Blitzschutz bei der KWA

 
Frank2
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: 06.04.2026 - 10:44 Uhr  ·  #21
Moin Moin

eine Idee
M10 Gewindestangen aus Edelstahl, kosten 10 stück etwa 30 euro, dazu Langmuttern,
nochmal ca. 20 euro.

Eine Langmutter zur hälfte auf Gewindestange drehen und das übrige ende mit
einer Schraube füllen, anziehen, Sechskant abschneiden und anspitzen, die
restlichen Langmuttern eine seite abschrägen und wie im Video montieren.

Stangen ohne Gewinde wären besser, aber vielleicht verdrängen die Langmuttern
die erde so, das es am Gewinde keinen Wiederstand gibt.

Mit Bohrhammer und Meißelfunktion in den Boden rammen.

Je nach Bodenbeschaffenheit macht man so einen oder mehrere Erdungspunkte.
LG.

XXLRay
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: 07.04.2026 - 23:31 Uhr  ·  #22
Georgy
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: 08.04.2026 - 08:36 Uhr  ·  #23
Bei meiner Anlage werden die Dump-Loads mit Thyristoren geschaltet.
Das schließt automatisch einen Feinschutz ein, denn Thyristoren zünden über Kopf bei schnellen Impulsen oder Überspannung durch Lawinendurchbruch.

Kiloampere können die nicht ab.! Das geht preiswert per Lichtbogen.

Für die Details siehe :
https://www.darc.de/fileadmin/…1-data.pdf

Analog gilt das auch für KWAs.
Leider bringt beim mir auch ein Tiefenerder als Staberder nix, die Geologie gibt das gar nicht her.
FamZim
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: 08.04.2026 - 10:15 Uhr  ·  #24
Hallo

Wenn alles so Pulvertrocken ist, ist doch auch für einen Blitz uninteressant oder?

Gruß Aloys.
Che
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: 08.04.2026 - 11:16 Uhr  ·  #25
Da die WEA vor direktem Einschlag geschützt ist erschließt sich auch für mich das Problem nicht wirklich.

"Mein Anliegen ist den Blitz vom Eindringen in den Betriebsraum abzuhalten."

Irgendwie wird er seinen Weg am Erdungspunkt in die Erde finden, auch wenn da Felsen sein sollte.

Bei Anlagen, die mit dem Netz verbunden sind, also z.B. mit Einspeise-WR ist es wichtig, einen Potentialausgleich zwischen
Fußpunkt vom Mast und Potentialausgleichsschiene im Haus zu schaffen. Hatte auch Erdorf schon erwähnt.

Argumentation dazu im Anhang.
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Georgy
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: 08.04.2026 - 12:32 Uhr  ·  #26
Ein perfekter Potentialausgleich ist absolut notwendig.

Ich haben mit dem Netzbetreiber Rücksprache gehalten.
Er hat meine Messungen bestätigt, daß die Erderwiderstände nicht unter 1kOhm kommen.!!!
Ich kann hier nur den Faradayschen Käfig nutzen und beten.

Für den Aufbau der Fangladung ist das gut genug, beim Einschlag kommt das Problem.... Dann zucken die Blitze weiträumig über den Boden....
Che
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: 08.04.2026 - 22:16 Uhr  ·  #27
Zitat
daß die Erderwiderstände nicht unter 1kOhm kommen.!!!
Was ist denn das für ein "Boden"?
Georgy
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: Heute um 08:53 Uhr  ·  #28
Norddeutschland allgemein und insbesondere die Wildeshauser Geest wo ich wohne, besteht überwiegend aus völlig ausgelaugtem extrem alten Quarzsand. Dieser kann kein Wasser halten, wirkt oft fettig. Hier vor Ort faktisch kalkfrei.

Ich habe etwa 20m davon über dem Grundwasser.
Erdorf
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: Heute um 10:50 Uhr  ·  #29
Danke für die Informationen,

deine Bedingungen sind schon besonders.
Che hat sich ja die Mühe gemacht das Thema Blitzschutz für Kleinwindanlagen schon recht gut zusammen zu fassen.

Wenn du eine für dich zufriedenstellende Lösung hast, wäre es nett du teilst diese mit uns.
So können ggf. andere mit ähnlichen Bedingungen davon profitieren.

Ich folge weiterhin gespannt und lese gerne mit.

Grüße
Georgy
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: Heute um 11:50 Uhr  ·  #30
es gibt noch mehr "Tricks" wir die Blitzschutzschleifen für Erdkabel und eine Blechplatte mit Loch für das Kabel.

Das ist hier schon umgesetzt. PV hält mehr Spannung aus. Meine Sorge gilt dem BMS....
Frank2
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Re: Blitzschutz bei der KWA

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Gepostet: Heute um 14:17 Uhr  ·  #31
Zitat geschrieben von Georgy

Norddeutschland allgemein und insbesondere die Wildeshauser Geest wo ich wohne, besteht überwiegend aus völlig ausgelaugtem extrem alten Quarzsand. Dieser kann kein Wasser halten, wirkt oft fettig. Hier vor Ort faktisch kalkfrei.

Ich habe etwa 20m davon über dem Grundwasser.


Moin Moin
ich bin kurz vor Oldenburg, im Norden sozusagen, hier kann man schon bei 6 Meter
Grundwasser haben.
Meinst du denn, das der Boden bei dir staubtrocken ist?

LG.
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