Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

 
Che
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 15.12.2020 - 11:02 Uhr  ·  #41
Das ist eben die Illusion, dass das Windrad mit auf die PV-Sammelschine geklemmt werden kann.
Über extra Laderegler direkt an die Batterie, evtl. Batt-Manager noch davor, so wäre es richtig.
Falls bei Dir Geld nach wie vor keine Rolle spielt, Ein WindMaxx 500 von Schams-Solar schafft das sicher gut.
Hat, so wie beschrieben ne MPPT speziell für Windnutzung.
Kostet aber um 400 EUR.
(Dazu noch ein Display, wenn etwas Komfort gewünscht, mit 160 EUR. Entspricht aber wohl einem Batteriemanager.
Kann evtl. entfallen.)
Temp.-Fühler noch für die Akku-temp. 46 EUR
Eigentlich auch noch ein Lastwiderstand (Ersatzlast) für 200 EUR. Ist aber bis 1500W. Geht evtl. was anderes. WW-Heizpatrone?

Was bei dieser Art Windrad immer noch fehlt, ist eine Sturmsicherung! Dazu Link, ff. Wirst also vor Sturm bzw. Starkwind Kurzschlussschalter rein hauen müssen.

Max schwärmt ja immer vom Midnite-Classic. Benötigt aber wohl ne Übertragungskennlinie, die Du nicht hast.

Etwas axiales Spiel im Generator muss sein, wegen unterschiedlicher thermischer Dehnung von Stator und Rotor.
Sage mal bis 0,5 mm.
Zuviel wird eigentlich intern mit Passscheiben ausgeglichen, schon werksseitig.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 15.12.2020 - 11:28 Uhr  ·  #42
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 15.12.2020 - 20:50 Uhr  ·  #43
Zitat geschrieben von Che

Das ist eben die Illusion, dass das Windrad mit auf die PV-Sammelschine geklemmt werden kann.


Warum? Was ist elektrisch gesehen an einer spannungs- und strom-schwankenden Energieertragskurve eines Windgenerators anders, als an der ebenso schwankenden eines Solargenerators? Das ist dem MPPT-Solarregler doch egal, woher er seinen ungeregelten Gleichstrom kriegt...

Wir haben da bei all unseren Fahrzeugen sogar noch mehr drauf, z.B. ein ungeregeltes (und damit ziemlich überhitzungsresistentes) Landstrom-Netzteil mit 24V und einen DC/DC-Wandler von der 12V Fahrzeugbatterie als B2B-Spannungserhöhung auf 24V. Und ne Solarsteckdose, um alle unsere Fahrzeuge im Gelände zu einem Solar-Mesh zusammenstecken zu können.

Der Vorteil der Zusammenschaltung auf die PV-Sammelschiene ist, dass es nur jeweils eine einzige Stelle für jede Batterie gibt, die das Batterielademanagement übernimmt. Und nicht ein MPPT-Laderegler für Solar, einen weiteren für Wind, ein geregeltes Ladegerät, ein geregelter B2B-lader ... und alle meinen, dass sie die Batterie managen müssen, haben sich aber gegenseitig dran und merken das gar nicht. Wir machen damit seit einigen Jahren gute Erfahrung.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 15.12.2020 - 20:52 Uhr  ·  #44
Ein tastbares Spiel der Achse in Längsrichtung kann ich nicht feststellen. Aber ich checke noch mal alle Schrauben.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 15.12.2020 - 21:16 Uhr  ·  #45
Vielleicht sitzt die Nabe so nah am Gehäuse dass sie daran schleift weil eine Unterlegscheibe bzw. Abstandshülse zwischen Nabe und umlaufende inneren Lagerhülse gehört. Ich weiß das nicht so genau, mir wäre es lieber Du findest das heraus ohne dass ich das wieder verpackte Windrad bei mir erneut öffnen muß. Versuche es herauszufinden indem Du die Schraube mit der die Nabe angezogen wird noch ein wenig fester ziehst. Liegt der Fehler an einer fehlenden (versehentlich vergessen oder übersehenden) Abstandshülse oder Scheibe dann sollte eigentlich nach dem weiteren Festziehen das Schleifen oder Schleifgeräusch stärker werden.

Falls es das ist, eine passende Abstandshülse die dann mitsamt der Nabe nur auf der Innenhülse des Lagers aufliegend auf die Achse gesteckt werden darf um den Nabenabstand zum Generatorgehäuse herzustellen sollte leicht zu finden sein, ebay hat da oft Auswahl oder von Werkstatt drehen lassen.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 15.12.2020 - 21:41 Uhr  ·  #46
Hallo,

"Warum? Was ist elektrisch gesehen an einer spannungs- und strom-schwankenden Energieertragskurve eines Windgenerators anders, als an der ebenso schwankenden eines Solargenerators?"

Ein Solar Modul schwankt, verglichen mit einem Windrad quasi gar nicht.
Das Windrad schwankt hingegen permanent, insbesondere die kleinen.

Bei einem Solar Modul würde es locker ausreichen jede Minute die Stromentnahme anzupassen.
Bei einem Windrad eher jede Sekunde. Das ist schon einmal 2 Größenordnungen (10er Potenzen) flotter.

Hinzu kommt noch die Massenträgheit des Windrades.
Habe ich das nicht korrekt auf dem Schirm ziehe ich zwar mehr Leistung, aber würge das Windrad ab.
Das muss ich dann erst einmal wieder hoch laufen lassen.
Beim Solarmodul gibt es das nicht.

In der Regel funktionieren deswegen Wind MPP Regler am besten ohne Tracking und statt dessen
mit einer zum Windrad passenden Kurve.
In der Regel funktionieren deswegen Solar MPPT Regler gar nicht für Wind.

Grüße
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 16.12.2020 - 16:15 Uhr  ·  #47
Du hast bei manchen Windladereglern das Auslösen einer elektrischen Bremsfunktion bei Starkwind oder vollem Akku zur Verfügungm z.B. über Heizpatrone. Lohnt sich also vielleicht als unabhängiges System und sollte bei der Windradgröße auch keine Mammut Kosten machen.

Vielleicht an der gleichen Heizpatrone die Du schon hast. Man kann ja mit Diode die beiden Kreise voneinander trennen.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 16.12.2020 - 19:19 Uhr  ·  #48
So wie Erdorf sehe ich das auch, mit folgenden Ergänzungen.

Das MPPT bei PV konzentriert sich ansich auf den Kennlinienknick, um da noch paar Prozente an Leistung raus zu kitzeln.
lediglich bei Abschattung "holt es etwas mehr aus".
Dann noch Reaktion auf Erwärmung. Alles aber mit relativ geringem Spannunghub zu erledigen.
Der muss aber für Windkraft mindestens bis 3x Beginn Einspeisung gehen,
ohne dass MPPT noch arbeitet, sogar noch höher.

Zu den Aktualisierungszeiten bei Windkraft:
Wenn ne Bö innerhalb von ca. 2 s ihr Maximum erreicht, dann genügt 1x pro s nicht.
Beim WindMaxx erfogt es alle 0,2s. Find ich gut.

Verfahren bei PV sind hier beschrieben. https://de.wikipedia.org/wiki/…_Verfahren
Gleich unter Schattenmanagement ist zu lesen:
"...haben die meisten Wechselrichter-Hersteller[1] inzwischen eine zusätzliche Funktion integriert, die in regelmäßigen Abständen (meist alle 5–10 Minuten) sehr schnell die gesamte Kennlinie des Solargenerators durchfährt, um nach dem globalen MPP zu suchen."

"Sehr schnell" heißt in ca. 2s, wie weiter zu lesen ist, beginnend mit Kurzschluss.
Gode, wenn Du sowas drin hast, kannst Du Dir ja denken, wie das auf ein Windrad wirkt.
Kann auch sein, dass Deine "Schläge" darauf zurück zu führen sind.
Auch ein Notstromaggregat würde "not amused" sein.

Es wird keine reine Geschäftstüchtigkeit sein, wenn Schams-Solar für PV, Wind und Hydro jeweils andere Laderegler anbietet.
Kannst auch einfach mal dort nachfragen, warum das so ist.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 16.12.2020 - 21:56 Uhr  ·  #49
Leider nur für Akkuladung...

Schlüssig.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 17.12.2020 - 07:11 Uhr  ·  #50
Ja, das managen Laderegler nun mal.

Für Netzeinspeisung kannst Du ja erweitern, wenn Du es kannst.
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Kein Problem

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Gepostet: 17.12.2020 - 14:34 Uhr  ·  #51
Danke , das genau machen wir...
!-)
Da gibt's am Akku ab 3 VDC Ladestrom.
Oder ab 2m/sec Netzeinspeisung..(3.2m )

Aber die Serie finde ich prima..
Wer nützt Schams Regler?
Erfahrungen hier?
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 18.12.2020 - 18:37 Uhr  ·  #52
Wenn ich sowas lese überkommt mich immer ein Grinsen. Nenne ich Kümmern um die "Kuchenkrümel". Wen eigentlich soll das beeindrucken?
Bei 2 m/s kommen rein aerodynamisch bei 3,2 m D ca. 17 W an. Respektive Generator-Cp, Booster-Verluste, Ableitungsverluste auch, bleibt ne elektrische Leistung übrig, die wahrscheinlich der WR für die Eigenorganisation vollständig verbraucht. !! ?

Wenn ein Windrad ursprünglich für 12V gedacht war, aber an einen Einspeise-WR angeschlossen werden soll, mag das Sinn machen, da die in der Größenordnung 24V DC erst anfangen zu arbeiten .

Ist aber nicht auf Einspeisung beschränkt. Bei Ladung von 24V Akkus ist es die selbe Situation.
Daher hat auch Schams-Solar so ein Teil im Programm, für 120 EUR (2018)

Generell kann man nur hoffen, dass es dann, wenn die Schwellenspannung (um 24V DC) endlich überschritten wurde, mit dem wesentlicheren MPPT weiter geht. Das nenne ich dann Kümmern um den "Kuchen".
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 19.12.2020 - 21:37 Uhr  ·  #53
Dazu hat eine Hochschule in Bayern - Wirkleistung ins Hausnetz gemessen, unabhängig.
Was da dann bei auf Schwachwind ausgelegt drin ist, ist doch nur DER BEGINN der Leistungskurve...

Vorteil, wie clever bemerkt, der WR geht nicht aus...
Natürlich ist da wenig Energie, erstmal..
Kommt mehr Wind ,ist das System aber schon am Netz..
Bitte bedenken, die Anlage läuft viele Jahre..
Che
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 20.12.2020 - 10:48 Uhr  ·  #54
"der WR geht nicht aus" klingt noch am überzeugendsten. Allerdings, da ich es gerade nicht im Kopf habe, wie lange wäre die Verzögerung sonst, bis eingespeist wird?

Hochschulen haben so diese und jene Idee.

Für einen Händler klingt mir das aber doch danach, Leuten die Windkraft schmackhaft zu machen an Standorten, die keine sind.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 20.12.2020 - 17:34 Uhr  ·  #55
Hallo Chef,

wie genau hast Du das beobachtet?
In Bayern , in BW, in La Paz Anlagen von uns auf Hochschulen.
Bitte, schau doch nochmals in Ruhe auf die www wsd-windsysteme.de/Anlagenleistungen

Und dann , an die Steuerung kann man im Binnenland noch 1200 W Aleo PV mit anschließen.Sm besten Ost/West.
Und Dein Misstrauen ist unbegründet!
Das funktioniert, immer im Wechsel!
Na dann..
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 20.12.2020 - 20:18 Uhr  ·  #56
seshalb fragte ich ja nach dem Wechselrichter !! ich hab auch be Schamms und Midnigte nachgefragt aber via no name Netzwechselrichter war es mir dann lieber
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 21.12.2020 - 20:22 Uhr  ·  #57
Cerco, was sind das für diffuse Antworten?

Dabei war doch ganz konkret die letzte Frage, wie lange es ohne Boost dauern würde, bis der WR einspeist?
Weiß nicht, wie das bei Dorfmüller ist, hatte mir bei den WindInvert aber notiert 4s.

Ist ne Verzögerung von 4 s Grund genug, einen Boost ein zu setzen, damit der WR "nicht aus geht"?
Ich meine nein.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 22.12.2020 - 21:42 Uhr  ·  #58
Hallo Chef,



Bitte stell doch mehr von Deinen eigenen Arbeiten hier ein, das wir alle mal was davon haben!

Schau mal, mehr als den Beweis der frühen Einspeisung. durch die Verlinkung auf www wsd-windsysteme.de/anlagenlleistungen kann man kaum anbieten.
Liebe Grüße, es gibt doch nicht nur uns, und das wissen doch alle die mitlesen;
Heywind, Braun, Gödecke Antriebstechnik, PSW gab's auch, Aircon wurde von Lely gekauft und beendet.
Es gibt in SH die Easy Wind Leute.
Es gibt in GB einige Anbieter.

Unsere Technik ist nicht alleinstehend, doch nun über mehr als ein Jahrzehnt am Markt.

Aber:
Es lohnt sich,am guten Standort, und wir haben das Angebot PV und die WKA ins Hausnetz speisen zu lassen,
bei 1200 W PV in Ost / West,UND die WKA ist der Ertrag schön gegen den Verbrauch verteilt...

Na dann,

gute Weihnachtszeit!

Cerco
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 23.12.2020 - 19:47 Uhr  ·  #59
Gewiss sind 61W bei 5,2 m/s besser als nichts von der Vergelichsanlage eines "namhaften Mitbewerbers".
Ich finde eine solche Aufmachung allerdings irgendwie billig.
Meine Software, mit der ich die 61W bewerten kann habe ich auf Reisen gerade nicht dabei.
Darum ging es auch garnicht,
sondern darum, ob dafür ein Boost-Converter gebraucht wurde, bzw. ob der nennenswerte Vorteile bringt.
Bei 3 m/s kann man lesen 15 Watt.
Bei 2,29 dann Null.
Sind es diese seltenen Aussetzer, für die so ein Geschrei um die Converter gemacht wird?
Also ich versteh es nicht.
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Re: Wie bewältige ich das Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit?

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Gepostet: 26.12.2020 - 23:10 Uhr  ·  #60
Bitte alle Messdaten lesen .
So ist das mit der Windenergie.
Immer unterschiedlich in den hier 2 fachen (oben und in 3 M ) am Mast gemachten Werten..
Und...das ist ein 1.8 m Windrad..
Mitten in der Stadt Amberg.
Schau mal das andere..WKA 2..was geht denn da..?

Na ,und schau mal die neue DIN VDE AR N 4105 WIE DA GEMESSEN WERDEN MUSS , UND UND WIE LANGE.
Nix mit 4 sec...

Bitte , dann ist das klar..
Wir kennen WR , die gehen dann nicht mehr ans Netz, weil das Windrad in der Messzeit den Kurzschluss des WR auslöst.

Unbrauchbar ohne periphere Technik.
Ein Kennlinien Boost Converter braucht bei uns 0.9 W im Leerlauf...
dafür ist dann der WR mit 6 W Eigenverbrauch halt ON.
ES IST KLAR, das dann die Messerampen nach DIN nicht (!) immer neu gefahren werden müssen.
Ein schöner Vorteil, kontinuierlich Betrieb..
Und eben mehr Ertrag, sicherer Betrieb. oder ?
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