Umstieg von pzs auf li-io

 
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 17.12.2019 - 17:22 Uhr  ·  #21
bei vernünftigen Zellen mit vernünftiger Qualität liegen wir bei max. 3500 mah. Alles drüber ist high end und überproportional teuer sowie empfindlich und über 4000 mah zum kampfpreis ist gelogen. Kann man im Netz zu recherchieren.
Bater bietet wie du schon schriebst Rekombinationsstopfen an. Das wird auch meine Wahl sein. Werde aber die SOPZS Zellen wählen. das ist das Beste was Bater zu bieten hat. Davon dann kleine flache Blöcke für bessere Umwälzung und gegen dolle Schichtung des Elektrolyten auch wenns etwas teurer wird. Will ja schließlich 20 Jahre Freude dran haben.
Habe letzte Woche nochmal eine aktuelle Preisliste angefragt - kommt aber nichts zurück.
Hast du noch son Ding liegen Lars?
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 17.12.2019 - 19:19 Uhr  ·  #22
Du solltest auf jeden Fall mehrer BMS verwenden. Die sorgen dafür das sich die einzeln Zellen immer gleichmäßig laden bzw entladen. Dann sollte deine Akkubank in einem feursicheren Raum oder am besten draußen stehen. Besonders selbstgebaut Akkus können gerne mal Feuer fangen. Mir ist auch beim zusammenlöten einen Zelle abgebrant.
Ich habe mich nur getraut 4 Stück parallel zu schalten ohne Sicherung. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, das die Zellen die gleiche Kapazität und auch die gleiche Spannung (Ladezustand) haben,wenn nicht können sehr hohe Ausgleichsströme auftreten, die ebenfalls zum Brand oder Zerstörung der Zelle führen können.
Meine BMS kosteste von Ebay aus China nur ca 2€  es empfiehlt sich allso einfach mehrere zu kaufen. So werden die zellen besser gleichmäßig geladen und sind auch gegen kurzschlüsse oder überladungen vesser geschützt.
Hier ein Bild von meinem Versuch aus einem Ebike eine 6S (24V) Akku zu bauen. Mein Plan wäre dann gewesen drei von diesen Akkus parallel zu schalten. Verlötet habe ich 6 mal vier zellen parallel.
 


Aber wenn du neue Zellen verwendest könntest du wahrscheinlich auch mehrere dirket paralell verschalten. In meinem Fall waren die halt schon gebraucht und hatten deshalb schon jeweils eine leichten Kapazitätsunterschied.
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 18.12.2019 - 04:23 Uhr  ·  #23
ja max , hab ich , haddu email ? :-)
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 18.12.2019 - 09:08 Uhr  ·  #24
ich bin ich zum Ergebniss gekommen, dass man , mit guten Bleibatterien , wenns nur die billigeren PzS Staplerzellen sind (OPzS sind teurer aber nicht wesentlich unterschiedlich - das O steht für Ortsfest) , mehr kapazität gewählt um die sagen wir Entladungen zwischen 20-50% gehalten und mehr PV , füer den gleichen Preis als Lifepo oder Lion , besser off grid fährt

da man mehr PV hat um die Batterien nicht so sehr zu zyklen also die Überdimensionierung der PV und der Batterie sind den Lion und Lifepo akkus zum gleichen Preis einfach überlegen

hatte hier mal geschrieben https://www.photovoltaikforum….batterien/


Gruss Lars
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 21.12.2019 - 08:26 Uhr  ·  #25
Ok, li ion ist für mich abgehakt. Danke nochmals.
Wie sieht es denn mit den solarbatterien und agm/gel aus? Die könnte ich relativ günstig einkaufen....
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 21.12.2019 - 09:22 Uhr  ·  #26
Agm vergiss mal. Unheimlich teuer und das falsche als reine Verbraucherbatterie. Das ist letztlich eine Hybridtechnologie. Sie vertragen deutlich mehr Zyklen als eine Starterbatterie und können auch das ein oder andere Mal recht tief entladen werden. Auch sind sie in der Lage hohe Ströme abzugeben um,sie als Starterbatterien zu verwenden. Habe davon eine mit 200 ah in einem meiner Bullis als kombinierte Starter ujd Verbrsucherbstterie. Für genau sowas sind sie auch gemacht. dennoch: für stationäre Anwendung machen dafür ausgelegte Bleiakkus deutlich mehr Zyklen mit und kosten einen Bruchteil. hatte meine fürn Appel und zwei yeier bekommen da sie aus einem neuen Wohnmobil stammte das mit Akkus nicht in die Usa verschifft werden durfte und hab daher zwei Stück fürn Hunni bekommen. Im Laden kostet sie das sechsfache - pro Stück! Hochstromfähigkeit brauchst du allerdings nicht - warum also dafür bezahlen?!
Was genau diese "Solarbatterien" sein sollen hat sich mir noch nicht ganzberschlossen. An die Lebensdauer von pzs kommsn sie auf jeden Fall nicht heran und sooo günstig sind sie nun auch nicht. Von Leuten die die Dinger in Inselanlagen verbaut haben hört man nach einigen Jahren wenig Gutes oder far nichts mehr - würde ich nicht tausende Euros investieren.
Habe selbst letztes Jahr eine "Noname" mit 300 Ah fürs Wohnmobil gekauft. Allerdings wird sie dort durch überdimensionierte 400 Watt Solar auch fast permanent auf Float gehalten. Sie passte aber perfekt in den dafür vorgesehenen Bauraum. Wenn sie fünf Jahre hält bin ich froh.

Es kommt aber eben auch auf die Anwendung an. Mittleeweile komme ich an nagelneue LKW Batterien zum Lachpreis. 105€ für eine 300 Ah Starterbatterei. Beim Schrotti gibts beim entsorgen nochmal 20 zurück.
Davon habe ich nun drei Stück für die anderen Bullis gekauft. Zyklen erleben die quasi eh nicht. Da gehen am Tag wenns hoch kommt 40 Ah raus und wieder rein so dass sie keinen Schaden nehmen und werden auch direkt wieder nachgeladen. Ist aber gut für die Hochstromverbraucher wie Mikrowelle und Fön - da hat die 300er Solarbatterie so ihre Tückdn da die Spannung am Wechselrichter doll einknickt obwohl sie schon fett dimensioniert ist. Die AGM hingegen macht das gut mit und die hat nur fast die Hälfte an Kapazität. Auch hier: wenns fünf Jahre hält ist alles super und selbst wenns nur drei sind...kost ja nix.

Für ortsfeste Anlagen würde ich aber auch immer auf pzs oder deren ortsfeste Varianten (opzs) gehen. Die sind für harten Zyklenbetrieb ausgelegt.

Ein Bekannter hat seine Pzs seit über 25 Jahren. Sie haben zwar nur noch etwa 70% kapazität und sind damit per Definition Schrott. Auch eine mittlerweile hohe Selbstentladung und sind recht sulfatiert, damit hochohmig und man muss viel Wasser nachfüllen aber in dem Fall ist das uninteressant da sie täglich geladen werden und es auf Effizienz und Wirkungsgrad nicht ankommt. Ich hoffe sehr dass auch meine Akkubank so lange durchhalten wird.
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 21.12.2019 - 22:51 Uhr  ·  #27
finger weg von sogenannten Solarbatterien in Gel oder AGM

für mich waren die zig mal so teuer wie dann die Staplerbatteie mit mehr PV zusammen
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 22.12.2019 - 09:26 Uhr  ·  #28
Eine echte Alternative wären Nickel - Eisen -Akkus (Nife). Es gibt aber weltweit nur zwei Hersteller, einen in Russland - kursk und einen Chinesen.

Leider sind sie auch entsprechend teuer.

Gelakkus haben den Vorteil,der Lageunabhängigen Einbaumöglichkeit - kann man also auch über kopf installieren. Gut für Boote und Raumschiffe XD
Allerdings sind sie etwas teurer und schaffen nur etwa die Hälfte der Zyklen einer Säurebatterie und sind zudem ziemliche Mimosen was das Ladeverhalten angeht....

Mittlerweile gibt es den ersten Anbieter für redoxflow-akkus für private Anwender. Noch ein paar Jahre Zeit braucht es wohl aber dann ist das eine richtig gute, umweltschonende und betriebssichere Alternative zu Blei.
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 22.12.2019 - 22:01 Uhr  ·  #29
Vielleicht für den einen oder anderen interessant meine Methode mit minimalem Aufwand über die Runden zu kommen. Ich nutze wegen schlechtem Standort für Wind bisher hauptsächlich Solarpanele, habe als One man Haushalt Möglichkeiten auf Einsparungen durch Verzicht und stellte mir so die Aufgabe mit relativ geringer Speicher - Kapazität in Akkus zurecht zu kommen.

Den Strom vom Sommer mit Akkus in den Winter retten geht schlecht aber den Strom im Sommer "verbraten" geht mit einem großen Kühlschrank mit Extra Tiefkühl - Kompartment ganz gut mit nur 4 x 100 W gut positionierten Solarpanelen, einem MPPT Smartsolar Ladegerät von Victron, den 100/30 und einem zusätzlichen Bluesolar Wächter gegen Tiefentladen der auch für meine 2 x 100AH Lifepos von Winston programmierbar ist. Wenn man lange was von Lifepo haben will soll man nie ganz entladen und nicht ganz voll machen. Das eine macht der Ladewächter, das andere regelt schon der Verbrauch, der Victron Ladecontroller dient eher nur der Sicherheit falls mal der Verbraucher ausfällt. Im Winter - es handelt sich um die Versorgung eines Gartenbungalows wird die Solarernte auch ziemlich direkt verbraten, dann reicht die Jahreszeitlich geringere Watt-Ausbeute nur für lokal an Wasserzuleitungen angebrachten Frostschutz, also auch nach Dunkelwerden noch bis der Batteriewächter abschaltet, meist jedoch auch die ganze Nacht durch.

Die Lifepos nutze ich programmiert so dass nie über 90% voll und nie unter 60% leergefahren wird, in der Hoffnung die sagenhaften Versprechen von noch 80% Akkukapazität nach 10 Jahren zu erreichen und auch lange danach noch Saft drin speichern zu können.

Im Winter ist dort ein bißchen Monitoring nötig, ich muss auf das Wetter achten und bei Bedarf (eher selten) Frostschutzhilfe vom Netz zuschalten.

Was ich damit sagen möchte - der günstigste Solarspeicher ist der direkte Verbrauch und dabei ist eine Kühlbox genausogut ein Speichermedium für Zeitspannen bis zu einigen Tagen wie bedeutend mehr Akku Kapazität es wäre! Nur bei richtiger Isolierung und Handhabung. Genauso wie ein kleiner isolierter Wasserbehälter die Wärme vom Tag noch weit in die Nacht retten kann zu Heizzwecken als Latentspeicher. Ich mach das jetzt im Winter nebenher auch mit 2 Kupfer-Wärmflaschen die in einem Wattesäckchen verpackt noch bis in den nächsten Tag hinein mollige Wärme abstrahlen und durch die Verpackung auch abends nicht zu heiss sind !

Ich habe noch andere kleine Plätze im Garten die so ähnlich mit zeitlich verzögerten Direktverbrauch laufen, auch da ist die dafür notwendige Akku- Kapazität relativ bescheiden. Dort laufen unter anderem ganz alte Säure Akkus mit Kemo Ladewächter und ohne Ladekontroller weils der Schrottakkus wegen egal ist ob da mal Verbraucher ausfallen und der Akku überladen wird, der Solarstrom geht einfach so wie er kommt direkt in den Akku und da die tagsüber gespeicherte Energie bis zum nächsten Morgen wieder verbraucht ist muß nur der preiswerte Kemo Batteriewächter (KFZ Bedarf unter 20 Euro) darauf achten dass keine Tiefentladung passiert. Es macht einfach Spass mit wenig Aufwand kleine Dinge wie z.B. Nachtbeleuchtung hinzukriegen. Wenn da mal tagsüber Wolken sind und die Beleuchtung nicht bis in die frühen Morgenstunden brennt ist das auch kein Drama. Meistens leuchtets noch beim Frühstück!

Nur die Sache mit dem Bungalow ist wegen der teuren Lifepos und der (inzwischen auch erfüllten) Erwartung den genannten Verbraucher (Gefrierschrank) kontinuierlich betreiben zu können etwas anspruchsvoller geraten. Zumal der Kühl und Gefrierschrank auch noch einen 220 V 1500W rein Sinus Konverter spendiert bekommen mußte, spezielle Eisschränke die mit Kompressor bei 12 V DC laufen werden nicht für Pappenstiele angeboten!

Carl
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 11.02.2020 - 05:06 Uhr  ·  #30
Hallo,
ich habe jetzt 6SPZV 600 von Sonnenschein, 4 Jahre alt, bekommen. Insgesamt 1200AH bei 24V. Machen bisher einen guten Eindruck, ich hoffe die halten ersteinmal....
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 11.02.2020 - 13:22 Uhr  ·  #31
Ah , ok , sind aber gel batterien, oder ? , da muss man sich recht genau an die Ladeparameter halten
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 12.02.2020 - 05:16 Uhr  ·  #32
Ja sind gelbatterien, nicht kochen (über 28v) wurde mir gesagt, aber bei der pzs wird es ja zur durchmischung gemacht, was bei gel ja überflüssig ist, oder? Was sollte generell beachtet werden?
Die heißen natürlich 6EPZV600 und nicht SPZV......
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 12.02.2020 - 18:09 Uhr  ·  #33
Ah ok , das sind dan Gel Gabelstapler batterien , hasst du dann 24Stück x 600ah (2V Zellen ?)

Ich würde mich nochmal kundig machen bei Exide ,Sonnenschein oder Gabestabler Gel Zellen verkäufern , den hier steht komischerweisse auch was von Equalizing charge !! Jedoch mit weitgeringener Volt als bei Nasszellen , auch , fals die Batterie temperatur schwankungen unterliegt ( wie Winter und Sommer Unterschiede) dan würd ich mir einen Temperatursensor für den Laderegler besorgen

Viele Grüsse Lars

https://www.rpc.com.au/pdf/energystore_gel_EPzV_manual.pdf
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 13.02.2020 - 04:44 Uhr  ·  #34
Danke für die Info, die Ladeparameter unterscheiden sich ja nicht so stark. Temperaturfühler habe ich an allen Solarreglern dran. Das mit dem ausgleichen, einmal im Monat, werde ich im Auge behalten.

Gruß von der Ostsee
Jörg
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unbedingt Lifepo4

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Gepostet: 26.02.2020 - 09:12 Uhr  ·  #35
Hallo Levcuso,

ich würde zu Lifepo raten.
Nach meiner Erfahrung die beste Wahl.
Meine ältesten sind in Flugmodellen verbaut und sind 12 Jahre alt. Die haben viele Hundert Zyklen drauf. Und die werden richtig ranngenommen. Beim Entladen sind es bis zu 30 C und beim Laden sind es 4 C. Nach dem Flug sind sie heiß. Und nach all den Jahren haben die Zellen noch ca. 70 % ihrer Kapazität. Es ist noch nie eine einzige Zelle ausgefallen. Meine Zellen sind noch niemals ballanciert wurden.

Lifepo in deiner geplanten Anwendung haben lebenslang einen Schonplatz und dürften eine halbe Ewigkeit halten.

Laß dich (auch bei diesem Thema) nicht von Theoretikern kirre machen.

VG
Frank
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 26.02.2020 - 11:55 Uhr  ·  #36
Hallo "Praktiker"
Dann schlag doch mal eine 1200 ah @24 volt Lifepo batterie vor !

Welche Zellen würdest Du nehmen ? Und wo kriegt man die zu kaufen ?

Gruss Lars
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 26.02.2020 - 13:14 Uhr  ·  #37
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 26.02.2020 - 16:42 Uhr  ·  #38
Also mit Versand, BMS und Rack etc. knapp 15.000 € für einen Speicher mit 28 kwh. Das braucht man dann etwa alle zehn Jahre neu, mit Glück auch etwas mehr, mit Pech weniger. Ist natürlich immer noch ne Selbstbaugeschichte. Welche Marke sind denn die Zellen eigentlich und woher bekomme ich im Fall eines Ausfalls in sagen wir fünf Jahren Ersatz?

Wie auch immer, Die gleiche kapazität als OPZS Akkus in c10! bekomme ich für knapp 2000€ bei einem namenhaften Hersteller. Bei Verschrottung gibts zudem nochmal gute 300€ zurück. Wie und wo entsorgt man denn eigentlich so fette lifepos?

Letztlich muss ja jeder selbst wissen ob er das Geld ausgeben möchte damit super leichte und Platzsparende Akkus im Keller stehen deren Produktion höchst umweltbelastend ist, dafür noch das smehr als siebenfache ausgeben nur um nicht einmal im Monat den Säurestand kontrollieren zu müssen.
Ich bin ja kein genereller Gegner von Lifepos, ich denke nur dass sie eben aufgrund ihrer geringen Abmessungen und des kleinen Gewichts dahin gehören wo dies einen Vorteil darstellt - Flugzeuge, Autos. Laptops und Handys, ggf. auch Wohnmobile mit geringer Zuladungsmöglichkeit.
Warum ich allerdings 700 Prozent mehr ausgeben soll nur um 1,5 Quadratmeter Platz im Keller zu sparen, das erschließt sich mir nicht. Ich versuche doch möglichst kosteneffizient zu sein?!
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 26.02.2020 - 17:27 Uhr  ·  #39
Ich komme auf ca. €8.800,00 für die Zellen. BMS ist Pfennigkram und unnötig. In Deutschland zahle ich € 55 / Zelle.
Und richtig, jeder darf sein Hobby so betreiben wie er mag.

Viele Grüße
Frank
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Re: Umstieg von pzs auf li-io

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Gepostet: 26.02.2020 - 17:33 Uhr  ·  #40
"Lifepo in deiner geplanten Anwendung haben lebenslang einen Schonplatz und dürften eine halbe Ewigkeit halten.

Laß dich (auch bei diesem Thema) nicht von Theoretikern kirre machen."

Dann mal ein paar Gedanken eines Theoretikers...:

bei Lipos und lifepos spiet das Shelf-Life eine bedeutende Rolle. Die Zellen altern auch ohne Nutzung. Bei aktuellen Akkus geht man hier von zehn bis 15 Jahren aus, hat allerdings noch keine Belege dafür. Es laufen stetig chemische Prozesse im Akku ab die ihn altern lassen, unabhängig davon ob man ihn tausend mal geladen hat oder zehn mal. Verschleiß durch Ladezyklen kommt da noch oben drauf. Ab einer Restkapazität vonunter 80% bei Bleiakkus und 70% bei lipos gelten diese übrigens als verschlissen und defekt. Deine Akkus haben nach 12 Jahren Dienst also auch quasi ausgesorgt. Es beginnt nun die Zeit des ständig möglichen Zellenschlusses.

Mein drei Jahre ales Handy mit knapp 1200 Ladezyklen hat noch etwa 75% der Ursprungskapazität - wurd langsam nervig aber die Designzyklenzahl ist eben fast erreicht.

Mein neun Jahre altes Macbook hat letztes Jahr nach acht Jahren aktivem Dienst und beachtlichen 1400 Ladetyklen einen neuen Akku erhalten.
Bis zuletzt waren es noch etwa 60% Restkapazität, dann ging alles flott und binnen weiterer 50 Zyklen ging dann gar nichts mehr und der Akku war quasi von heute auf morgen defekt.
Gersde bei Notebooks gibts viele Erfahrungen und auch Berichte zur Lebensdsuer von Akkus. Vor allem Mac User halten Ihre Geräte sehr lange.
die Akkus meiner Markenwerkzeuge von Bosch Blau halten im Schnitt fünf Jahre - auch damit bin ich zufrieden.

Allen Geräten gleich ist, dass bis fast zuletzt alles noch prima läuft und sie dann "plötzlich" einen schnellen Tod sterben....

hier mal unter kalendarischer Lebensdauer lesen

https://www.friwo-shop.de/de/b…onen-akkus

Sicher habt auch ihr Geräte mit Lithioum Ionen Akkus. Wie alt sind diese und wie gut sind die Akkus noch?
Und warum sollte euer sheimspeicher anderen physikalischen Grundlagen unterlegen sein?

Und dann gibts da ganz ganz sicher auch noch gewaltige Unterschiede zwischsn Markenzellen und no-name Produkten.
Mag ja sein, dass aktuelle High-End-Akkus mit einer Kombination aus Alterungsprozess und zyklischer Alterung auf 15 Jahre Haltbarkeit kommen könnten, ob das allerdings die "Billigdinger" von Aliexpress sind statt die mindestens doppelt so teuren Markenakkus möchte ich zumindest mal anzweifeln.

Bei Bleiakkus habe ich diese Gewissheit zu einem Bruchteil des Preises. Ich bin ja gerne offen für Diskussionen Lieber "Feldweg" aber du argumentierst gerne mit "is so - basta" und das ist nicht besonders hilfreich.
Letztlich geht es doch hier darum, für eine bestimmte Anwendung eine optimale Lösung zu finden und das ist nicht unbedingt das was von Herstellern und Pv Hökern gerne beworben wird....
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