Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

Grün ist auch der Schnabel...
 
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 26.11.2020 - 14:23 Uhr  ·  #21
Ich glaube, dass der Austausch von Verbrennungsmotoren in PKW ähnlich wie der Austausch von Glühlampen erfolgen wird. Allmählich wurden die LED-Lampen eingeführt und jetzt kann man keinen anderen Lampentyp mehr finden. Andererseits gibt es immer spezielle Anwendungen, beispielsweise Öfen, für die noch Halogenlampen erforderlich sind.

Alles kann auf zwei Arten beginnen: Entweder ändert die Regierung die Regeln oder die Bevölkerung fordert etwas anderes.
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 27.11.2020 - 07:39 Uhr  ·  #22
Verzicht auf Gewicht und Geschwindigkeit kann bei der Mobilität mehr bewirken als das Ausbrüten immer neuer Techniken die uns die alten Gewohnheiten in die Zukunft retten sollen.


Dass ein Auto zwingend 2 Tonnen schwer sein und dass Otto Normalverbraucher nur mit 200 Sachen von A nach B kommen kann und sich dabei wie in einem "my home ist mein castle" Stahl - gepanzert fühlt mag zwar weit verbreitet sein, schlau ist es jedenfalls nicht.


Die einzige nachhaltige Lösung heißt VERZICHT.


Gebaut wird letztlich nur das was wir kaufen. Solange sich der Verbraucher nicht ändert werden wir keine Vernuftfahrzeuge auf den Straßen finden und auf der alten Schiene weiterhin verkiffte Milliardäre wie ELAN MUSK heranzüchten.

Es gibt einen Ausweg und der heißt:

Wer als Einzelner etwas besser macht ist immer ein Vorbild für andere. Je mehr jemand selber etwas besser macht desto weniger kümmern ihn die Fehler anderer.

Dazu hat man dann nämlich keine Zeit mehr.

Gruß, Carl
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 27.11.2020 - 10:26 Uhr  ·  #23
Hallo,

zu dem Thema "Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach" möchte auch ich Bezug nehmen. ich bin auch davon überzeugt, dass ein generelles Tempolimit von 130 kmh gut wäre:

-weil zum einen weniger Verbrauch entsteht
-somit ist es viel besser für die Umwelt
-und es ist wahrscheinlicher, dass weniger Unfälle passieren

Lg Marie :)
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 27.11.2020 - 11:17 Uhr  ·  #24
Dies ist eine Frage, die ich habe. Ich bin mir sicher, dass Verbrennungsfahrzeuge bei niedrigen Geschwindigkeiten sparsamer sind. Aber gilt das auch für Elektrofahrzeuge?
Ich glaube, dass es bis einer bestimmten Geschwindigkeit keinen großen Unterschied gibt.
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 27.11.2020 - 12:25 Uhr  ·  #25
Es macht deshalb einen Riesen Unterschied weil der Luftwiderstand der bei hohen Geschwindigkeiten überwunden werden muß ein vielfaches des einfachen Rollwiderstandes der Räder betragen kann.

Ähnlich wie bei Windrädern bei denen sich der Energieertrag im Verhältnis zur Windgeschwindigkeit bei jeder Steigerung der Letzteren um ein Vielfaches erhöht verhält sich das beim Luftwiderstand an Fahrzeugen in Bewegung.

Das merkt man schon beim Fahrradfahren mit Gegenwind nur das Autos kräftigere Motoren haben und mehr verbrauchen können die dann wenn das Fahrrad mit Körperkraft angetrieben an Grenzen stößt weiter Geschwindigkeit aufnehmen können - mit entsprechendem Verbrauch.

Hinzu zum Luftwiderstand der bei hohen Geschwindigkeiten extrem werden kann kommt das Gewicht heutiger Fahrzeuge. Je weniger Gewicht man bewegen muß desto geringer der Verbrauch, bei Elektrofahrzeugen bedeutet das auch dass man mit weniger Akkukapazität auskommt oder weiter damit fahren kann.

Wirklich sinnvoll wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf etwa 45 kmh, mit der jedes Fahrzeug in der Stadt locker mitschwimmen kann.

Weitee Strecken sind nicht das Alltagsgeschäft der Durchschnittsbevölkerung, dennoch nutzt diese immer noch veraltete Technik - schwere schnelle E-Autos die der Mehrheit der Fahrzeughalter als ÖKO Auto mit horrenden Subventionen angeboten wird.

In diesem Sinne - die Mehrheit fährt lieber volle Kanne an die Wand als zurück ins Postkutschen - Zeitalter.

Mich stört es nicht denn mein Auto fährt genau 45 kmh schnell und das genügt.
ora
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 27.11.2020 - 19:43 Uhr  ·  #26
hier kamen ganz klare Fragen, da mag ich sie auch klar beantworten. Natürlich mache ich mich jetzt unbeliebt, aber dann ist das nun so:
1) der Grundfehler bei der Diskussion ist der, dass unsere lieben Gutmenschen und auch unsere lieben Politiker davon ausgehen, dass es für jedes Problem eine Lösung gäbe. Das ist gesichert falsch. Man kann auch nicht ÜberLichtgeschwindigkeit fliegen oder so einen Kram. selbst mit guten Absichten kann man die Physik nicht verbiegen.
die Physik erlegt uns gnadenlose Grenzen in Form von Naturgesetzen auf, die man definitiv nicht überschreiten kann. Diese sind zum einen Grenzen wie die Lichtgeschwindigkeit oder der absolute Nullpunkt, hier aber ist es so, dass jeder technische Prozess mit Verlusten behaftet ist.

womit wir nun mal schnell bei den neuen europäischen Gesetzen zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes bei Verbrennungsmotoren sind: Bis 2030 sollen 37,5 % gespart werden. Das ist ein Gesetz. Momentan haben Dieselmotoren von Kfz Wirkungsgrade an gewissen Betriebspunkten von etwa 42 %. Will man 37,5 % sparen, so landet man bei einem notwendigen Wirkungsgrad von 60 % (stöchiometrische Gleichungen-Chemie). Dummerweise gibt es den sogenannten-> Carnot-Wirkungsgrad, der in Abhängigkeit von Temperaturen in etwa einen maximalen Wirkungsgrad von 55 % zulässt. Dieses neue EU-Gesetz verlangt also Grenzwerte, die außerhalb der Naturgesetze liegen. Dies bedeutet, dass ab dem Jahr 2030 in Deutschland kein einziger Verbrenner mehr zugelassen wird. da die Automobilindustrie etwa 30 % von Deutschlands Wirtschaftskraft ausmacht, kann man gesichert sagen, dass spätestens in diesem Jahr Deutschland eine Staatsinsolvenz hinlegen wird.

Aber es kommt noch härter:
wir brauchen im Jahr etwa 530 Terawattstunden an Elektrischer Energie in Deutschland. Das bedeutet übrigens, dass jeder von uns kontinuierlich etwa 1 PS (!) an Leistung verbraucht, übrigens ist es in Summe etwa fünfmal so viel.
Nun wollen wir alle Elektroautos: rechnet man den Energieinhalt des verbrauchten Benzins und diesels um, so landen wir bei knapp 150 Terawattstunden Energieinhalt. Nehmen wir nun an, dass Elektroautos drei mal so effektiv sind wie Benziner, so benötigen wir etwa 50 Terawattstunden zusätzlich oder etwa 14 GW zusätzlicher Kraftwerksleistung. Momentan schalten wir gerade 9 GW an Kernkraftwerken ab, weiterhin soll ja auch Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden. (Übrigens führt die Regierung im Moment mit Gewalt das Gas genau deswegen ein, da es pro Energieeinheit etwa ein Drittel weniger Kohlendioxid erzeugt). Nun kommt aber der Pferdefuß bei der Sache: wenn man die Energie aus Kohlekraftwerken nimmt, so stößt man bei Elektrofahrzeugen in etwa genauso viel CO2 aus, wie wenn man mit Verbrennungsmotor fährt. Aber man benötigt eben die zusätzlichen Kraftwerke, die aber gerade abgerissen werden.
Sofern das Auto nicht Tesla heißt, denn dessen Ladetätigkeiten beim normalen Laden (!) Haben etwa 25 % Verluste. Damit benötigt man ein Drittel mehr Kraftwerksleistung und dies nur beim normalen Laden. Beim Schnellladen sieht die Sache viel katastrophaler aus. Da gibt es dann spezielle Kühleinrichtungen für die Ladesäulen. Der Vorteil beim Tesla: die Akkus halten ewig. Das erkauft man sich aber mit hohen Verlusten beim Laden. (das nennt sich übrigens "ingenieurtechnischer Zielkonflikt").
Also sowohl Verbrenner als auch Elektromotor landen im Durchschnitt in etwa bei einem Wirkungsgrad von 25 %.

Nun wurde natürlich Wasserstoff als Königsweg vorgeschlagen. Hier hat man einen Wirkungsgrad von unter 10 %, sodass man dreimal so viel Energie benötigt wie bei Elektromotoren. Hier sind insbesondere die Elektrolyse- und Kompressionsverluste zu nennen, denn an der Tankstelle muss ich über mehrere Kompressionsstufen den Wasserstoff auf rund 800 bar komprimieren, damit er flüssig wird. Und Gase komprimieren ist energetisch eine Katastrophe (übrigens funktioniert genau deshalb auch der Hyperloop von Elon Musk nicht) bei der Herstellung von Wasserstoff ist man mindestens 40 % der Energie los. Dann kommt hinten nach noch eine Brennstoffzelle oder ein konventioneller Verbrennungsmotor (Verluste 60 %) und dann muss man die Energie noch herstellen (Verluste in einem Kohlekraftwerk über 55 %). 0,6*0,4*0,45~0,1 =10 % Gesamtwirkungsgrad!
Natürlich kann man Wasserstofffahrzeuge einführen, wie es die Japaner machen. Dann sollte man es aber auch genauso wie Japan machen und aus umweltschutztechnischen Gründen Atomkraftwerke einführen. Das will man aber wieder nicht.
Putin hat gar einen schnellen Brüter in Betrieb genommen: da verbrennt er aus seinen alten Atomraketen das spaltfähige Material und macht es kurzlebiger. Das ist im Prinzip Umweltschutz. So hart es auch klingt.

Nächster Punkt: Jeder von uns weiß, dass das Jahr 8760 Stunden hat.
Aus den schönen Zahlen des Umweltbundesamtes kann man daraus die Auslastung von Fotovoltaikzellen und Windkraft ausrechnen. Also Auslastung meine ich: so eine Fotovoltaikfarm hat beispielsweise 10 GW- wie viel wirft sie im Schnitt ab? Die Daten sagen für den Durchschnitt, dass es bei Fotovoltaik etwa der Faktor 10 ist, bei Windkraftanlagen etwa der Faktor 5,5. Und dies sind Durchschnittswerte über das Jahr gemittelt.
Sucht man dann nach einem Jahres Ertragsverlauf, so ist im Winter bei Fotovoltaikzellen etwa ein Drittel so viel Energie wie der Durchschnitt. Damit liegen wir dann beim Faktor 30. Das bedeutet, dass bei einer installierten Kraftwerksleistung von 400 GW PV tatsächlich noch in den Monaten Januar und Februar 14 GW übrig bleiben. Windenergie ist im Durchschnitt immerhin fast doppelt so gut und hat die Sommer-Winterprobleme nicht.
Nichtsdestotrotz laufen konventionelle Braunkohlekraftwerke mit über 95 % Auslastung. Die benötigt man heutzutage dazu, die Energie von PV und Windkraftanlagen zu puffern. Deshalb steht auch auf Wikipedia, dass Solarstrom nicht teurer sei als Strom aus Kraftwerken. Das gilt aber blöderweise nur dann, wenn eben die anderen Kraftwerke zur Pufferung vorhanden sind. Sind sie das nicht, wird der Strom dann dreimal teurer.
bereitet euch also schon mal drauf vor.

Und nun zum Grundübel (Kein Dübel: Grund-Übel!) von Deutschland: es ist eigentlich ganz einfach: die Bevölkerungsdichte ist zu hoch mit etwa 230 Personen pro Quadratkilometer.
Aus diesem Grunde gibt es in Deutschland fast keine Möglichkeit, verlustlos in Wasserkraftwerken die Energie zu speichern. Norwegen beispielsweise das als Vorzeigeland für erneuerbare Energien gehalten gilt, hat pro Person 60 mal so viel Wasserkraft wie Deutschland (!). Norwegen hat 1/20 der Bevölkerungsdichte, Schweden 1/10. Leider gibt es keinen physikalischen Prozess, mit dem man Verlust los Energie speichern kann wie mit Wasserkraft-Pumpspeicherkraftwerken. Aber auch da sind rund 25 Prozent weg.
Deutschlands einziger Vorteil war über Jahrzehnte und Jahrhunderte die Bildung. Die hat man nun durch die Bologna Reform komplett ruiniert, man hat aber keine Energiereserven außer Braunkohle. Die stellt man jetzt ab, weil sie ja so dreckig wäre. Also die alten DDR-Zeiten haben wir schon längst überwunden und moderne Kohlekraftwerke haben 20 % besseren Wirkungsgrad als noch vor 30 Jahren.
Ach so: LEDs: Ich bin LED-Freak und hier im Haus gibt es nur LEDs; vor wenigen Tagen habe ich noch die Birne im Kühlschrank ersetzt. Der Stromverbrauch ist aber die letzten 20 Jahre nahezu völlig gleich geblieben, da ich unsere lieben Handys und die dafür notwendige Serverstruktur genau diese Energie wieder aufgefressen wird. Der größte Verbraucher in Frankfurt beispielsweise ist das Rechenzentrum.

Wenn man sich das alles zusammen anschaut, kann man leider nur noch auf den Aufschlag warten. Dann werden hunderttausende von Kühen jämmerlich krepieren, da ihnen die Euter platzen. Und all das im Namen des Gutmenschentums.

Autos brauchen im höchsten Gang bei niedrigen Drehzahlen auf der Waagerechten am wenigsten Treibstoff. führt man in den Städten 30 Stundenkilometer ein, wird mehr Treibstoff verbraucht, da dann im Gang niedriger gefahren werden muss. Das Vernünftigste wären wohl mehr Blitzer. Das wäre energiesparend. Bei Elektroautos sieht es meines Erachtens anders aus: die haben natürlich auch Energierückspeicherung und mit denen kann man Energie effizient extrem langsam fahren, ohne dass ich da viel Negatives im Verbrauch tut. Die 130 km/h sind übrigens schon 30 Jahre alt, als der Luftwiderstand bei Wert von Kfz fast 50 % höher war. Heutzutage haben sie ein CW von 0,2, da die benötigte Leistung mit der dritten Potenz steigt (genau wie die erzeugte Leistung Windkraftanlagen mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit steigt), würde das aktuell eine Geschwindigkeit von knapp 150 km/h bedeuten.

Habe ich was vergessen?

Ora
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 27.11.2020 - 20:35 Uhr  ·  #27
Du hast vergessen, die bittere Pille zu benennen - nur drastische Einsparung und Verzicht auf gewohnte Bequemlichkeiten würde einen nennenswerten Rückgang der Umweltbelastung bedeuten.
Che
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 27.11.2020 - 20:43 Uhr  ·  #28
Ora, Du schreibst ja noch länger als ich, mit der Gefahr, dass es keiner liest, auch ich nicht alles, aber:
"Heutzutage haben sie ein CW von 0,2" Ist das so? Und wenn ich so frage, dann heißt das Zweifel.
Doch nicht die hochgebauten SUVs. Außerdem haben sie entsprechend höhere wirksame Fläche und größeres Gewicht.
Das ist ja das Verrückte. Die Politik drängt auf CO2-Einsparung und das Volk kauft SUVs.
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 03.01.2021 - 12:40 Uhr  ·  #29
Hey!Ich habe eure Meinung zum Thema gelesen.Ich muss sagen,dass ich die Grünne nicht verstehen kann.Ich denke,dass die Menschen mit E-Car nicht so schnell fahren,wie die Fahrer mit diesel oder Benzin.Es macht mir kein Sinn.Die Reichweite ist jetzt zu klein um mit 130km/h 2-3 Stunden zu fahren.
Che
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 04.01.2021 - 18:08 Uhr  ·  #30
Doch, Tesla und manch neue Autos aus D und anderswo können das. Sollten sie auch. Denn manch einer muss täglich immer noch übers Land.
ora
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 04.01.2021 - 20:46 Uhr  ·  #31
Che hat mich wieder mal erwischt... ;-)
EIGENTLICH ist es bei Autos (und insbes. Motorrädern) cW*A.
Deshalb sind große Autos vom cw-Wert meist besser als kleine.
Der CW-Wert eines SUV ist vermutlich gar nicht so schlecht. Aber A ist eben groß.
Bei Motorrädern ist A klein- aber cW miserabel.

Vorhin gerade bin ich hier auf offener Straße in ein Loch mit dem Auto reingekracht - kompletter Durchschlag.
Bei der Straßenbeschaffenheit braucht man ja heutzutage ein SUV...

Verbrenner brauchen in D im Jahr eine Energie von 450 Terawattstunden.
Nimmt man an, dass E-Autos um den Faktor 3 besser sind und man nur
150 Terawattstunden braucht, sind das 16 Gigawatt an Leistung und das durchschnittlich.
Wo soll das herkommen?

Ora
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 04.01.2021 - 21:22 Uhr  ·  #32
war glaub ich einige deutsch mark die mein Vater als strafe bekommen hat als er als abgeordneter mit kolegin die autobahn (A 9 glaub ich) auf tempo 100 limitiert haben indem sie 2 spurig konstannt temo 100 gefahren sind , denke dem adac sowohl auch der automobilindustrie noch vielen mehr hat die aktion nicht gefallen , ist aber gefühlte 30 jahre plus her
Che
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Re: Grüne denken über Tempolimit über 130 kmh für Elektroautos nach

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Gepostet: 04.01.2021 - 22:15 Uhr  ·  #33
Zitat
Deshalb sind große Autos vom cw-Wert meist besser als kleine.
Wieso das denn?
Aerodynamische Form müssen sie haben. Und das haben SUV nicht nur i.A. nicht.
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