Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

 
kristian b
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Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 21.03.2022 - 16:25 Uhr  ·  #1
Hallo,
mein Name ist Kristian, ich wohne in der Nähe von Dresden und liebäugle schon lange mit einem Windrad.
Wir bewohnen einen Bauernhof, hinter diesem haben wir eine 3.500m² große Wiese auf der ein paar Schafe grasen und da stell' ich mir ein Windrad vor. Im Winter soll es vornehmlich zur Heizungsunterstützung sein im Sommer sollte der überflüssige, nicht selbst verbrauchte Strom einzuspeisen sein. 10kw würden wohl gut zur möglicherweise bald eingebauten Wärmepumpe passen, aber selbst wenn es eine neue Brennwerttherme mit Wasser-Solar wird, kann der Pufferspeicher ja mit über das Windrad beheizt werden - so meine naive Vorstellung.

 


Auf dem Bild in hellblau seht Ihr unser Grundstück.
Der pinke Punkt wäre mein Wunschaufstellort, Luftlinie bis zu unserem Haus (also dort wo die Heizung steht) sind 120m, Kabel länge logischerweise deutlich mehr, soll ja keine Freileitung werden.
Das nächste fremde Wohnhaus ist etwa 60m von dem pinken Punkt in nordöstlicher Richtung entfernt (nicht auf dem Bild).
Der Pool des Nachbarn ist ca. 70m entfernt.
Blau eingereist ist eine große Weide, 12m hoch. Die anderen blauen Kleckse sind riesige Pappeln, gut 15m hoch.
Und in südwestlicher Richtung (unten links im Bild) steht die graue Biogasanlage, wohl auch 12m hoch (geschätzt).

Ich hatte nun überlegt, an dem Wunschort einen 8m Fahnenmast aufzustellen, mit einem Windmesser. Aber macht das überhaupt Sinn? Oder ist diese Höhe zu gering?
Würde ein Vertikalachsrotor in dieser Höhe ausreichend Leistung bringen (um unter den ominösen 10m zu bleiben), oder sollte ich wenn dann gleich über einen höheren Mast nachdenken?

Wie sollte ich am besten vorgehen?

Ich würde gern viel in Eigenleistung machen (Fundament, aufstellen, etc.), scheue mich aber auch nicht für die Planung Geld auszugeben, wenn sie das Ergebnis verbessert.

BTW: Klar, wir haben große Dachflächen und PV ist grundsätzlich auch angedacht. Nur würde ich das Geld lieber zuerst in ein Windrad investieren um auch im Winter von der Investition etwas zu haben.
Wichtig ist auch, dass mich meine Nachbarn danach noch leiden können. Der Anblick ist dabei nicht relevant, das einzige was da passen muss, ist die Geräuschentwicklung, aber kann das bei der Entfernung überhaupt ein Problem sein? Ich gehe mal davon aus, dass ich die Zustimmung des Pool-Besitzers brauchen werde (auch bei 10m Gesamthöhe?), wird er was hören können?

Könnt Ihr mir helfen?

Vielen Dank,
Kristian
wieso
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 21.03.2022 - 19:13 Uhr  ·  #2
Hallo Kristian

Zitat
10kw würden wohl gut zur möglicherweise bald eingebauten Wärmepumpe passen


Ja , sehe ich auch so 5-10 kw Windanlagen (fals der Wind da ist) , sind eine angemessenne Grössenordnung

Zitat
BTW: Klar, wir haben große Dachflächen und PV ist grundsätzlich auch angedacht. Nur würde ich das Geld lieber zuerst in ein Windrad investieren um auch im Winter von der Investition etwas zu haben.



Verschätz Dich aber bitte nicht mit dieser Annahme , denn kein Windrad reicht PV das Wasser
Chritz
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 22.03.2022 - 15:11 Uhr  ·  #3
Und das eine PV im Winter garnix macht ist auch nicht richtig.

Das Bild ist vom schlechtesten Tag im Januar bei einer 10kwp PV in der Nähe von Bremen mit Ost/West Dach. Bester Tag waren bei 4kwh. Kommt halt mit auf die Größe an.

Gruß,
Christian

 
Che
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 22.03.2022 - 20:19 Uhr  ·  #4
Bezüglich Winterertrag da ist der wieso ein Meister, wird sich aber sicher selbst melden.

Zur Rechtsituation bezüglich Genehmigungsfreiheit in Sachsen: Max. 3m D und 10 m Höhe. http://bundesverband-kleinwind…eslaender/ Steht dem entgegen auch was von 3m Radius. Aber das mag ein Schreibfehler sein.

Ein Genehmigungsverfahren kann so teuer werden, dass Du dankend ablehnen wirst.

Schick mir doch mal per PN die Adresse vom Standort, besser noch die Koordinaten (mit re. Maustaste erzeugen).
Dann kann ich Dir den Jahresmittelwind bestimmen. Ist wichtig für die Wirtschaftlichkeit.

Bin zudem 1x pro Woche in DD. Da wäre so dies und das möglich.

Grüße, Che
stormbreaker
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 22.03.2022 - 20:25 Uhr  ·  #5
Hallo,

messen kann man grundsätzlich machen...
Wichtig ist dabei aber ein ordentliches Gerät zu verwenden und am besten über zwei bis drei Jahre.
Ansonsten kann man auch grobe Schätzungen vornehmen....

Du musst eben wissen, dass man im Flachland mit 8 Meter nicht den wahnsinnigen Ertrag machen kann. Die Turbulenzen sind in Bodennähe doch sehr stark. Hier ist eine hüglige, freie Anströmung von Vorteil.
Am Ende geht es ja aber sicher nicht um die höchsten Erträge...

Freie Anströmung aus W ist schon mal gut.

Ich kann dir den Michael Heyde wärmstens empfehlen, der kommt aus Dippoldiswalde und ist einer DER Hersteller für Windgeneratoren. Der ist nicht aufdringlich und wird dich fachlich sehr gut beraten. V.a. kann er auch schnell mal vorbei kommen...
Mein Windgenerator wird mit seinem 3,5 M Rotor laufen...

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Stefan
Che
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 22.03.2022 - 20:44 Uhr  ·  #6
Zitat
und am besten über zwei bis drei Jahre.
Ansonsten kann man auch grobe Schätzungen vornehmen....
Warum nicht gleich 10 Jahre? Und Schätzungen gehen immer daneben.
Besser man beginnt mit der Bestimmung des globalen Mittelwindes am Ort. Den habe ich in 3 Minuten.

Der Heyde hat aber auch "deutsche Preise", und seine Webseite seit über 10 Jahren nicht mehr gepflegt.
Che
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 23.03.2022 - 08:10 Uhr  ·  #7
Nachtrag:
Nicht dass es fachlich falsch wäre, den Mittelwert über einige Jahre zu bestimmen. Es gibt auch schlechte Windjahre.
Aber soviel Geduld hat doch keiner, bei den jetzigen Preissteigerungen für Energie....
stormbreaker
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 23.03.2022 - 18:25 Uhr  ·  #8
Da muss ich dir auch wieder Recht geben Che....

Deswegen habe ich das damals auch nicht gemacht. Einfach machen und gut.
Was man im Vorfeld vielleicht machen kann: Wenigstens mal schauen, ob nicht irgendwelche HIndernisse turbulente Strömungen verursachen. Grundsätzlich ist es natürlich blöd, wenn man überhaupt welche hat....
Manchmal stören aber auch welche, wo man es gar nicht vermuten würde...

Nen einfachen Holzmast ("Stab"), abgespannt mit Wäscheleinen, und ein Flatterband von 1,5 m bis 2 m Länge befestigen. Das sollte, wenn Wind kommt idealerweise schön gerade und ruhig im Wind stehen.

Oder alternativ Max´Methode mit nem Flugdrachen. :D
Geht...

Oder einfach nochmal Che fragen - da wirst du nicht soweit vom tatsächlichen Wert liegen denke ich.
kristian b
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 23.03.2022 - 21:17 Uhr  ·  #9
Habt schon mal vielen Dank!
Che hat schon mal eine PN von mir.

Heißt das, in Sachsen kann ich einfach so einen 8m Mast mit Generator und 2m Spannweite aufstellen, ohne irgendwen zu fragen? Oder einen Vertikalen mit max. 10m Höhe? (Sofern das Sinn macht?)

Vielen Dank, dass Ihr Euch so rege kümmert, ich bin entzückt :-)

PV ist nicht aus dem Rennen, die Frage ist halt, wo ich langfristig mehr Leistung, besonders im Winter beziehen kann, da die Einspeisevergütung ja kaum der Rede Wert ist.
stormbreaker
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 23.03.2022 - 21:21 Uhr  ·  #10
Wasserkraft! :)
Spaß beiseite, mit Windkraft bist du schon auf der richtigen Fährte...wobei Wasserkraft schon das non plus ultra ist.

Es herrscht Genehmigungsfreiheit. Allerdings würde ich schon mal mit dem Nachbarn vorher reden. Manche empfehlen sogar die zuständige Stelle der Gemeinde / Stadt zu informieren.

Allerdings kann man auch viel Staub aufwirbeln...
Und wo kein Kläger....

Grundsätzlich darfst du. Und zum Thema PV....
Unterschätze mal nicht, was da im Winter so kommt. Kleinvieh...
Chritz
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 23.03.2022 - 21:55 Uhr  ·  #11
Ich bin ja auch für Wind. Aber sinnvoller ist das Geld in pv angelegt. Und danach kann man über Wind noch immer nachdenken. Mal ein Bild vom Dezember. Und die PV hat an jedem Tag etwas produziert. 83kwh muss ein Windrad erstmal schaffen. Im Sommer wird das nie mithalten können. Da gehts in die mwh.
 
Che
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 23.03.2022 - 22:11 Uhr  ·  #12
Habe dem Christian gerade folgende PN zukommen lassen:

Dadurch dass es nördlich von DD ist (Radeburg) und nicht im Elbtal, sind etwa 3,59 m/s Jahresmittelwind zu erwarten.
Damit wären bei einem Windrad mit 3 m D (2 kW-Anlage) etwa 1000 kWh im Jahr erreichbar, s. Anhang 2.

Nun musst Du sehen, ob sich das rechnet. Mastanlage und Einspeise-WR (z.B.) kommen ja noch dazu.
Bis auf immer noch ä Bissele wenig Wind halte ich Deinen Standort für geeignet.

Nun musst Du sehen, ob sich das rechnet. Mastanlage und Einspeise-WR (z.B.) kommen ja noch dazu.
Bis auf immer noch ä Bissele wenig Wind halte ich Deinen Standort für geeignet.

Da gerade was zu PV dazu gekommen ist:
Ja bezüglich Wirtschaftlichkeit erst mal alle geeigneten Dachflächen belegen!
Guter Winterertrag durch Aufständerung ca. 70°. Aber da muss man darauf achten, dass die Panele bei tief stehender Sonne sich nicht gegenseitig abschatten.

Der wieso hat letzens ein Schema zu einer netzunterstützten Insellösung gepostet.
Dazu gehört ein Akku und ein Insel-WR. Letzterer schaltet automatisch das öffentliche Netz zu, wenn der Akku leer ist.
Ersetzt die Kosten für ein Notstromaggregat und schafft Versorgungssicherheit.

Geht auch mit Wind als Ergänzung der PV.

Eingespeist im Sinne von verkauft wird dann garnichts mehr. Damit kann man auf die hohen techn. Anforderungen der Energieversorger bezüglich Netzeinspeisung verzichten.

PV-Überschüsse im Sommer am Besten in ein E-Mobil. Im kleineren Rahmen - Badewasser erwärmen.

PS:
Für die Allgemeinheit Anhang 2.
Bei Anhang 1 bleibts bei der PN, weil da die Koordinaten des Anwesens zu sehen sind. Datenschutz!
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Chritz
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 23.03.2022 - 23:01 Uhr  ·  #13
Ich sehe das ähnlich wie che, wobei den Strom ungenutzt verpuffen lassen hilft nicht bei der Energiewende. Und so hoch sind bei Anlagen unter 30kwp die Anforderungen auch nicht. Bei unter 10kwp gibts faktisch keine bis auf die vde-an-r. Und wenn Mann selbst etwas handwerklich begabt ist und keine Höhenangst hat, kann man die auch sehr günstig selbst bauen. Nur die Abnahme muss ein Elektriker machen. Das dürfte der schwerste Part sein. Ich hab so für meine Anlage mit 10kwp und netzaufschaltung etwa 7000€ bezahlt. Die macht aber im Jahr keine 1mwh sondern 8mwh. Und Anlagen unter 10kwp sind ja jetzt auch komplett steuerfrei. Wenn der Bauernhof noch als Betrieb genutzt wird und man eh den Steuerkram an der Backe hat dann heißt es Dach voll bis die Balken biegen. Und die Biogas Anlage befeuert doch bestimmt ein bhkw. Also querstellen kann der Versorger sich eigentlich auch nicht. Und dann, zum Spaß und Lust und Laune noch ein Windrad. Das kann dann auch weiter aufs Feld damit die Nachbarn nicht gestört werden. Und schon ist jeder glücklich. 😁
wieso
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 24.03.2022 - 04:41 Uhr  ·  #14
Zitat
Der wieso hat letzens ein Schema zu einer netzunterstützten Insellösung gepostet.
Dazu gehört ein Akku und ein Insel-WR. Letzterer schaltet automatisch das öffentliche Netz zu, wenn der Akku leer ist.
Ersetzt die Kosten für ein Notstromaggregat und schafft Versorgungssicherheit.

Geht auch mit Wind als Ergänzung der PV.

Eingespeist im Sinne von verkauft wird dann garnichts mehr. Damit kann man auf die hohen techn. Anforderungen der Energieversorger bezüglich Netzeinspeisung verzichten.


Ja genau so war / ist meine Insel aufgebaut , war damals vor 15 Jahren eine halbe Diplomarbeit für mich ( wohl die intresannteste ausehalb des Sudiums) , Damals war Victron noch eher rein auf Inselanlagen spezialisiert , da sie mehr oder weniger sich um energieautarke Systheme von Booten, jeder Grössenordnung (absolutes Muss an Versorgungssicherheit auf See), gekümmert haben ( welche sich, dann im Hafen an einen Netzanschluss angeklemmt haben ) , Somit hatte Victron in meinen Augen damals , die Nase vorn , vor SMA (Kassel/ Festland) und Ihrem Sunny Island Inselwechselrichter ,
Mittlerweilen hat Victron erkannt , dass da auch auf dem Festland ein Bedarf besteht , was mich heute freut .

Primär kann wohl fast jedes jedes Haus ca 9 Monate( oder 75 % im Jahr komplet mit PV an Strom versorgt werden ( abhännig von Dach und Grundstück) die Restliche Zeit ist ein Ausgleich nötig , Damals in Irland war ein Netzanschluss für mich nicht gewollt (wegen nicht vorhandener Einspeisungsmöglichkeit ins Netz) , Sodass andere Ideen ins Spiel kamen ....(Wasserkraft,Wind und Diesel als Netz)

Aber lange Rede kurzer Sinn , es besteht seit langen eine Diskrepanz , von Strom Bezugskosten und "Einspeievergütung ", welches das falsche Wort ist , denn selbst als Hauseigentümer mit "nur" einer 10 kw Anlage auf dem Dach ist Mensch ein Energieerzeuger und deshlab kann keine Rede sein von "Vergütung " . Mensch ist Unternehmer !

Bezugskosten per kWh Strom sind nun über 30 cent , Erneuerbare Energien dücken den Preis , jedoch der Unternehmer/in der Hausanlage kriegt nur ca 7.4 cent als Energie -Lieferant obwohl an der Leipziger Strom Börse der kWh Preis wohl weit über 20 cent gerade liegt
https://energy-charts.info/cha…?l=en&c=DE

Es fehlt an Lösungen immer noch , ich kann ja nicht mit BatterieSpeicher alle Haushalte in die Insellösung schicken , anderer Seits , wenn ich weniger bekomme als ein Kohlekraftwerk, als Untenehmer einer PV/Wind/Wasser/Biomasse Anlage , dann passt da was nicht !

Neu nun wieder in DE_Lande für mich nach 22 Jahren Insel -Irland denke ich eine Vernetzung von Komunen mit centralem Speicher und die konservativen Energieversorger somit ausschliessen macht Sinn

Sorry .... brauchts net lesen :D nur Gedanken

Gruss Lars
Harzer
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 24.03.2022 - 07:41 Uhr  ·  #15
Das die Vergütung mit ~ 7,3 Cent unter dem der Kohle liegt ist schon krass. Zeigt aber wie krank das System ist - leider.
Aber zurück zum Thema
Der Standort ist das wichtigste. Sprich mit den Nachbarn und wenn es dir möglich ist bau außerhalb. Das große Dach links im Bild würde mir Sorgen machen wegen Verwirbelungen.
Ansonsten schau dir die Grundlagen an.
FamZim
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 24.03.2022 - 12:00 Uhr  ·  #16
Hallo Lars

Auch wenn sich viele, auch Komunen, zusammen tun, bleibt doch das Problem immer gleich.
Mittags zu viel Energie und Nachts fast keine.
Dann klemmt man sich ans öffentlich Netz und gibt diese Probleme dadurch weiter.
Die sollen dann speichern oder liefern, klar kostet das ! und der Staat hält auch die Hand auf bei allen Geld Bewegungen.
Alles was durch viele Hände gereicht wirt verteuert sich bei jedem Schritt.

Gruß Aloys.
kristian b
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 24.03.2022 - 13:34 Uhr  ·  #17
@Che vielen Dank für die Ermittlung, die mir eigentlich die Lust am Wind nimmt. Denn klar, packe ich mir 30kwp auf die beiden relevanten Dächer, werde ich wohl fast immer am Tag die 2kw vom Dach bekommen. Wenn 10kw ohne maximalen Kopfstand an dem Standort nicht drin sind, wird es wohl doch gleich PV. Vielen Dank fürs Augen öffnen!

@all, der Hof ist keine laufende Landwirtschaft. Und es gehören vor Ort auch keine weiteren Flächen dazu. Aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, sollen doch jetzt bis zu 30kwp auch einfacher sein, als noch vor 2 (?) Jahren, oder?

Dann werde ich mich jetzt wohl der PV-Geschichte widmen...
wieso
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 24.03.2022 - 13:42 Uhr  ·  #18
Zitat
Hallo Lars

Auch wenn sich viele, auch Komunen, zusammen tun, bleibt doch das Problem immer gleich.
Mittags zu viel Energie und Nachts fast keine.


HMMMM...Jain , denn in einer Komune oder kleinen Gemeinschaft .... zb wie sogenannter Energiedörfer zeigen , die es ja gibt in DE .....https://utopia.de/ratgeber/bioenergiedoerfer-diese-doerfer-koennen-ihren-energiebedarf-selbst-decken/

Ich denke schon das mensch im direkten Komunalen Bereich wirksammer und schneller Konzepte erarbeiten kann und einen gewissen Stolz erziehlen kann für die meisten bzw alle Beteiligten (durchs ganze Parteispektrum durch) , als auf nur Bundesebene , nennt man Basis-Arbeit und die Grünen sind damit eigentlich bekannt geworden (Basis-Demokraten) wohl am Anfang gern als "Spinner " hingestellt , aber .....
wenn ich hier in Franken so an die Mentalität denke , dan kann ich mir gut vorstellen das sich Komunen mit Biogas , Wind , Wasser-Kraft und Biomasse mit BatterieSpeicher sich autark machen , schneller als jede Regierung dass schaft

Aber klar das ist off-topic here
Chritz
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 24.03.2022 - 15:13 Uhr  ·  #19
Ja, es hat sich was getan bis 30kwp. Soweit ich informiert bin fällt bis 30kwp keine eeg mehr an. Also brauchst du kein erzeugungszähler mehr. Der Rest ist aber ziemlich gleich. Also steuerlich kannst dich da nicht so einfach befreien wie bis 10kwp. Wobei, schwierig ist das wirklich nicht. Die Anmeldungen kannst alle online machen. Bei mir war das schwerste einen eingetragenen Elektriker für die Abnahme zu finden. Kleiner Tipp, stell deine Dächer mal beim pv Forum vor.
https://www.photovoltaikforum.com/
Da habe ich mich informiert. Die haben sehr viel Infos und super Ratschläge. Und wenn du selbst baust, bestelle erst wenn du ein Elektriker hast!

Und wie bereits gesagt, ein Windrad kannst ja trotzdem noch bauen. Vielleicht etwas kleiner. Dann hat man den Spaßfaktor und freut sich wenn es sich dreht.

Gruß,
Christian
Erdorf
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Re: Unterstützung bei KWA in Sachsen gesucht

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Gepostet: 24.03.2022 - 17:56 Uhr  ·  #20
Wenn es um PV und Eigenverbrauch und Bewölkung geht,
sind auch flache Flächen <= 30° bis waagerecht in alle Himmelsrichtungen interessant,
Schattenwurf ist bei Bewölkung nicht relevant

Wenn es um PV und Eigenverbrauch im Winter geht
Sind auch senkrechte Flächen, z.B. Wände, nach Südost, Süd, oder Südwest interessant.
Schattenwurf ist hierbei relevant.

Grüße
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