Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

 
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 08.12.2019 - 09:03 Uhr  ·  #21
Danke für die Info. Kann das sein, dass Midnite für Windkraft vor 1 Jahr ungefähr keine Produkte mehr im Angebot hatte?
Kann aber auch sein, dass ich vergeblich nach Einspeise-WR gesucht habe.
Die richtige Kennlinie zu haben, das ist ja immer das Lästige. Wenn Du schreibst, dass der M. die sich selber anlernt - nichts dagegen zu sagen.

Rechnet der bei Amazon aber den Preis künstlich runter, um danach 185$ Porto drauf zu legen. ^^
Dennoch etwas billiger als bei Midnite selbst, und durch den Wechselkurs also gesamt 805 EUR für den 150.

Für eine Black 600 an 12V brauchte man bereits den WindMaxx 1000. Der kostet auch schon 618 EUR, ohne Display und Sonstigem. Deutscher Service ist allerdings auch was Wert.

Funktionieren werden letztendlich beide, sonst hätte es sich ganz schnell rum gesprochen.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 08.12.2019 - 10:32 Uhr  ·  #22
Es gibt Händler in Spanien und Frankreich zum selben Kurs, allerdings mit deutlich schmaleren Frachtkosten und wenn ich mich zwischen den beiden entscheiden müsste....nunja ;-)

Zum Scharms habe ich versucht mich zu imformieren, finde aber nirgends brauchbare Erfahrungsberichte...

Midnite selbst hat auch viele Videos online bei Youtube. Ich selbst habe zwei dieser Dinger hier in Deutschland in Betrieb genommen und kann daher auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und auch für meine Solaranlage wird ein Midnite das Tracking übernehmen, wenn ich sie denn in zwei Jahren endlich in Betrieb nehmen kann -da freue ich mich schon drauf.

Nun aber zurück zu deinem Windrad - wie gehts jetzt weiter?

vg
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 09.12.2019 - 09:06 Uhr  ·  #23
Also,ich habe vor 4 Jahren einen Midnite Classic zerschossen,weil mein Ginlong PMG 1800M Generator die 250volt Marke überschritten hatte,ich hatte den Midnite für 400Euro sehr günstig bei Ebay Kleinanzeigen aus einer Versuchsreihe neuwertig bekommen!
Seitdem gehts mit dem passenden Generator,einem Ginlong PMG1500 für 24v Batterieladung tadellos ohne Regler Schnik Schnak,auch die 2 Dreiflügler gehen ungeregelt mit rein,ja da kommen denn mal in Böen über 50Ampere rein,dann schalte ich auch mal die eine ,oder andere Mühle ab,um denn bei MITTELWIND wieder zu zuschalten!
Mir ist das zu teuer mit den MPPT Reglern,gerade bei WIND !
Mfg.H.Sch.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 10.12.2019 - 11:56 Uhr  ·  #24
@Menelaos, auf Nachfrage zu meinem Windrad:

Sonntag die vielleicht letzten warmen Winde im Jahr genutzt für einen Test an einem sehr würdigen Ort.
Auch der Blitzschutz vorbildlich (kleines Bild).

 


Zuvor noch das Schwenklager von der Windfahne auch oben abgefangen.

 


Obwohl gefühlter steifer Wind doch nur max. 7 m/s. 3,5 A DC an 25V hatte ich auch mal.
Man merkt, dass der Generator durch die Konstatspannung der Batterien "festgehalten" wird.
Ein intelligenter Laderegler müsste her. Solche, über die wir gesprochen haben.

Zum früheren Anlauf hatte ich 3 Plastikflächen vorbereitet, zum luvseitigen Aufbringen auf die Blätter, dort wo sie die Verengung zur Nabe hin haben. Ist aber wegen "Winterzeit" nicht mehr zum Einsatz gekommen.
Wird leider nicht nur den Anlauf verbessern, sondern auch die TSR verringern.

Bin gedanklich daher schon bei einem anderen Generator. Tandemscheibe ala Piggott. Habe ich doch 4 Magnetsätze der folgenden Art. Wäre schade drum. Immerhin optimale Magnetform.

 


Ankonstruiert auch schon.

 


Chance, mit Lagern um 10 kG zu bleiben.

Magnetscheiben müssten allerdings im Außen-D etwas größer werden.

 


Mehr Lücken zwischen den Magneten. Hoffe, dass es trotzdem gut geht. ?

Auch für kleine Rotoren gibt es Präzisionslager von Mädler z.B, mit denen sogar Ora zufrieden wäre. S. Anhang.
Preise allerdings dazu geschrieben, ohne MWSt. Dazu kommt noch ne Achse, die gedreht werden muss.

Ganz nach Piggott seiner Philosophie werde ich aber die chinesischen Lager von RS für ca. 13 EUR nehmen. Davon 2 Stück.
Da reicht auch gezogenes Rundmaterial als Achse.
Hoffe nur, die Chinesen haben nicht wieder solch Klebefett genommen. (;-)

Mache in Ruhe weiter. Kann ich mir leisten, denn mit dem Windrad kann ich selbst nicht mal was anfangen. Wohne zur Miete, und die Windverhältnisse über den Garagen sind schlechter als gedacht.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 11.12.2019 - 07:22 Uhr  ·  #25
Kann man so machen, Doppelscheibengeni ist aber rexht sufsendig zu bauen, justieren und zu wuchten. Das ganze eiert ganz schön rum wenn die Aufbauhöhe zunimmt. Würde an deiner Stelle nur auf einen einfachen Scheibengenerator gehen und diesen etwas größer auslegen. Kannst du mit dem Tool das Daniel und ich geschrieben haben ja mal ausprobieren und durchspielen. Viel größer würde er im Durchmesser bei fast gleichen Daten nicht. Denke, dass du mit günstigen Bremsscheiben auskommst, die ssnd sogsr schon absolut plan und gewuchtet.

Ansonsten: wenn dein Generator den Rotor abwürgt könntest du mehr widerstand in die Zuleitung "einbauen" - dann wird die Leistungskurve flacher bei natürlich auch etwas mehr Verlusten.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 11.12.2019 - 11:07 Uhr  ·  #26
Zitat
Das ganze eiert ganz schön rum wenn die Aufbauhöhe zunimmt.

Daher nehme ich ja auch 1 Lager vor, das andere hinter das Gesamtpaket. Achse entsprechend lang.
Ne, ne, das bleibt so. Bin ich anschließend auch sehr flexibel bezüglich Verschaltung.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 11.12.2019 - 12:45 Uhr  ·  #27
eins vor uns eins dahinter waren meine ersten Versuche.,Das Ergebnis liegt noch hier auf dem Dachboden....war nix! Man kriegt die Magnetscheiben nicht vernünftig gegeneinandergezogen ohne dass sie deutlich eiern und so der Luftspalt sehr groß ausfallen muss. Außerdem braucht ja auch deine mittlere Eisenscheibe dann ein Lager. Ich habe Flanschlager verwendet da man die noch etwas ausfluchten kann.
war wirklich ne Katastrophe - lagerspiel Summiert sich. Wie willst du da die mittlere Scheibe vernünftig gegen den Rest auarichten? Kippts minimal zur einen Seite ziehen sich direkt die Magnete stark an und alles kommt uns Ungleichgewicht. Daher mache ich alles mit Abstandhaktern und nur einseitig gelagert. Zumindest das solltest du auf jeden Fall tun und duese Abstandhalteringe sind dann am besten Drehteile. Wenns alles keine Drehteile sind dann werden deine beiden Lager gegeneinander arbeiten mit Abstandhaltern, ohne wird alles eiern und wackeln durxh die Anziehung der Magnete.

Das sind zumindes meine Erfahrungen, man muss das rad ja nicht neu erfinden. Oft istves am besten es so einfach wie möglich zu halten...

max
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 11.12.2019 - 20:12 Uhr  ·  #28
Abwarten!

Die Idee mit den Bremsscheiben ist übrigens nicht schlecht. Wenn einigermaßen eben eingebremst gingen sogar welche, die ausgetauscht wurden. Nur eben nur gut, wenn Lagereinheit dazu passend! Warum für 1,60 eine Lagerung nehmen, die für 4 m gut ist?
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 12.12.2019 - 08:41 Uhr  ·  #29
also Ein satz dünne Bremsscheiben fürn Twingo beispielsweise kostet neu 24€. das dazu passende Radlager bzw. die Radnabe würde ich beim Schrott ausbauen, dann ist sie schon eingelaufen und leichtgängig...
günstiger gehts kaum.

Richtig gut sind laufstummel von knott, siehe Bild. Wenn man die kappe entfernt kommt man an die Lagereinheit und kann dort was leichtläufigeres einsetzen oder zumindest das harte Fett entfernen und was leichtgängigeres einbringen.
Kistenpunkt war so um die 40€.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 12.12.2019 - 19:25 Uhr  ·  #30
Damit Du es jetzt auch liest, noch einmal in Fettschrift:
Warum für 1,60 eine Lagerung nehmen, die für 4 m gut ist?
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 12.12.2019 - 19:43 Uhr  ·  #31
weils billig ist, es sich bereits um Präzisionsteile handelt und mehr Stabilität als vielleicht rechnerisch notwendig ja sicher auch nicht schaden kann, zudem weils bereits hundertfach praxiserprobt ist...

Es waren ja auch nur Hinweise, kannst ja auch alles ganz anders machen und dann aus eigenen Erfahrungen lernen :-)

Davon mal abgesehen würd ich das nie für eine 4m Anlage verwenden. Die Dinger haben eine Radlast von nur etwa 250 KG. Für vier und fünf Meter Rotordurchmesser habe ich 4 Tonnen - Lagerstummel von ADR, vierfach gelagert und gut drei Mal größer. Mit den gleichen Dingern habe ich die Pitchverstellungen für 7 m Rotoren gebaut...

Aber gut, ich halte mich dann mal zurück
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 12.12.2019 - 22:41 Uhr  ·  #32
Erinnere mich gut an das, was in einem Buch "Einfälle statt Abfälle" bezüglich Achs-D geschrieben stand:
Faustregel "Achs-D in cm = Rad-D in m". Denke, das trifft es ganz gut.

Es gibt nur eine Antwort, weswegen Piggott selbt bei 1,20 auch diese Achsstummel mit Achs-D in der Regel 40 mm verwendet.
Er weiß auch gerade nichts Besseres. Denn ideal ist das nicht!
Mehr Lager-D = mehr Verlustmoment, insbes. bei Kälte, vom Eigengewicht ganz zu schweigen.

Hatte auch lange suchen müssen, bis ich die von Mädler gefunden habe. Gibt es auch noch nicht lange.

4 oder 5 m Rotoren wiegen bei Dir 4 Tonnen? Na schönen Dank!

Auch wenn tausendfach schon gelaufen, ist auch sonst längst noch nicht Alles bei den Pigott-Anlagen optimal.
Z.B. der Zwang zu unschönen und aerodyn. suboptimalen Groß-Durchmessern der Einscheiben-Generatoren.
Die Black hat einen mit Glocken-Stator, also Spulenträger. Der ist elegant schlank, und wenn mehr Leistung gebraucht, macht man ihn einfach länger. Natürlich nichts für den Bastler, da Drehteile nötig.

Und wenn Gewindestangen M10 für vielleicht 3,20 optimal sind, dann sind sie für 1,2 m und 1,6m unnötig dick und mit den Muttern auch schwer.

Auch sind die Magnetformen, die notgedrungen oft verbaut werden, weil der Bastler nichts anderes bekommt, nicht optimal.
Führt gewiss zu gewissen Ergebnissen, aber eben nur zu gewissen.

Wenn eine solche Anordnung der Magneten dem Ideal sehr nahe kommt, Außen D also 150,

 


dann mache ich mir bei solchen Verhältnissen schon Gedanken. Muss aber aus konstruktiven Zwängen auf D 210 gehen.

 


Die selben kleinen Magneten auf ner Bremsscheibe mit vielleicht 250 mm D an zu ordnen, nenne ich ne eher schlechte Idee.

Solltest mich loben, mal was anderes zu probieren, und nicht mit Althergebrachtem bremsen.
Und ja, Ratschläge können auch Schläge sein. Ich melde mich, wenn es mich wieder nach einem gelüstet.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 13.12.2019 - 13:42 Uhr  ·  #33
Ich binns nochmal.
Max, auch wenn Du die Gewichtskraft mit der Masse verwechselt hast, und Dich also verschrieben,
wären 400 kG für 4 bis 5 m D ne ganze Menge.

Wenn Du mir ne entsprechende Konstruktion per PN rüber reichst, oder zumindest ein paar Fotos, und ne Auflistung der Plattenstärken,
könnte ich mal drüber sehen.
Das natürlich nur, wenn der mögliche helfende Effekt des Rates höher eingestuft wird, als der "schlagende". (;-)
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 17.12.2019 - 15:33 Uhr  ·  #34
Da alles seine Zeit braucht ersatzweise etwas Journalismus.

Habe bei den Black-Flügeln tatsächlich sowas wie eine Anlaufhilfe profisorisch dran gepappt. Ganz verschämt aus 1mm Makrolon vom Baumarkt.

 


Anlauf trotzdem bei 2,5 m/s noch nicht. 3 m/s war zu kurz, als dass ich etwas dazu sagen kann.

Verschämt deshalb, weil selbst das die Nenn-TSR runter drücken wird. Dann stimmen auch die Blattwinkel nicht mehr.
Daher auch die Idee mit dem Doppelten Eisenlosen. So derzeit der Stand der Konstruktion:

 


Magnetscheiben-D 210, Achs-D 20 und Gewindestangen M8.

Hängt bischen davon ab, wie leichtgängig die Lager sind, bzw. wie leichtgängig ich sie hin bekomme.
Haben aber Schmiernippel, über welche nicht nur die ballige Kalotte geschmiert wird, sondern es gibt auch noch Kanäle zum eigentlichen Lagerinneren hin, s. Bild von Schäffler. Hoffe, dass die chinesischen Lager das auch haben.
Da werde ich evtl. neues Fett oder sogar nur Öl einpressen, und hoffen, dass das alte an den Dichtlippen nach Außen gedrückt wird.
Sollen morgen oder übermorgen kommen.

Bis denne.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 17.12.2019 - 17:27 Uhr  ·  #35
bei meinen chinesischen war der Schmiernippel nur am Gehäuse und hatte gsr keinen Durxhgsng und auch keine Funktion. Innen waren normale gekapselte Kugellager - mag bei deinen ja aber anders sein...
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 17.12.2019 - 17:37 Uhr  ·  #36
Danke für den Hinweis. Dann gehen sie zurück.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 18.12.2019 - 14:18 Uhr  ·  #37
Rückgabe nicht nötig, was hier gekommen ist.
Fett leichtgängig. Losbrech-Momemt zumindest mit digitaler Kofferwaage nicht feststellbar.
Schmierkanäle vorhanden.

 


Lager lässt sich auch zerlegen.

 


Bleibt noch das Abroll-Geräusch ab zu warten. Aber ich denke, auch da werden die Chinesen dazu gelernt aben.

Dann noch für jene, die über Weihnachten oder "zwischen den Jahren" Spulen wickeln wollen und einen preiswerten Windungszähler suchen. Mit dem Taschenrechner, das klappt immer noch, auch bei solchen von CASIO.
Ich zitiere:
"Viel bietet so ein Taschenrechner eigentlich auf den ersten Blick nicht: Tasten und ein Display. Aber manchmal braucht man auch gar nicht viel. Wissen Sie auswendig, was passiert, wenn Sie „1+=“ eingeben? Je nach Modell erscheint „2“ und bei jedem weiteren Drücken der Gleich-Taste wird Eins addiert: „2…3…4…5…“. Einige Rechnermodelle unterstützen das nicht oder benötigen, so wie der Canon AS-8, beim ersten Mal zwei Tastendrücke auf „=“. Sie können auch „1–=“ oder „2×=“ probieren. Jedes Mal wird auf die angezeigte Zahl die anfangs benutzte Rechenoperation neu angewandt und ändert sich dadurch bei jedem Drücken der Ergebnistaste. Bei Casio-Modellen wird die Wiederholfunktion mit einem „K“ im Display angezeigt und die Konstante durch doppeltes Drücken der Rechenoperation definiert: „2++=“." Quelle: Rechentrick für Wiederholungen
Lässt sich bei dem Casio zwar nicht rückwärts zählen, aber es hilft auch so schon genug.

Es muss die "=" Taste mit Drähten angezapft werden, und letztere nach Außen geführt.

Ergänzt wird die Angelegenheit noch durch einen sog. REED-Kontakt, welcher durch einen umlaufenden Magneten nach jeder Windung geschlossen wird und dann wieder getrennt.
Ist wohl auch die Sensorik von Fahrrad-Tachos.
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Re: Windradversuch mit Black-600 Blättern und Nabenmotor vom E-Bike

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Gepostet: 29.02.2020 - 19:25 Uhr  ·  #38
Langsam wird es. Alles lackiert.
1x Rostumwandler, 2 1/2 Schichten Farblack, 1 1/2 Schichten Klarlack

 

Nur die Lagerpatrone ist hier nicht zu sehen. Windfahne aus Alu, bleibt roh.

Ansich wollte ich unter dem Lack ne galvanische Verzinkung. Nachdem mir auch die 2. Firma ne Frist genannt hat von 4 bis 6 Wochen, habe ich etwas Anderes versucht. Auch deshalb, weil Galvanik nicht zu handweklichen Verfahren zählt.
Auch ist die Chrom-6-Säure zur Passivierung gesundheitlich richtig übel, so dass man ansich nur noch blau passiviert, also farblos. Müsste zumindest farblos überlackiert werden.
Das Gelbe hält länger, ist aber in der Automobilbranche aus genannten Gründen schon länger verboten.

Habe den Versuch gestartet mit Rostumwandler als 1. Schicht. Zunder ist auch nichts anderes als Eisenoxid.
Das folgende Bild zeigt Materialien.
Rostumwandler ohne Phosphorsäure, wird trotzdem blau-schwarz.
Muss aber sagen, dass die Hafttung besser sein könnte. Vielleicht doch einen mit Ph-Säure nehmen.

 

Als Lack im 2. Versuch diesen genommen, direkt aus einem Auto-Zubehör Laden. Damit erreicht man auch bei 7° noch ein akzeptabeles Ergebnis.
Die Produkte eines Baumarktes waren eher belämmert:
Zu wenig Treibgas, so dass sich auf der Lackschicht Blasen bildeten, die nicht zerplatzten. Zu wenig Pigment auch. Preis aber
ähnlich!
Dass man die Sprühflaschen anwärmen muss, ruhig auf 30° oder gar mehr, versteht sich von selbst.

Wieso die jeweils 1/2 Lackschichten? Dünn vor spritzen, noch nicht deckend. Ca. 1/4 h antrocknen lassen. Dann satt drüber, und die vorgespritzte Schicht dabei aufschmelzen. So wirds deckend und leidlich ohne Nasen.
Trotzdem noch ne weitere Schicht drüber gezogen.

Habe sog. Verkehrsweiß genommen, also ganz leicht grau. Nicht so auffällig und deckt besser.
Bei hellen und farblosen Lacken Taschenlampe in Kopfnähe verwenden, um anhand der Reflexionen die Schichtdicke ein zu schätzen!


Bei Stellen mit Problemen bezüglich Deckung, z.B. Filzstift-Markierungen auf dem Stahl, bin ich noch nach der 1. Schicht mit Zink-Al-Spray drüber gegangen. Metallpartikel decken gut. Mit dem Zeugs habe ich auch die Achse für den Generator gespritzt.

Demnächst geht es an's Belegen mit den Magneten.
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