Wie arbeitet ein Wechselrichter im unteren Leistungsbereich?

Frage zu Ginlong 1,5k
 
karlson_vom_dach
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Wie arbeitet ein Wechselrichter im unteren Leistungsbereich?

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Gepostet: 08.12.2013 - 20:40 Uhr  ·  #1
Hallo in die Runde....

Wie arbeitet ein trafoloser Wechselrichter (z.B. Ginlong) im unteren Leistungsbereich?

Folgendes Beispiel:
Ein Kleinwindrad dreht im unteren Leistungsbereich. Der Wechselrichter wird aus dem Standby geholt und wartet auf ausreichend Leistung vom Generator.
Nun entsteht durch Windböen (z.B. alle 60sek.) eine ausreichende Spannung um ins Netz einspeisen zu können. Die Spannungsspitzen sind zwar groß genug dafür aber max. 3-5 sek. lang.

Fragen:
1. Würde der Wechselrichter die kurzen Spannungsspitzen verarbeiten und häppchenweise einspeisen?
2. Puffert er die vom Generator erbrachte Leistung (Kondensator o. Batterie) und speist dann ein?
3. Oder wartet er auf deutlich mehr Kontinuität (Zeit + Spannung + Stromstärke) vom Generator?
4. Wo liegt die untere Grenze der Stromstärke zum einspeisen? (Verbrauch des Wechselrichters soll nicht berücksichtigt werden)

Gruß und schönen Abend
Holger
XXLRay
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Re: Wie arbeitet ein Wechselrichter im unteren Leistungsbereich?

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Gepostet: 09.12.2013 - 07:15 Uhr  ·  #2
andreas6
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Re: Wie arbeitet ein Wechselrichter im unteren Leistungsbereich?

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Gepostet: 09.12.2013 - 22:30 Uhr  ·  #3
Hallo,
Zitat geschrieben von karlson_vom_dach
Wie arbeitet ein trafoloser Wechselrichter (z.B. Ginlong) im unteren Leistungsbereich?

gar nicht. Ein Wechselrichter zur Einspeisung erfordert immer eine galvanische Trennung zwischen Quelle und Stromnetz. Dies kann nur eine induktive Kopplung leisten.

MfG. Andreas
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Re: Wie arbeitet ein Wechselrichter im unteren Leistungsbereich?

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Gepostet: 09.12.2013 - 23:31 Uhr  ·  #4
falsch ... es gibt zahlreiche trafolose Wechselrichter und deren Wirkungsgrad ist höher als die mit Trafo logischerweise.
Z.B. SMA die TL-Serie.
Zudem kann man auch kapazitiv entkoppeln.
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