@ Uli
Zitat
Deine Vorflügel sehen optisch sehr gewaltig aus. Meiner besteht aus einem halben 30-er Plasterohr und mein gerades Profil ist 13 cm tief, so dass der Vorflügel wesentlich kleiner wirkt.
Immerhin hat dein Flügel bzw. Leitblech schonmal nahezu exakt die Abmessungen die auch meins hat, nämlich 13,2cm. Das ist schonmal gut.
Ich habe mir heute alte Abdeckungen von grossen Kunststoffkabelkanälen mitgebracht, aus denen ich morgen
gerade "Leitbleche" auch mit 13,2cm Tiefe (wie meine derzeitigen gebogenen Alubleche) sägen werde.
Dann werde ich Messungen mit geraden und im Rotorradius gebogenen Leitblechen durchführen.
Meine Prognose : Das gebogene Blech wird leicht vorn liegen.
Aber das wird sich morgen zeigen
Uli wie wäre es mit einem eisenlosen Generator der über ein Planetengetriebe mit sagen wir 1:3 angetrieben wird ?
Für die konstruktive Auslegung eines "realen Grossmodells" sehe ich derzeit zwei wichtige Bemaßungsfaktoren.
Nr. 1
Das Verhältnis von Vorflügeldurchmesser zur Leitblechtiefe.
Dieses Verhältnis liegt bei meinem derzeitigen Testrotor bei 1 : 2
Ob das Ideal ist wird sich noch zeigen müssen.
Nr. 2
Das Verhältnis von Gesamttiefe aller vorhandenen Rotorblätter zum Rotorumfang.
(Das liegt bei mir derzeit bei ca. 1 : 3,3 = 3x 16cm : 157cm)
Ich schreibe bewusst "aller" Rotorblätter, also alle Blatttiefen zusammengezählt,
weil ich denke das es ein Idealverhältnis auf dem Rotorumfang gibt von "Flügel zu kein Flügel".
Zu wenig Flügelfläche ergibt zu wenig Ernte, siehe Einflügler.
Zuviele Flügel/Flügelfläche beschattet/behindert sich vermutlich gegenseitig.
Wo das Idealmaß liegt ist derzeit noch unklar. Ganz weit vom Ideal scheinen wir bauchgefühlmässig aber nicht entfernt zu liegen.
Wenn beide Faktoren ermittelt sind, kann sich jeder individuell "sein" Windrad daraus bauen.
Die Flügelanzahl und Blatttiefe kann dann gemäß diesen Werten individuell gestaltet werden, z.B. 2 Flügel,
3 Flügel oder auch 5 oder auch sieben... es ändert sich dann nur die Blatttiefe und die Vorflügelgrösse.
Trotzdem würde jeder "Individualist" immer nahe am Optimum operieren. Eine prima Sache denke ich.
Für beide Bemaßungsfaktoren müssen Idealwerte ermittelt werden, bei denen sich ein Maximum an Ertrag ergibt.
Genau das werden wir nach und nach durch unsere Untersuchungen heraus bekommen.
Ich frage mich manchmal, ob jedes kommerzielle Produkt derart akribisch optimiert wurde ?
Wenn wir fertig sind, können wir glaube ich wirklich ein bisschen Stolz auf das alles sein.
@ Carl
Deine Kreisbahnlagerung auf Rollschuhen finde ich einfallsreich, sowas gefällt mir immer.
Wie du schon sagtest könnte man auf diese Weise wirklich einen riesen Durchmesser erzeugen.
Dann müsste man sich aber noch Gedanken machen, wie man es erreichen kann
das die Konstruktion bei starken Wind nicht umkippt.
Auch fand ich es gut, das du die vielen Vorherigen Beiträge zu durchströmten Profil zum Teil nochmal angesprochen hast.
Der Jörg der den wohl bislang grössten Rotor baute, hat ja leider schon eine Weile nichts mehr geschrieben.