@ Uli wegen der Frage wie ich zu dem Einfluegler gekommen bin: Ganz einfach: Ein Orkan in Galdar auf Gran Canaria hatte die Fluegel - es waren vorher zwei davon vorhanden - bei losgerissenem Bremsseil total verbogen, sie waren durch Fliehkraft nach aussen abgewinkelt, liefen aber noch weiter! Es war lebensgefaehrlich, ich musste zurueck ins Haus, wo auch noch die Waende wackelten wegen der rasenden Lastwechsel Des Rotors auf dem Dach. Ich musste es aussitzen, an einen Versuch, den Rotor abzubrensen war garnicht zu denken wenn man nicht gekoepft werden wollte! Um nun spaeter nach abgeklungenem Unwetter die Fluegel wieder geradezubiegen, demontierte ich beide und nachdem ich sie zusaetzlich nochmals verstaerkt hatte (fuer den naechstenSturm
)montierte ich zunaechst nur einen Fluegel auf den Tragarm. Ich konnte ja nicht beide gleichzeitig anschrauben! Der Einfluegler war also, wie so vieles andere auch bei der Erfinderei ein reiner Zufall! Mein Erstaunen war unermesslich, als sich der Rotor dann mit nur einem Fluegel in Bewegung setzte und dies sogar mit zugeschaltetem kurzgeschlossenem, also stark abbremsenden Generator! Immerhin war das ein Schweissgenerator mit 18 fast faustdicken Magneten und etwa 70 kg schwer, den ich mangels eines professionellen Ringgenerators (wie sie fuer langsame Rotordrehzahlen geeignet sind, wenn man auf ein energiefressendes Uebersetzungsgetriebe verzichten will) auf meinen Windturm mit dem H-Rotor installiert hatte. Da ich sah, dass die Versuchsanlage mit nur einem Fluegel auch funktionierte, liess ich sie erst mal so laufen und brachte nur noch ein Kontergewicht auf der Gegenseite an. Mein Hintergedanke dabei war es, dass ich so einen Reservefluegel zur Verfuegung haben wuerde, nach der naechsten vorherzusehenden Havarie, mit der man bei Windkraftanlagen immer rechnen muss. Es gehoert schon viel Erfahrung dazu, eine Anlage so zu bauen, dass sie einen Sturm im Betrieb uebersteht. Eigentlich ist es sogar unmoeglich sowas zu bauen, viel zu teuer, besser ist es, wenn man eine gute Abbremsung hat, mit der bei zuviel Wind alles stillgelegt werden kann. Ich hatte ja nur ein Seil zum Festbinden, und manchmal ging da bei der Zottelei im Sturm ungewollt der Knoten auf! Meine Erfahrung mit dem Einfluegler war es dann, dass dieser ziemlich rund zu laufen schien und dass - zumindest bei meinem Turm - die Lastwechsel ein guenstigeres Schwingungsverhaeltniss fuer diesen aufwiesen. Beim einem Umlauf waren es dann nicht zwei sondern nurmehr ein Wechsel, was Turm und Lagerung anscheinend leichter auffangen konnten. Wird man statt zwei Fluegeln derer
drei oder mehr nehmen, so ist zwar bei wahrscheinlich auch bedeutend mehr Drehmoment mit einem ebenso oder noch besserem ruhigen Lauf zu rechnen, was mich jedoch an dem Einfluegler fasziniert hatte war eben der geringere Bauaufwand und erst in zweiter Linie die etwas bessere Schnelllaeufigkeit. Nochmal @ Uli! Wenn Du beruflich Messungen an Wasserturbinen machst, so wird Dich unter Umstaenden interessieren, dass der durchstroemte Fuegel auch unter Wasser funktioniert. Noch besser als kompakte Fliesswasserturbine duerfte aber der Savonius-Rotor dafuer geeignet sein. Den habe ich einmal in einem Bewaesserungsgraben auf einer Bananenplantage bei eine Fliessgeschwindigkeit von etwa 1 m pro Sekunde unter Wasser ausprobiert und war total Baff gewesen wegen der unglaublichen Drehkraft die sich da entwickelte, ich konnte das Ding kaum festhalten, obwohl mein Versuchsmodell kaum groesser als eine mittlere Konservendose war! Also: Das lohnt sich moeglicherweise auch fuer ungestaute Gewaesser in natuerlichen Stroemungen, man braucht da ja auch keine grossen baulichen Massnamen, einen Savoniusrotor kann man leicht von einem verankerten Floss oder sonst einem Schwimmkoerper in eine Stroemung einbringen und so Energie erzeugen.
)montierte ich zunaechst nur einen Fluegel auf den Tragarm. Ich konnte ja nicht beide gleichzeitig anschrauben! Der Einfluegler war also, wie so vieles andere auch bei der Erfinderei ein reiner Zufall! Mein Erstaunen war unermesslich, als sich der Rotor dann mit nur einem Fluegel in Bewegung setzte und dies sogar mit zugeschaltetem kurzgeschlossenem, also stark abbremsenden Generator! Immerhin war das ein Schweissgenerator mit 18 fast faustdicken Magneten und etwa 70 kg schwer, den ich mangels eines professionellen Ringgenerators (wie sie fuer langsame Rotordrehzahlen geeignet sind, wenn man auf ein energiefressendes Uebersetzungsgetriebe verzichten will) auf meinen Windturm mit dem H-Rotor installiert hatte. Da ich sah, dass die Versuchsanlage mit nur einem Fluegel auch funktionierte, liess ich sie erst mal so laufen und brachte nur noch ein Kontergewicht auf der Gegenseite an. Mein Hintergedanke dabei war es, dass ich so einen Reservefluegel zur Verfuegung haben wuerde, nach der naechsten vorherzusehenden Havarie, mit der man bei Windkraftanlagen immer rechnen muss. Es gehoert schon viel Erfahrung dazu, eine Anlage so zu bauen, dass sie einen Sturm im Betrieb uebersteht. Eigentlich ist es sogar unmoeglich sowas zu bauen, viel zu teuer, besser ist es, wenn man eine gute Abbremsung hat, mit der bei zuviel Wind alles stillgelegt werden kann. Ich hatte ja nur ein Seil zum Festbinden, und manchmal ging da bei der Zottelei im Sturm ungewollt der Knoten auf! Meine Erfahrung mit dem Einfluegler war es dann, dass dieser ziemlich rund zu laufen schien und dass - zumindest bei meinem Turm - die Lastwechsel ein guenstigeres Schwingungsverhaeltniss fuer diesen aufwiesen. Beim einem Umlauf waren es dann nicht zwei sondern nurmehr ein Wechsel, was Turm und Lagerung anscheinend leichter auffangen konnten. Wird man statt zwei Fluegeln derer
drei oder mehr nehmen, so ist zwar bei wahrscheinlich auch bedeutend mehr Drehmoment mit einem ebenso oder noch besserem ruhigen Lauf zu rechnen, was mich jedoch an dem Einfluegler fasziniert hatte war eben der geringere Bauaufwand und erst in zweiter Linie die etwas bessere Schnelllaeufigkeit. Nochmal @ Uli! Wenn Du beruflich Messungen an Wasserturbinen machst, so wird Dich unter Umstaenden interessieren, dass der durchstroemte Fuegel auch unter Wasser funktioniert. Noch besser als kompakte Fliesswasserturbine duerfte aber der Savonius-Rotor dafuer geeignet sein. Den habe ich einmal in einem Bewaesserungsgraben auf einer Bananenplantage bei eine Fliessgeschwindigkeit von etwa 1 m pro Sekunde unter Wasser ausprobiert und war total Baff gewesen wegen der unglaublichen Drehkraft die sich da entwickelte, ich konnte das Ding kaum festhalten, obwohl mein Versuchsmodell kaum groesser als eine mittlere Konservendose war! Also: Das lohnt sich moeglicherweise auch fuer ungestaute Gewaesser in natuerlichen Stroemungen, man braucht da ja auch keine grossen baulichen Massnamen, einen Savoniusrotor kann man leicht von einem verankerten Floss oder sonst einem Schwimmkoerper in eine Stroemung einbringen und so Energie erzeugen.
, ich kann meinen Apparat zur Verfuegung stellen, schicke ihn bei Nachfrage per Post.