Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Hinterhof-Bastler
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Gestern um 21:22 Uhr  ·  #21
Danke für die vielen Tipps. Ich sträube mich noch ein bischen davor, neues Kupfer zu kaufen. Bin schon am überlegen von 1mm auf 0,75 runter zu gehen, um noch mehr Windungwn zu bekommen, damit ich auch wirklich ausreichend Spannung bekomme zu Lasten der Maximalspannung.

Wie viel Platz darf und muss zwischen den Spulen mindestens bzw. maximal sein?

Sind breitere Spulenschenkel nur schlecht wegen der größeren Drahtlänge und dadurch mehr Widerstand oder gibt es da noch ein Zusammenspiel mit den Magneten, bezüglich breitere oder stattdessen höhere Spulen?

Der "Echte" Luftspalt meiner jetzigen Scheibe zum Stator beträgt teilweise über 3mm, nicht vergessen, dass in der Statorscheibe selbst die Spulen nicht an der äußersten Kante liegen. Begründet das vielleicht einfach meine zu niedrige Spannung.


Und noch was. Erstellt bitte mal ein Scheibengenerator-Tool mit frei einsetzbarer Magnet-Wertigkeit auch für HAWT, damit man auch Ferrit eintragen kann. Kein Wunder dass ich laut Berechnung viel mehr haben müsste als ich tatsächlich habe, hätte ich laut Tool ja Neodym genommen. Habe aber leider kein Goldesel im Keller.

Beim Gießen des letzten brauchte ich die Spulen gar nicht beschweren, es hat prima funktioniert bis auf eins zwei Luftbläschen diese haben sich aber in Grenzen gehalten.
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Gestern um 23:16 Uhr  ·  #22
Ich schreib mal rein in pink.

Zitat geschrieben von Hinterhof-Bastler

Danke für die vielen Tipps. Ich sträube mich noch ein bischen davor, neues Kupfer zu kaufen. Bin schon am überlegen von 1mm auf 0,75 runter zu gehen, um noch mehr Windungwn zu bekommen, damit ich auch wirklich ausreichend Spannung bekomme zu Lasten der Maximalspannung. Du meinst Max.-Leistung?

Wie viel Platz darf und muss zwischen den Spulen mindestens bzw. maximal sein? Mind. 1mm. Zuviel ist auch nicht gut, da dann Kupferanteil fehlt.
Sind breitere Spulenschenkel nur schlecht wegen der größeren Drahtlänge und dadurch mehr Widerstand oder gibt es da noch ein Zusammenspiel mit den Magneten, bezüglich breitere oder stattdessen höhere Spulen?

Der "Echte" Luftspalt meiner jetzigen Scheibe zum Stator beträgt teilweise über 3mm, nicht vergessen, dass in der Statorscheibe selbst die Spulen nicht an der äußersten Kante liegen. Begründet das vielleicht einfach meine zu niedrige Spannung.
Sicher nicht. Woran das liegt habe ich #10 geschrieben. Die Flussdichte wird auf ca. 0,15T runter gegangen sein.


Und noch was. Erstellt bitte mal ein Scheibengenerator-Tool mit frei einsetzbarer Magnet-Wertigkeit auch für HAWT, damit man auch Ferrit eintragen kann. Jo. Kein Wunder dass ich laut Berechnung viel mehr haben müsste als ich tatsächlich habe, hätte ich laut Tool ja Neodym genommen. Habe aber leider kein Goldesel im Keller.

Beim Gießen des letzten brauchte ich die Spulen gar nicht beschweren, es hat prima funktioniert. Weil Du ja alles auf dem Sperrholz mit Klebeband fixiert hast. Bis auf eins zwei Luftbläschen diese haben sich aber in Grenzen gehalten.
Hinterhof-Bastler
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Heute um 05:51 Uhr  ·  #23
Ja ich meinte Maximalleistung. Nir wenn ich vllt auf 0,75mm Draht gehe, dann sind es ja maximal. noch 2,5-3 Ampere für 6A/mm² Stromdichte. Bei 24V also nur noch ca. 50W.

Dafür so einen Klopper bauen? Dachte da kommt mehr rum.
Che
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Heute um 11:26 Uhr  ·  #24
Deshalb ist das mit 0,75 eine schlechte Idee, und vermutlich auch nicht notwendig, wenn die Stegbreite 20mm und die Spulenhöhe 15 mm ist. Kann man auch mal mit dem Tool durchrechnen, letztere auf 20mm an zu heben. "Luftspalt" dann 25mm.
Bis geändert nimm das für VAWT! Da lässt sich auch eine entsprechende Startdrehzahl für z.B. 3 m/s erzeugen.

Spiele mal 2 Drähte parallel gewickelt durch! Entweder 2x 1mm², oder allernotfalls 0,75².

Kannst auch erst mal Deinem jetzigen Generator ne 2. Magnetscheibe verpassen.
Hinterhof-Bastler
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Heute um 13:44 Uhr  ·  #25
Zweite Scheibe wäre möglich, dazu müsste ich aber das Sperrholz vom Harz abkriegen, kann dann sein, dass die Spulen rausgucken, weil die ja auf dem Holz gelegen haben. War halt nicht gut durchdacht von mir, weil es wieder so schnell gehen sollte.

Habe mal was berechnet, wenn ich 15 Spulen passend für meine 60*20*15 Magnete nehmen würde, wie groß die neue Scheibe dafür werden würde.

Würde gern bei 1mm bleiben aber wenn ich es dazwischen gestopft kriege, von 70 auf 120 Windungen oder mehr hochgehen. Uaf keinen Fall mehrere Drähte parallel dann hätte ich ja noch weniger Spannung und könnte nicht einfach von der gekauften Rolle abwickeln sondern müsste dann immer zuschneiden und, wenn ich mich da nicht verschneide, wäre das ein Wunder.
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Re: Eigenbau Scheibengeni HAWT zu wenig Spannung

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Gepostet: Heute um 15:14 Uhr  ·  #26
Zitat
sondern müsste dann immer zuschneiden
Abwickeln auf 2. Haspel, 50%. Auch so gehts!

Wahrscheinlich müssten Deine Scheiben bei 15S 20M nicht größer werden, denn bisher hast Du noch reichlich tote Zwischenräume.

Du Brauchst nicht nur Spannung sondern auch Leistung, also auch Strom!


Ansich kann man mit Ferrit keine Leistungsgenaratoren in Scheibenbauweise machen. Letzte Reserve:
In die Spulenkerne, bisher aus Luft bzw. Harz eine Mischung aus Harz und Eisenpulver satt einbringen.
(Dann Induktion über die Eisenkerne! Müssen die Spulen-Innenräume entsprechend gestaltet werden.
Dreieckspulen dann eher unbrauchbar, sondern 4-eckige, (gar Trapezspulen ?))

Hatte ich vor Jahren die Idee, und Menelaos hatte es ausprobiert.

Positiv:
Bei gleicher Drehzahl doppelte Spannung, bzw. für gleiche Drehzahl nur halbe Windungszahl nötig.
Mit Option, den Drahtquerschnitt zu verdoppeln.

Negativ:
Mit Rastkraftrippel-Freiheit ist es vorbei.
Auch kräftiges akustisches Rumpeln, da Magnetscheiben mittig gefasst sind und daher Abstrahlen wie ein Schlagzeug-Becken.

Aber!
Das war mit Nd-Magneten. Da Ferritt nur ca. 1/3 bis 1/4 so stark wie Nd-Magneten sind sind die gerade geschilderten negativen Auswirkungen auch wesentlich geringer.

Nur mit Eisenpulver machen aus meiner Sicht Ferritmagneten bei Scheibengeneratoren leistungsmäßig Sinn.
Herausforderung:
Es darf nicht sein, dass die Körner leifähige Ringe bilden. Dann verstärkt Wirbelstrom-Verluste.
Abhilfe würde Eisenpulver mit außen isolierend beschichteten Körnern bilden (Kosten?)
Ob Anrostung/Verzunderung aus der Glühphase schon als Isolation ausreicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Möglich wärs.

Etwas Ummagnetisierungsverluste wird es trotzdem geben. Aber die sind nicht unbedingt hoch.
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