Hallo Windfreunde,
bei der "Produktion" meines CNC-Holzwindrades macht mir bislang die Verbindung zur Nabe aufgrund fehlender Genauigkeit und Fliehkraft-Festigkeit ein wenig Probleme. Da ich an einer stabilen Reproduzierbarkeit arbeite, kam mir die Idee eines faltbaren Windrads, indem es keine eigene Nabe mehr gibt an denen die Flügel irgendwie befestigt sind, sondern die Flügel gleich die Nabe beinhalten und am Ende als Runde Scheiben übereinander gepackt werden. In der Mitte eine Schraube durch und fertig. Sie können somit jederzeit wieder auf einen Flügel zusammengeschoben werden - eigentlich ganz einfach und genial..
Skizze siehe Anhang!
Die Vorteile sind:
sehr hohe Festigkeit (orkanfest?) da aus einem Stück
schnell zusammenfaltbar und damit transportabel (Camping, Boote)
leicht auszuwuchten durch Variieren der 120°-Winkel der Flügel zueinander
wenige Einzelteile
exakte Produktion
usw.
Gibt es so etwas schon? Und Wie steht es dabei um die Aerodynamik? Die Flügel liegen dabei ja nicht mehr in einer Ebene sondern sind stufig versetzt. Beeinflusst das in irgendeiner Form die normale Berechnung? Freue mich auf jeden Kommentar
bei der "Produktion" meines CNC-Holzwindrades macht mir bislang die Verbindung zur Nabe aufgrund fehlender Genauigkeit und Fliehkraft-Festigkeit ein wenig Probleme. Da ich an einer stabilen Reproduzierbarkeit arbeite, kam mir die Idee eines faltbaren Windrads, indem es keine eigene Nabe mehr gibt an denen die Flügel irgendwie befestigt sind, sondern die Flügel gleich die Nabe beinhalten und am Ende als Runde Scheiben übereinander gepackt werden. In der Mitte eine Schraube durch und fertig. Sie können somit jederzeit wieder auf einen Flügel zusammengeschoben werden - eigentlich ganz einfach und genial..
Skizze siehe Anhang!
Die Vorteile sind:
sehr hohe Festigkeit (orkanfest?) da aus einem Stück
schnell zusammenfaltbar und damit transportabel (Camping, Boote)
leicht auszuwuchten durch Variieren der 120°-Winkel der Flügel zueinander
wenige Einzelteile
exakte Produktion
usw.
Gibt es so etwas schon? Und Wie steht es dabei um die Aerodynamik? Die Flügel liegen dabei ja nicht mehr in einer Ebene sondern sind stufig versetzt. Beeinflusst das in irgendeiner Form die normale Berechnung? Freue mich auf jeden Kommentar
Anhänge an diesem Beitrag
| Dateiname: | gestapeltes Windrad.PNG |
| Dateigröße: | 10.37 KB |
| Titel: | |
| Heruntergeladen: | 2286 |
- Die Fliehkräfte wirken ja nur radial nach außen. Somit ziehen die Flügel an unterschiedlichen Positionen/Hebelarmen an der Lagerwelle mit gleicher Kraft. Der vordere Flügel übt also ein größeres Biegemoment auf die Welle aus, als der hintere Flügel und somit würde sich an der Welle eine Unwucht einstellen, die abhängig ist von der Drehzahl, und somit kaum ausgleichbar ist. Weil im Stillstand herrscht ja Gleichgewicht, nur nicht im Betrieb. Vielleicht läßt sich aber etwas machen, indem man die Nabenscheiben in zwei Ebenen abknickt und die Welle schräg durch den Nabenblock laufen läßt, so daß alle Flügel wieder in eine Ebene kommen - also nicht ganz trivial zu berechnen. Das müsste ich(/jemand
) dann mal in einem 3D-Cad Modell überprüfen...