hat jemand das Programm Profili?

 
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hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 17.12.2011 - 17:04 Uhr  ·  #1
Moin,

Hat vielleicht einer von euch das Programm Profili?

Ich hätte gerne für das Göttinger222 Profil GOE222 die CA und CW- Tabelle für die Reynoldszahl Re 400.000
Die Polarkoordninaten habe ich beriets.

Wäre schön wennd a jemand helfen kann.

Gruß
Max
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 29.12.2011 - 21:38 Uhr  ·  #2
Hallo Menelaos
ich habs mal da geholt
http://www.profili2.com/
hab auch mal das NACA0021 importiert und bearbeite ist aber schon paar Tage her
bei Fragen gern per Mail.
MfG jensen
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 30.12.2011 - 07:35 Uhr  ·  #3
Hallo jensen,

Ich habe bereits jemanden gefunden der mir die benötigen Daten ausgelesen hat, danke aber dennoch für dein Angebot.

Gruß
Max :-)
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 04.02.2012 - 13:10 Uhr  ·  #4
Was willst Du mit Profili?
Profili ist übrigens nur eine Oberfläche und setzt auf Xfoil auf.
Wobei sie sehr gut programmiert ist.

Diese alten Göttinger Profile sind alle viel zu Re-Zahl-sensitiv,
um sie bei Klein-WKA zu verwenden.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 04.02.2012 - 15:39 Uhr  ·  #5
Hat sich mittlerweile alles schon erledigt. Das GOE222 ist meiner Meinung anch sehr wohl sehr gut geeignet, vor allem Für Strangprofile ohne variablen Anstellwinkel und ohne Verjüngung. Derartige Profile werden oft als simpel angesehen, sie haben jedoch zahlreiche Vorteile und laufen in der Praxis sehr gut und mit ordentlcihen Wirkunsgraden. Das Göttinger 222 hat tolle Drehmomentkurven und ist auch was die RE-Zahl angeht recht großmütig und bietet viel Auftrieb über einen wieten ANstellwinkelbereich- ideal für Batterieladeanlagen.

Gerne würde ich 400 Meter aus China bestellen mit einer Briete von 190mm aus ALuminium...aber alleine kann ich das nicht wuppen. Die Zeichnungen haben die Chinesen schon aber ich bräuchte noch einen zweiten dpoer dritten Händler mit dem ich das Abnahmevolumen teilen kann damits erschwinglich wird...

Gruß
Max
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 04.02.2012 - 20:06 Uhr  ·  #6
Hmm- also wenn Du meinst.
Irgendeines dieser Göttinger habe ich vor 8 Wochen für Hugh Piggott nachgerechnet.
Das kann man irgendwie so bei einem verrückten Briten kaufen. Das schmiert unter Re=400000 ab.
Fertiggefräst. Ein Clark Y ist vermutlich besser.

-----
Guck- stimmt. Xfoil ist immer etwas sehr optimistisch. Unter Re=3000000 kriegt das Gö Probleme.
Gibt einen spassigen Artiokel über dien Re-Zahl-abhängigkeit:
unter
www.aerodesign.de
(Das mit dem Autofahrer)
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 04.02.2012 - 21:33 Uhr  ·  #7
Ich finde das eigentlich noch ziemlich gut vergleichen mit anderen Profilen...zudem ist das Ganze recht dick und somit stabil...
Die Gleitzahlwerte sind eigentlich auch sehr gut- besser als bei anderen. aber für die Praxis am eichitgsten erscheint mir das enorme Durchzugsmoment, vor allem für Batterieanlagen. EIn Rotor der auf SLZ 6 ausgelegt ist, hat noch bis SLZ 3 runter richtig viel Drehmoment...das ist für Netzeinspeisug nicht so wichtig, bei Batterieladeanlagen aber eine prima Sache. Chris Olsen hat da im AMiforum unter fieldlines.com viel zu geschrieben- sehr interessant- lies dir das mal durch. Praxisewerte sind meiner Meinung nahc durch keine Theorie zu ersetzen- schön aber wenn man beides versteht :-)

Gruß
Max
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 09.02.2012 - 22:19 Uhr  ·  #8
Hmm. Wie gross sind sie denn, die Gleitzahlwerte?

Also die Simulieren da Anlagen mit
"Blade comparison with data" aber da müssen natürlich Polaren unterlegt sein.
Sonst kann man nix rechnen.
Oben hast Du gesagt, dass das Gö ganz gut gegenüber anderen Profilen ist.
Gegenüber welchen?

Ausserdem schmieren Anlagen schneller ab, wenn man sie zu langsam laufen lässt.
Da stallen die Profile nämlich weg- was sowieso eine Lieblingsbeschäftigung des Göttingen ist.
Ich habe hier leider nur Vermessungen vom Gö 758 und 801 herumliegen.
Doch, 625 und 417 liegen hier auch noch.

Kannst Du mir die Polaren des 222 mal vorbeischicken?

---------------------
Da in dem Forrum steht:
Olsen: "I found that out on the tower comparing GOE222's to S809's.
If you build a generator for S809's that's a good match, remove the blades and install GOE222's
of the same rotor size, the GOE222's will reduce your generator to a pile of ash."

Das ist eine sehr wissenschaftliche Aussage: Untenrum kommt nix und obenrum wenn es richtig bläst zerreisst es den Generator.
Da soll er das Tangler-Profil lieber drauflassen. Bei dem kleinen Nasenkantenradius stallt es zumindest.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 12.02.2012 - 15:36 Uhr  ·  #9
Hallo Arminius,

Zitat
Ausserdem schmieren Anlagen schneller ab, wenn man sie zu langsam laufen lässt.
Da stallen die Profile nämlich weg- was sowieso eine Lieblingsbeschäftigung des Göttingen ist.


Das tun sie doch alle früher oder später :-)
Das GOE222 hat aber erstaunlich viel Drehzahl. Das ist es auch was Cgris Olsen meinte als er seinen vergleich brachte denn auch bei SLZ deutlich kleiner als die Auslegungs SLZ bietet das Profil noch ordentlich Drehmoment und die CP-Kurve baut in Richtung Stall erst nur sehr langsam ab, dann plötzlich aber recht schnell. Für Netzgeführte Anlagen gibt es sicherlich bessere Profile bzw. komt es dabei nicht so genau drauf an, bei Batterieanlagen sieht es aber weider ganz anders aus. Hier hat man ja oft das Problem des Stalls, gerade im mittleren WIndbereich und vor allem auch bei recht effizienten Generatoren mit kleinem WIderstand. Da kann das Göttinger abhelfen und die ganze Sache wesentlich effizienter gestalten. Andererseits ist es natürlich so, dass so ein "Zugpferd" nicht leicht zu bremsen ist. Wenn so ein Teil bei STurm abdreht und hochtourt hat man ein Problem. Man braucht also eine sehr zuverlässige STurmsicherung ( aber die braucht man ja immmer...oder? :-) )

Ich emfinde das Göttinger 222 vor allem für Selbstbauer als ein tolles Universalprofil, ohne große Anfälligkeit. Es verzeihz doch recht viel, selbst wenn Generator und ANlage nicht so toll angepasst sind.
Dshalb würden wir es auch ganz gerne bei uns in den SHop aufnehmen und den Leuten somit eine ALternative zum Cromeprofil bieten. Es ist nur schwer mit den Chinesen...400 Meter muss man mindestens abnehmen und das ist nicht wenig. Wir müssen also warten bis wir jemadnen finden der sich die Betsellung ggf. mit uns teilt...

WIe auch immer, hier nochmal die Polare . Ich habe auch nochmal ein PDF mit allen Kurven bei verschiedenen Re, hänge ich ebenfalls mal an. Dabei der Vergleich zum GOE 623...

Ich finde das echt nicht schlecht!
Sicherlich gibt es leistungsfähigere Profile aber dei kommen dann in der Praxis acuh nicht so gut mit Böen zurecht. Ich gehe bei meinen Betrachtungen auch immer von einem Stranggussprofil aus, nicht von diesen verwundenenund sich verjüngenden DIngern. Was der Crome da macht ist agr nicht so doof, man muss nur erstmal dahintersteigen wieso...denn letztlich sind diese Primitivprofile ohne Verwindung und mit gleichbleibender Breite gar nicht so primitiv wie man es vermuten würde und als Halbflügler zudem dann acuh im Selbstbau sehr günstig. Bei ANlagen ab 3m Durchmesser würde ich persönlich nichts anderes mehr verwenden.

Gruß
Max
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 14.02.2012 - 20:05 Uhr  ·  #10
Hallo!

1) Latürnich sollen sie alle stallen- aber das Gö 222 ist wahrscheinlich - da muss ich nochmal drüber nachsinnen- das ungeeignetste Stallprofil, was es gibt.
2) kennt jemand das?:
http://fibrolux.com/de/main/gfk-profile/sonderprofile/
http://fibrolux.com/uploads/media/custom-pofiles_03.pdf
Hat 250 mm chord. pultrudiertes UD-GFK
Kennst du die Polaren? Ich nicht, aber das erscheint mir besser (ich habe nix mit der fa. zu tun!)

Bei den xfoil(=Profili)-Berechnungen muss man Obacht geben, die sind optimnistisch, was die Re-Zahl betrifft.
Siehe Oben: www.aerodesign.de .

Also Ich habe jetzt mal gleich dicke Goe-Profile verglichen.
Da das Goe 222 oben so eine hohe Wölbung hat, schmiert es beiniedrigen Anstellwinkeln bei ca unter 1.2
bei niedrigen Re-Zahlen ab- das ist quasi eine Bremse.
Bei hohen Drehzahlen geht Dir das ca hoch- da klappt's dann plötzlich.
DAs 646er ist viel gutmütiger- Das Blatt muss allerdings 15% breiter sein, da das ca-max um 15% geringer ist.
Stallt auch etwas schärfer.

Jetzt nur ein Beispiel. Und das 624er ist auch nicht genial.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 15.02.2012 - 16:26 Uhr  ·  #11
Hallo in die Runde,

Max hat mich gebeten, meine Meinung kund zu tun. Nun denn.

Zitat geschrieben von arminius

....
Diese alten Göttinger Profile sind alle viel zu Re-Zahl-sensitiv,
um sie bei Klein-WKA zu verwenden.


Die gehen vom Spielzeug bis 40m² Wirkfläche.

Ein Spielzeug haben wir gerade nicht vor.

Re-Zahlen unter 150 000 können uns nicht ärgern.

Übrigens hätte selbst da Goe 222 nach Profili die Nase vorn,
wie diese Einzelheit aus den Anhängen von Arminius zeigt.



Da wir in der Tat mit Anstellwinkeln bis -3,5° arbeiten müssen - da hat das 646 schon fast garkeinen Auftrieb mehr.
Gleitzahlen dem entsprechend niedrig.

Kann schon beim 222 bleiben, es sei denn, wirkliche Windkanalmessungen ergaben ganz andere Unterlagen. Würde mich aber wundern.

Womit http://www.worldofkrauss.com/foils/483 simulieren, weiß ich nicht. Kann deshalb auch die Verwendbarkeit der Ergebnisse für Re-Zahlen unter 100 000 nicht einschätzen.

Damit schon zum Clark Y:

Mag ja sein, dass es bei optimalen Anstellwinkeln in der Gleitzahl ähnlich 222 ist.
Hat nur bei - 3,5° keinen Auftrieb mehr, bei unter 10° schon Stall. Weil es eben ein dünnes Profil ist.

Das wäre uns auch meschanisch zu dünne, wegen der Biegefestigkeit.

Also mein Fazit bisher: Kann schon beim 222 bleiben

So, nun Ihr wieder.

Gruß vom Windfried
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 15.02.2012 - 17:23 Uhr  ·  #12
Ich find das faszinierend, wenn sich jemand mit Aerodynamik so auskennt. Da hat mein Wissen ne ganz große Lücke. Ich weiß zwar, dass Reynoldszahlen irgendwas mit laminarer Strömung und Strömungsabriss zu tun haben, das wars dann aber auch fast schon.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 15.02.2012 - 20:09 Uhr  ·  #13
Tja Matthias,

wenn ich mich hier auch nicht alleine angesprochen fühle -
das sollte man, wenn WKAs entwickelt werden und nicht nur gebastelt.

Vielleicht leitest Du Anfragen auch einfach mal weiter...

Bezüglich Re-Zahl:
Da hilft Wikipedia inzwischen auch wieder. Die Gleichung, auf die es ankommt, war vorher so klein, dass man nicht genau erkennen konnte, who is who.

In <Grundlagen> habe ich auch was dazu geschrieben, speziell für Flügelprofile.

Gruß, Andreas
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 15.02.2012 - 20:28 Uhr  ·  #14
Hallo erst mal :-)

1) Erstmal wollte Menelaos doch mit Kostanter Tiefe und ohne Torsion fahren-
Da musstest Du natürlich das 646 um genau 3° mehr anstellen als das 222er-
das sieht man ja aus der ca-alfa-Kurve.
Die Profilsehne ist ja eh quasi eine beliebige Linie.

2) Man kann überall herumgoogeln- Wie gesagt, ich empfehle mal die aerodesign.de-Seite- (Das bin ich nicht)
die Xfoil-Rechnungen sind zu optimistuisch (wenngleich nicht soo optimistisch wie Eppler- das hat mich 20 Jahre meines Lebens im Modellflug gekostet)
Die xfoil-Zahlen div idiere ich immer mit 2- pi mal Daumen- dann stimmt Widerstand und camax besser- warum auch immer.
Im Flugmodellbau hat sich die Sache aber gerade in den letzten 10-15 Jahren Auf Profile bis ca. 9.5% Dicke konzentriert.
Ich Esel habe mich früher immer gewundert, warum mein leichter Lo190 Sperber mit E374 wie ein nasser Sack flog-(10.4% dick).
Die Sagitta mit E374 vom Bekannten flug gut- war aber eben doppelt so schwer.
Das war ein Re-Zahl-Problem.

3) ich habe das ja schon mitbekommen, dass 10% zu dünn sind.

Die 2 m in der Liste- Das ist der Blattflanschdurchmesser? :-)
Spass beiseite-
Gerade Latte?
Das spricht doch auch gegen das 222- da ist das ca-alfa höher.
Da geht es innen noch viel schneller weg.
Muss ich mal drüber nachsinnen. Denke aber, das stimmt.
Mit wieviel Grad willst Du es denn einbauen?
DA kann man es mal mit wt_perf durchrechnen.


Grüße vom Arminius.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 15.02.2012 - 20:49 Uhr  ·  #15
Reynolds-Zahl:
Also das ist eine "Ähnlichkeitskennzahl"- das mit solchen ZAhlen machen Ingenieure immer, um sich Arbeit zu ersparen.
Die Zahl sagt aus, dass es Banane ist, ob man beispielsweise ein Profil mit 50cm Breite hat und mit 20 m/s anströmt
oder mit 0.25m Breie und mit 40 m/s.
(Es sei denn, man rennt gegen eine andere Kennzahl: 0,025m breite und 400 m/s wäre von der Re-Zahl erlaubt,
aber würde gegen die Ähnlichkennzahl "Machzahl" verstoßen. )
Und man kann noch tricksen, indem man mit den Eigenschaften des Fluids herumspielt- daher gibt es einen Kryowindkanal in Köln (KKK)
Zu erwähnen sei, dass auch Windkanäle nicht zwangsläufuig die gleichen Ergebnisse auswerfen- Bei
Profilen allerdings schon - es sei denn, einer kann mit dem Windkanal nicht umgehen- da gehört gehörig Erfahrung dazu.

Nu hast Du 2 grundsätzliche Arten von Strömungen- einmal Laminar, die so ist, als wenn Du einen Staopel papier gegeneinander verschiebst,
die Turbulente Strömung zappelt aber noch senkrecht zum Profil. Diese bringt mehr Widerstand.
Da die laminare Strömung instabil ist, wandelt sie sich entlang einer Oberfläche immer in eine turbulente um-
Und jede Strömung würde ich sagen läuft laminar an.

Eigentlich will man laminare, die hat aber ein paar mehr unabngenehme Eigenschaften- sie löst beispielsweise früher ab oder es gibt laminare Ablöseblasen,
die bei Windkraftanlagen durchaus Ärger mit der Nachbarschaft auslösen könnten, da diese dauernd mit Mickey-Mäusen herumlaufen müssen.

Und dann gibt es eben auch Laminarprofile, die einfach darauf ausgelegt sind, eine besonders lange laminare Lauflänge zu haben.
Ein Clark Y ist zwar kein "lAminarprofil", hat natürlich auch ein paar prozent laminare Strömung an der Nase.
Denn die Luftteilchen können ja nicht lesen, dass da "Turbulenzprofil" draufsteht.

Alles nicht soo kompliziert
Arminius.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 16.02.2012 - 13:15 Uhr  ·  #16
Hallo Arminius,

war ja gestern Abend glatt erschlagen von Deiem Hang zur Prosa. ;-)
Nur gut, dass das eigentliche Thema nur eine simple Suchanfrage war. Sich also erledigt hat.

Nun beziehen sich Profilsimulationen und wohl auch Windkanal-Veröffentlichungen allemein wohl auf unendliche Streckung.
Sollte sich aber hauptsächlich auf den Cw auswirken.

Hier kann man auch mal reinschauen http://www.springerlink.com/co…pdf?page=1
Profil dazu hier http://www.worldofkrauss.com/foils/118

Dieser Spezifikation <von Links und von Rechts> kann worldofkraus natürlich nicht folgen.
In der Tat sind dsw. die Ca-Werte nahezu doppelt so hoch, wirkliche Messdaten dem Springerlink mal mit Wahrscheinlichkeit unterstellt.

Zitat
daher gibt es einen Kryowindkanal in Köln (KKK)
Kryo, das klingt wie kalte Luft.
Oder man geht gleich ins Wasser.

Grundsätzliches zur Auswirkung der Re-Zahl auch hier http://de.wikipedia.org/wiki/P…gslehre%29 Alles unter Pkt. 3

Zitat
1) Erstmal wollte Menelaos doch mit Kostanter Tiefe und ohne Torsion fahren-
Da musstest Du natürlich das 646 um genau 3° mehr anstellen als das 222er-
das sieht man ja aus der ca-alfa-Kurve.
Dann hätten wir ja in Nabennähe auch 3° mehr. Nö, nö.
Die Profilsehne ist ja eh quasi eine beliebige Linie.
Ist sie das? Ganz wirklich?

Zitat
Gerade Latte?
Das spricht doch auch gegen das 222- da ist das ca-alfa höher.
Da geht es innen noch viel schneller weg.


1. Ist die Nabennähe zweitrangig, so dass sie selbst die Großen bis vor Kurzem flügeltechnisch unbelegt ließen.
Inzwischen treibt man da wieder mehr Aufwand. Wohl ne Mode. Auch muss man ja nachziehen, wenn die Konkurenz da mit viel Aufwand noch die letzten % Wirkungsgrad rauskitzelt.

2. Ginge das 646 da schneller weg, wäre überzogen, da es ja die 3° mehr Anstellwinkel bräuchte.
Auch sonst scheren sich die die Gleitzahl-Linien erst bei reichlich 11°

Zitat
Mit wieviel Grad willst Du es denn einbauen?
DA kann man es mal mit wt_perf durchrechnen.


Zum ersten müssen wir schweigen.
Im Übrigen muss ich bemerken, dass auch Deine Vergleiche 222/646 bisher auf Profili basiert haben.
Da wäre das für 646 also auch zu optimistisch.
Was helfen könnte:
Wirkliche Messwerte zu <den alten Profilen>. Aus Druckwerken.
Bitte anhängen an eine PN, falls die Copy-Rechte nicht vorliegen


Gruß, A.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 16.02.2012 - 13:29 Uhr  ·  #17
ob es bezüglich realer Messwerte wohl eine QUelle gibt über de man da rankommen könnte..?
Das wäre auf jeden Fall mal sehr aufschlussreich...

Gruß
Max
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 16.02.2012 - 18:55 Uhr  ·  #18
Natürlich - das ist tatsächlich das Gleiche NAtürlich hast Du in Nabennähe 3° mehr Anstellwinkel.
Aber da dort das alfa_null 3° höher ist, ist das egal.

Die Profilsehne ist tw. sogar unterschiedlich definiert.
Sowohl an Nasen- als auch an Endkante.
Man muss bei der Auslegung fürs Blatt eben n ur immer richtig referenzieren.

Nabennähe- Enercon schafft ein cp von 0.50. Das ist nicht nur durch die Winglets :-)
Aber das geht ein bisschen weit.
Die haben eben ein Direct Drive und wollen die Tip Speed im Rahmen halten.
Reverse Engineering lässt grüßen.

Kryo- ja lar- da spielemn sie irgendwie mit flüssiger Luft herum, um das Nue in der Re-Zahl zu drücken.
DAs ja eta durch rho ist- Dieses Windooof 7 mach mich kirre! Wo kann man den Mist abstellen???
Jedenfalls wird vermutlich das rho erhöht, damit die Re-Zahl steigt.

Ich habe von diesen Göttingens leider keine gemessenen Polaren.
Heute habe ich im Stuttgarter Profilkartalog 1+2 zufällig herumgekramt- auch nix.
Und die Modellflugpolaren von Althaus, die ich aus Re-Zahl-Gründen empfehle
und die ich zu Hause habe, geben auch nix her :-(
Tut mir leid.
---
Addendum:
Das mit der kritischen Re-Zahl und dem Artikel von 1961- genau davon rede ich ja die ganze Zeit.
Da muss man aber beachten, dass die Oberseitenwölbung vom 222 viel größer als die vom 801 ist.
Und damit ist die kritische Re-Zahl viel höher.
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 16.02.2012 - 22:09 Uhr  ·  #19
Nun mal langsam.

Zitat
Natürlich - das ist tatsächlich das Gleiche NAtürlich hast Du in Nabennähe 3° mehr Anstellwinkel.
Aber da dort das alfa_null 3° höher ist, ist das egal.

Bitte genau hinsehen!
Diese lockeren Ungenauigkeiten gehen mir auf den Keks.
Keiner hat wirkliche Messwerte, wohl früher auch nicht gehabt.
Das Profil wurde in Modellflieger-Kreisen wahrscheinlich nie benutzt, weil es dafür nicht geschaffen wurde.
Aber mit Inbrunst tönen, dass es bezüglich RE-Zahl das wohl Ungeeignetste überhaupt sei.

Der Umschschlag überkritisch-unterkritisch wurde bei Worldofkraus durchaus richtig getroffen. Nur die Ca-Werte waren zu hoch.

Wenn doch noch wirkliche Messungen auftauchen, so sind die gültig. Ist doch klar. Und keine irgendwelchen Argwöhnungen.
Zitat
Profilkartalog
Hab ich auch schon dran gedacht.
Aber ich habe noch eine Idee. Bekommt Max in ner PN.

In der Tat gab es früher unterschiedliche Definit. für die Profilsehne. Inzwischen nur noch eine. http://de.wikipedia.org/wiki/Profilsehne
Richtig ist, man muss heraus bekommen, wie die Annahmen zu Zeiten der (historischen?) Messungen waren.

Zitat
Nabennähe- Enercon schafft ein cp von 0.50
Wohl eher die Enercon insgesamt, oder?
Muss in Nabennähe aber abfallen, da ab Teil-TSR 3 abwärts der Luftstrahl zunehmend Drall erfährt. Die Energie ist weg.
Deswegen lege ich nur noch nach Schmitz aus.
Außerdem: innerhalb z.B 0,3 r/R hat man nur noch 9 % der Gesamtfläche vom Kreis, auch energetisch. Was soll da der Aufwand?


Gruß
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Re: hat jemand das Programm Profili?

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Gepostet: 17.02.2012 - 11:18 Uhr  ·  #20
Ah- jetzt habe ich verstanden, was Du meinst- sorry:
Also die Hysterese - darauf können wir uns glaube ich einigen- ist um RE=70000-OK?

Und aus der WorldofKraus-Rechnung würde ich interpretieren, dass das Gö 801 bei Re=25000
unterkritisch ist und bei 50000 schon überkritisch:
Bei 25000 zickt und zackt es herum und auch die ca-alfa-Kurve ist nicht mehr linear.
Das sind die Berechneten Werte nicht mehr valide.

Meine Interpretation ist geht da leider in meine Richtung.
Was für ein Programm verwendet denn er? Xfoil?

Der Wiki-Kram ist doch auch ungenau:
Der vordere Punkt ist unklar. Wenn amn CAD macht, nimmt man vorne die Tangentenebene. Wie Du zeigst.
Für jeden CAD-Inschenöhr einleuchtend.

Wenn Du aber die Krümmung der Wölbung nimmst, dass läuft der vordere Punkt der Krümmungslinie nicht durch den vorderen Punkt des Profils. Das ist die Interpretation eines Aerodynamikers.

Lustig:
http://de.wikipedia.org/w/inde…1103114304
Wiki sollte sich mal einigen :-)

Die alten Göttinger Bücher benutzten den Mittelwert von beiden (bsp: Schmitz-Aerodynamik des Flugmodells)

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