Und sie schießen aus den Hügeln

(wie die Pilze aus dem Herbstboden)
 
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Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 03.12.2013 - 18:52 Uhr  ·  #1
Seit vielen Jahren beobachten wir die Verschandelung der norddeutschen Landschaften durch einen Wildwuchs an Windkrftanlagen.
Seit relativ kurzer Zeit wachsen sie nun auch zuhause vielenorts in die Höhe.
Bei mir direkt, ich lebe im "Naturpark Bayerischer Spessart" sind es bisher nur wenige, die außerhalb stehen.
Gleichwohl ist das Bestreben vieler Gemeinden und Grundbesitzer groß, nun ebenfalls am Windboom teilhaben zu dürfen.

Schaue ich mir den Windatlas an, so sieht es hier auch gar nicht so übel aus.
Betrachte ich aber meine Kleinanlage, die nur gelegentlich die Spinnenfäden zwischen Rotorblatt und Mast zerreißt, so deckt sich dies mit dem Bild, das großen Brüder auf den Bergen abgeben: Es sind Standmühlen, die sich nie bewegen, wenn ich hinschaue.

Kann es sein, dass sich dieser ganze Spuk nur deshalb für die Investoren lohnt, weil wir mit unseren explodierten Strompreisen ihre Rendite finanzieren?
Das System ist ja pervers genug, um ihnen eine drastisch überhöhte Einspeisevergütung zu gewähren und auch den wegen Überkapazitäten oder Netzschwächen gar nicht erst erzeugten, genau wie den von Gaskraftwerken nicht erzeugten, der wegen des eingespeisten Windstroms nicht gebraucht wird, ebenfalls.
Und all das natürlich im Namen des Hauptfetischs unserer Zeit: der Marktwirtschaft. Ist das nicht zum piepen?

Wie viel stupid money im System ist, sieht man schon daran, was für die Stndorte gezahlt wird: bis zu 40000€ im Jahr für eine Anlage. Dass da jedes Bäuerlein gleich dabei ist, versteht sich von selbst, denn die lndwirtschaftliche Nutzung erbringt nur ca. 1% davon - mit all der ganzen Mühe. So werden gute Ideen mit viel Geld ins Gegenteil verkehrt. Hauptsche, der Rubel rollt, pardon: der Euro.
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 04.12.2013 - 03:33 Uhr  ·  #2
selten so einen Blödsinn gelesen - höchstens in Reden von FDP -Politikern gehört!
Wie wärs mal mit Denken und Fakten anstatt Halbwahrheiten?
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 04.12.2013 - 09:40 Uhr  ·  #3
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 04.12.2013 - 11:55 Uhr  ·  #4
?????? ... sorry, ich kapier den Text nicht ... bitte etwas strukturierter mit weniger verschachtelten Sätzen.
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 04.12.2013 - 12:51 Uhr  ·  #5
Zitat

sorry, ich kapier den Text nicht


Ich glaube, es geht um Windenergie-Anlagen... :devil:

Dieter
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 04.12.2013 - 20:36 Uhr  ·  #6
Gut, meine zusammenfassung in einem Satz:

Stefan M hat eine Krücke von WKA die kaum je läuft und denkt sich deshalb allgemein das Windkraft eine Betrugsmasche ist und alle Bürger dafür draufzahlen müssen für diese Modeerscheinung.

Gruß und Schluß
Hans
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 05.12.2013 - 11:56 Uhr  ·  #7
nicht ganz, Hans, nicht ganz. Aber so ähnlich, denn die Dinger in meiner Sichtweite drehen sich auch kaum. Können sie dennoch wirtschaftlich interessant sein, ohne Subventionsmauscheleien? Unser ganzes Staatswesen ist eine riesige Geldpumpe und sie wird täglich ungerechter, denn sie gibt denen, die ohnehin schon zuviel haben und drückt dem großen Rest die Nachteile auf. Die Umwelt interessiert nicht die Bohne, sondern nur das Geld.
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 05.12.2013 - 15:27 Uhr  ·  #8
Gut nachdem ich mich vorher etwas derb ausgedrückt habe nun was sachlicheres.
Du wohnst in einem Gebiet das nich unbedingt für Windkraft besonders geeignet ist. Gesetze und Subventionen gelten aber Bundesweit.
Es giebt viele Gebiet wo Windkraft eine gute Wahl und Sinnvoll ist.
Kann sein das die Wka´s in deiner Gegend nicht besonders wirtschaftlich laufen und eher von der Subvention leben aber man kanns auch so sehen, so ist das Geld wenigstens in deiner Heimat geblieben und nicht nach Griechenland oder Rumänien in eine nicht benötigte neue Autobahn geflossen.
Ich denke das kannst du nachvollziehen.
Kann sein das ich da etwas zu einfach sehe aber so kann die Bundesregierung vorweisen etwas für eine Co2 einsparung unternommen zu haben um weniger Strafzahlungen an die EU leisten zu müssen, denn diese Geld verschwindet dann zu lasten der Steuerzahler.
Ist warscheinlich so wie wenn du schnell vor Jahreswechsel noch inverstiert (zubaust/sanierst) damit du es dieses Jahr von der Steuer absetzten kannst.

Gruß Hans
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 05.12.2013 - 18:26 Uhr  ·  #9
aaah ... jetzt verstehe ich ...

ich sag mal so ... wer bestellt, der bezahlt auch.

Der Wähler insgesamt hat in der Vergangenheit eben so gewählt, dass erneuerbare attraktiv wurden und die Atomverteufler eben das Sagen hatten (nein, cih will der Atomkraft nicht das Wort reden). Dass die Kosten für die Geschichte einfach verdampfen sollte eigentlich jedem klar sein und dass die Energieversorger keine Wohlfahrtsinstitute sind auch.
Wenn man sich dann noch überlegt wer die effektive Lobbyarbeit macht kann man sich an 5 Fingern abzählen wo die Kosten landen.

Das Jemand, der eh schon Geld hat, leichter und mehr investieren kann als einer, der keins hat ist auch klar. Davon abgesehen steht es jedem frei sein Kröten in Windkraftfonds zu investieren und bei der Absahnerei mit zu profitieren (nein, ich hab nichts dergleichen).

Nee, ich lese da die typische Neiddebatte heraus.
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 06.12.2013 - 01:54 Uhr  ·  #10
Keine Ahnung, was manche Leute für ein irrationales Problem mit WKAs haben. Ich kann ja noch verstehen, wenn sich direkte Anwohner über Lärm und Schattenschlag beschweren. Aber in der Landschaft gibt es weitaus schlimmere Sünden (und da rede ich nicht einmal von Braunkohle-Tagebau-Mondlandschaft). Wie viele Bauwerke werden einfach in ihrer ganzen Häßlichkeit in die Landschaft gepflastert und kein Hahn kräht danach. Auch die bestehenden Hochspannungsleitungen finde ich nicht gerade schön. Es wäre Zeit, daß manch einer seine Ansichten ein bißchen gerade rückt. Der WKA-Hass grenzt manchmal echt an Hexenjagd.

Hätte ich ein eigenes Grundstück, hätte ich kein Problem mit einer (klein) WKA drauf oder ein paar großen WKAs in Sichtweite. Bei einer Autobahnbrücke drüber, einem Tagebau daneben o.Ä. sähe es anders aus.
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 06.12.2013 - 08:42 Uhr  ·  #11
Hatte erst neulich nen Disput mit nem Typen, der war in Wackersdorf, Kalkar und auch bei Startbahn West mit vorne dabei, heute läuft er sturm gegen WKA und Geothermiekraftwerk weil die sein Panorama stören würden. Auf die Frage wo denn sein Strom her kommen solle kam keine befriedigende Antwort ... von überall, aber nicht in meiner Sichtweite und auch nicht da wo ich evtl. mal wandern gehen könnte.

St. Florian lässt grüßen.

PS: Bügeleisen, Waschmaschine, Spülmaschine, TV, Radio und Staubsauger waren bei dem auch alle vorhanden.
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 06.12.2013 - 11:00 Uhr  ·  #12
In der Stadt, in der ich hier in Frankreich wohne - immerhin eine Départements-Hauptstadt - haben sie vor 120 Jahren verhindert, dass man eine Eisenbahnlinie baut. Angeblich gäben die Kühe wegen des Lärms dann keine Milch mehr. Heute jammern die Einwohner, dass sie mit der viel später gebauten kleinen Nebenstrecke nun unzureichend versorgt sind...

An genau das erinnern mich die Argumente der Gegner von KWA. Natürlich soll man da auch nicht alles gestatten. Ein gewisser Landschaftsschutz und der Respekt vor dem Ruhebedürfnis von Anwohnern smuss durchaus sein. Aber im Detail möchten und können diese notorischen Neinsager die Angelegenheit ohnehin nicht diskutieren.

Merke: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...

Dieter
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 09.12.2013 - 10:50 Uhr  ·  #13
Moin

Es ist grundsätzlich falsch davon auszugehen, das jede Windmühle seinen Betreiber ernährt und die sich nur die Taschen vollstopfen und nicht mehr laufen können vor angefressenem Winterspeck.

Nicht laufende Anlagen produzieren auch keinen Strom und bekommen entsprechend auch weniger Vergütung. Darüber hinaus ist da nichts mit irgendwelchen Einnahmen und Vergünstigungen aus dem Steuersäckel. Auch in Deutschland gibt es schon genügend in Konkurs gehende Windfirmen oder Privatpersonen die einfach scheisse geplant haben oder viel zu knapp kalkuliert haben und da ist es in der Windbranche nicht anders wie in jeder anderen Branche auch. Also: auch ein Windmüller kann in Konkurs gehen wenn seine Mühle nicht läuft und dafür gibt es dann viele Gründe die auch beim Stromversorger liegen können oder auch beim Hersteller der Anlage oder Schlußendlich an mangelndem Wind.
Der Betreiber von NICHT-laufenden Anlagen wird vermutlich schon genug jammern, weil er sich nicht vorher ausreichend hat beraten lassen oder schlicht die falschen Gutachten hat machen lassen. Allerdings haben wir jetzt auch mehrere schlechte Windjahre hinter uns die zum Teil deutlich unter das 100% Mittel der letzten dreissig Jahre fallen.

Wenn eine Windanlage an einem guten Standort gutes Geld verdient, dann darf das der Landbesitzer und Bauer auch. Wenn das dann solche Auswüchse annimmt, dann ist das zum Teil auch einfaches Rumgepocker und wenn dann ein Projektierer meint das zahlen zu können, dann sollte das eben ein sehr guter und lohnender Standort sein. Glück für den Bauern und Pech für die Bauern die dann eben genau daneben liegen und nichts abbekommen. Solche Preise sind aber doch eher unüblich und auch aus meiner Sicht nicht glücklich. Sinnvoller fände ich es ja, wenn der Grundstückseigner über die Pacht auch direkt an der "Wind-Ernte" beteiligt wäre und somit auch halt mal mehr und weniger bekommt wie der Betreiber und Risikohalter selbst auch.

Übrigens, fast genauso ist das in der Kleinwindbranche. Die Erwartungshaltung ist immens und überzogen und das tiefere Verständnis für solche Großprojekte verstehen die meisten Anwohner nicht mehr. Auch der vermeintlich häufige Stillstand von Anlagen wird oft falsch beurteilt weil zB. in einem Windpark einzelne oder mehrere Anlagen komplett stillstehen. Das hat nicht unbedingt was mit schlechten Windbedinungen zu tun, sondern schlicht und einfach mit den sehr aufwändigen Wartungsarbeiten (2x im Jahr mehrere Tage). Da dies nach Wartungskalendern durchgeführt wird, finden diese Wartungen leider auch nicht immer nur in den windschwachen Zeiten statt, sondern auch gerade dann, wenn sie eigentlich ordendlich Strom produzieren würden.


Gruß Uwe
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 11.12.2013 - 12:23 Uhr  ·  #14
Hallo Uwe,

im Fernsehen wurde mehrfach berichtet, dass die Betreiber im Falle der Deaktivierung durch Netzbetreiber aus der EEG-Umlage dafür entschädigt werden. Ist das falsch? Ansonsten würde ich das Risiko einer Investition in Großwindanlagen kaum eingehen, außer, ich hätte viel Geld und wüsste nicht wohin damit. Genau das ist unser heutiges Problem. Während immer mehr Leute nicht wissen, wie sie ihren Grundbedarf noch finanzieren können, steigt auch die Anzahl derer, die nicht wissen, wohin mit der ganzen Kohle und sie deshalb oft in windige (!!!) Geschäfte stecken. In diesem Fall finde ich es auch völlig in Ordnung, wenn Rechnungen und Spekulationen nicht aufgehen. Dennoch sieht es für mich so aus, dass die Mies- bzw. Falschberatungen schon System haben. Wie könnte es auch anders sein zu einer Zeit, in der die Finanzwirtschaft die Realwirtschaft völlig bestimmt und jedes Ethos verloren hat.


In diesem Zusammenhang noch eine Frage: Was ist das für eine Anlage? Das ist auch so eins Standmühle. Kürzlich hat es genau an diesem Standort so geblasen, dass mir kalt wurde. Der Rotor bewegte sich allerdings nicht, sondern sie drehte sich nur leicht hin und her.
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 11.12.2013 - 15:24 Uhr  ·  #15
Zitat

Was ist das für eine Anlage


Diese Anlage, eine Windtronics, ist hier im Forum schon häufiger als das beschrieben worden, was sie ist: Unfug.

Zitat

wohin mit der ganzen Kohle und sie deshalb oft in windige (!!!) Geschäfte stecken


Ich denke, die Investition in Windenergie macht erheblichen Sinn. Dort investieren übrigens nicht nur perfide Finanzmagnaten, die ihr Schwarzgeld waschen wollen. Das tun auch viele Gemeinden in Form von Bürgerwindparks. Gerade entstehen in Deutschlands Norden davon wieder etliche... Und wenn Du Menschen vorwirfst, dass sie aus ihren Investitionen Rendite beziehen möchten, dann wohnst Du womöglich im falschen Land. Ich empfehle in diesem Falle vielleicht einen Kibbuz in Israel...

Dieter
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 12.12.2013 - 11:22 Uhr  ·  #16
Hallo Dieter,

netter Gedanke, mit dem Kibbuz, aber ich bin kein Wegläufer. Das Leben in einer weitgehend autarken Kommune kann ich mir in der Tat gut vorstellen, und ich wäre mit meinen reichlich vorhandenen Fähigkeiten (Anlagenbauer, Universalhandwerker, Musiker und soziale Dienste) bestimmt zu gebrauchen. Nein, Rendite erzielen zu wollen ist prinzipiell nicht falsch. Zum Übel wurde das erst, als es zum Hauptzweck erhoben wurde und alle Hemmungen fielen, Produktion und Dienstleistung zum Mittel zum Zweck verkamen, zu dem nämlich, möglichst viel Geld zu machen, auf wessen Kosten auch immer. Dieses virus neoliberalis hat derzeit die ganze Welt infiziert, es ist eine Pandemie. Das Schlimme dabei ist, dass dabei Mensch und Umwelt gleichermaßen zerstört werden, eben weil alle ethischen und letztlich auch vernünftigen ZIele nur noch geheuchelt werden, wie z.B. im Koalitionsvertrag 2013.

lg Stefan
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 13.12.2013 - 10:49 Uhr  ·  #17
Zitat geschrieben von dig-it

Diese Anlage, eine Windtronics, ist hier im Forum schon häufiger als das beschrieben worden, was sie ist: Unfug.


Habe mir das Teil einmal näher angeschaut und erstaunt festgestellt: Es kommt aus dem Hause Honeywell. Nun meckere ich ja viel über Konzerne, besonders wegen ihrer politischen Macht. Was die Erzeugnisse dieser Company angeht, so würde mich das allerdings sehr verwundern, denn sie verkaufen keinen Schrott. Honeywell steht, wie Siemens bei uns, für Qualität und Zuverlässigkeit zum Profipreis.

Kann es nicht sein, dass auch hier wieder die Verkäufer/Installateure das teuere Teil am falschen Ort montiert haben? Mitten im Ort im Maintal? :o
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 13.12.2013 - 11:00 Uhr  ·  #18
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 15.12.2013 - 12:45 Uhr  ·  #19
das heißt, ihr habt sie im direkten Vergleich getestet und sie ist durchgefallen. Ist gut möglich. Nur von Honeywell bin ich anderes gewöhnt. :'(
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Re: Und sie schießen aus den Hügeln

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Gepostet: 11.04.2014 - 18:07 Uhr  ·  #20
Inzwischen habe ich hier auch eine ganze Reihe von Großwindanlagen stehen, die ich regelmäßig beobachte. In der Regel stehen sie still, in den letzten Tagen drehten sie sich, die Windangaben der Wetterdienste zeigten allerdings auch wieder einmal Werte, bei denen sich meine Istabreeze bewegt hätte: 30 kmh mit Böen bis 60kmh. Beobachten konnte ich Drehzahlen von ca. 10 UpM, oft auch nur ca. 5, wobei ein Teil der Anlagen still stand. Der von mir beobachtete Normalfall ist also Betriebsmodus 0: "waiting for the wind". Und ihr wollt mir tatsächlich erzählen, dass sich so etwas rechnen kann? Ich bleibe dabei: das geht nur, wenn per Idiotenverarschungs-Subventionsschweinerei die Allgemeinheit dafür blechen muss.

Jetzt treiben unsere lobbyhörigen Berufsversager schon wieder eine neue Sau durchs Dorf: Wer Strom zum Eigenverbrauch erzeugt und verbraucht, soll mit der EEG-Umlage belastet werden.
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