Jahreserzeugung 2/4 Kw

Direkteinspeisung ins Hausnetz ohne Netzrückspeisung
 
*
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Alter: 57
Beiträge: 9
Dabei seit: 09 / 2019
Betreff:

Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 30.09.2021 - 13:17 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,
ich bin in Überlegung mir ein Neues (endlich funktionierendes) Windrad anzuschaffen. Im Moment habe ich ein Windrad 1kW aber mit mittlerweile dem zweiten "nicht funktionierenden" Hybridwechselrichter.

Nun sind wir am überlegen ein Komplett-System zu kaufen, welches "funktioniert" ;-) und auch mehr Leistung hat. Der Grund dafür sind die hier (Bulgarien) kommenden massiv steigenden Stromkosten.
4500 Watt PV-Anlage mit Hybridwechselrichter ist schon vorhanden (ohne Rückspeisung).

Wir haben hier eine Fußbodenheizung in Kombination mit einer Wärmepumpe. Und da hier im Hebst/Winter ganz ordentliche Winde herrschen, wäre es sinnvoll, die Grundlast, gerade auch nachts mit einem Windrad abzudecken.

Nun zu meinem Anliegen. Welche Erfahrung habt Ihr mit der Jahresausbeute von 2 / 4 kW Windrädern.
Ebenso die Erfahrung bei Hybridanlagen (ohne Batterie-Speisung) direkt ins Hausnetz einspeisen.

Ich habe mir hierzu heute einmal Windgenerator IstaBreeze® Heli 4.0 und das 2,0 kW Windrad angesehen. Die kosten 4000/1100 Euro. Aber jeweils in der 48V Version. Was benötigt es noch, um ins Hausnetz einzuspeisen, jedoch aber nicht zurück ins Netz. Dies wird hier in der Regel nicht genehmigt und schon gar nicht vernünftig vergütet.

Habt Ihr andere bezahlbare und technisch vernünftige Lösungsansätze?

Ich wäre Euch sehr dankbar für konstruktive Ideen/Erfahrungen/Vorschläge.

[img][/img]

 
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 30.09.2021 - 18:21 Uhr  ·  #2
Nur mal ganz kurz, wenn Du nicht ins öffentliche Netz einspeisen kannst bzw. darfst, dann brauchst Du einen Zwischenspeicher (Akkubank) oder musst bei mehr Strom als Du in Deinem Hausnetz verbrauchen kannst ein Dumpload (Heizelement im Wasserwärmespeicher zum Beispiel einsetzen, wobei mir nicht ganz klar ist wie Du so überhaupt ins Hausnetz einspeist wenn dieses auch an das öffentliche Netz angeschlossen ist und dieses dann auch die Dumpload heizen würde.

Das ist ein bisschen kompliziert!

Das weiß vielleicht jemand anders besser, Lars (Wieso) zum Beispiel kennt sich mit Inselsystemen gut aus.

Bzw. ich weiß nicht wie und ob die Elektronik für Hausnetz merkt wenn kein Strom verbraucht wird und automatisch auf Dumpload umschaltet oder obs das gibt.

Bei Akkubank ist das ziemlich klar, die wird geladen, wenn sie voll ist setzt automatisch über Ladekontroller Dumpload ein und ansonsten - wenn Du Strom verbrauchst und Du nicht an das öffentliche Netz angeschlossen bist genügt ein Wechselrichter hinter dem Akku um Dich mit 220V oder was Du brauchst zu versorgen.
****
Avatar
Geschlecht:
Alter: 62
Beiträge: 119
Dabei seit: 08 / 2021
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 30.09.2021 - 18:54 Uhr  ·  #3
Zitat geschrieben von Carl

Nur mal ganz kurz, wenn Du nicht ins öffentliche Netz einspeisen kannst bzw. darfst, dann brauchst Du einen Zwischenspeicher (Akkubank) oder musst bei mehr Strom als Du in Deinem Hausnetz verbrauchen kannst ein Dumpload (Heizelement im Wasserwärmespeicher zum Beispiel einsetzen, wobei mir nicht ganz klar ist wie Du so überhaupt ins Hausnetz einspeist wenn dieses auch an das öffentliche Netz angeschlossen ist und dieses dann auch die Dumpload heizen würde.
Also soweit ich es verstehe, ist ein Dumploader ein Gerät, das lediglich Spannungsspitzen, die der Wechselrichter nicht mehr verarbeiten kann, einfach über eine Spule in Wärme umwandelt.
Soweit ich im Foto erkenne, besitzt @Gurksianer einen SUN-1000G2-WAL. Und dem wird standardmäßig ein Dumploader mitgeliefert.
Ebenso gibt es für den SUN-1000G2-WAL (oder wird mitgeliefert) einen sog. Limiter. Und der kann die Leistung des SUN drosseln/beenden, wenn der Stromfluss in einem vom Limiter gemessenen Stromkabel überschritten wird.
 
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 30.09.2021 - 19:24 Uhr  ·  #4
Da ginge es nicht nur um Spannungsspitzen des Windrades sondern auch um tote Momente wenn im Hausnetz nichts verbraucht wird und das Windrad dennoch liefert wieviel auch immer je nach Wind.

Also bei Direkteinspeisung in ein Hausnetz ähnlich wie bei den kleinen Solar Steckdosen Ongrids. Die funktionieren normal so dass nichts ins öffentliche Netz eingespeist wird weil moderne Zähler in diese Richtung sperren. nicht genutzter Strom geht einfach nur verloren da.

Wäre ja fein wenn das vom Sun alles erkannt und geregelt werden kann.

Dumpload ist ganz einfach die Bezeichnung für einen Verbraucher der normalerweise nur dann vom Laderegler zugeschaltet wird wenn der Akku voll ist und der überschüssige Strom dann verbraten werden muss. Normalerweise mit einem Heizelement oder Heizpatrone in einem Wassertank.

ob das beim Sun nun auch bei Einspeisung in ein Hausnetz ohne ins öffentliche Netz zu speisen so geht, da wäre ich überfragt.

Deshalb dachte ich eher an Akkubank als Zwischenspeicher. Lars schwört ja auch darauf.
Che
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Wurzen
Alter: 67
Homepage: geopolos.de
Beiträge: 1680
Dabei seit: 06 / 2014
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 30.09.2021 - 20:25 Uhr  ·  #5
Zitat
Akkubank als Zwischenspeicher. Lars schwört ja auch darauf.
Ja ja, der kann nicht ruhen, wenn nicht überall eine Batterie verbaut wurde......
Händler
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Herkunft: Nordd.
Beiträge: 806
Dabei seit: 06 / 2007
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 30.09.2021 - 22:49 Uhr  ·  #6
Na ja..
Bei uns nach Wieso Vorbild seit 9 Jahren SPzS Akku jeden Tag in Betrieb

Verbrauch mit 3.8 kWp PC und Windrad in 12 m auf 700 kWh anno runter.

5 Personen kplt. Elektrisch.

Da ist die Haustrom Anlage am Akku längst amortisiert.

Nicht zu gross, 3Phasig messen, 1 Ph einspeisen, Akku durch PV und Wind jeden Tag laden

Standard Akkus..
Händler
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Herkunft: Nordd.
Beiträge: 806
Dabei seit: 06 / 2007
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 30.09.2021 - 22:55 Uhr  ·  #7
PC Mini Odys mit Software und Lesekopf am Zähler jeden Tag dabei.
DMI WR und Hochsetzsteller, gesteuert, aus dem Akku.

Zähler meist auf NULL

DAZU noch DMI Micro Muver am LI Akku für Geschirrspüler UND Toaster. EINE Kochplatte.

Klasse, die Akkus halten noch immer!
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 01.10.2021 - 07:56 Uhr  ·  #8
Genau Cerco, da spricht der Experte!

Akkus als Zwischenspeicher müssen nicht für viele Tage Speicherkapazität haben wie bei einem reinen Inselsystem. Kostet dann auch weniger in der Anschaffung. Man sollte schon nicht zu klein wählen aber es ist ein riesen Unterschied ob man Reservestrom für eine ganze Woche speichern will oder nur das Nötige um den täglichen Routinestrom im Hausnetz so abzudecken dass das öffentliche Netz möglichst selten abgefasst wird.

Eine individuelle Frage der Verbrauchsgewohnheiten des jeweiligen Haushaltes.

Es geht da fast nur nur um das Zwischenspeichern von Überschuss bei viel Wind und Sonne für den jeweiligen Tag weil im Bedarfsfall, also wenn Wind und Sonne mal mehrere Tage mau sind das öffentliche Netz genutzt werden kann. Und um Dumploaden bei zu wenig Hausenergieverbrauch oder zuviel Wind und Sonne.

Dass es mit einer angemessen kleineren Akkubank als Zwischenspeicher kein Problem bei Überangebot von den Erzeugern gibt, dafür sorgt dann die Funktion Dumpload zuverlässig die bei vielen Ladekontrollern sowieso schon Standart sind.

Dumpload ist keine Energieverschwendung sondern kann ebenso effizient als Zwischen - Speicher genutzt werden, z.B. mit Wärmespeichern oder Heizung.
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Beiträge: 1933
Dabei seit: 12 / 2010
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 01.10.2021 - 12:29 Uhr  ·  #9
Servus

Dein vorhandener PV 48V Wechselrichter EnerDC Nitro 5000VA auf 230 AC (nehm ich an) kann ja sowohl mit oder ohne Batterie in Dein Hausnetz einspeisen , das is bei PV ja recht einfach , da wenn die PV zuviel produziert der Strom der lieferbar wäre , verschenkt wird oder " auf den PV - Platten liegen bleibt " ohne das diese Schaden nehmen .

Das ist bei Windkraftanlagen aber nicht der Fall , da ja dann das Windrad "durchdrehen" würde

Kurz gesagt , um einen Zwischenspeicher ob nun Batterie oder zb einen Wasserspeicher kommst Du nich herum , wenn Mensch nicht wertvoll generierten Strom wegschmeissen will !!

Auch ist die Frage warum eine sehr grosse 4500 watt PV Anlage zur Hausnetzeinspeisung am Tag , wenn man dann Nachts garnix davon hat , und ich geh mal davon aus das die PV alleine den Strombedarf eines Einfamilenhauses abdecken könnte ( klar im Winter kackt die PV ab ( bzw die Sonne) .

Natürlich kann man die PV so aufstocken das man ganzjährig davon um die Runden kommt .... ( nur el. Heitzen ist dann wohl eher ausgeschlossen im Winter)

Wind weht ja auch im Sommer also ohne Batterie verschenkst Du , da wohl die Heizung aus ist , wohl eine Menge an Strom .

Aber gut , ich kenn Euren Strom Bedarf nicht , und deshalb sind das nur Annahmen !

Um eine ausgeklügelte und wirtschaftliche Lösung zusammenzustellen, auch in Verbindung mit der Wärmepumpe ( wieviel watt Heitzleistung ? ) OHNE BATTERIE , ist mir persönlich viel zu komplex und auch recht kostenintesiv .

Also , ich hab mir das mal durchgedacht vor paar Jahren .... was zb eine 40 kWh Batterie leisten kann ..... zb in Verbindung mit einer Wärmepumpe sind das bei JAZ ( JahresArbeitsZahl) von 4 , dann 160 kWh Wäreme generierbar aus dieser Batterie am Tag (ist aber nur Theorie)und nur ein Beispiel , genauso geht das Spiel auch mit einem Elektroauto in einer 40 kWh Batterie stecken ca 250-350 km Fahrstrecke drin . Heisst ja aber auch nicht das oft immer alles aus der Batterie kommt (sollte ja eher vermieden werden )

Aber der springende Punkt zu Deiner Frage (bzw auch allgemein den Netzbezug zurück zu schrauben ) ist der möglichst zeitgleiche Verbrauch an Strom , mit dessen Erzeugung , was aber dann doch oft nicht klappt ist die Verlässlichkeit .


Lange Rede kurzer Sinn ... ein netzgekoppelter Inselwechselrichter und eine Batteriebank und dann die beiden , Wind und PV angekoppelt ..... klar hört sich dies erstmal teuer an , jedoch kann man auch recht viel "Schulgeld" zahlen um zu dem zu kommen wo Man hin will....

Amen

Lars
*
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Alter: 57
Beiträge: 9
Dabei seit: 09 / 2019
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 01.10.2021 - 13:03 Uhr  ·  #10
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für Eure Antworten und Anregungen.
Kurz noch einmal ein Statement von mir.
Batterien kommen für mich im Moment nicht in Frage, da die Anschaffungskosten zu hoch sind und mein elektrisches System die Lebensdauer der Batterien massiv zu Grunde richten würde. -> 2 Warmwasserboiler (schon umgerüstet von 3 kW auf 1 kW Heizpatronen) / Tiefbrunnenpumpe / Brauchwasserpumpe für das Haus / Wasserpumpe für die Garten und Gemüsebewässerung / Wärmepumpe mit 14 kW Heizleistung
Muss ich denke ich nicht mehr dazu ausführen.... :-(
Danke hier auch an Carl für die Anregung, statt dem normalen Dumpload die überschüssige (nicht genutzte) Energie zu nutzen, um einen Warmwasserspeicher damit aufzuheizen. Hier beginnt nun für mich eine neue Überlegung: ca. 2000 Liter Pufferspeicher in Kombination mit der Wärmepume und Aufheizung des Brauchwassers..... der Prozess ist angestoßen. ;-)
Aber zu meinen Fragen: Effizienz der Windräder 2/4 oder 5 kW pro Jahr, was kann erwirtschaftet werden? Wie lange dauert die Amotisation -> lediglich Produktkosten/Eigenerzeugung, da es hier in Bulgarien keine diverse Programme gibt. Und was haltet Ihr von den Windrädern und Preisen von InstaBrezze, oder habt Ihr da andere gute Vorschläge?
Danke sehr!!! :-)
*
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Alter: 57
Beiträge: 9
Dabei seit: 09 / 2019
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 01.10.2021 - 13:17 Uhr  ·  #11
ach ja, hatte vergessen zu erwähnen, wie hoch der Strombedarf ist. der beträgt gut 20 kWh/Tag über das Jahr gerechnet. WP und konventionellen Warmwasserboilern sei Dank....
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Beiträge: 1933
Dabei seit: 12 / 2010
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 01.10.2021 - 14:06 Uhr  ·  #12
Du wirst Tagelang fast Null generieren mit der Windturbine
*
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Alter: 57
Beiträge: 9
Dabei seit: 09 / 2019
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 01.10.2021 - 15:02 Uhr  ·  #13
??? wieso ???
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 01.10.2021 - 19:03 Uhr  ·  #14
Kann natürlich vorkommen an windstillen Tagen...
*
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Alter: 57
Beiträge: 9
Dabei seit: 09 / 2019
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 02.10.2021 - 09:05 Uhr  ·  #15
das ist klar, jetzt weiss ich was Du meinst.
Windstille Tage gibt es hier genug.
Aber auf der anderen Seite auch ordentliche Herbst- Winterstürme.
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Beiträge: 1933
Dabei seit: 12 / 2010
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 02.10.2021 - 10:19 Uhr  ·  #16
Zitat
Batterien kommen für mich im Moment nicht in Frage, da die Anschaffungskosten zu hoch sind und mein elektrisches System die Lebensdauer der Batterien massiv zu Grunde richten würde


Wie kommst Du darauf ? Dass läst sich ja alles einstellen , inwieweit die Batterie strapaziert wird und das halt parallel zum Netz
Also was man der Batterie nicht zumuten will wird dann zugeschossen vom Netz ,
Also eine Mischmenge dann von Netzstrom Batteriestrom und gerade produziertem Eigenstrom (Wind und PV)

minimum 10 Jahre kannst Du rechnen für die Batterie (die ich im Kopf habe )

Zitat
Hier beginnt nun für mich eine neue Überlegung: ca. 2000 Liter Pufferspeicher in Kombination mit der Wärmepume und Aufheizung des Brauchwassers


Der wird ca soviel kosten wie eine Batterie Bank , und kann weniger Wärme speichern als ein BatterieSpeicher-Wärmepumpen Kombination


Und Du hasst immer noch kein Licht , TV, Kühlschrank , el.Herd etc Abends an windstillen Tagen

Wieviel Strom Aufnahme hat den die Wärmepumpe mit 14 kw Heitzleistung ca 3500 watt nehme ich an , also einiges weniger als ein Elektro Gabelstapler , die ja sehr gute Batterien verbaut haben
Che
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Herkunft: Wurzen
Alter: 67
Homepage: geopolos.de
Beiträge: 1680
Dabei seit: 06 / 2014
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 02.10.2021 - 10:40 Uhr  ·  #17
Frage: Warum Gurksianer? Ein anderer nennt sich Verlierer. Es gibt auch den Nocebo-Effekt. Das heißt, wenn ich mir einrede, ich kann das sowieso nicht, dann wird es auch nichts.

Bevor Du mit Windkraft weiter machst:
Mal Jahresmittelwind bestimmen, über Globalwindatlas, Anleitung hier: topic.php?p=57366#real57366 Aber auf 10 m Höhe umstellen! Standardmäßig sind 100 eingestellt.
****
Avatar
Geschlecht:
Alter: 62
Beiträge: 119
Dabei seit: 08 / 2021
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 02.10.2021 - 11:11 Uhr  ·  #18
Zitat geschrieben von wieso
Zitat
Hier beginnt nun für mich eine neue Überlegung: ca. 2000 Liter Pufferspeicher in Kombination mit der Wärmepume und Aufheizung des Brauchwassers

Der wird ca soviel kosten wie eine Batterie Bank , und kann weniger Wärme speichern als ein BatterieSpeicher-Wärmepumpen Kombination
@Gurksianer:
Also ich habe vor rund 13 Jahre einen Wasserpufferspeicher von 1.800 Litern in unser Haus einbauen lassen. Und dieser Speicher hat (ohne Arbeitszeit, aber inklusive Wärmetauschern, Rohrleitungen und Umwälzpumpen) damals rund € 5.400,00 gekostet.
Eine entsprechende Batteriepuffer mit vier Modulen, das sind rd. 10 kWh wie dieser hier bei Amazon
 

Vier Module kosten somit rund € 4.500,00.
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Beiträge: 1933
Dabei seit: 12 / 2010
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 02.10.2021 - 11:39 Uhr  ·  #19
eine ca 40 kWh Kapazität , Blei Panzerplatten Batterie , wie in Gabelstaplern verbaut , kostet ca 2500 Euro ab Werk in Polen
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 74
Beiträge: 2426
Dabei seit: 11 / 2008
Betreff:

Re: Jahreserzeugung 2/4 Kw

 · 
Gepostet: 02.10.2021 - 12:26 Uhr  ·  #20
Lars (Wieso) hat einige Erfahrung mit Blei Säure Akkus, gut gewartet haben solche ja auch eine Lebenserwartung von 10 Jahren und mehr.

Bei mir stehen nur deshalb solche Lithium Eisenfosphat (Lifepo4) Akkus weil sie leichter sind und so auch bei Umstellungen der Systeme (ich habe mehrere davon) leichter zu bewegen sind. Zweitens dann natürlich weil sie nicht explodieren können wie gewöhnliche Lipos

Lithium Akkus können laut allgemeiner Auffassung sehr viele Zyklen vertragen je nach Nutzungsweise und auch nach vielen Jahren noch beachtliche Restkapazität haben, obwohl eigentlich noch nicht solange auf dem Markt dass hierzu schon volltönende Aussagen gemacht werden könnten. Langzeiterfahrungen sind da eher Mangelware. Lithium Eisen Akkus haben gewichtsbezogen fast die gleiche Energiedichte wie LIPOs, man hat in einem großen Ladungsbereich die Möglichkeit hohe Ströme zu entnehmen und auch das Laden kann man schneller als mit Blei Säure.

Dafür verzeiht einem ein Lithium Akku das versehentliche Überladen nicht und zu tiefes Entladen auch nicht. Dann bilden sich an den Elektroden durch Kristallisierung Dentriten die der Tod für Lithium Akkus sind.

Deshalb sind, wenn man darauf achtet die Blei Säure Akkus in nicht zu langen Abständen immer wieder bis zum Rand voll zu laden und darauf achtet dass der Säurestand ok ist (destilliertes Wasser läßt sich auch automatisch nachfüllen) solche Blei Säure Akkus für stationäre Verwendung nicht nur das preiswerteste sondern in vielen Fällen auch technisch eine gute Lösung.

Dennoch, wenn nur der Strom gespeichert werden soll der nicht sofort im Hausnetz verbraucht werden kann und auch durch Dumpload mit Wärmespeichertank und Heizelement Überschüsse, die dann dadurch entstehen dass der Akku voll ist und/oder sehr viel mehr Strom erzeugt wird als im Durchschnitt, dann muß so ein Akku nicht zwingend 20 kwh groß sein.

Das rechnet man sich selber zurecht ob es individuell günstiger ist auch mal ein paar Tage Strom aus dem Netz zu beziehen oder ein fetter 20 kwh Speicher. Wie gesagt, auch Cerco sagte schon dass ein Akku Zwischenspeicher gute Lösung ist, nur eben - wer schon einen Anschluss zum Stromanbieter hat denkt da meist viel flexibler als jemand der völlig autark seine Energie selber erzeugt oder erzeugen muss.
Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0