Nach meiner Einschätzung kann man auf der Seite, die gegen den Wind läuft, kein wirkliches Auftriebsverhalten nutzen.
Auftriebsläufer erzielen ihre Eigenschaften erst bei hohen Schnelllaufzahlen, unser Rotor dreht aber recht langsam.
Der "normale" Darrieus hat z.B. unter einer Schnelllaufzahl von 3,5 ein sehr mässigen bis schlechten Nutzungsgrad.
In einem grossen Teil des 360 Grad Umlaufs fungiert unser Rotor als eine Art Savonius oder als eine Art durchströmter Savonius,
also eher als Widerstandläufer mit entsprechend niedriger Schnelllaufzahl.
Diese Nutzung des Widerstandläuferprinzips wäre gar nicht gegeben, wenn der Rotor mit einer Schnelllaufzahl deutlich grösser als 1 laufen würde.
In dem Bereich wo der Flügel gegen den Wind rennt hat er zwangsweise auch diese geringe Schnelllaufzahl und
damit sind die Voraussetzungen für einen Auftriebsläuferbetrieb nicht wirklich gegeben.
Ich sehe Verbesserungen eher dahingehend den Widerstand beim "gegen den Wind rennen" zu minimieren,
durchaus auch durch eine Strömungsoptimierung am gesamten Profil,
sowie durch Minimierung des Widerstandes der Frontfläche.
Desweiteren vermute ich ebensoviel Optimierungspotential beim "Einfangen" und "Einpressen" des Windes im "Schiebebetrieb" sowie
auf eine grössere Ausdehnung der Umlauffläche in der nennenswerte Leistung erzeugt wird.
Auch sind ja noch abgewandelte Flügelformen denkbar, z.B keine geraden Flügel wie derzeit, sondern z.B. eher leicht deltaförmige etc.
Ich werde demnächst mal Werte für den erzeugten Vorschub in Bezug auf die Position des Flügels im 360 Grad Umlauf ermitteln.
Vorab kann ich aber schon soviel sagen, das der meiste Vortrieb dann erzeugt wird,
wenn der Flügel vorne im ca. 75 Grad Winkel getroffen wird.
Ein weiteres kleineres Antriebsmoment ergibt sich wenn der Flügel weiter hinten wiederum ca. im 75 Grad Winkel zum Wind steht.
Alle anderen Positionen erzeugen ein viel kleineren Vorschub und an einigen Positionen bremst der Gegenwind auch etwas.
Vielleicht kann Andre diese Werte die ich für den Kreisumlauf ermittle in ein schönes Diagramm wandeln,
falls meine Excel Fähigkeiten dafür nicht reichen sollten
Auftriebsläufer erzielen ihre Eigenschaften erst bei hohen Schnelllaufzahlen, unser Rotor dreht aber recht langsam.
Der "normale" Darrieus hat z.B. unter einer Schnelllaufzahl von 3,5 ein sehr mässigen bis schlechten Nutzungsgrad.
In einem grossen Teil des 360 Grad Umlaufs fungiert unser Rotor als eine Art Savonius oder als eine Art durchströmter Savonius,
also eher als Widerstandläufer mit entsprechend niedriger Schnelllaufzahl.
Diese Nutzung des Widerstandläuferprinzips wäre gar nicht gegeben, wenn der Rotor mit einer Schnelllaufzahl deutlich grösser als 1 laufen würde.
In dem Bereich wo der Flügel gegen den Wind rennt hat er zwangsweise auch diese geringe Schnelllaufzahl und
damit sind die Voraussetzungen für einen Auftriebsläuferbetrieb nicht wirklich gegeben.
Ich sehe Verbesserungen eher dahingehend den Widerstand beim "gegen den Wind rennen" zu minimieren,
durchaus auch durch eine Strömungsoptimierung am gesamten Profil,
sowie durch Minimierung des Widerstandes der Frontfläche.
Desweiteren vermute ich ebensoviel Optimierungspotential beim "Einfangen" und "Einpressen" des Windes im "Schiebebetrieb" sowie
auf eine grössere Ausdehnung der Umlauffläche in der nennenswerte Leistung erzeugt wird.
Auch sind ja noch abgewandelte Flügelformen denkbar, z.B keine geraden Flügel wie derzeit, sondern z.B. eher leicht deltaförmige etc.
Ich werde demnächst mal Werte für den erzeugten Vorschub in Bezug auf die Position des Flügels im 360 Grad Umlauf ermitteln.
Vorab kann ich aber schon soviel sagen, das der meiste Vortrieb dann erzeugt wird,
wenn der Flügel vorne im ca. 75 Grad Winkel getroffen wird.
Ein weiteres kleineres Antriebsmoment ergibt sich wenn der Flügel weiter hinten wiederum ca. im 75 Grad Winkel zum Wind steht.
Alle anderen Positionen erzeugen ein viel kleineren Vorschub und an einigen Positionen bremst der Gegenwind auch etwas.
Vielleicht kann Andre diese Werte die ich für den Kreisumlauf ermittle in ein schönes Diagramm wandeln,
falls meine Excel Fähigkeiten dafür nicht reichen sollten
, also Widerstandsläufer auf der einen und Auftriebsläufer auf der anderen Seite. Das mit dem erzeugten Auftrieb auch ein Vortrieb entsteht ist unbestritten, (Autorotation bei Hubschraubern), ich frage nich nur, wieviel von diesem Vortrieb durch die Verrwirbelung hinterm Vorflügelwieder zunichte gemacht wird. Carl schreibt auch, dass sich "möglicherweise" eine Wechselwirkung zwischen Vorflügel und Einleitfläche aufbaut, welche die Strömungsabrisse "vielleicht" glättet.
