Beide von mir betreuten i-2000 48V windsafe haben bisher gut überlebt. Die mit 5 Blättern mehr als ein Jahr, die 3-blättrige auf dem Windmühlenhügel ein halbes.
Die Blattverdrehung durch Unterlegkeile hat funktioniert, sowohl mittels zersägter handelsüblicher Möbelkeile und "Muttern hinten nicht plan sondern auch im Verdrehwinkel" als auch mittels 2 Keilstreifen pro Blatt, 3D gedruckt, so dass die Muttern wieder plan aufliegen. EISOL hatte auch noch ne Lösung.
Insbes. bin ich froh, dass die Schleifringpakete in der Nähe vom Schwenklager nicht verschmort sind etc., denn das sind möglicherweise nur
eingelegte von der Art, wie sie ISTA als Ersatzteile anbietet. Für die i-2000 aber möglicherweise etwas kräftiger.
Immerhin wurde auf dem Windmühlenhügel der Generator bei Sturm mehrfach am Tag durch eine Relaisschaltung ab 60V DC auf Kurzschluss gesetzt.
Das sieht über REOLINK aus der Ferne dann so aus:
Gerade 15,4 m/s, wegen Generatorkurzschluss keine Netzeinspeisung, Windrad dreht etwa 1x in 4s.
Das erfolgt mit der auf Drehstrom umgebauten Überspannungsabschaltung, welche vom SkyWind-Versuch übrig geblieben ist.
Von dort ist auch der WR. Einer mit Gleichspannungseingang SUN-1000G2-GDL 23 bis 65, D wie DC. Ist aber in der Funktion sonst gleich wie die mit Drehstromeingang (WAL), brauchen aber davor einen Gleichrichter.
Auch der, mit Kühlkörper(!), hat gehalten. Sind ja oft bis 40A drüber geflossen, wenn neben der Einspeisung noch die DumpLoad ab 53V DC im Einsatz war. Das sieht dann bisweilen so aus:
Der Halbjahresertrag vom Windmühlenhügel ist 129 kWh, *2 hochgerechnet also
258 kWh für ein Jahr.
Das passt recht gut zu einer seinerzeit von mir erfolgten Datenabschätzung, zufällig aufbauend auf 2,8 m/s Jahresmittelwind.
Jenem Wert, welcher von einer Wetterstation am Ort gemessen wurde.
Forum/cf3/topic.php?p=76597#real76597
Dafür als Jahresertrag 211 kWh abgeschätzt, s. Anhang, wären es hier real 258. Könnte man bei der Anlage sogar den Cp auf 0,35 hoch setzen.
Die Monatserträge sind sehr unterschiedlich.
Der Oktober übertrifft mit 45,7 alle anderen erheblich. Ist doch der Monatsdurchschnitt 21,5 kWh.
Skeptisch geworden habe ich bei der Messung der Wetterstation nach geschaut, s. Anhang in
Forum/cf3/topic.php?p=76597#real76597. Und siehe da, der Monats-Mittelwind war mit 3,8 m/s außerordentlich hoch. Das Halbjahresmittel lag nur bei 2,8 m/s.
Der August ist mit 13,3 kWh niedrig. Da hatte der WR wegen teilweise verhinderter Kühlluftzufuhr Probleme und regelte öfter runter oder ging sogar aus. Das für ca. 1 Woche.
Da mit höchstens zulässiger Temp. der Umgebungsluft von 45°C angegeben, kann es also in einer "gemauerten Hundehütte" eng werden, wenn nicht genügend Luftdurchsatz erfolgt. Zumal dann die Ersatzlast anspringt und zusätzlich Wärme erzeugt, s. oben.
In der Sylvesternacht gab es einen Ertrag von 5,5 kWh, und das hauptsächlich in 12 h. Und das, obwohl der Generatorkurzschluss auch da mehrfach wirksam wurde, jeweils für 10 min.
Empfehlungen:
1. Um ohne Überspannungsabschaltung mit Relais aus zu kommen sollte man von den 2 Rückkippfedern des Heli-Systems vielleicht mal probeweise eine entfernen. Dann kippt der Rotor eher und die Leistung wird reduziert.
2. Man kann den WR, den ISTA empfiehlt (SUN-2000...45 bis 90V.) ruhig nehmen und gleich mal in der standardmäßigen 2000W Parametrierung ausprobieren. Muss nur damit rechnen, dass das Windrad erst bei höheren Windgeschw. einspeist.
Dann kann es bleiben bei 2 Rückkippfedern.
Werde mir mal ne passende Übertragungskennlinie ausdenken
Umparametrierung auf 23 bis 65V, 1000W dann, geht immer noch. Auch da hat man mehr Reserven, da der WR größer ist.
Empfehlung nach 1. wird dann aber wohl nötig.