Stromerzeugung auf der Garage

 
FZM
 
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Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 18.04.2023 - 12:39 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich alternativer Stromerzeugung. Welche Möglichkeiten gibt es, um zum Beispiel für ein E-Auto die Dachfläche einer Garage (ca. 10-12 qm) für die Stromerzeugung zu nutzen? Ich dachte zum Beispiel an Solar. Mir wurde aber davon abgeraten, weil es bei der Fläche einfach zu lange dauern würde. Wie ist eure Meinung dazu und mit welchen Kosten müsste man ungefähr rechnen?

Vielen Dank im Voraus :-)
FamZim
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 18.04.2023 - 13:37 Uhr  ·  #2
Hallo

Bei 10 m² kann man mit ~ 2 kw rechnen max.
Am besten ins Netz mit Wechselrichter und das Auto mit geringer Leistung (Stekdose) von da aus laden.
Dann geht das meiste auch ins Auto !

Gruß Aloys.
Erdorf
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 18.04.2023 - 14:18 Uhr  ·  #3
@FZM

Direkt Lader also eine Insel mit PV -> Lader -> Auto, sind mir nicht bekannt.

Wenn du dein Auto tagsüber in der Garage stehen hast, könnte das ungefähr, was werden,
eben so wie FamZim sagt.

Ist das so, oder will du über Nacht laden?

Grüße
wieso
 
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 18.04.2023 - 21:34 Uhr  ·  #4
Hallo , ja Aloys sagte ja schon , passen wohl ca 2 kW PV drauf , die dann , via Netzwechselrichter ja auch ind Haus einspeisen , wenns geht dann schauen , das halt PV Produktion und Hausverbrauch recht gut zusammen passen , damit möglichst wenig ins öffentliche Netz eingespeist wird , und möglichst viel Bezugstrom verdrängt wird , ist ja eher egal ob der PV Strom nun die Waschmaschine den Staubsauger , etc versorgt , oder das E-Auto , wenns halt unterwegs ist
Che
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 18.04.2023 - 22:01 Uhr  ·  #5
Hattest Du mir doch selbst geschrieben, dass man den Victron Multi Plus (Quadro sicherlich auch) so einsetzen kann, dass er vom öffentlichen Netz geführt wird, und so betrieben, dass er auf Nulleinspeisung ausregelt, sogar allphasig.

Das, wenn PV etc. zuvor in eine - zumindest Tages-Batterie geladen wurde. Dann wäre es egal, ob das E-Mobil am Tage oder nachts geladen wird.
Ein Sunny Island kann das wohl auch.

Die preiswerten Dinger aus CN bei Aktivierung des internal Limiter können das auch, aber für die benutzte Phase derzeit nur.
Evtl. sogar in der PV-Version ohne Notwendigkeit von einer Batterie.

Haben derzeit aber noch formale Mängel bei den Zertifikaten.
Obwohl so betrieben, dass sie keine Energie ins öffentl. Netz einspeisen,
soll es lt. Christian Waller trotzdem nötig sein, dass sie der Netzagentur gemeldet werden.
Der Energieversorger soll nach seinen Worten dann gültige Zertifikate verlangen.
Einen Einspeisevertrag allerdings nicht. Wird ja nichts eingespeist.
wieso
 
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 18.04.2023 - 22:18 Uhr  ·  #6
Zitat
Hattest Du mir doch selbst geschrieben, dass man den Victron Multi Plus (Quadro sicherlich auch) so einsetzen kann, dass er vom öffentlichen Netz geführt wird, und so betrieben, dass er auf Nulleinspeisung ausregelt, sogar allphasig.


Wieso "doch" und "er vom öffentlichen Netz geführt wird" , das hab ich sicherlich nicht geschrieben und sicherlich nicht an dich alleine addresiert !

Um eine Speicher Batterie gehts ja hier noch oder garnicht , ohne dies der Victron ja gar nicht arbeiten würde !!

Bisher hier , im Gespräch, ist ein möglichst zeitgleicher Verbrauch im Haushalt von dem PV-Eigenstrom , incl.E-Auto ohne Batteriespeicher erstmal
FamZim
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 19.04.2023 - 13:49 Uhr  ·  #7
Hallo

Wenn in der Nacht geladen wird , dann nur aus dem Netz.
Am Tage, mit Umweg über Netzwechselrichter, alles ins Auto, mit dem Lader im Auto, und notfals nur der Rest aus dem Netz..
ER will doch nur " etwas Nutzen " haben, und keine Wand voll Elektronik !!

Gruß Aloys.
Flex891
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 13.08.2023 - 09:04 Uhr  ·  #8
Mit 2 KW brauchst du kein E Auto laden. Hiefür benötigt man min. 5 KW
Che
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 13.08.2023 - 13:35 Uhr  ·  #9
Gibt es da nicht dennoch die Ladegeräte, die aus 230 V laden, dort max. 16 A zur Verfügung haben, und damit 3,68 kW?
Carl
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 13.08.2023 - 13:59 Uhr  ·  #10
Wieso kommt es beim Laden eines E-Auto auf die Stromstärke an? Sogar mit Milliwatt kann man einen Akku Laden solange die LADESPANNUNG bis hin zur Ladeendspannung hoch genug über der jeweils anliegenden Akkuspannung liegt.

Mit weniger Ampere laden dauert nur länger als wie da gesagt:

Mit 2 KW brauchst du kein E Auto laden. Hiefür benötigt man min. 5 KW.

Ampere mal Volt ist Watt, wenn die Spannung höher als die momentane Akkuspannung liegt ist praktisch egal ob mit 2 kw oder mit 5 kw reingebuttert wird . der Akku wird mit beidem früher oder später voll.
wieso
 
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 13.08.2023 - 20:25 Uhr  ·  #11
Zitat geschrieben von Flex891

Mit 2 KW brauchst du kein E Auto laden. Hiefür benötigt man min. 5 KW



2 kW PV sind immerhin ca 12000 kM Autofahren pro Jahr mit einen Durchnitts-Stromer , wenn man den PV Ertrag 1:1 in die Autobatterie bekommt . Also ist Deine Aussage so generell einfach erstmal zu platt und zu unbegründet , bzw auch nicht wahr
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 00:12 Uhr  ·  #12
Hallo,
. Eine Zoe 50 kWh und ein Tesla LR 80 kWh kann man jeweils mit 1.8 kW mindestens laden.
Dies hab ich gesehen.
Einphasig.
Einfach klasse.
Es gibt Wallboxen für Kostal Hybrid WR, die laden dann mit PV ODER WKA ÜBERSCHUSS. DABEI AUCH UNTER 1.8 KW,bei der Zoe.wenn keine Energie aus der PV oder Wind, dann Akku, oder eben einstellbar bis 30%,"Akku..
1 kWh dann 7 km in etwa..
Ob jedes Modell
?

Alles schon da.
WL01
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 07:11 Uhr  ·  #13
Natürlich kann man ein Elektroauto mit normalen 220V Steckdosenstrom und 1,8kW laden (kann man z.T. über das Auto/Wallbox einstellen). Nur dauert es eben bis zu 24 Stunden. Und der Ladeverlust ist relativ hoch. Am Rationellsten ist Laden immer noch über eine 3ph 380/400V Steckdose mit 11kW. (5-6 Stunden von 10 auf 100%). Wobei man den Akku stets so zwischen 20 und 80% halten sollte.
Carl
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 08:20 Uhr  ·  #14
Rationell wäre ein Umdenken hin zu Minimalismus im Energieverbrauch.

Beim E-Auto hieße das konkret Rationalisierung und Planung bei den Strecken die zurückgelegt werden müssen.

Also keine unnötigen "Spaßfahrten" sondern intelligente Beschränkung auf das Notwendige , energiebewusster Fahrstil unter Nutzung sparsamer Fahrtechnik und Geschwindigkeit und ein Umdenken bei der Wahl der Fahrzeugeigenschaften.

Ein leichtes Auto kommt mit weniger Energie über Strecken für welche schwere Fahrzeuge ein Vielfaches brauchen.

Umweltbewusste Menschen die 100 kg wiegen und für sich alleine ein Gerät mit 2000 kg benötigen um von a nach b zu gelangen
sind auch in Zeiten des Klimawandels nicht Ungewöhnliches.

Was die Industrie letztlich baut wird durch die Nachfrage bestimmt und nicht von dem womit sich die Gesellschaft so gerne entschuldigt.
Flex891
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 08:50 Uhr  ·  #15
Ich habe vielleicht das Ganze etwas zu sehr auf mich repliziert. Wir haben eine 3,6 kw Anlage mit 10 kw Speicher am Haus hängen. In der Regel kommen wir damit gerade so über den Tag ( ausgenommen die Sommermonate) . Theoretisch bleibt für das Auto nicht mehr viel übrig. Mein Nachbar hat 10 KW auf dem Dach und speist 3 Phasig ein, da schaut das Ganze schon etwas anderst aus
wieso
 
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 10:46 Uhr  ·  #16
Schon Irre , wie da nun Ideen auf den Markt kommen die wir hier auch schon öfter besprochen haben , und zu sehr ertäglichen Preisen
5 kW Solarcarport mit 40 kWh Batteriespeicher 11000 Euro 8-) , 3 Wechselstrom Steckdosen mit insgesamt 3,7 kW Leistung und erweiterbat auf 10 kW dann für 15000
https://www.soloport.com/produ…k-sp40-5-1





@ Flex891 , ahso , sorum gemeint ist dann verständlicher
FamZim
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 11:30 Uhr  ·  #17
Hallo

Erstens fäht man den Akku nicht auf 10 % runter und zweitens wird Er sowieso in der Garage geladen, jedenfals normaler weise.
Somit wird nur Nachgeladen wenn das Fahrzeug in der Garage steht.
Es ist das Stromnetz schon vorhanden und kann mit 2 Kw unterstützt werden.
Die Anlage sollte nicht platt liegen sondern Aufgeständer, damit im Winter, wo mehr Strom benötigt wird auch noch was kommt.

Gruß Aloys.
Flex891
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 16:19 Uhr  ·  #18
Eine PV Aufständerung haben wir natürlich PV Aufständerung. Diese hat 20 Grad und passt soweit super. Im Winter ist das Ganze PV Thema nicht so rosig. Wir haben eine komplette Ausrichtung Richtung Süden. Ich spiele gerade mit dem Gedanken in den Abständen damit sich die Paneele nicht beschatten Richtung Norden noch ein paar Paneele zu stellen, bin mit aber nicht sicher, ob das Richtung Norden Sinn macht 😅
Erdorf
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 14.08.2023 - 23:03 Uhr  ·  #19
Bei max 20° geht auch Richtung Norden, ist gut bei Bewölkung.
Schau mal was bei pvgis dabei heraus kommt, im Vergleich zu Süden und ob sich das für dich lohnt.
WL01
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Re: Stromerzeugung auf der Garage

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Gepostet: 15.08.2023 - 08:27 Uhr  ·  #20
Zitat geschrieben von Carl

Rationell wäre ein Umdenken hin zu Minimalismus im Energieverbrauch.
Beim E-Auto hieße das konkret Rationalisierung und Planung bei den Strecken die zurückgelegt werden müssen.

Ein leichtes Auto kommt mit weniger Energie über Strecken für welche schwere Fahrzeuge ein Vielfaches brauchen.
Umweltbewusste Menschen die 100 kg wiegen und für sich alleine ein Gerät mit 2000 kg benötigen um von a nach b zu gelangen
sind auch in Zeiten des Klimawandels nicht Ungewöhnliches.

Was die Industrie letztlich baut wird durch die Nachfrage bestimmt und nicht von dem womit sich die Gesellschaft so gerne entschuldigt.
Das Problem ist lediglich, dass jeder, der sich für ein E-Auto interessiert, als erstes fragt: "Wie weit kommt der?"
Also ist die Reichweite das wichtigste Kriterium. Und Reichweite sind eben kW an Batterien. Und je mehr kW das Auto hat, desto schwerer wird er.
Die derzeit geringsten Akkus/Gewicht haben derzeit die Franzosen, also Renault und Stellantis (auch Opel), nämlich rund 40kW-Akkus und 1.4to.
Damit kommt man WLTP rund 390 Kilometer, in der Realität rund 280 und auf der Autobahn bei 130 Km/h rund 180 Kilometer.
Ein solches Auto kostet rund € 38.000. Der billigste Telsa mit 1,8To kostet derzeit € 42.000 - 44.000, hat eine 70kW-Batterie und kommt auf rund 620 Km lt. WLTP, was in der Praxis 500 Km bzw. 450 Autobahnkilometer sind. Die Tendenz geht derzeit sogar in Richtung 100 bzw. sogar 120 kW-Batterien und selbst der schwere Tesla Model S (100 kW und 2,2 to) hat eine WLTP von 634 Km. Man kann ihn in der Stadt sogar unter 15kWh fahren. Und weshalb?
Weil das Gewicht bei Elektrofahrzeugen nicht so das Kriterium sind, da je schwerer das Fahrzeugt ist, desto mehr Prozent der Energie wird durch das Rekuperieren zurückgewonnen. In diesem Bereich sind mehr die Aerodynamik und die Rationalität des Elektromotors gefragt.
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