Hallo zusammen,
das hat man nun davon. Eine Antwort erzeugt 3 weitere Fragen. Nun denn.
@ Carl: Das mit dem Auftrieb durch gebundenen Wirbel ist gesicherte Lehrmeinung, so auch, ohne Skizze, beschrieben bei Wikipedia unter Dynamischer Auftrieb. Ich zitiere: "Entscheidend für das Entstehen dieses Wirbels ist das Bilden eines Wirbels an der Tragflächenhinterkante, des sogenannten Anfahrwirbels. Durch Bewegung der Tragfläche aus der Ruhe heraus (Start) entsteht an der Hinterkante eine Instabilität der beginnenden Luftströmung und das Auftreten von Wirbeln. War die Strömung anfangs wirbelfrei (Ruhe), dann führt das zu einem Gegenwirbel, sodass die Gesamtrotation des Wirbelsystems (Zirkulation) unverändert bleibt (Satz von Thomson). Dieser Gegenwirbel sorgt dann für einen hinreichend großen Geschwindigkeitsunterschied von Strömungen auf der Ober- und Unterseite einer Tragfläche." Davor wird etwas umständlich beschrieben, dass sich die Luft nicht einfach um den (z.B. stehenden) Flügel dreht. Die Strömung muss schon an liegen und der Anfahrwirbel sich ab gelöst haben. Der gebundenen Wirbel legt sich auch viel dichter an das Profil an, als im Schema dargestellt. Messbar und nachweisbar ist er wohl allein dadurch, dass auf beiden Profilseiten unterschiedliche Geschwindigkeiten herrschen, die dann die Ursache für den Auftrieb sind, wie bekannt.
Die andere Auftriebstheorie mit der Erklährungsnot bei gleichen Wegstrecken auf beiden Profilseiten ist wohl in Schulen nicht tot zu kriegen und selbst bei Gleitschirmschulungen noch aktuell.
Ansonsten: Was wir Menschen denken, welhalb ein Vogel fliegt, stört ihn reichlich wenig.
Zum Versuch mit dem Tuch: Von solchen Windschatten-Wirkungen profitiert der Hintermann. Der Schatten spendende und das Gesamtsystem hat davon wenig.
@WWWFREAK: So wie BerndH darauf antwortet, hat er mich offensichtlich auch ohne Skizze verstanden, so dass es zumindest vorläufig auch ohne geht. Es sei denn, die wirklich Messenden brauchen eine.
@ BerndH: Nur Mut. Die Genauigkeitsanforderungen sind anfangs nicht so hoch bzw. die zu erwartenden Fehler auch nicht. In Nabennähe vom Winderzeuger darf natürlich nicht gemessen werden. Da passiert nicht viel. Die Winkel um die Senkrechte zur Strömung sind auch nicht wichtig, denn da passiert nichts an Auftrieb sondern nur Widerstand. Verbleibt also ein zu nutzendes Strömungsband von vielleicht handbreit x Messprofillänge. Das ist sicher zu finden. Als Gitter zum Wirbelbrechen können Sandsiebe aus dem Baustoffhandel dienen, wenn noch zu haben. Es gab auch Handsiebe.
Wichtig: Die Haltestange sollte nicht dicker als nötig sein, denn auch Rundstäbe (Seile auch) haben einen enormen Widerstandsbeiwert, bis zu 1,2.
Begonnen habe ich 2004 übrigens auch mit so einem Industrielüfter, geendet mit einem Triebwerk für Motordrachen, was ich jemandem Vermittelt habe. Propeller-D 1,6m. Für größere Gesamtanlagen: Vielleicht kennt Ihr jemanden, der sein Triebwerk mal eine längere zeit Probelaufen lässt?
Sollten aber zum Wirbel-Brechen z.B. Elemente von einem Bauzaun dazwischen gestellt werden, zusätzlich belegt mit weiterem Maschendraht, mindestens. Und gut arretieren! Aber nur für die Profildaten wäre das natürlich mit Kanonen auf Spatzen.
Gruß Andreas
das hat man nun davon. Eine Antwort erzeugt 3 weitere Fragen. Nun denn.
@ Carl: Das mit dem Auftrieb durch gebundenen Wirbel ist gesicherte Lehrmeinung, so auch, ohne Skizze, beschrieben bei Wikipedia unter Dynamischer Auftrieb. Ich zitiere: "Entscheidend für das Entstehen dieses Wirbels ist das Bilden eines Wirbels an der Tragflächenhinterkante, des sogenannten Anfahrwirbels. Durch Bewegung der Tragfläche aus der Ruhe heraus (Start) entsteht an der Hinterkante eine Instabilität der beginnenden Luftströmung und das Auftreten von Wirbeln. War die Strömung anfangs wirbelfrei (Ruhe), dann führt das zu einem Gegenwirbel, sodass die Gesamtrotation des Wirbelsystems (Zirkulation) unverändert bleibt (Satz von Thomson). Dieser Gegenwirbel sorgt dann für einen hinreichend großen Geschwindigkeitsunterschied von Strömungen auf der Ober- und Unterseite einer Tragfläche." Davor wird etwas umständlich beschrieben, dass sich die Luft nicht einfach um den (z.B. stehenden) Flügel dreht. Die Strömung muss schon an liegen und der Anfahrwirbel sich ab gelöst haben. Der gebundenen Wirbel legt sich auch viel dichter an das Profil an, als im Schema dargestellt. Messbar und nachweisbar ist er wohl allein dadurch, dass auf beiden Profilseiten unterschiedliche Geschwindigkeiten herrschen, die dann die Ursache für den Auftrieb sind, wie bekannt.
Die andere Auftriebstheorie mit der Erklährungsnot bei gleichen Wegstrecken auf beiden Profilseiten ist wohl in Schulen nicht tot zu kriegen und selbst bei Gleitschirmschulungen noch aktuell.
Ansonsten: Was wir Menschen denken, welhalb ein Vogel fliegt, stört ihn reichlich wenig.
Zum Versuch mit dem Tuch: Von solchen Windschatten-Wirkungen profitiert der Hintermann. Der Schatten spendende und das Gesamtsystem hat davon wenig.
@WWWFREAK: So wie BerndH darauf antwortet, hat er mich offensichtlich auch ohne Skizze verstanden, so dass es zumindest vorläufig auch ohne geht. Es sei denn, die wirklich Messenden brauchen eine.
@ BerndH: Nur Mut. Die Genauigkeitsanforderungen sind anfangs nicht so hoch bzw. die zu erwartenden Fehler auch nicht. In Nabennähe vom Winderzeuger darf natürlich nicht gemessen werden. Da passiert nicht viel. Die Winkel um die Senkrechte zur Strömung sind auch nicht wichtig, denn da passiert nichts an Auftrieb sondern nur Widerstand. Verbleibt also ein zu nutzendes Strömungsband von vielleicht handbreit x Messprofillänge. Das ist sicher zu finden. Als Gitter zum Wirbelbrechen können Sandsiebe aus dem Baustoffhandel dienen, wenn noch zu haben. Es gab auch Handsiebe.
Wichtig: Die Haltestange sollte nicht dicker als nötig sein, denn auch Rundstäbe (Seile auch) haben einen enormen Widerstandsbeiwert, bis zu 1,2.
Begonnen habe ich 2004 übrigens auch mit so einem Industrielüfter, geendet mit einem Triebwerk für Motordrachen, was ich jemandem Vermittelt habe. Propeller-D 1,6m. Für größere Gesamtanlagen: Vielleicht kennt Ihr jemanden, der sein Triebwerk mal eine längere zeit Probelaufen lässt?
Sollten aber zum Wirbel-Brechen z.B. Elemente von einem Bauzaun dazwischen gestellt werden, zusätzlich belegt mit weiterem Maschendraht, mindestens. Und gut arretieren! Aber nur für die Profildaten wäre das natürlich mit Kanonen auf Spatzen.
Gruß Andreas
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