Mögliche Alternative zum Rohrmaterial

Mein Windrad mit Rotorblättern aus "hobbycolor" Platten
 
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Mögliche Alternative zum Rohrmaterial

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Gepostet: 16.08.2014 - 14:42 Uhr  ·  #1
Hallo liebes Forum,
ich hatte nach einer Alternative zu zu Rohrblättern gesucht, weil die Neigungswinkel ja durch die Rohrkrümmung stark vorgegeben ist und große Abbweichungen von der Ursprungsform schwer möglich sind (Ich habe es mit Wärme versucht und bin gescheitet. Aber kann ja sein, dass bei jemanden besser gekappt hat.).
Ich habe mich für "hobbycolor" Kuststoffplatten entschieden. Hier hab ich noch keinen Beitrag gefunden und wollte es deshalb mal vorstellen.

Verarbeitung war aus meiner Sicht recht leicht. Verformung hat auch ganz gut geklappt, zumindest dafür dass ich einen 150 W Hallogenstrahler benutz habe. Ich denke aber, dass es mit einem Heißluftföhn deutlich besser gehen würde. Ich habe es auch übrigens mit einem Lötbrenner probirt wie auf dem Herstellerzette abgebildet war. Ergebniss: Schädigung des Materials durch Furchenbildung.
Schneiden lässt sich das mit mehren Cuterschnitten. Da geht recht präzise.

Wer sich für die Materialeigenschaften Interessiert:
Erweichungstemp.
76°C (Vikat)
Wärmeausdehnung
0,076 mm/m°C
Brandklasse
schwerentflammbar
DIN 4102 B1

Hier das Ergebins in Bildern (Auflösung in 0,3 MP):
1. Zweiter Versuch. Dreht schon bei sehr wenig Wind an. Rotordurchmesser ca. 1,20 m. Zwei Rotorblattsätze a 3 Blätter, deshab die leichten Unterschiede. Aufhängung durch Kuglelager. Generator von einem Kosmosexperimentierkasten(übergangsweise). Ist leider recht laut, da Getriebemotor, aber immerhin 2 V bei geringer Umdrehungszahl, das reich für ein paar LEDs aus Solarläpchen.





Was ihr da auf der Rückseit vom anderen Windrad seht ist Klebeband, mit dem ich Gewicht zum Auswuchten befestigt habe.( Auch nur Übergangsweise)

2. Erster Versuch. Dreht schell bei genug Wind. Sonst tut sich da nicht viel. Rotordurchmesser ca. 1,30 m. Aufhaängung an einem Fischerechnik Bausatz (übergangsweise.) Lego Technik Getriebemotor als Generator: Einigermaße leise aber höheres Rastmoment. Bei gut Wind so um 1-2 V.


Zum Schluss:
Ich würde sagen, dass es für kleine Windräder bis vieleicht 0,7 m Blattläge zum Bastel ganz gut funktioniert. Bei längeren Flügel, wäre vileicht so ein Sicherheitsring, wie bei demn Maritimen Windanlagen zur Stabilisation sinnvoll, da die Flügel sich bei starkem Wind übermässig verbigen könnten. Aber immerhin, wenn man sie kalt biegt kommen sie nochdem Druckablass in die Ursprungsvorm zurück. Zudem werden die Blätter stabiler, wenn man sie leicht wöllbt.
Wenn man eine Metallform hätte könnte man wahrscheinlicht leicht viele gleiche Flügel fertigen.
Der Herrstellr sagt, dass sie für dem Außeneinsatz nur bedingt geeignet wären. Ich warte das mal ab. Bis jetzt gab es nach einen bzw. zwei Monaten Einsatz keine Schäden, obwohl schon starke Böhen dabei waren Was die UV- Strahlung betrifft, mal abwarten.
Ein Vorteil hat es noch: Es ist recht günstig.
Vileicht hat euner von Euch ja auch schon Erfahrungen mit dem Materil gesammelt? Mich würde es interessieren.
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