So, nun mal der versprochene Bericht zu der 1KW FuturEnergy „AirForce1“ Windkraftanlage.
Wir sind im März 2011 nach Brasilien direkt ans Meer (mit sehr hohem Salzluftgehalt) ausgewandert und spielten mit dem Gedanken, unser Haus mit eigenem Strom zu versorgen. Wir ließen uns in DE von einigen Vertreibern beraten, gut, günstig und nicht so schwer sollte sie sein, die Anlage, denn wir wollten sie im Reisegepäck mitnehmen (hat dann auch gut geklappt)
Wir wurden uns mit einem Vertreiber einig, da er uns auch sehr seriös erschien. Der Auftrag belief sich auf das 1KW 24 Volt Windrad, einen 50 Amp. Laderegler und einen 3000 Watt MeanWell TS 3000 Wechselrichter. Als Batterien empfahl uns der Vertreiber 2x2 12 Volt 175 AH einfache LKW-Batterien in Reihe geschaltet. In der Beschreibung über das Windrad des Vertreibers steht folgendes:
Allgemeines
Die komplette Windkraftanlage ist korrosionsgeschützt und seewasserfest. Die Dakota wurde zwanzig Monate an verschiedenen Orten im Mittelgebirge auf ihre Überlebenssicherheit mit Erfolg getestet.
……und im 21ten Monat warse hin. Unsere ist nun mit kurzen Unterbrechungen 19 Monate in Betrieb!?
Das Desaster begann sehr früh: der Dumpload von dem LR gab ganz schnell den Geist auf und die Batterien litten bereits an der ständigen Überladung, bald darauf explodierten bei dem WR alle 12 Kondensatoren, die Platine löste sich unter der hohen Salzluft im Bereich der Ventilatoren auf.
Dass wir hier in Ceara mal locker Windknoten von 34-40, sprich 17-21 m/s erreichen, wusste der Vertreiber wohl nicht, denn der nächste Schaden folgte schnell: der Masthalter riss in der Länge auf und versagte seinen Halt. Bei der Demontage wurde die Schleifringeinheit beschädigt und das darin verarbeitete hochgiftige Quecksilber verteilte sich auf der Arbeitsplatte und dem Fußboden. Diese Mängel wurden dem Vertreiber am 9.9.2011 gemeldet, am 17.11.2011 erhielt ich die E-Teile und die Mühle wurde wieder installiert. Danach gab es weitere, kleine Probleme, die aber relativ schnell gelöst werden konnten.
Nach dem Wiederzusammenbau der Mühle machte diese auch Anstalten, vernünftig zu laufen…….bis zum November 2012 (Windsaison!!). Die komplette Mühle ratterte und klapperte auf dem Mast, der Masthalter belegte sich innerhalb von Stunden mit rot-braunem Belag.
Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, schaut euch die Fotos an und bildet euch euer Urteil über eine KORROSIONSGESCHÜTZTE UND SEEWASSERFESTE Inselanlage für 1200,-€ zzgl. Zubehör.
Dem Vertreiber gebe ich keine Schuld, ihm lege ich nur eine Falschberatung bzgl. der LKW-Batterien zur Last. Er hat die Fotos an den Hersteller geschickt, ich dazu parallel auch, aber der Hersteller reagiert überhaupt nicht, zumal das ganze eine Garantiegeschichte ist.
Von was leben solche Unternehmen? Okay, von Garantiefällen nicht…….von Empfehlungen aber garantiert auch nicht.
Wir sind im März 2011 nach Brasilien direkt ans Meer (mit sehr hohem Salzluftgehalt) ausgewandert und spielten mit dem Gedanken, unser Haus mit eigenem Strom zu versorgen. Wir ließen uns in DE von einigen Vertreibern beraten, gut, günstig und nicht so schwer sollte sie sein, die Anlage, denn wir wollten sie im Reisegepäck mitnehmen (hat dann auch gut geklappt)
Wir wurden uns mit einem Vertreiber einig, da er uns auch sehr seriös erschien. Der Auftrag belief sich auf das 1KW 24 Volt Windrad, einen 50 Amp. Laderegler und einen 3000 Watt MeanWell TS 3000 Wechselrichter. Als Batterien empfahl uns der Vertreiber 2x2 12 Volt 175 AH einfache LKW-Batterien in Reihe geschaltet. In der Beschreibung über das Windrad des Vertreibers steht folgendes:
Allgemeines
Die komplette Windkraftanlage ist korrosionsgeschützt und seewasserfest. Die Dakota wurde zwanzig Monate an verschiedenen Orten im Mittelgebirge auf ihre Überlebenssicherheit mit Erfolg getestet.
……und im 21ten Monat warse hin. Unsere ist nun mit kurzen Unterbrechungen 19 Monate in Betrieb!?
Das Desaster begann sehr früh: der Dumpload von dem LR gab ganz schnell den Geist auf und die Batterien litten bereits an der ständigen Überladung, bald darauf explodierten bei dem WR alle 12 Kondensatoren, die Platine löste sich unter der hohen Salzluft im Bereich der Ventilatoren auf.
Dass wir hier in Ceara mal locker Windknoten von 34-40, sprich 17-21 m/s erreichen, wusste der Vertreiber wohl nicht, denn der nächste Schaden folgte schnell: der Masthalter riss in der Länge auf und versagte seinen Halt. Bei der Demontage wurde die Schleifringeinheit beschädigt und das darin verarbeitete hochgiftige Quecksilber verteilte sich auf der Arbeitsplatte und dem Fußboden. Diese Mängel wurden dem Vertreiber am 9.9.2011 gemeldet, am 17.11.2011 erhielt ich die E-Teile und die Mühle wurde wieder installiert. Danach gab es weitere, kleine Probleme, die aber relativ schnell gelöst werden konnten.
Nach dem Wiederzusammenbau der Mühle machte diese auch Anstalten, vernünftig zu laufen…….bis zum November 2012 (Windsaison!!). Die komplette Mühle ratterte und klapperte auf dem Mast, der Masthalter belegte sich innerhalb von Stunden mit rot-braunem Belag.
Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, schaut euch die Fotos an und bildet euch euer Urteil über eine KORROSIONSGESCHÜTZTE UND SEEWASSERFESTE Inselanlage für 1200,-€ zzgl. Zubehör.
Dem Vertreiber gebe ich keine Schuld, ihm lege ich nur eine Falschberatung bzgl. der LKW-Batterien zur Last. Er hat die Fotos an den Hersteller geschickt, ich dazu parallel auch, aber der Hersteller reagiert überhaupt nicht, zumal das ganze eine Garantiegeschichte ist.
Von was leben solche Unternehmen? Okay, von Garantiefällen nicht…….von Empfehlungen aber garantiert auch nicht.
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| Titel: | der Masthalter, gesichert mit 3 Madenschrauben |
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| Titel: | das Gelenk der Windfahne |
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| Titel: | die Führung regelrecht weggerostet |
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| Titel: | korrosionsgeschützt und Seewasserfest? |
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| Titel: | |
| Heruntergeladen: | 1921 |
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| Titel: | |
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| Titel: | Industrielager, Wert 2,80€ in sich zerlegt |
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