Klimawandel – ?!?

 
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 16.09.2019 - 22:24 Uhr  ·  #141
Natürlich. DAs ist ein alter Stock, den ich entlang des Hauses ziehe und der nicht mehltauresistent ist.
Soll ich mit Kupfer spritzen und mir den Boden mit Schwermetall verseuchen? Da zieh' ich lieber 'nen Aluhut auf :-)

Ich würde da nie das Urteil eines Profis in Zweifel ziehen.
Da ist das heutige Problem: Totale Laien erklären den Profis, wie die Welt funktioniert.
Da hat man sich "umsonst" 5 Jahre durchs Studium gequält.

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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 16.09.2019 - 22:34 Uhr  ·  #142
Naja Vitis: Am Samstag bin ich irgendwo vorbeigefahren, da haben in Breitscheid (Westerwald) nebeneinander 2 Leute im Hof ihr Unkraut abgeflämmt. Da haben sie einen langen Stiel in der HAnd und flämmen da mit Kartusche stundenlang rum.

Der Witz ist der: DAs haut CO2 raus ohne Ende.
Die Wurzeln kriegt man nicht richtig- das muss man mehrfach so häufig machen wie mit Glyphosat.

Wie denn nun?
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 16.09.2019 - 22:40 Uhr  ·  #143
Zitat geschrieben von ora

Natürlich. DAs ist ein alter Stock, den ich entlang des Hauses ziehe und der nicht mehltauresistent ist.
Soll ich mit Kupfer spritzen und mir den Boden mit Schwermetall verseuchen? Da zieh' ich lieber 'nen Aluhut auf :-)

Ich würde da nie das Urteil eines Profis in Zweifel ziehen.
Da ist das heutige Problem: Totale Laien erklären den Profis, wie die Welt funktioniert.
Da hat man sich "umsonst" 5 Jahre durchs Studium gequält.

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DAs blöde ist, das Oidium am Holz überwintert als sog. Oidiumfiguren und nächstes Jahr dann zackig wieder da ist. Bordeuxbrühe an der Fassade ist nicht so der Bringer, außer Dein Haus ist eh blau gestrichen. Im Frühjahr das Holz runter schneiden auf Zapfen und am Besten verbrennen und nach der Blüte mindestens eine Anwendung eines organischen Fungizides ... Topas, Luna Experience oder dergleichen (hauptsächlich auf die Gescheine), dann kannst Du das etwas eindämmen ... und die Rosen in der Umgebung im Auge behalten, die und Löwenzahn sind super Wirte für den echten Mehltau (die dürfen etwas 'Abdrift' abbekommen).

PS: Auch Profis liegen mal daneben und im Handwerk hab ich leider schon genügend 'Profis' erlebt, denen ich gern mal im Dunkeln begegnen möchte (auch in meinem Handwerk).
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 16.09.2019 - 22:47 Uhr  ·  #144
Zitat geschrieben von ora

Naja Vitis: Am Samstag bin ich irgendwo vorbeigefahren, da haben in Breitscheid (Westerwald) nebeneinander 2 Leute im Hof ihr Unkraut abgeflämmt. Da haben sie einen langen Stiel in der HAnd und flämmen da mit Kartusche stundenlang rum.

Der Witz ist der: DAs haut CO2 raus ohne Ende.
Die Wurzeln kriegt man nicht richtig- das muss man mehrfach so häufig machen wie mit Glyphosat.

Wie denn nun?


Ich kenne die Problematik ... selbst Essig und Salz sind als Herbizide nicht zugelassen, das Abflammen ist derzeit ziemlich die Einzige zulässige Strategie. Bei mir im Hof hab ich die Fugen offen gelassen und zupfe im Moment noch regelmäßig die Schosse, ist auch ne Scheißarbeit (550qm).
Pelargonsäure kann auch ein Weg sein, bin das im Moment noch am Testen im Freiland.

PS: Im Moment laufen Versuche mit Heißdampf als Herbizid, da geht die Musik richtig los energietechnisch. Das der Phasenübergang von Heißwasser zu Dampf Unmengen an Energie braucht ist bei den Gelehrten noch nicht angekommen. Arbeitsbreite 40-45cm >50kW Heizleistung ... komplett irre.
Das ist im Übrigen der Witz an der ganzen Nummer, man tauscht ein paar energietechnisch kaum belastende Anwendungen gegen viele energieintensive -> Diesel -> CO2 -> Maschinenstunden -> Verschleiß etc.
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 30.09.2019 - 22:28 Uhr  ·  #145
Hallo zusammen,

Ich merke ja das viele Leute ziemlich verwirrt sind in der Klimadebatte.

Es wird einfach sehr viel falsche und irreführenden Information verteilt.
Warum wer hier die Verwirrung stiftet ist natürlich spekulativ und
aus meiner Sicht den Interessen jeweiliger Gruppen geschuldet,
und eben nicht dem Wohl von uns allen.

+ Öl Produzenten: Saudi-Arabien, Russland, USA
+ Strom und Wärme Erzeugung
+ Transport
+ Industrie

Das Haupt Problem hierbei ist das genau diese Bereiche unsere "Cash Cows" sind,
wir fast alle direkt oder indirekt damit unser Leben bestreiten und von diesen Branchen abhängig sind.
Dieses Problem bedeutet natürlich nicht das der Klimawandel nicht stattfindet.
Auch lassen sich die Probleme nicht durch Worte und Verwirrung lösen, im Gegenteil das macht uns nur langsam ...

Harald Lesch hat sich die Mühe gemacht,
zumindest teilweise auf diese falschen und verwirrenden Argumente einzugehen und
erklärt die Position und Arbeitsweise der Wissenschaft
Er spricht auch, ein wenig, über Landwirte und Winzer ...

Ich finde das hilft:
31.07.2019 https://www.youtube.com/watch?v=QWfzim9Ttyc
23.05.2019 https://www.youtube.com/watch?v=F4jDk2MPZbA

Grüße
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 01.10.2019 - 17:47 Uhr  ·  #146
Zitat geschrieben von vitis

PS: Im Moment laufen Versuche mit Heißdampf als Herbizid, da geht die Musik richtig los energietechnisch. Das der Phasenübergang von Heißwasser zu Dampf Unmengen an Energie braucht ist bei den Gelehrten noch nicht angekommen. Arbeitsbreite 40-45cm >50kW Heizleistung ... komplett irre.
Das ist im Übrigen der Witz an der ganzen Nummer, man tauscht ein paar energietechnisch kaum belastende Anwendungen gegen viele energieintensive -> Diesel -> CO2 -> Maschinenstunden -> Verschleiß etc.


Ja- hat auch jemand bei Facebook zum Besten gegeben - eine ganz neue "Technologie" Waaahnsinn!.
Hätte man im Physikunterricht in der Oberstufe Obacht gegeben, wüsste man, dass die Verdunstungsenthalpie von Wasser 4x so hoch ist wie die Erwärmungsenthalpie von 0°C auf 100°C.
Deswegen kann man sich mit Wasserdampf auch prima verbrühen.

Das bedeutet, dass man 95% aller Deutschen umgehend das Abitur aberkennen müsste. Physik - setzen - 6!

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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 01.10.2019 - 18:10 Uhr  ·  #147
Zitat geschrieben von Erdorf

Harald Lesch hat sich die Mühe gemacht,
zumindest teilweise auf diese falschen und verwirrenden Argumente einzugehen und
erklärt die Position und Arbeitsweise der Wissenschaft
Er spricht auch, ein wenig, über Landwirte und Winzer ...

Grüße


Ich gucke mir die nicht (mehr) an, seit Lesch diesen Bull....it über den Wasserstoff losgelassen hat.

ich zitiere u.A. die eine Bildunterschrift.

"...neun der zehn heißesten Jahre wurden ab dem Jahr 2000 gemessen. "

Jetzt machen wir mal Textanalyse eines Textes, das das öffentlich-rechliche Fernsehen bringt:
7. Schuljahr so ungefähr.

Was bedeutet der Satz? Dass es noch nie heißer war? Oder?
Nein: Er bedeutetet, dass noch nie etwas heißeres gemessen wurde.
Und gemessen wird erst seit etwa 1860 oder so. Das steht da so gut versteckt drin.

1460 waren innerhalb von 20 Jahren 10 solche Trockenheiten wie in 2018.
Deswegen hat man damals -
da gab's eben keine LKW und so- es war die gute Alte Zeit-
zuerst die Alten verrecken lassen und dann die Kinder.

Ora

Ich zitiere mal (m)einenText:
---------------------
Prüfen wir die „gute alte Zeit“: „Früher“ war alles besser, oder?
Die gute alte Zeit
Vor geraumer Zeit las ich von einer Journalistin: „Früher war eigentlich alles Bio“. Meine damals ungelenke Antwort war: „Frauen prügeln war Standard, Tiere hat man gestreichelt?“
Könige starben damals an ihren schönen roten Tapeten. Die rote Farbe war ein Quecksilbersalz. Schon da stellt sich die Frage: Wenn durch Unwissenheit früher Menschen zu Tode kamen, wie kann man heute sicher sein, dass bei Kuh, Schaf und Pferd nicht auch mit Quecksilberverbindungen gefüttert wurden?
Es gab keine Nikotinamide gegen Insekten und kein Glyphosat. Rauchen war nicht gesundheitsschädlich. „Greife lieber zur HB – dann geht alles wie von selbst“ war die Devise.
Vor weniger als 60 Jahren nahm man einen radioaktiven Strahler und oben einen Schirm. Dort stellte man Fuß inklusive neuer Schuhen herein und konnte direkt sehen, wie viel Platz die Zehen im Schuh haben. Das war nicht im Krankenhaus, sondern im Schuhgeschäft. Das war Fortschritt, wenn man die Passform der neuen Schuhe sofort sehen konnte.
Auch „Innovationen“ gab es noch keine. Diese nannten sich „Fortschritt“. Früher schritt man voran, heute macht man alles neu. Denn die „Gruftis“ und „Verwesis“ sind heute alle doof!
Waschen von Kleidung war eine Herausforderung. Man wusch mit Seife und einem Waschbrett. Das ist ein Ding mit einem Blech in der Mitte, das Zickzack gefaltet war. Ein irrer Aufwand für die Hausfrau.
Wikipedia gibt her, dass noch im Dritten Reich Kartoffeln angebaut wurden („Vorwärts“), die rund zehnmal soviel Solanin, das Gift des Nachtschattengewächses hatten, wie die heutigen. Die Zeit war deswegen so gut, da man deshalb weniger Gift spritzen musste. Kleiner Nachteil: Man aß 1 kg Kartoffeln und man war tot. Rudolf Steiner sagte: „Kartoffeln essen macht dumm“.
Da man solche Dinge wusste, kam niemand auf die Idee, so etwas zu tun. Essen war dazu da, Kalorien in den Körper hinein zu bekommen. Im Gegensatz zu heute, wo wir, um einem Schönheitsideal hinterherzujagen, Kalorien vermeiden.
Es gab keine vernünftigen Medikamente. Frauen ging es schlimm: Sie starben im Kindbettfieber oder deren Kinder oder beide zusammen.
Alle starben an Syphilis, die im letzten Stadium faktisch in einer Demenz endet. Das erste wirksame Medikament dagegen nannte sich „Salvarsan”. Es war eine Mischung aus Schwermetallen. Auch gab es viele Seuchen und Kinderkrankheiten, durch die man bleibende Schäden hatte oder starb. Buchdruckerlettern waren aus Blei. Deshalb starben Buchdrucker an Bleivergiftung.
Pflanzen wurden mit Exkrementen gedüngt. Dass diese giftig sein können, weiß man.
Da man keine Insektengifte hatte, hatte jedes Haus eine Insektenplage mit Kakerlaken und Co.. Fenster waren offen – Scheiben hatte nur die Oberschicht. Das englische Wort „Window“ stammt vom „Wind-Auge“; dies war zur Lüftung, damit man beim Heizen nicht an Kohlenmonoxidvergiftung starb. Wie erwähnt hatte auch Kant die Viecher im Studierraum und sicher auch im Bett. Es würde mich interessieren, wie viele Leute es mit Arachnidophobie, also Spinnenangst gab. Beinahe hätte ich „Arachidophobie“ geschrieben. Nein: Erdnüsse waren in Europa wahrscheinlich unbekannt.
Um beim Thema zu bleiben: Die alten Eisenbahnen mit einer schönen Dampflok. Die Fahrt darin war früher ganz ramontisch – Entschuldigung – romantisch. Wenn man davon absieht, dass alle Heizer auf den Loks dumm waren, da sie eine kontinuierliche Kohlenmonoxidvergiftung hatten.
„Romantik“ gab‘s auch noch nicht: Die „romantische Liebe“ wurde von der Industrie „erfunden“. Die Ehe war ein Zweckbündnis und hatte nur in Ausnahmefällen etwas mit „Liebe“ zu tun. Man zeugte Kinder, die einen im Alter ernähren mussten.
Etwa um das Jahr 1460 waren 10 Trockenheiten in Deutschland in einer Weise, wie es 2018 war. Davon zeugen „Hungersteine” in Flüssen, die 2018 erstmals wieder zu Tage traten. LKWs und Wasserleitungen gab es nicht. Tausende starben an Hunger, zuerst ließ man die Alten verhungern und dann die Kinder. Überlebende waren für ihr Leben gezeichnet.
Etwa um das Jahr 1600 gab es dagegen eine Kälteperiode. Die Sonne hatte das „Maunder-Minimum“. Das Resultat war der 30-jährige Krieg. Der Auslöser dieses Krieges mag der Prager Fenstersturz gewesen sein, aber die Ursache waren sicher die Völkerwanderungen, die aufgrund der Kälte ausgelöst wurden.
Duschen gab es keine. Es wurde gebadet. Einmal die Woche, wenn überhaupt. Man ging in die Kirche, der Bauer und die Bäuerin kamen vom Feld und marschierten zunächst teilweise Stunden dorthin. Ohne zu duschen. Die gab‘s noch nicht. Kirchen stanken deshalb vermutlich wie eine Jauchegrube. Oder warum denkt jemand, dass man Weihrauch verbrannte? Reiner Selbstschutz des Pastors. Die gesellschaftliche Elite konnte sich damals schon einiges leisten.
Übrigens haben die amerikanischen Ureinwohner dasselbe gemacht, als die spanischen Seeleute in Amerika einfielen.
Die meisten Leute arbeiten arbeiteten auf dem Feld oder in der Viehzucht. Rentenversicherung gab‘s keine und Kindergärten schon mal gar nicht. Auch damals gab‘s schon Schreikinder. Während die Eltern auf dem Feld arbeiteten, musste man sie ruhig stellen. Vermutlich hat man einige auch festgebunden. Gängig war auch eine andere Methode: Man steckte ihnen ein Opiumschnuller in den Rachen. Hochwirksam und selbst nach heutigen Maßstäben sicher „Bio“.
In der Schule gab es Frontalunterricht. Der Rohrstock war das Mittel der Wahl, um Schülern Stoff beizubringen. Das war die damalige Pädagogik, die es vermutlich noch nicht gab.
Noch vor 35 Jahren gab es in Deutschland keine DNA-Verfahren in der Kriminalistik: Viele Straftäter, insbesondere Sexualstraftäter, konnte man nicht überführen.
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 01.10.2019 - 18:32 Uhr  ·  #148
Hallo Ora,

Selbst wenn du die Temperaturen der "Trockenheiten" um 1460 mit hinein nimmst,
sind die jetzt gemessenen Temperaturen die höchsten.
Schau mal hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/…006_AD.png
Dort werden verschiedene Datenquellen gleichzeitig dargestellt.
Es bringt einfach nichts, immer wieder die Fakten verdrehen zu wollen.
So kommen wir nicht weiter in der Diskussion und in den erforderlichen Maßnahmen.
Wer die Realität leugnet wird keine realisierbare Lösung für die kommenden Probleme finden.

Deine Aussage:
"Ich gucke mir die nicht (mehr) an, seit Lesch diesen Bull....it über den Wasserstoff losgelassen hat."
Hast du mehr dazu? Ein Link, eine Aussage von Lesch?

Zu allem anderen von dir kann ich nur sagen: Da hast du wohl überwiegend recht.
Wobei unklar bleibt worauf du hinaus willst und was das mit Klimawandel zu tun hat.

Grüße
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 01.10.2019 - 20:15 Uhr  ·  #149
also zunächst einmal bezweifle ich nicht, dass beim Klimawandel der Mensch seine Finger massiv im Spiel hat, weil er so schnell geht.
ich störe mich an der Formulierung so extrem, da die korrekte Formulierung lauten würde: "seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1860 wurden noch keine höheren Temperaturen gemessen". das wäre die wissenschaftliche korrekte Formulierung.
Die Formulierung, die Herr Lesch wählt, impliziert ganz klar, dass es noch nie höhere Temperaturen gegeben hätte. Und das ist einfach falsch.
Sie ist Ultra-präzise so formuliert, dass sie das herüberbringt, aber gleichzeitig doch richtig ist.
Ich persönlich kenne eben leider Dutzende dieser Formulierungen und diese nehmen momentan wirklich überhand.


Das Wasserstoffvideo ist Folgendes:
https://www.youtube.com/watch?v=TswNLBnAPjU
Wasserstoff ist energetisch eine Katastrophe. Das kann man ziemlich leicht ausrechnen. Der Speicher Wasserstoff stammt aus einer Zeit, als Atomkraftwerke noch hip waren. Man kann aber nicht gleichzeitig gegen Atomkraftwerke und für Wasserstoff sein, sofern man nicht 100 % seiner Energie mit alternativen Energien deckt. Sonst wird mehr als zweimal soviel Kohlendioxid erzeugt wie mit einem Benzin- oder Dieselmotor.
Dass das ein Physiker nicht mal vorher durchrechnet, bevor er so etwas verbreitet, ist wirklich schlimm.
Ich hab's ausgerechnet.

Ein hervorragender Artikel über Wasserstoffantrieb ist übrigens in der Auto-Motor-Sport zu finden.
Da trägt ein Professor der Firma Mercedes vor. Er errechnet den Wirkungsgrad von Wasserstoff mit allen Verlusten von 29-32 %. Das hört sich toll an. Und so weit scheint das 100% korrekt zu sein.
Was er dann "vergisst", ist, dass der Strom dafür hergestellt werden muss.
Kohlekraftwerke haben etwa 40 % Wirkungsgrad und bei 30 % Wirkungsgrad des Wasserstoffantriebes liegt man dann bei 12 % Wirkungsgrad (0,4*0,3=0,12). Das ist erbärmlich.Ein Diesel kommt heutzutage an die 50% und im Schnitt geschätzt 25 - das Doppelte!
Weiterhin setzt Kohle deutlich mehr CO2 pro KWh als Benzin/Diesel frei.

Harry Lesch steigt sein Ruhm zu Kopf.

Ora
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 01.10.2019 - 20:52 Uhr  ·  #150
Hallo Ora,

"es wurden noch keine höheren Temperaturen gemessen" ist wissenschaftlich korrekt.
Das bedeutet nicht das die Erde noch nie heißer war. Wurde auch nicht gesagt.
Auch wird in den Videos erwähnt dass erst ab 1860 gemessen wird, alles korrekt aus meiner Sicht.

Zum Wasserstoffvideo
Ich habe nur grob rein geschaut.
Ich sehe das ähnlich wie du, deine Angaben z.B. zum Wirkungsgrad stimmen.
Wasserstoff macht nur Sinn mit 100 % regenerativer Überschuss Energie, z.B. bei viel Wind und/oder viel Sonne.
Selbst dann halte ich für Mobilität mehr von Power2Gas weil wir schon ein sehr gutes Gasnetz sowie Gas Motoren haben.
Auch im Schwerlast und Schiffsverkehr sehe ich den Wasserstoff nicht.
Als Energiespeicher, bei Überproduktion kann ich mir Wasserstoff vorstellen.

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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 02.10.2019 - 06:44 Uhr  ·  #151
Lesch schau ich mir auch (nicht) mehr an ... der Tiefpunkt aus meiner Sicht war:


Ohne Kohle und Atom - geht uns der Strom aus?

Fehler ohne Ende fängt an bei Kwh Kw/h und zieht sich durch über 40% EE bis zur geopolitischen Lage um in Wüsten PV-Plantagen anlegen zu wollen. Bis da hin hab ich ihn noch als bedachten souveränen Physiker betrachtet, danach nur noch als Propagandaclown des ÖRR
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 02.10.2019 - 09:32 Uhr  ·  #152
Hallo zusammen,

zum Thema Wasserstoff:

Die Wirtschaftswoche kritisiert die Mobilität mit Wasserstoff
und die in diesem Rahmen geflossenen Subventionen an etliche Unternehmen.

Tenor:
Wenn die Unternehmen potezial an dieser Technologie sehen,
ist es ihre Aufgabe die Technologie zur Markt- und Serienreife zu treiben.

Quelle:
https://www.wiwo.de/unternehme…45780.html
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 02.10.2019 - 13:41 Uhr  ·  #153
Hallo zum Thema Elektro Autos:

Es wird ja gerne 'heiß' diskuttiert ob Elektro Autos mit Akkus nun eine bessere Öko Bilanz haben oder nicht.
Ein wenig davon findet man im Bericht vom 'handelsblatt'

https://www.handelsblatt.com/p…70478.html

Vergessen wird dann oft:
+ es geht nicht nur ums Klima, sondern vor allem darum die technologische Führerschaft nicht zu verlieren
+ es geht nicht nur ums CO2, die Abgase sind auch giftig für uns
+ die Öko Bilanz ist sehr stark abhängig vom Typ des Autos und seiner Fahrleistung
kleine Autos, mit kleineren Akkus sind schneller im Vorteil, aber auch nur dann mit entsprechender Fahrleistung

Grüße
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 02.10.2019 - 15:57 Uhr  ·  #154
Erstmal @ ora,super erklärt,die gute alte Zeit,,,,es vergeht ja nicht ein Tag in dem mal nicht über das Thema Klimawandel im ÖRR,palavert wird,dann die Tageszeitungen ,meist aus der Großstadt mit regionaler Beilage,auch fast nicht mehr zu ertragen,mittlerweile zerchen grüne Lehrer in Bremen selbst Grundschulkinder raus zur Fridays for Future ,ich glaube der Herdentrieb,und Volkserziehungs Wahn läßt sich kaum noch bremsen,Landwirte stellen grüne Kreuze auf,aber wir sind so wenige,mit uns kann man es ja machen,in Holland waren wohl 2000Landwirte mit ihren Traktoren dabei DEN hAAG ABZURIEGELN;;;;;auch dort versteht man es nicht ,das die Landwirtschaft so hoch gebeamt wurde, in Sachen Klimaschädling!
Schlechter Verdienst ,immer höhere Auflagen,Bürokratiewahn Pur,steigende kOSTEN,ohne das da was durchgereicht werden kann,oder will man zurück zur DDR 2.0 ,will man eine hochtechnisierte,durchaus sehr penibel arbeitende Landwirtschaft ,mal eben 30Jahre zurückbeamen???
Es reicht ,nur wirklich fachwissentschaftliche Medien ,politisch neutral könnten aufklären,die Landwirtschaft ist wohl zu 7% am Klimawandel beteiligt,suggeriert wird aber das man bei 90% liegt!
Mfg.H.Sch.
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 02.10.2019 - 18:03 Uhr  ·  #155
Der Grund scheint ein anderer zu sein:
Ich zitiere den Psychologen Manfred Lütz:
-----------------
Die Normalen
Manfred Lütz, ein Psychologe, schreibt in seinem Buch „Irre – wir behandeln die Falschen – Unser Problem sind die Normalen“:
»Wer kein Blut sehen kann und deswegen seinen Nachbarn nicht gleich erschlagen will, der kann ihn heutzutage geistig fertigmachen. Im Zeitalter der political correctness wurde der Pranger wieder eingeführt. Am mittelalterlichen Pranger wurden Menschen auf einem öffentlichen Platz zur Strafe zur Schau gestellt mit einem Schild, auf dem ihr Vergehen genannt wurde. Man hält das heute für eine eklatante Verletzung der Menschenwürde. Doch zugleich hegt man keinerlei Bedenken, einen Menschen wegen einer nicht korrekten öffentlichen Äußerung in allen Medien der Lächerlichkeit und Verachtung preiszugeben. Am Pranger stand man im Mittelalter an einem bestimmten Ort nur für einige Stunden. Die Opfer der political correctness bekommen in der Regel lebenslang, und das überall. Denn über die elektronischen Medien wirkt eine öffentliche Diskreditierung weltweit und hat fast schon Ewigkeitscharakter. Man gewinnt den Eindruck, die Menschheit habe ein ebenso natürliches wie unstillbares, tiefliegendes Bedürfnis nach Inquisition. Und da die Kirche mit derlei Institutionen nicht mehr aufzuwarten hat, haben wir die Inquisition demokratisiert. Jeder kann jeden zum abgefeimten Teufelsbraten, zur widerlichen Höllenbrut, zum unbelehrbaren Ketzer erklären. Neuere Forschungen haben ergeben, dass die wirkliche Inquisition nach strengen Regeln und somit erheblich zurückhaltender vorging, als es ihr monströser Ruf wahrhaben will. Vielfach verstand die Inquisition es als ihre Aufgabe, Opfern eines diffusen Volkszorns Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Hexenverfolgungen gab es nur in den Gegenden, wo die Inquisition nicht funktionierte, also nicht in Spanien, sondern in Deutschland. Doch heute gibt es für Opfer der political correctness keinen Gerichtshof, an dem sie sich verteidigen könnten. All die wahnsinnig Normalen pochen unerbittlich darauf, dass alle, wirklich alle, das sagen, was alle sagen, dass sie also normal reden. Und was normal ist, das bestimmen sie selbst, die wahnsinnig Normalen.«

Also dieses Buch 2009 verfasst wurde, gab es weder Greta noch das Abschalten der Braunkohle noch den Klimawandel. Das Baumsterben hatte man im Griff - indem man die dreckigen Braunkohlekraftwerke, die es in der DDR gab, über Filter unschädlich gemacht hatte.
Herr Lütz schließt mit dem Passus: „Und was normal ist, das bestimmen sie selbst, die wahnsinnig Normalen“.

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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 05.10.2019 - 07:41 Uhr  ·  #156
@ora
Die Geschichte mit dem "an den Pranger stellen" habe ich selbst zu spüren bekommen, als ich diesen Thread zum Klimawandel eröffnete. Im Laufe der Zeit hat mich meine kritische Einstellung zum Thema Klimawandel die Freundschaft zu einem Dr. Ing. der Wirtschaftswissenschaften gekostet. Trotzdem mache ich weiter mit meiner Kritik. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Menschen so denken wie ich, nur wagen sie es nicht, dies offen zu äußern.
Wie schon mal erwähnt, kennt Wissenschaft keine Demokratie. Wenn vom IPCC eine gewisse Anzahl von Wissenschaftlern als Beweis für den vom Menschen gemachten Klimawandel anführen, so ist es ein Zeichen von Schwäche.
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 05.10.2019 - 21:52 Uhr  ·  #157
Hmm.
Wie ein Wirtschaftswissenschaftler Dr.-Ing. sein kann - da fängt das Problem schon mal an. Sofern das Wirtschaftsstudium kein Aufbaustudium zum Maschbaustudium ist.

Zum Thema:
Von Harald Lesch gibt es ein interessantes Video dazu, "Alpha Centauri - Klimawandel vor 10000 Jahren".
Das ist schlappe 20 Jahre alt und deshalb politisch neutral.

Wissenschaft verlangt REPRODUZIERBARKEIT.
Da Klima ein singuläres Ereignis ist, ist ein "Beweis" des Klimawandels durch CO2 faktisch UNMÖGLICH.

Jetzt kommt das große "ABER":
Die Geschwindigkeit des Klimawandels gab es offensichtlich noch nie.
Das wiederum gibt einen Hinweis, dass der Mensch seine Finger massiv im Klimawandel hat.

So ich es sehe ist die Geschwindigkeit des Klimawandels aber nicht ein so eindeutiger Beweis,
wie man es gerne hätte.
So eine Hitze wie letztes Jahr gab's vor 500 Jahren auch schon mal.
DAS wiederum kann man mit denselben Methoden feststellen,
mit denen die Geschwindigkeit des Klimawandels ermittelt wurde.

------------
Richtig. Wissenschaft wird aber heutzutage als "konservativ" diskreditiert. Innovationsfeindlich.
Sie widerspricht der öffentlichen Meinung" - zumindest derer, die sich heutzutage ins Rampenlicht spielen.
Die haben alle zu viel Pippi Langstrumpf angeschaut.
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 06.10.2019 - 09:04 Uhr  ·  #158
Zitat geschrieben von ora

Hmm.
Wie ein Wirtschaftswissenschaftler Dr.-Ing. sein kann - da fängt das Problem schon mal an. Sofern das Wirtschaftsstudium kein Aufbaustudium zum Maschbaustudium ist.


In dem Fachbereich hat er zunächst seinen Ingenieur gemacht und dann den Doktortitel erworben (ca. Anfang der 1970er). Falls meine Titelzusammenstellung nicht richtig ist, bitte ich dies zu verzeihen.
Was ich eigentlich damit aussagen möchte: Ein Mensch mit dieser Ausbildung sollte doch eigentlich über den Dingen stehen und nur wegen unterschiedlicher Meinungen den Bruch einer Freundschaft vollziehen. Besonders in Deutschland sehe ich in Bezug auf das Thema Klimawandel mal wieder das alte Prinzip des "Teile und Herrsche" in Gebrauch.
Aber nicht alle Menschen reagieren auf meine Kritik so negativ. Kürzlich geriet ich in eine Diskussion mit einer ganz offensichtlichen Klimaaktivistin. Nachdem wir unsere Positionen gegenseitig erläutert hatten, sind wir am Ende nicht als Feinde auseinander gegangen. Vor allen Dingen meine Frage, wie sie das Klima (Neigung des Wetters ..) schützen will, hat sie etwas irritiert und gleichzeitig nachdenklich gemacht. Den Berggriff "Klima" konnte sie nicht erklären. Meine positive Einstellung zum Umweltschutz hat sie letztendlich versöhnt und gezeigt, dass wir gar nicht so weit mit unseren Ansichten auseinander lagen. Mir kommt es gelegentlich so vor, als würden Menschen eigentlich Umweltschutz meinen, wenn sie von Klimaschutz sprechen. Frage: Weshalb sagen diese Menschen es dann nicht?
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 06.10.2019 - 09:46 Uhr  ·  #159
Wenn eine /-r wegen Differenzen die Freundschaft aufkündigt war er / sie eh kein Freund. Freundschaften bedeuten nicht immer einer Meinung zu sein, gerade unter Freunden sollte man auch offen Differenzen oder Kritik ansprechen können, ja sogar müssen.
Eine Qualifikation bedeutet auch nicht zwingend logisches Denken, es bedeutet, das der / die zum Zeitpunkt der Prüfung die Ausbildungsinhalte im Kopf hatte, ob die heute noch dort sind oder verkümmerten oder gar erweitert wurden sagt sie nicht.

Eine Freundin hat ihren Dr. Med. gemacht nach dem Motto "4 gewinnt", ehrlich, die dürfte mir nicht die Nägel schneiden, gleichzeitig war da n Kommilitone, sowas von fit und mit Leidenschaft dabei, da würde ich mich sofort unters Messer legen ... es gibt solche und solche.
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Re: Klimawandel – ?!?

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Gepostet: 13.11.2019 - 17:29 Uhr  ·  #160
hätte es während der Eiszeit Internet gegeben, wären heute alle Aktivisten tot, wedil sie auf dem Grill gestorben wären!!

SUPER!!
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