Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

 
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Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 28.11.2017 - 06:49 Uhr  ·  #1
Nach zufriedenen Windernte Tagen,jetzt mit mal kein Strom mehr,mallocherei,Gnerator vom Mast,Lagerungsgondel abgeschraubt,und siehe da total abgenutzte,quergestellte,eingeschmorte Kohlen,ebenso die Schleifringe erodiert!

Bis jetzt war ich ja vom frühen Ladebeginn dieses Generators von der Firma Harbarth,,über Ebay erstanden,sehr zufrieden,beim Sturm ,habe ich schon mal 35Ampere ermittelt,der Rotor hat soich anfangs immer mal wieder geschüttelt,habe ihn ja letzt noch mal ausgewuchtet,ich weiß nicht ob das vibrieren ,vielleicht ein springen der Kohlen ausgelöst hat,oder ob die bei 40Ampere am Ende sind,auch die Schleifringe konnte man sehr leicht auf der Welle hochschieben,es war ein keil darunter,könnte natürlich vermuten,das ,das durch die Unwucht ausgelöst wurde,vor allen die exakte ,mit kleinen seitl. Erhöhungen versehenen Schleifringe,so das die Kohlen eventuell verkantet worden sind ,durch den ebenfalls hin und her vibrierenden Schleifring ,,,?????

werde mich irgentwie mit einer Kordellösung anfreunden,wer hat hier Erfahrungen dazu?
Mfg.H.Sch.
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Re: Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 29.11.2017 - 12:51 Uhr  ·  #2
Hallo Farmer

Es gibt sehr verschiedene , so genannte Kohlen für Elektromaschinen.
Weiche Kohlen für hohe Ströme, die haben einen hohen CU Anteil im Granulat und sehen auch CU Farben aus.
Dann noch Kohlen für lange Laufzeiten, die sind hart, und fast nur aus Kohle.
Dann kommt noch die Laufzeit ins Spiel, die ist ja eigenlich nicht vorhanden, bei Strohmentnahme am Mast.
Die harten schwarzen, haben einen hohen Wiederstand, und bei hohen Strömen werden sie entsprechent warm bis heiß.
Ich habe im Betrieb lange Zeit Hartlötungen mit Kohlen gemacht.
Es waren 2 CU Dräte , 1,7 mm D zu verlöten, stumpf gegeneinander in einer Doppelzange gehalten, dann einfach die Kohle mit Silvoß dagegen und in ein paar Sekunden glühte alles.
Zuleitung mit 16 ² mm an 8 V Trafo.
Strom dürfte so ab 50 A gewesen sein.
Das leuchtet wie Kohlen im Ofen.
Das ging auch nur mit der harten Kohle.
Oben am Mast bewegt sich auch nur gelegenlich die Kohle gegen die Schleifringe.
Da sollten bei 35 A nur niederomige, CU farbene Kohlen mit eingepresstem Anschluß genutzt Werden.

Die hervor stehenden Ränder, sollte eigentlich aus Isomaterial bestehen als Überschlagsschutz.
Lose oder lockere Schleifringe gehen natürlich gar nicht, die sollte " Hammerfest" sein, und sich nicht um Wibrationen kümmern.
Die Bürsten mit ausreichenden Druck dagegen gedrückt, mit ausreichendem Querschnitt.

Gruß Aloys.
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Re: Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 29.11.2017 - 20:03 Uhr  ·  #3
Hallo Farmer,

das tut mir leid dass Du mit so großen Schwierigkeiten konfrontiert bist. Das Material scheint auch nicht die Qualität zu haben die eigentlich bei einem Windrad unbedingt von Nöten ist. Ein Windrad kann in nur einem Jahr schon 5- bis 6000 Betriebsstunden sammeln, an guten Standorten noch mehr!

Die ganzen Schleifringe vergessen und ein Gummikabel baumeln lassen ist vielleicht keine schlechte Idee. Bei meiner Anlage funktioniert das seit mehr als 20 Jahren. Ich habe diesen Sommer das Kabel gewechselt, zum ersten mal! Es wäre noch gut gewesen, keine Scheuerstellen oder blanke Drähte.
Der einzige Wartungspunkt der anfällt: Das Kabel ein- bis zweimal pro Jahr entdrallen. Das kann aber standortabhängig auch mehr oder weniger sein.

Du sprichst von 35 Ampere, Gleichstromseite denke ich. Auf der Drehstromseite ist der Strom etwa um den Faktor 1,2 mal kleiner. Also etwa 29 Ampere. Das erfordert mindestens ein 4 mm2 Gummikabel, hochflexibel und UV-fest.

Weiterhin viel Glück.
strawberry
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Re: Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 30.11.2017 - 05:43 Uhr  ·  #4
Hallo,erstmal Danke für eure Meinungen,ich vertraue nicht mehr auf diese Schleifringübertragung,habe bei Harbarth angerufen,er konnte sich das ja nicht erklären,ansonsten ist er nett und gibt einem auch Tipps,hier aber kann er auch nicht mit Ersatzteilen dienen,würde dann wohl immerhin an einer anderen Mühle was abschrauben!

Ich will jetzt mit kurzschlußfesten,UV beständigen Pv Anlagen Kabeln die Sache lösen,habe 3 Bohrungen an der Tragachse vergrößert,sie ist sehr dickwandig,denke ,das die Tragfähigkeit nicht in Frage gestellt ist,der Hohlraum in der Gondel könnte ja schon mal 0,5-1mtr, von diesem Kabel aufnehmen,notfalls soll es denn durch die Öffnung weiter verdrillen können im Mast,ebenso entdrillen!
In der Gondel werde ich die Generatorkabel mit Klemmen ,mit den Pv Kabeln verbinden,und Schrumpfschläuche als gute Isolierung raufziehen,ich hoffe ,ich habe dann erstmal lange RUHE ,nachteil ist Allerdings,das ich beim erneutem abbau diese 8mrt.in 3adrig mit rausziehen muß,der Gleichrichter bleibt dann weiter unten am Mast!

Mfg.H.Sch.
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Kabel verlegt,hoffentl. haut es mit dem verdrillen,und entdrillen hin ?

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Gepostet: 06.12.2017 - 13:19 Uhr  ·  #5
Hallo,nun habe ich 3 kurzschlußfeste PV Kabel im leerrohr verlegt,und 3mtr. im Mast,in der Gondel ist es verklemmt mit den 3 Adern des Generators,und Schrumpfhüllen drauf ! Der Gleichrichter ist jetzt im unteren Bereich des Mastes montiert!!

Wo die Kabel aus dem Mast treten habe ich ca. je 3 --15cm lange Schlaufen gelassen,dann könnte ich sehen,wenn sie in den Mast ziehen,das es in der Gondel zu sehr aufrollt,hoffe es bleibt mir erspart,ich gehe nicht von mehrmaligen komplett umrunden der Gondel aus,,,,drückt mir die Daumen,das ich jetzt erstmal Ruhe hab !

Mfg.H.Sch.
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Re: Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 07.12.2017 - 19:41 Uhr  ·  #6
Hallo Farmer,

natürlich halte ich Dir die Daumen dass es dieses mal hält.

Was nun das Verdrallen der Kabel betrifft hoffe ich auch dass Du Recht behältst. Bei meiner Anlage klappt das nicht. Nach einem Jahr hat sie zwischen 10 und 20 mal gedreht. Und zwar immer in dieselbe Richtung!
Bei meiner Lösung des Anschlusses ergibt das schon einen ganz schönen "Knoten".



Wartungstechnisch wäre es einfacher wenn die Steckdose unten am Boden befestigt wäre und das Kabel könnte frei im Masten baumeln. Nur, 27 Meter frei hängendes Gummikabel ... :( Das hätte bestimmt andere Probleme gegeben.

Viel Glück noch.
strawberry
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Ersatzrotorblätter,Beurteilung,bitte in Rubrik Rotorblätter schauen !

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Gepostet: 10.12.2017 - 15:31 Uhr  ·  #7
Mit dem Kabel ,muß ich mal abwarten!

Mfg.H.Sch.
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Lösung gefunden,auch für den 2. Generator von Harbarth,schlechte Schleifkohlen,und Ringe eingeschmort !!

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Gepostet: 20.06.2019 - 10:31 Uhr  ·  #8
Hallo,habe letzt erst von dem 2ten eingerichteten 3 Flügler ,hier berichtet,den Generator hatte ich mit 3 x 15Ampere gekapselten Dreh-Durchlass erneuert,weil das verdrillen der Kabel,wie damals vorgeschlagen,nicht hin haute ,und die Kabel im Gondelgehäuse abrissen,,,,,nun bei der Messung von meinem repariertem Generator,kam ich auf ein Drittel höhere Werte,bei der Leistung in Watt!
Nun,bei den bereits laufenden ,von Phase zu Phase gemessen ,und siehe,eine Phase wohl tot ,,,,,,,runter gelassen,auseinander gebaut ,und wieder einmal Kohlen eingeschmort,der mittlere Schleifring zu 2/3 der Umdrehung abgenutzt,,,auch da habe ich jetzt einen gekapselten Dreh Durchlass ,der genau in das Tragrohr mit 22mm innen der Gondel passte,installiert,der hat sogar 3x 30ampere ,jetzt hoffe ich das die sich bei beiden Mühlen bewähren !


Mfg.H.Sch.
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Re: Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 05.08.2019 - 17:57 Uhr  ·  #9
Lass doch weg den Mist! Du hast doch vernünftige Anströmung so dass da wohl nur ein paar Kabelwindungen im Jahr zusammenkommen....istbeine der häufigsten Fehlerquellen...
vg
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Re: Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 06.08.2019 - 15:15 Uhr  ·  #10
hallo

Mal eine andere Frage ?
Wie sieht das mit Wasser an den Kohlen aus ? werden die durch regen naß oder so ??
Kleine E motoren hat man unter Wasser "einlaufen " lassen damit die Kohlen besser an liegen.
Das durfte nur ein paar min sein da sie dabei sehr schnell verschleissen.
Ich denke das das ein Grund für Kolenverschleis oder Einbrand sein kann !

Gruß Aloys.
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Re: Nach 4Wochen,Kohlen eingeschmort,Schleifringe Hitzeschäden !

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Gepostet: 23.08.2019 - 09:12 Uhr  ·  #11
Hallo,nun mal gerade eben gesehen,eure Antworten auf den Kohlen-verschleiß,einschließlich der eingelaufenen Schleifringe,mittlerweile könnte ich mir als Ursache auch metallisches Vibrieren vorstellen,so das im Generator Gehäuse ein Übertragung auf die Schleifringe und Kohlen,zur Funkenbildung führte,das die Kohlen eben nicht sauber anlagen,,,mittlerweile habe ich eine derart leise Anlage,nur durch unterlegen einer 1cm dicken Gewebe Gummimatte aus dem Kuhliegeplatz bereich,die wirken super !!!Sorry,aber hier im Forum ist immer weniger los,so schaut man selber gar nicht mehr so genau hin,und übersieht Antworten auf eigene Beiträge !
Mfg. H.Sch.
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