Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 25.01.2026 - 18:39 Uhr  ·  #41
Was redet denn Familie Zimmermann da? Die 4,63 ist doch nur, um das VAWT-Tool für HAWT benutzen zu können. Daher auch die größeren Durchmesser.

Luftspalt zw. den Magneten 20 - 2*1,5 echter Lufspalt = Statordicke 17mm.
Laminat höchsten 2x0,5 (trag das da ein!), Übwerwurf Spulendraht 1mm (Spulendraht muss ja von Innen am Paket vorbei naxch außen, oder umgedreht, sollten die Verbindungen im Zentrum sein.) Verbleibt 15 mm für die Höhe des Wicklungspakets.
Da darüber Rotfärbung ist ca. 14,5 an zu streben.____ So ist das.

Da Du bisher bei 6,7 gelandet bist könntest Du glattweg 2 Paralleldrähte wickeln. Kenne aber die Angaben zuvor nicht.
Daher EXCEL rüber schicken! Das macht es mir leichter.
Könnte parallel einen Entwurf mit CAD machen, denn der steht auch noch aus, oder?

By the way: Für was für einen Rotor soll das eigentlich sein?
FamZim
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 25.01.2026 - 19:13 Uhr  ·  #42
Hallo

Ja was redet der den da ?

Und der Rotor ist 2,2 m D und 2 m Höhe ! was könnte das denn sein.

Nach meinen " Rechnungen" mit 100 Windungen bei 0,21 Teslar und einer Umdrehung pro sek, kommen da ~ 4,8 V Phasenspannung bei raus ! rechnet doch mal selber wenn Ihr könnt.

Gruß Aloys.
Hinterhof-Bastler
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 26.01.2026 - 07:16 Uhr  ·  #43
Hallo Aloys. Vertikalwindräder interessieren mich gar nicht. Ich würde gern ein horizontales bauen, habe nur das VAWT-Tool genommen, weil beim horizontalen keine Remanenzen für Ferrit (0,4 für meine Y35) eintragbar sind. Ist schon komisch, baut denn niemand mit Ferrit? Bei meiner Baugröße wird man doch arm, wenn man Neodym kauft.

Rotor soll 2,50m sein, genug Puffer um auch bei wenig wind mal ein paar Watt rauszuholen. Generator soll möglichst langsam laufen, damit ich die Option habe, vielleicht 5 Flügel zu bauen.
Mit meinem 1mm Draht auf 24V muss ich die Leistung wohl auf 125-150W begrenzen, Windrad wird also nur "halbgas" laufen dürfen. Will das versuchen mit einer sehr weichen Spannfeder und Furlsicherung bauen (soll gerade stehen, nicht schräg, damit das Gewicht egal ist)

Ladebeginn am liebsten so bei 100-120RPM und 3m/s reicht.

Datei schicke ich dann mal rein, muss noch an der Scheibendicke rumdoktorn, wird irgendwie immer viel zu früh rot. Wenn Che sagt, die Wicklung soll 15mm hoch sein. Hab immer gedacht, die Scheibe soll dünn, damit die Feldstärke nicht abnimmt wegen der Entfernung.
FamZim
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 26.01.2026 - 10:50 Uhr  ·  #44
Hallo

Es ist leider eine Krux mit schwachen Magneten.
Nehmen Wir mal die Feldstärke im Luftspallt mit nur 0,21 Teslar bei Feritt gegen 0,7 T bei Neodym.
Da ist das Feld 3,33 mal sostark wie bei Feritt.
Um die gleiche Spannung wie bei Neos zu bekommen braucht man 3,33 mal so viele Windungen und hat auch bei gleicher Stromentnahme einen 3,33 mal höheren Spanungsferlust, das ist nicht nur bei geringen Spannung so sondern immer .
Darum zeigte das Tool auch schon 190 W Verlustleistung an !
Generatoren mit Neodym können daher kleiner, mit kleineren Magneten und wesentlich weniger CU gebaut werden.
Weniger Windungen erzeugen auch bei gleichem Strom ein schwächeres Gegenfäld und weniger Spannungsabfall als mit Feritt.
So kommt eins zum Anderen !

Gruß Aloys.
Che
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 26.01.2026 - 18:20 Uhr  ·  #45
Schon richtig, nur sind Ferritmagnete eben konkurenzlos günstig.
Damit man trotzdem mit nehezu Remanenz im Luftspalt rechnen kann und nicht nur mit 0,2..., der Hälfte,
werde ich an meinem Beitrag von vor einigen Jahren mit dem Eisenpulver in den Spulen neu ansetzen und eine 2. Version veröffentlichen. Es gibt nämlich noch eine Zuordnung, die viel versprechend ist: 15S 16M. Das, wenn 12 zu 16 oder 15 zu 20 immer noch zu viel Rastmoment haben und zu viel "Akustik". Kann aber sein, dass der Ton bei 240 Rastungen hoch geht, wenn auch hoffentlich leise.

 


Ist die Spulenanordnung und -Bestromung schön regelmäßig und nicht so wirr wie bei 15S 22P.
Kann aber sein, dass an die Lage der Spulen exakte Anforderungen gestellt werden.

Hier mal das Tool, ursprünglich von FamZim darauf hin gewiesen.

Bezüglich Eisenpulver: Menelaos müsste noch was da haben von seinen Versuchen damit.

Solche Spezialzuordnungen müssten sich auch mit dem Generatortool rechnen lassen.
Von dem im Anhang mal noch eine auch für Ferrit geignete Version. Derzeit noch für Nd extrem. Müsstest Du umswitchen.

Übrigens hat Ferrit für Anlagen mit TSR 1 (Savoniusläufer) wenig Sinn. Wenn schon für Normalanlagen.
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 26.01.2026 - 19:31 Uhr  ·  #46
 


Würde gerne nix mit Eisen machen, würde mich sogar doch zu Neodym überreden lassen, müsste halt meine Ferrit wieder zurückschicken, da war ich wieder zu eilig.

Habe mal die Spulenlochbreiten so berechnet, wie sie für die Magneten nahezu ideal sein müssten, einmal für 12S15M und 15S20M.
Auf MagnetMax bekommt ab 40 Magnete Rabatt und zahlt ca. 10€ für einen 60X15X15mm Magnet N52.
Bei 2 Scheiben je 20 Magneten wären das sage und schreibe 400€, weit teurer als zwei Rollen Kupfer.

Da meine Abmessungen von vorher sowieso ineffizient für meinen geplanten Durchmesser wären, würde ich evtl. auh das Kupfer zurückschicken und dafür eine 5kg Rolle 2mm Draht holen, da kann ich auch mal 18A durchjagen und bis zu 500 Watt machen, und das bei knapp 100 Touren.

Blöd ist, die Rolle kostet dann auch 180€ mit Harz für die ca. 55cm Scheibe und Magnete sind das locker 700€. Das ist heftig nur für eine Idee, die nicht notwendig ist, und dann weiß ich nichtmal, ob die Spannung dann wirklich wie im Tool berechnet erreicht wird. Bin da etwas skeptisch bei nur ca. 50-100 Windungen, je nachdem ob 12 oder 15 Spulen.

Irgendwelche speziellen Wickelschemen möchte ich nicht nehmen, bleibe bei 3:4.

Haltet ihr die Investition für sinnvoll? Wenn ich mehr Leistung will, macht Ferrit wohl kaum Sinn, aber auch kleiner bringt kaum was, weil der Rotor ja auch immer kleiner würde, dann wäre so eine Riesenscheibe für ein kleines Windrad glaube ich nicht zielführend, muss ja auch Wind durch lassen.

Es geht ja um ein Horizontal-Windrad. Ich hoffe die Datei ist hier mit dran.
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 27.01.2026 - 01:19 Uhr  ·  #47
Ja ja, Datei ist mit dran.
Nur mal kurz vor dem Schlafengehen:

1. D 2mm ist von Hand schwer zu wickeln! Ich gehe höchstens bis 1mm, und dann mehrere parallel zugleich.
2. Für "Luftspalt" 20 mm braucht man nur 10 mm hohe Nd-Magneten! Die sind auch billiger. Allerdings sollten sie 20mm breit sein. Schenkelbreite dann auch höchstens 20.
3. Dass die Magnetscheibendicke bis nahe an den "Luftspalt" - 2x echter Luftspalt geführt wird, damit es wirtschaftlich wird, hast Du noch immer nicht begriffen.
Sind auch noch andere Dinger im EXCEL. Damit beschäftige ich mich aber morgen.

Würde Dir von Nd zumindest derzeit abraten. Riesen Invest, dabei ist derzeit noch nicht mal klar ob Dein Rotor läuft, isnt it?
RoWi-Tool?

Werde mal sehen, ob ich mit Ferrit was hin bekomme bis 1 kW.
Ist aber wohl so, wer mit Ferrit partout kein Eisen in den Spulen will, braucht Geld für Nd.
Locker machen für neue Wege!

Später mehr.
Hinterhof-Bastler
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 27.01.2026 - 06:19 Uhr  ·  #48
Ok, dann eben doch mit Eisenpulver. Aber das muss nur u
in den Innenraum der Spulen. Und dann bestimmt mit ins Harz einrühren und in die Spulen kippen.? nehm ich an....
Che
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 27.01.2026 - 19:23 Uhr  ·  #49
Im Anhang zunächst mal noch ohne Eisenpulver.
Ist auf Deine Stahlscheiben zugeschnitten, als auch Deine Magneten und Spulendraht 1mm.

(Kannst die schon geklebten Magneten lösen, durch Blech auf ca. 200°C +. Ferrit verliert erst bei ca. 300 °C seinen Magnetismus.)

Als Erstes die CAD-Konstruktion von der "Aktiveinheit" bestehend aus Spulen und Magneten.
Davon abgeleitet das Generator-EXCEL. Habe extra noch die letzte Version (-2) aus dem Netz genommen,
erweitert um das mit der Stromdichte und bei der Remanenz entsperrt.

Mit TSR beim Start zu beginnen ist vertretbar, das Rotoren im Leerlauf so hoch drehen, bis sie Last erfahren.

Jetzt weißt Du auch, was ich mit Dreieckspulen meine. (Wäre allerdings bis 12S 16M hier nicht drin gewesen.)

 


Stegbreite hab ich bei 16 belassen, da die Spulen beim Wickeln aufbauchen. Aus gleichem Grund Abstand (bezogen auf gerade Schenkel) 10mm.
Wenn Du auf 17 und 9 gehst, kannst Du Dir wahrscheinlich 1,5 mm echte Luftspalte leisten.
Sonst bleibts eben so, und Du erhöhst notfalls den Magnetabstand auf 21 mm.

Spulen 3x 1mm parallel. Dadurch gehöriges Cu-Gewicht, aber von Nichts kommt Nichts!
Gerade gemerkt:
Gesamtlänge aller Spulen muss mit "Drähte in Hand" multipliziert werden, dann Gesamtlänge Spulendraht.

Leistung (für direkte Batt.-Ladung) nur 336 Watt. Aber Piggott-Anlagen mit 2,4 m D haben da auch nur 700,
dem besseren Rotor-Cp geschuldet. Ob das bei Rohrrotoren auch mehr als 0,25 sein kann, weiß ich nicht.


Abschließend noch eine Zeichnung der Stahlplatten von meinem Rotor. Nabenbereich konsequent frei geräumt.
1. Um an Justiermuttern ran zu kommen, welche die Magnetscheiben halten.
2. Wegen dem Kühlluftstrom.

Geht aber auch so wie in den folgenden Links.

Hier noch was zum Studieren, da Du ja die gleichen Lager hast:
Forum/cf3/topic.php?t=2927
Forum/cf3/topic.php?p=17254#real17254
Forum/cf3/topic.php?p=17841#real17841

Aber wenn Dein Rotor nicht funktioniert, dann .... müsstest Du Dir Blätter zukaufen, z.B. Von ISTA.

Gruß, Che
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Hinterhof-Bastler
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 29.01.2026 - 21:49 Uhr  ·  #50
Servus Che. Danke für die Mühen.

Kannst du mir bitte nochmal erklären, was den Unterschied macht von den Trapezspulen bzw. Dreieckspulen. Sind Dreieickspulen viel ineffizienter und nur sinnvoll, um Durchmesser einzusparen oder sind trapezspulen effizienter.

Das bitte zu beiden Fällen, ob mit oder ohne Eisenpulver.

3 Drähte in Hand ist ja unheimlich viel Kupfer. 10kg? Da kann ich auch Neodymmagnete für 400€ kaufen. Würde das ganze auf einen Draht drosseln und einen großen Langsamläufer bauen, dann sinds halt nur 120W.

Musste eine Gleichung im Tool korrigieren, du hattest bei der Stromberechnung aus der Stromdichte und Drahtstärke ausversehen Drahtstärke mal Drahtstärke genommen, kamen verschwindend geringe Ströme raus, habs angepasst. Danke für die neue Version vom Tool.
FamZim
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 30.01.2026 - 11:32 Uhr  ·  #51
Hallo

Jeder Leiter der über einen Magneten gefürt wird erzeigt dabei eine Spannung, er schneidet sozusagen die Feldlinien die dort sind. (Kraftlinienschnitte 100 000 000 ergeben dabei in der Sekunde genau 1 V ),1 Tesla hat abei schon 10 000 Kraftlinien).
Kommen nun , von einer Spule die inneren Leiter schon in das andere Magnetfeld, entsteht dort eine Spannung die umgekert ist, und die Gesamtspannung ist in dieser Zeit niedriger. ZB bei zu spitzen Dreieckspulen.
Das würde Ich auf jeden Fall vermeiden (egal was Andere sagen).

Gruß Aloys.
Che
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 30.01.2026 - 16:49 Uhr  ·  #52
Mal aufgezeichnet ist es aber so:

 


Das ist die Situation, bei der L1 U_max hat.
Nehmen wir an im linken Schenkel entsteht Spannungsrichtung nach oben, dann im rechten nach unten, da anderer Magnetpol.
Damit addieren sich die Spannungen. Hier angenommen bei Stromfluss rechts herum.

Ist quasi Situation entlang Linie A im folgenden Phasenschema.

 


In der Spule L2 gehts aber (vermindert) links rum, da N über rechtem Schenkel dieser Spule.
In Spule L3 auch links herum. Zwar S, aber über linkem Schenkel von L3.

Soweit nach Phasenschema grundsätzlich i.O.
Mit Trapezspulen (oder hier zumindest unten etwas größeren Radius) würde man für L1 max zwar die Magnete über den Schenkeln zur Deckung bringen können (mal davon abgesehen, dass sie bei Wicklung noch aufbauchen).
Aber das vermindert L2 und L3 die Spannung noch weiter. Die ist jetzt schon geringer als im Phasenschema, dort aufgezeigt mit ca. 2/3 U_max.
Ok. Eine Verdopplung des Innenradius an der Spitze, oder ein ganz leichtes Trapez stellt die Schenkel mehr in Richtung der Magneten, wenn sie die überstreichen.

Was aber wohl viel bringen könnte wäre die Verbreiterung der Magneten auf 30mm!
Auch im Generator-Tool, da würde sich wegen nur 40w die Cu-Masse auf 7,3 kG reduzieren, Scheibendicke auf 10,7.
Nutzt man da aber das Mögliche aus, kann man 4 Drähte parallel wickeln, bekommt 20A DC zulässigen Strom, allerdings
auch 13 kG Cu-Masse.

Ob bei der das Tool richtig rechnet müsste man mal händisch überprüfen. Wenn es aber so bleibt, dann "mächtig gewaltig"!
Ob man sich das antut? Bei einem Standort, der eher weniger geignet ist?

Nur mit 1x1mm² zu wickeln und bei max. etwas über 100W zu landen ist aber auch keine Lösung.
(Bei Verwending von LR oder Netz-WR mit optimierter Üb.-Kennlinie oder gar MPPT sind die möglichen Leistungen übrigens 2 bis 3 mal höher. Einfach weil die Spannung hoch laufen kann und nicht vom Akku quasi "festgehalten" wird.)

Hier mal noch die Situation, wenn die Spannung an L1 Null wird. Im Phasenschema entlang deer Linie B.

 


Der eine Südpol hilft bei L2 und L3 noch etwas nach, da sonst Induktion in nur 1 Schenkel zu gering wäre.
Würde bei breiteren Magneten wohl auch noch besser sein, da die Spannung fast bis U_max gehen müsste.

Allerdings, auch nicht ganz ideale Sinusformen sind verwendbar.

[b]Zu den Dreieckspulen bin ich gekommen, weil auch ich meine, dass in den Blechscheiben-Durchmessern möglichst viel Magnetmaterial unter gebracht werden muss und auch möglichst viel aktives Kupfer. Daher hier das Ausweichen von 12-16 auf 15-20. Dass der innere Radius an der Spitze evtl. vergrößert werden kann, oder ein schmaler Ansatz zum Trapez, das hatte ich oben dargelegt.
Max lässt ja die Magnete innen sogar zusammenstoßen. Mind. 5mm Abstand würde ich aber schon lassen, schon um Kühlluft durchstreichen zu lassen. Aber von Nichts kommt nichts, und von viel ungenutztem Raum im Generator nicht viel.

[/b]
@HH-Bastler:
Zitat
Musste eine Gleichung im Tool korrigieren, du hattest bei der Stromberechnung aus der Stromdichte und Drahtstärke ausversehen Drahtstärke mal Drahtstärke genommen, kamen verschwindend geringe Ströme raus, habs angepasst. Danke für die neue Version vom Tool.
Weiß gerade nicht was Du von mir willst. Fehler bei meiner letzten Berechnung mit dem Tool?
Dann bitte relevante Felder angeben!
FamZim
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 30.01.2026 - 18:41 Uhr  ·  #53
Hallo

Es sind leider immer wieder Kompromisse zu machen, das eine wird besser das ander dazugehörige aber schlechter.
ZB die 5 mm Seitenabstand, sind zwar nur ganz in der Mitte, aber zum Magneten, der genau so stark ist zu dem gegenüber, dann bei ~ 15 mm Luftspallt ( 10,7 mm Scheibendicke) schon 3 mal so weit,
Auch das Magnetfeld nimmt immer den kürzeren Weg, jedenfals ein Teil dafon , und geht nicht durch die Spulen, da können die Magnete auch etwas weiter auseinander sein, zb Seitenabstand gleich Luftspalltabstand (15 mm) !

Zu 4 Drähte in Hand!
Man kann auch je 2 Spulen in Reie und dann parallel , oder 4 Spulen parallel.
Da ist dann die genau gleiche Windungszahl und gleiche Abstände erforderlich, mit Distansstücken ziemlich gut hin zu bekommen.
Das wird hier nicht unbedingt befürwortet, Ich weiß, sollte aber mit Einlegemaßken ausreichend genau sein.
Den Rest macht dann der CU Wiederstand schon passend.
beginnt zb eine Spule etwas eher mit Bestromen ist sie ein Generator, die parallelen aber noch Motor.
Dann alle Generator, und ein Nachzügler wenn überhaubt "noch Generator"und die Anderen Motor.
Der Versatz ist aber sehr gering und meiner Meinung nach vertretbar.

Gruß Aloys.
Che
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: 30.01.2026 - 22:50 Uhr  ·  #54
Parallelschaltungen sollte man bei Spulen ohne strenge Lagefixierung aus meiner Sicht lassen. Durch Toleranzen kommt es zu Ausgleichsströmen, welche sich über die Spulenwiderstände als Verluste bemerkbar machen.
2 Drähte 1mm "in Hand" war richtig angenehm. Bei 4 Drähten wird es akzeptabel sein. Zumindest wesentlich weicher, als 1 Volldraht mit gleichem Querschnitt.
Che
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Heute um 18:26 Uhr  ·  #55
Zunächst mal:
Das Generatortool scheint die Drahtlänge der Spulen und damit auch die Cu-Masse um mehr als das Doppelte falsch berechnen!
Könnt ja mal den mittleren Anhang in Forum/cf3/topic.php?p=76788#real76788 - das EXCEL - auf machen und das händisch abschätzen!
Ich habe jeweils die mittleren Längen genommen, also Lochbreite oben + Schenkelbreite, (Schenkellänge + Schenkelbreite)*2,
Lochbreite unten (6) auch + Schenkelbreite.
Habe 2 mal gerechnet, jeweils 223 mm raus bekommen, * 61w sind 13,6m und nicht 34,7!
Reduziert die Cu-Gesamtmasse auf ca. 4,3 kG. Das ist schon vom Empfinden wesentlich plausibeler.
Mal sehen ob ich den EXCEL-Fehler finde. Könnte aber mühsam werden.

Ferrit-Magnete in den Maßen 60-30-15 hätten noch Mindestabstand von ca. 6mm, würden bei gleichen Spulenabmessungen
4 Drähte parallel ermöglichen, und damit noch weniger Spulenwiderstand und höheren Strom.
Habe aber solche Magnetabmessungen nicht gefunden. 60-30-10 bietet einer an. Würde aber keine Verbesserungen bringen.
Menelaos
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Heute um 22:33 Uhr  ·  #56
Moin Andreas,

Irgendwo hatten wir das Thema schonmal vor einigen Jahren. Am Ende schien alles richtig und auch die Praxis bestätigt ja die Rechnungen vielfach…

Ich kann dir allerdings nicht mehr sagen was ich da vor vielen Jahren mal zusammengeschrieben habe - hab mir das Tool seit Jahren nicht mehr angeschaut und bin daher keine Hilfe bei der Klarstellung.
kann mich dunkel daran erinnern dass das Thema Gleichrichtung im dem Zusammenhang auf den Tisch kam aber das mag ich mir auch einbilden 🤷🏻‍♂️💩🙈
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