arbeitsplätze beim Bau der neuen Offshore-Windparks vor der französischen Küste. Das ist sowohl ökologisch sinnvoll als auch eine äußerst vernünftige wirtschaftliche Strukturpolitik für eine Hafenstadt, die vom wirtschaftlichen Niedergang bedroht war. Dabei kann man die konservative französische Regierung wohl kaum als „Öko-Terroristen“ bezeichnen.

Ich sagte es schon oben, man muss Ökonomie und Ökologie miteinander in Gleichklang bringen. Das wird in Deutschland aber auch hier in Frankreich mehr und mehr versucht. Wer das eine „Diktatur“ nennt, sollte vielleicht mal eine Zeitlang in einer solchen leben… Das hätte hohen Erkenntniswert!

Dieter
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