Güllerohr als Mast verwenden

 
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 20.07.2016 - 19:16 Uhr  ·  #21
So dala. Liebe Windfreunde.
Hat ein wenig gedauert, wäre selber fast ungeduldig geworden, doch jetzt steht mein Windrad endlich!!!
Stehen im wahrsten Sinne des Wortes, abends ist es eh meist windstill bei uns. Bin mal gespannt wie sich das Windradl verhält wenn es morgen mal etwas windiger wird. :-)
Anbei noch ein Bild.
Bei Gelegenheit wird der Mast dann noch weiss lackiert.

Gruss, Maerten.
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 21.07.2016 - 06:50 Uhr  ·  #22
Eeeendlich läuft es!!!
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Kernloch Bohrung

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Gepostet: 21.07.2016 - 11:55 Uhr  ·  #23
Hallo Maerten

In St, bohrt man höchstens 5 bis 6 mm Löcher ohne vorbohren, wenn von Hand gebohrt wird.
Bei grösseren Durchmessern bohrt man den Mittelteil für den großen mit kleinem Bohrer vor.
Der große braucht dann in der Lochmitte das Eisen nicht wegquetschen, was den grösten Druck erfordert.
Der geht dann ganz gut "zur Sache " .(Bohrmaschine dann aber gut festhalten).

Gruß Aloys.
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 21.07.2016 - 13:29 Uhr  ·  #24
Hallo,
Ja so habe ich das auch gemacht, erst klein vorbohren, ab 11mm habe ich dann in 1-2mm Schritten gebohrt. Mühsam.
Heute lief das Windrad zum ersten mal, gleich fiel mir auf dass es ganz schön eiert, hast da einpaar gute Tipps zum auswuchten?

Gruss, Maerten.
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 21.07.2016 - 19:11 Uhr  ·  #25
Hallo

Wenn es eiert kann es mehrere Gründe dafür haben.
Es muß der Blattlauf, oder auch Spurlauf kontroliert werden, das die 3 Blattspitzen alle auf gleicher Höhe oder Spur im Kreis laufen.
Ist das sicher gestellt, kann eiern durch unterschiedliche Einstellwinkel der Blätter bei Last entstehen, da ein stärker angestelltes Blatt mehr Druck aufbaut und sich nach hinten biegen will.
Das kann an der Verschraubung dann beeinflust werden.
Entweder durch bearbeiten der Anlagefläche, oder durch unterlegen, um die Winkel gleich zu bekommen.
Messen geht mit dem Rotor auf einer ebenen Fläche und messen der Vorder und Hinterkante.
Ein kleiner Keil zum Abgleichen ist da ganz nützlich.
Auch Unwucht des Rotors kann zum eiern führen, eher aber zum Rütteln am Mast.

Gruß Aloys.
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 22.07.2016 - 07:00 Uhr  ·  #26
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 22.07.2016 - 08:22 Uhr  ·  #27
Hallo,
ich kann mich erinnern dass ich die vor längerem mal gewogen habe, so genau es die Waage zugelassen hatte. Meine Feinwaage hatte ich da noch nicht. Aber ist nicht auch die Verteilung der Masse innerhalb des Flügels entscheidend?
Wenn zwei Flügel gleich schwer sind, kann einer viel Gewicht innen der andere dagegen viel aussen haben. Ich hätte beim nächsten absenken des Mastes kleine Gewichtchen hingepappt um zu sehen wer wo mehr Gewicht benötigt.
Oder wie macht ihr das in der Praxis?

Gruss, Maerten.
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 22.07.2016 - 08:25 Uhr  ·  #28
Zitat geschrieben von FamZim

Hallo

Wenn es eiert kann es mehrere Gründe dafür haben.
Es muß der Blattlauf, oder auch Spurlauf kontroliert werden, das die 3 Blattspitzen alle auf gleicher Höhe oder Spur im Kreis laufen.
Ist das sicher gestellt, kann eiern durch unterschiedliche Einstellwinkel der Blätter bei Last entstehen, da ein stärker angestelltes Blatt mehr Druck aufbaut und sich nach hinten biegen will.
Das kann an der Verschraubung dann beeinflust werden.
Entweder durch bearbeiten der Anlagefläche, oder durch unterlegen, um die Winkel gleich zu bekommen.
Messen geht mit dem Rotor auf einer ebenen Fläche und messen der Vorder und Hinterkante.
Ein kleiner Keil zum Abgleichen ist da ganz nützlich.
Auch Unwucht des Rotors kann zum eiern führen, eher aber zum Rütteln am Mast.

Gruß Aloys.


Also gerade wenn das Windrad wieder zum Stillstand kommt sieht man bei den kleinen Drehzahlen ganz deutlich wie alles schlackert und schwanzelt. Der Mast wird auch gut durchgerüttelt.

Gruss, Maerten.
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 22.07.2016 - 14:11 Uhr  ·  #29
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Re: Güllerohr als Mast verwenden

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Gepostet: 22.07.2016 - 16:40 Uhr  ·  #30
Zitat geschrieben von XXLRay

Die Gewichtsverteilung im Flügel selbst ist natürlich auch wichtig. Ich hab aber erstmal beim gröbsten Parameter angefangen. Kleine Gewichte in Nabennähe sind der richtige Ansatz.



Klar, da magst Du recht haben. Ich dachte nur weil doch bei rotierenden Massen sich die Rotationsenergie nach aussen ins Quadrat geht.
Bei Gelegenheit werde ich den Mast wieder umlegen, gut dass er klappbar ist. ;-)
Und wiegen wieviel die Repeller auseinanderliegen, wenn ich Glück habe, reicht eine Masse nach des Zentrums, da könnte ich dann ja Muttern draufschrauben auf die Befestigungsschrauben, bzw. hier noch kürzere oder längere einsetzen.

Gruss, Maerten.
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