Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 
Moderator
Avatar
Geschlecht:
Alter: 51
Homepage: kleinwindwiki.com
Beiträge: 2397
Dabei seit: 12 / 2009
Betreff:

Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 07:03 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

Mit Wasserstoff Technik auch den Winter über Autark sein, ist das möglich?

"In den sonnenstarken Monaten produzieren Photovoltaik-Anlagen oft mehr Strom, als man gebrauchen kann. Mithilfe von Elektrolyse kann diese Energie in Wasserstoff gespeichert und für die kalten Monate aufbewahrt werden. So soll ein autarkes Leben möglich sein."

Mehr erfahrt ihr in diesem Video

Was meint ihr?
Grüße
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 09:01 Uhr  ·  #2
Seit nunmehr 10 Jahren verfolge ich dieses Thema und immer wieder gibt es Werbeversprechen und Produktankündigungen, ein fertiges und käufluches Paket gibt es aber nach wie vor nicht, allerhöchstes Einzelkomponenten. Bei H2 Speichern geht die Problematik dann los, Mh -Tanks zu bekommen ist quasi unmöglich...
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 09:36 Uhr  ·  #3
So sehe ich das auch, so verlockend und technisch umsetzbar die Umwandlung von Strom in Wasserstoff ist - die Speicherung in Gas oder Flüssigform ist das Problem.

Man wünscht sich schon seit langem eine kostengünstige sichere Lösung.

Im industriellen Maßstab wird bei der Herstellung von Methanol für den Einsatz in Brennstoffzellen Strom benötigt, für Haushalte nicht ohne Umwege möglich, eine Kleinanlage zu bauen oder zu finanzieren.

Der Solar - und Windstrom könnte allerdings ins Netz gespeist und als Gegenleistung Methanol zurück geliefert werden.

Auch davon als praktische Lösung sind wir noch weit entfernt. Zumal es einfacher geht. Eingespeister Strom kann vergütet und Winterstrom zurückgekauft werden.
****
Avatar
Geschlecht:
Alter: 54
Beiträge: 92
Dabei seit: 11 / 2015
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 12:02 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von Carl

So sehe ich das auch, so verlockend und technisch umsetzbar die Umwandlung von Strom in Wasserstoff ist - die Speicherung in Gas oder Flüssigform ist das Problem.

Man wünscht sich schon seit langem eine kostengünstige sichere Lösung.

Im industriellen Maßstab wird bei der Herstellung von Methanol für den Einsatz in Brennstoffzellen Strom benötigt, für Haushalte nicht ohne Umwege möglich, eine Kleinanlage zu bauen oder zu finanzieren.

Der Solar - und Windstrom könnte allerdings ins Netz gespeist und als Gegenleistung Methanol zurück geliefert werden.

Auch davon als praktische Lösung sind wir noch weit entfernt. Zumal es einfacher geht. Eingespeister Strom kann vergütet und Winterstrom zurückgekauft werden.


Und der Wirkungsgrad ist leider nicht wirklich prikelnd.
Mein Überschuss würde gerade so für den Winter reichen aber bei Wirkungsgraden von 43% ist das unmöglich, abgesehen davon ist der Finanzielle Aufwand extrem hoch.

https://www.pro-physik.de/nach…er-zurueck

Die Jülicher Forscher haben bereits weitere Optimierungen angedacht, mit denen sie den „Round-trip“-Wirkungsgrad weiter steigern wollen. Die Kennzahl beschreibt, welcher Wirkungsgrad bei der Wiederverstromung, also nach Herstellung von Wasserstoff und Rückverstromung, übrig bleibt. Die Wissenschaftler wollen den Wert von aktuell 43 Prozent auf über 50 Prozent verbessern.
Che
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Wurzen
Alter: 67
Homepage: geopolos.de
Beiträge: 1680
Dabei seit: 06 / 2014
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 19:13 Uhr  ·  #5
@ Max:
Zitat
ein fertiges und käufluches Paket gibt es aber nach wie vor nicht, allerhöchstes Einzelkomponenten

Gewiss nicht billig, aber ist das hier nichts? https://www.homepowersolutions.de/produkt#content
Auch bei Metallhydrid-Speichern geht es nicht drucklos, allerdings auf niedrigerem Niveau.
Welche Speichertechnologie ist etztendlich ne Frage der Kosten. Gehen wird beides.
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 19:48 Uhr  ·  #6
Doch, das ist was Andreas,
Ich hatte nachdem ich im PV Magazin einen Artikel las auch mal eine Anfrage gestellt und die Info bekommen dass,es bei der Fertigung Lieferengpässe gebe und sich die Serienproduktion verlagere.....eben das was alle anderen auch sagen,die Kurz am Markt waren und dann eingegangen sind...
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 19:59 Uhr  ·  #7
In der PV Insel ist mir der Wirkungsgrad total egal. ich verarbeite ja ohnehinbnur Überschuss der sonst im Sommer verpuffen würde. Wenn ich damit im Winter Heizen und stromen kann dann hat das System in jedem Fall an Wirkungsgrad gewonnen, ganz egal wie effizient die Elektrolyse ist.
****
Avatar
Geschlecht:
Alter: 54
Beiträge: 92
Dabei seit: 11 / 2015
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 21:42 Uhr  ·  #8
Sorry wenn von 6000KWh Überschuss nicht mal 3000 übrig bleiben ist das schon wichtig.
Abgesehen davon zahlst du hier für 300KWh Speicher 70-100 Tausend Euro, und hast höchstwarscheinlich nochmal enorme Wartungskosten.
Ich habe gerade 28 KWh Lifepo gebaut, kosten incl. allem ca. 4000€. Bei größeren Mengen lässt sich das auch günstiger realisieren.
Die 300 KWh sollten mit 35 Tausend Euro realisierbar sein.
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 22:06 Uhr  ·  #9
Ab 300 Kwh....wenns z.b. 1000 sind dann wärs okay. Preislich natürlich ne Hausnummer. Mein Nachbar hat sich jüngst für 90.000 ein Wohnmobil bestellt. Welchen Nutzen hat das? Wie effizient ist es? Ist das billiger als 30 Jshre lang jähtlich zwei Wochen ins Hotel und wie siehts da aus mit Kosten für Sprit, Tüv, Versicherung, Steuern und Reparaturen???

Es geht nicht immer nur um Wirtschaftlichkeit. Wenn ich durch ein solches System durchgängig autark sein kann, ggf. sogar noch einen Teil der Heizkosten einfahren kann und über z.b. 30 Jahre alles kostenneutral bleibt, warum dann nicht? Gibt sinnlosere Arten Geld auszugeben.

Nehmen wir mal an dass ich für 100.000€ komplett stromautark bin und im Winter mein Warmwasser und die FB Heizung im Bad noch bequem mit bereiten kann, dann brauche ich Gas nur noch zum kochen. Das geht dann auch aus der Flasche. Ich hätte dann pro Jahr auf 30 Jahre gesehen monatlich knapp 250€ Belastungen.
das habe ich jetzt mit Wartung etc. auch dicke, nur bin ich dabei nicht so cool und Energiekosten werden ja auch nicht auf jetzigem Niveau bleiben, Inflation erledigt den Rest so dass ich am Ende sicher nicht unbedingt drauf zahle.

Fann gibts auch nochmal 15.000€ Zuschuss vom Staat und das tolle Gefühl oben drauf...

Das kann doch toll sein!
****
Avatar
Geschlecht:
Alter: 54
Beiträge: 92
Dabei seit: 11 / 2015
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 22:40 Uhr  ·  #10
Nur dumm, dass weder die Brennstoffzelle noch der Elektrolyseur 30 Jahre hält. Dann wirst du die Anlage jährlich überprüfen lassen müssen. Die Flaschen wirst du alle10 Jahren ersetzen müssen usw.
Ich glaube nicht dass das Sytem wirtschaflich eine Alternative sein kann, auch wenn da noch ein großer Hobby Bonus mitgerechnet wird.
Und was du nicht vergessen darfst, Wasserstoff für 1000KWh musst du erstmal in einem Wohngebiet lagern dürfen. Ich bin sicher da gibt es Vorschriften.
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 17.05.2021 - 23:38 Uhr  ·  #11
Nunja, in meinem Auto lagern 130 Liter LPG, sind auch 1300 kwh, dazu einiges an Propan und beim Nachbarn steht ein 2000 Liter Gaspeicher im Garten halb eingebuddelt. Zudem ist Wasserstoff in Metallhydrid Tanks sehr sehr sicher da nur unter minumalem Druck. Es löst sich unter Wärme aus den Strukturen. Gibt kaum was sichereres.
Da gibts auch nichts groß zu warten annden Flaschen, die machen auch 50 Jahre mit. Die Zelle ansich braucht natürlich Pflege und Wartung, ganz klar.

Ich will das ganze nicht schöner reden als es ist und Konkurenz täte hier gut um an den Preisen zu drehen.
Dennoch denke ich dass das ganze auf Dauer nicht deutlich teurer wird als bezug vom Energieanbieter. Schau mal welche Strompreise wir vor 20 Jahren hatten und wie da die Prognosen stehen. Eine normale Gasheizung braucht auch Wartung und Ersatzteile, ich kann die PV anlage und Batteriespeicher angemessen bzw. kleiner bemessen und auch ohne Dieselgenerator oder Bezugsstrom im Winter komplett autark sein. Das alles für 300€ Im Monat. Rechne mal durch was alleine die jährliche Inflation von ca. 1,5% an Preissteierungen erwarten lässt...
Wir könnten uns ja mal ein Beispiel vorknöpfen und es rechnen, mal sehen was dabei herauskommt....

vg
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 06:25 Uhr  ·  #12
Hallo Max, bei Nihm Tank Googlesuche finde ich nichts Gescheites dazu, was ist das?

Ok und Wasserstoffspeichern für den Winter - klar, es tut weh wenn im Sommer von Solar mehr kommt als man verbrauchen kann und im Winter fehlts dann wieder.

Aber so wie´s liegt ist das wohl eher ´ne Frage wieviel Geld man dafür übrig hat, da kann man eigentlich mit einer guten Hausdämmung auch effizient wirtschaften.

Windkraft und Solar vielleicht winterfähig machen, aufstocken vielleicht, für besonders kalte Tage auch mal den Pullover anziehen usw.

Den größten Vernunftfaktor in autarker Energieversorgung sieht man doch eigentlich nur dort wo kein Netz vorhanden ist und ansonsten darin dass damit immer ein Rettungsanker vorhanden ist wenn die Welt mal wieder Kopf steht.

Den Keller voll gasflaschen, das Haus mit Gasleitungen "verkabelt" - das muss man sich erstmal antun...
****
Avatar
Geschlecht:
Alter: 54
Beiträge: 92
Dabei seit: 11 / 2015
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 12:05 Uhr  ·  #13
Die wichtigsten Frage sind doch erstmal, habe ich im Sommer genug Überschuss, dass es für den Winter reicht?
Reichts auch noch wenn ich nur 43% ( Wirkungsgrad) vom Überschuss in den Winter verschieben kann?
Was kosten die Zusätzlichen Tanks, sind ja nur für 300KWh im Preis drin?
Welche Kosten fallen an Wartung an?
Wie hoch ist die Lebenserwartung von so einer Kiste? Brennstoffzellen gehen ja öfter kaputt und müssen getauscht werden.
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 13:33 Uhr  ·  #14
Als die Kiste letztes Jahr auf den Markt kam lag der Preis bei 60.000 inkl. Mwst.
Dazu gabs staatliche Förderung über kfw von gut 20.000€. da hätte man nicht lange rechnen müssen.
Ich hab aber nochmal genau nachgelesen. Die Speicher sind nicht auf Basis von Metallhydrid sondern tatsächlich nur Druckspeicher. Das finde ich für die betriebliche Sicherheit nicht so toll.

Über ausreichend Solarüberschuss mache ich mir keine großen Gedanken. Selbst eine " nur" 10-12 Kw Anlage liefert im Jahr bei meinem Verbrauch noch gute 6000 Kwh Überschuss. Das wäre ausreichend. Fiele sonst aber auch nicht ins Gewicht dann zu erweitern, PV ist ja sehr preiswert geworden.
Wenn man die Kosten ins Verhältnis setzt dann muss man meiner Meinung nach das gesamte System betrachen inkl. PV, Wechselrichter etc. und das gegen die aktuellen und künftigen Kosten und Preissteigerungen rechnen.
Förderungen, Inflation und Preissteigetungen eingerechnet komme ich inkl. 10 Kw PV Anlage auf gute 70.000€ die ich in 30 Jahren einsparen kann. Es blieben unterm Strich 20.000€ "Verlust". Das sind etwa 50€ im Monat. Ich habe aber auch nur mit 3% Preissteigerung für Strom pro Jahr inkl. normaler Inflation gerechnet. Das ist wohl etwas wenig. Auf der anderen Seite stehen Wartung und ggf. defekte. Muss man abwägen.
50-100€ Mehrkosten pro Monat für eine komplett autarke Energieinsel finde ich schon sexy weil man das in was wirklich cooles investiert und ich lebe auch nur einmal...
Kostet an "Aufpreis" in etwa so viel wie ein Hund - um es mal zu veranschaulichen über welchen Mehrbetrag wir uns da so in etwa unterhalten.

Was mir aber Kopfzerbrechen macht: Gibts die Firma in 20 Jahren noch oder sitze ich dann doof da und keiner kann mein System reparieren oder die Brennstoffzellen tauschen? Ich fände es super wenn die großen Player sowas auf den Markt bringen würden, das gäbe mehr Sicherheit.
Es gab schon vor 10 Jahren Youtubeverbevideos von Fronius und eine Produktvorstellung für ein Heimsystem. Geworden ist daraus aber leider nichts, stattdessen bauen sie das ganze jetzt in Dimensionen eines Seecontainers für ne Million. Vielleicht okay wenn sich die halbe Straße dran beteiligt :-D

Ich verstehe das nicht, die Technik ist ja nicht kompliziert!
****
Avatar
Geschlecht:
Alter: 54
Beiträge: 92
Dabei seit: 11 / 2015
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 15:00 Uhr  ·  #15
Naja wenn ich sehe wie viele Brennstoffzellen regelmässig den Geist aufgeben und einen neuen Stack brauchen, dann kann das nicht so einfach sein.
Ich habe einen Bekannten, der hat in 4 Jahren schon 2 mal den Stack getauscht bekommen. Wenn die Garantie um ist, kann er das Teil beim ersten Defekt gleich ausbauen.
Ganz blöd läuft es, wenn der Hersteller schon vor Ende der Garantie keine Ersatzteile mehr liefern kann.
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Beiträge: 1933
Dabei seit: 12 / 2010
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 18:11 Uhr  ·  #16
Hi , sicherlich intressannt , aber ist so eine preislich hochkarätige Lösung eher ertwas denen es finnanziel sehr gut geht
Eherlich gesagt , in meinen Augen eher nicht der Mühe wert da ein Muster-Einfamilien-Haus als Energie- Autark Idee durchzuspielen , wenn der Speicher orbital bzw x fach teurer ist wie die erneuerbare Energie Erzeugung ...

Ich denke auch das solche Anlagen wie Power to Gas eher ins öffentliche Netz integriert werden sollten , da das bestehende Gasnetz in Deutschland , über meherere Monate für die gesammte Repuplik speichern kann , solche Technik ist extrem wichtig , den Bremsern der Ausbaugeschwindigkeit der Erneuerbaren mal ein Kontra zu geben , ganz besonders da Deutschland wohl ganz und gar nicht mehr das einstigste Wunderkind mit der "Energiewende" ist , die Zahlen sind immer noch erschreckend im Ländervergleich zb mit SAchweden und Dänemark wie hoch in DE der CO2 Ausstoss pro generierter kWh ist dank Merkel und ihrer Kohle und der Ausbremsung der Erneuerbaren ....

Es gibt doch schon länger schöne Konzepte von Energie und Speicher Anbieter die schenken dir eine Anzahl von kWh für den Winter zb SchwarmStrom oder Strom-Cloud..... aber da bin ich nicht up to date ... :D

In dem hier behandelten Video Beispielen (altes Alpenhaus mit Wasserturbine und Neubau ) , wir wenig erwähnt , ob der Autark Gedanke primär auf das Haus gemünzt ist oder ob komplette Heitzung und auch Auto damit betrieben wird

Das erste Beispiel von dem Alpenhaus ist ja richtig rührend schön und auch verneige ich mich vor der Liebe so ein Project durchzuziehen , nur fehlen die Details zu der Wasserturbine , dem Bach , der Möglichkeit PV dazuzufügen , einen Speichersee etc.... neben den sicherlich angeschlossenen neuen Häusern im Hintergrund .....

Das 2. Haus ist ein Neubau und dass wird oder sollte Mensch ja so gedämmt bauen dass da Heitzung eher gering ist im Winter und genau richtig dass Mensch eine Dachform wählt die PV orientiert ist .

Ein Durchschnitts-Haus in DE hat über 120 m2 Dachfläche also Platz für ca 20 kW PV ohne Fassade also ca 500 kWh Strom im Monat Dezember , hat man noch einen Carport und eine Terassenbeschattungsfläche , und ein Gewächshaus dann ist Mensch schnell bei 30 kW PV beim Häuslebauer .... und überschüssige Sommerenergie kann Mensch ja unter die Bodenplatte versenken in Stein -Speicher und die via Wäörmepumpe wieder zurückholen im Winter

Ich glaub nicht dass mehr als eine 50-100 kWh chemische Batterie um autark zu sein (mensch kann ja auch autark mit Netzanschluss sein) , Sinn macht , und es ist bestimmt auch kein Frevel sich die paar Tage im Jahr wo es nicht langt sich etwas Biomasse zu besorgen um zu heitzen bzw das Gas das die PV aus PTGas das aus dem Gasnetz wieder zürückkommt

Besorgniss eregend ist eher das die Dächer nicht mit PV vollgeknallt werden weil die Eigenheimer nicht inspiriert werden den Überschuss gerecht zu vermarkten zu können ...

Lars
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 18:53 Uhr  ·  #17
"Ich denke auch das solche Anlagen wie Power to Gas eher ins öffentliche Netz integriert werden sollten , da das bestehende Gasnetz in Deutschland , über mehrere Monate für die gesamte Repuplik speichern kann "

Das ist wirklich ein guter Gedanke! Auch oder gerade wenn der überschüssige Strom eingespeist und irgendwo anders und nicht im trauten Heim der Wasserstoff dann erzeugt wird.
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 20:30 Uhr  ·  #18
Zitat
Hi , sicherlich intressannt , aber ist so eine preislich hochkarätige Lösung eher ertwas denen es finnanziel sehr gut geht
Eherlich gesagt , in meinen Augen eher nicht der Mühe wert da ein Muster-Einfamilien-Haus als Energie- Autark Idee durchzuspielen , wenn der Speicher orbital bzw x fach teurer ist wie die erneuerbare Energie Erzeugung ...


Naja....das könnte man vom eigenen Haus auch sagen.
350.000€ Kaufpreis sind auch mehr als 600€ Miete bzw. exorbitant im Verhältnis....über 30 Jshte gerechnet aber oft dennoch attraktiv.
Ich hstte ja bereits grob gerechnet dass in meinem Fall das System monatliche Mehrkosten,von 50-100€ bedeuten würde. Das kann ich mir bequem leisten. So viel kostet das Forum auch und dennoch mache ich es gerne und habe Freude daran...


Zitat
Naja wenn ich sehe wie viele Brennstoffzellen regelmässig den Geist aufgeben und einen neuen Stack brauchen, dann kann das nicht so einfach sein.
Ich habe einen Bekannten, der hat in 4 Jahren schon 2 mal den Stack getauscht bekommen.


Ja sowas ust natürlich Mist und genau sowas schreckt mich dann doch wieder ab bzw. macht das System anfällig und schwer kalkulierbar.

Was hat denn der Bekannte für eine Anlage? Neulich hatten wir ja das Thema mit der Viesmann Gastherme mit Zelle und 750 Watt Dauerleistung. Ist es sowas in der Art?

vg
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Beiträge: 1933
Dabei seit: 12 / 2010
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 20:43 Uhr  ·  #19
... ich sag ja nur ... 30 .000 Euro komplett mit 20 kw PV und Batterie und man ist Autark bzw im Plus Energiehaus , ich hätte da eher weniger Intresse auf eine Speichermethode von Anbietern angewiesen zu sein die eine Thechnologie sich halt teuer bezahlen lassen und ich da ich dann nicht durchblicke im eigentlichem Sinn dann doch nicht autark bin !
Administrator
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Elsfleth
Alter: 36
Beiträge: 4758
Dabei seit: 04 / 2007
Betreff:

Re: Energie Autark: Eine neue Wasserstoff-Technik soll helfen

 · 
Gepostet: 18.05.2021 - 20:50 Uhr  ·  #20
Ist schon richtig Lars. Ich will das aber nicht so richtig einsehen mit 30 Kw Solar 25.000 Kwh im Jahr zu verbraten bzw. ungenutzt zu lassen nur um,bei meinem Jahresbedarf von maximal 5000 Kwh in zwei Wintermonaten über die Runden zu kommen ohne den Diesel anwerfen zu müssen. Das ist doch total bekloppt!
Scheinbar ust Strom noch zu billig
...einspeisen möchte ich sber ebenfalls nicht, entweder ich bin Unsulaner oder ich hänge am Netz. Ich will aber dass die kommen und mir die Strippe kappen und ich nie wieder Post von der Eon im Kasten habe :-)
Ich suche daher in alle Richtungen nach Lösungen...
Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0