Klappmast

Wo Kaufe ich oder wie mache einen Klappmechanismus
 
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Klappmast

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Gepostet: 29.05.2011 - 13:33 Uhr  ·  #1
Hallo würde gerne an meinen 8 m Mast einen Klappmechanismus montieren.Leider habe ich so etwas noch nicht zum kaufen gefunden und habe auch nicht wirklich einen Plan so etwas herzustellen.Habe hier im Forum (von Bastler 01) so etwas gesehen das würde sich an meinem Mast auch gut machen.Vieleicht hat ja jemand ein paar gute Tipps für mich.
Viele Grüße von der Bergstraße
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Hydraulik Klappmast 12

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Gepostet: 24.11.2011 - 17:23 Uhr  ·  #2
Hallo und guten Tag,

wenn die Frage noch aktuell ist... wir liefern zu unseren Sonkyo Energy Windspot Kleinwindkrafträdern auch Klappmasten.
Allerdings fangen diese bei 12 m an und sind 2m weise erweiterbar.

Wenn es nur ein kleines Windrad ist, kann man einen sehr stabilen Fahnenmast nehmen. Da gibt es Halter, die rechts und links
vom Mast ein U-Profil haben. Oben und unten im U-Profil sind dann schrauben durch den Mast. wenn man eine löst, kann man
ihn umkippen.
Allerdings wie gesagt nur für kleine Windräder!! Ohne Gewähr von mir!

Grüße Roger Schneider, RS-Energietechnik
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Re: Klappmast

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Gepostet: 27.11.2011 - 13:00 Uhr  ·  #3
Hallo Durian, auf meiner Seite findest ein Foto von meinem Selbstbaumast, ist eigentlich selbsterklärend und ganz simpel.
lg Lothar
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Re: Klappmast

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Gepostet: 13.06.2016 - 14:45 Uhr  ·  #4
Hallo Gaunersdorf.

Dein Link geht leider nicht.

Gruss, Martin.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 15.06.2016 - 14:50 Uhr  ·  #5
Hallo

Klappmasten sind doch auch die Schranken bei der Bahn und bei Ausfarten an Parkplätzen.
Diese haben passende Gegengewichte unten am Mast, das würde beim hoch und runterklappen sicher sehr nützlich sein, auch wenn nur ein Teil ausgeglichen wirt.

Gruß Aloys.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 15.06.2016 - 17:56 Uhr  ·  #6
Deine Idee ist vom Prinzip her nicht schlecht. Es bräucht halt schon ein ordentliches Gegengewicht, bzw. müsste man den Kipppunkt entsprechend verlegen. Allerdings werde ich es nicht ganz mit Muskelkraft schaffen, und wenn ich dann eine Maschine Traktor ect. benötige, ist es eigentlich egal ob der 50kg oder 500kg ziehen muss. :-)

Gruss, Maerten.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 15.06.2016 - 18:32 Uhr  ·  #7
Moin,
http://www.vesab.de/nadir_juet/nadir_juet.html
wie wäre so etwas:?


Oder bftec.de...Super klappbare Masten..
Wir selber nehmen ein Grundmast, an dem das eigentliche Mastrohr angeschlagen wird .

Dann per Umlenkrolle rauf und runter.
So kannst Du mit der Leiter aufbauen und warten..
Oder einen Teleskop Mast. Baut unser Mastbauer..
Schönen Gruss,

Cerco
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Re: Klappmast

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Gepostet: 16.06.2016 - 11:26 Uhr  ·  #8
Hallo,

mein aktueller Plan sieht wie folgt aus. Ich betoniere einen Doppel-T-Träger (den habe ich schon) senkrecht in den Boden, lassen den noch 3m rausschauen. An diesem Träger soll dann der Mast befestigt und hochgezogen werden. Jetzt bin ich noch nicht sicher welche Variante besser ist, entweder ich mache unten den Drehpunkt am Boden und ziehe oben mit einer Umlenkrolle den Mast hoch, oder ich mache oben den Mast-Drehpunkt und ziehe unten den Mast zum Träger hin. Sollte das unklar rübergekommen sein kann ich noch eine Skizze machen.

Gruss, Maerten.
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Klappmast

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Gepostet: 16.06.2016 - 11:51 Uhr  ·  #9
Anbei noch eine kleine Skizze vom Klappmast.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 16.06.2016 - 16:26 Uhr  ·  #10
Zitat

Anbei noch eine kleine Skizze vom Klappmast.


In dreifacher Ausführung ist es jetzt sehr, sehr deutlich...;-)

Ich persönlich würde die rechte Variante bevorzugen.

Dieter
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Re: Klappmast

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Gepostet: 16.06.2016 - 18:22 Uhr  ·  #11
Ja sorry. dreimal war keine Absicht. :-)
Weshalb würdest Du die Rechte Variante bevorzugen?

Gruss, Maerten.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 16.06.2016 - 22:24 Uhr  ·  #12
Zitat

Weshalb würdest Du die Rechte Variante bevorzugen


Das habe ich mich auch gefragt. Ich denke aber, dass die nötigen Kräfte zum Aufrichten bei der rechten Variante geringer sind. Und dass die auf den Mastfuß seitlich einwirkenden Kräfte ebenfalls geringer sind. Aber das ist "Bauchgefühl" ohne jeglichen mathematischen Hintergrund... Auf jeden Fall muss das Betonfundament, das Du einmal mit einem Kubikmeter angegeben hast, extrem armiert sein, sonst bricht Dir der Mast dieses auseinander. Die seitlich einwirkenden Kräfte bei einer Anlage mit 3 Metern Durchmessern belaufen sich auf hunderte von Kilos. Und sie sitzen an einem langen Hebelarm...

Dieter
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Re: Klappmast

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Gepostet: 17.06.2016 - 07:46 Uhr  ·  #13
Moin Maertens

Bei der linken Variante würdest Du gleich eine Belastungsprobe haben, wie gut Dein Fundament ist. ;-)
Ein Heben von drei Metern mit 500 kg ! ( Mast in der Waagerechten liegt auf drei Metern Höhe !) bei einem Kubikmeter Fundament und weichen Boden ... (bei "Optimaler Winkel" zum Belasten )
Mußt Du das Spannseil auch nach unten "führen" oder den Mast weiter "von Hand" anheben Steiler stellen ..( über 4 Meter...)

Bei der Rechten hättest du "fast" kein seitlichen Hebel auf dem Fundament ( wenn die Umlenkrolle gut gefettet ist)

Gruß RAlf
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Re: Klappmast

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Gepostet: 17.06.2016 - 11:03 Uhr  ·  #14
Moin

Ich denke dann auch einmal <_<
Bei der linken Variante, sind die 3 unteren Meter des Mastes das Gegengewicht von 3 über dem Drehpunkt liegenden Meter des Mastes.
Also sind die unteren 6 Meter des Mastes für die Aufstellkräfte ausgeglichen.
Wenn der unten dicker ist, sogar noch mehr.
Wenn der Mast steht, spielt die Aufstellart für die Befestigung auch keine Rolle mehr, aber Bohrungen bei 3 meter sind wegen Mastschwächung zu vermeiden.

Gruß Aloys.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 17.06.2016 - 16:45 Uhr  ·  #15
Gut das war jetzt recht eindeutig. Also dann rechte Variante.
Der Boden ist übrigens schon ziemlich fest, also "gewachsener" Boden.

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden. :-)

Gruss, Maerten.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 19.06.2016 - 12:14 Uhr  ·  #16
Hallo zusammen,

grundsätzlich ist die linke Variante statisch günstiger,
weil nur ein Teil des Mastes angehoben werden muss und
der andere Teil des Mastes dabei sogar mit hilft.

Im extremen Fall wären so quasi keine Aufstellkräfte nötig,
wenn der Drehpunkt genau in der Waage wäre.

Ich habe mal eine Konstruktion gesehen,
wo man über Wasser pumpen dem Mast aufgestellt hat und über Ablassen
des Wassers den Mast wieder gesenkt hat. Alles relativ simple über die Schwerkraft des eingefüllten Wassers.

Eine Schwierigkeit ist tatsächlich der Drehpunkt vom des Mast, den man an dieser Stelle eben nicht
mit einfachen Bohrungen schwächen darf. Hier müsste dann z.B. noch eine Hülse eingeschweißt werden.

Eine weitere Schwierigkeit sind höhere Anforderungen die Hebe Vorrichtung, wenn der Drehpunkt nicht in der Waage ist
und eben doch Aufstellkräfte erforderlich sind. Hier wären z.B. seitliche Stützen notwendig,
das kann aber auch bei der rechten Variante nötig werden.

Fazit:
Ich würde die linke Variante nur machen, wenn der Drehpunkt dann auch (fast) in der Waage wäre,
so dass ich dann den Mast einfach mit der Hand aufstellen und ab senken könnte.
Das geht leider nur mit erheblich viel zusätzlichen Gewichten am Mastfuß oder
einem sehr hohen Drehpunkt, was wieder nicht praktikabel ist.

Noch ein Tip:
Schau dir mal die Mastkonstruktion von 'Raudi' an.
Diese Konstruktion ist sehr effizient, auch das Aufstellen ist sehr sicher mit
vergleichsweise wenig eingesetztem Material.
Zudem sind keine Fundamente nötig und
die Sache lässt sich sehr einfach wieder zurück bauen ohne dass 'Betonklötze' in der Erde verbleiben.

Viel Erfolg und berichte bitte weiter.

Grüße
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Re: Klappmast

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Gepostet: 19.06.2016 - 16:24 Uhr  ·  #17
Klar berichte ich weiter, und wenn es interessant wird kommen auch ein paar Bilder dazu. :-)
Der Mast vom Raudi ist aber doch mit Abspannseilen, oder hat der noch einen anderen Mast?

Gruss, Maerten.
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Jüttbaum zum Aufrichten

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Gepostet: 19.06.2016 - 17:04 Uhr  ·  #18
Hallo Maerten

Der Rudi hat ein Jüttbaum zum aufrichten benutzt. ( Hebel zum aufrichten von Schiffsmasten ....siehe Wikkipedia.. ;-) )
Kannst auch eine "Stellschere/ - bock" nehmen ( ein Dreieck !) ist ein bissel stabiler ( seitlich).

Den Jüttbaum kann man schnell und einfach wieder montieren , zum Umlegen des Mast.
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Scharnier

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Gepostet: 19.06.2016 - 17:57 Uhr  ·  #19
Der jutbaum war jetzt fuer die rechte variante gemeint, oder?

Bei der linken variante koennte man auf eine schwaechende bohrung im rohr verichten wenn man ein schwerlastscharnier verwendet.
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Re: Klappmast

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Gepostet: 19.06.2016 - 18:21 Uhr  ·  #20
Machs doch nicht so "kompliziert"......

Eine "Schelle" aus zwei größeren Rohrhälften mit zwei angeschweißten Stummelwellen als Drehpunktlagerung ....
Oder einfach ein größeres Rohr drübergesteckt mit Stummelwellen außen. ( festgeklemmt durch Schrauben seitlich von außen ) oder in den Spalt ein "Kleber" (Silicon etc..haste gleich eine Dämmpfung der Schwingung).

Dann haste keine "Schwächung" durch Bohrung im Mast.

Gruß Ralf
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