ISTA i-2000 48V

 
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Re: ISTA i-2000 48V

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Gepostet: 13.11.2025 - 09:42 Uhr  ·  #101
Hallo Levcuso,

da mal wieder einer anfragt, was man denn als 750W System nehmen kann:

Du hattest geschrieben: "Habe jetzt den ista laderegler abgenommen und nutze aktuell den China Boost Laderegler, läuft damit sehr gut, lädt eben auch deutlich früher."

Wenn Du das so jetzt empfehlen kannst, was ist denn das für ein LR? Evtl. mit Link.
Levcuso
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Re: ISTA i-2000 48V

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Gepostet: 15.11.2025 - 17:55 Uhr  ·  #102
Also aktuell nutze ich am i1500 Windsafe 24v, so einen Boost Laderegler
https://ebay.us/m/CtsCt2
Arbeitsbereich des Ladereglers am 24v System liegt zwischen 11v bis 27.9v, völlig unabhängig von der Systemspannung, hängt nur von der aktuellen Leistung des Windrades ab. Das Windrad wird nicht zu früh oder zu stark belastet, der Laderegler macht das in meinen Augen sehr gut. Heißt am Ende, wenn das Windrad sich dreht kommt auch fast immer gleich Strom an. Dumploadfunktion ist zuverlässig und vollständig einstellbar, sowie auch alles andere einstellbar ist.

Der originale Ista Laderegler ist viel einfacher aufgebaut, dafür aber ein riesiger, schwerer Kasten...
Das Windrad ist über einen einfachen Gleichrichter direkt mit der Batterie verbunden, bedeutet das nur geladen wird wenn das Windrad die Systemspannung erreicht, was so ab 4,5ms beginnt. Die verbaute Steuerung sorgt lediglich für eine Umschaltung auf die mitgelieferte Dumpload. Einstellmöglichkeiten keine... Positiv ist allerdings hervorzuheben das ein Stopschalter bzw. Kurzschluss Schalter zusätzlich verbaut ist.

Das Windrad selber hat bei mir bisher eine Höchstleistung von knapp 600watt erreicht bei ca. 13m/s, gemessen mit einer einfachen Wetterstation...
Ab ca 300watt fängt das Windrad an hoch zu kippen (was eventuell auch an meinem Standort liegen könnte), allerdings steht in der Beschreibung das das Kippmoment über andere Feder einstellbar ist, welche aber nicht dabei sind.

Gruß Jörg
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Re: ISTA i-2000 48V

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Gepostet: 16.11.2025 - 11:14 Uhr  ·  #103
Danke!
Arbeitsbereich der Spannung nach oben erstaunlich dünne. Aber alles in Allem relativ akzeptabel, auch vom Preis.

Während sie bei der i-2000 zu starke Federn eingebaut haben, sind die hier wohl eher zu schwach. Als ob es nicht auch mal auf den Punkt klappen könnte.
Allerdings: Umso mehr man sich dem Leerlauf nähert, desto mehr Gondeldruck entsteht.

Werd Deine Berichte mal ISTA weiter leiten.
Grüße!
Che
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Jahresrückblick 2x i-2000 windsafe

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Gepostet: 03.01.2026 - 20:23 Uhr  ·  #104
Beide von mir betreuten i-2000 48V windsafe haben bisher gut überlebt. Die mit 5 Blättern mehr als ein Jahr, die 3-blättrige auf dem Windmühlenhügel ein halbes.

Die Blattverdrehung durch Unterlegkeile hat funktioniert, sowohl mittels zersägter handelsüblicher Möbelkeile und "Muttern hinten nicht plan sondern auch im Verdrehwinkel" als auch mittels 2 Keilstreifen pro Blatt, 3D gedruckt, so dass die Muttern wieder plan aufliegen. EISOL hatte auch noch ne Lösung.

Insbes. bin ich froh, dass die Schleifringpakete in der Nähe vom Schwenklager nicht verschmort sind etc., denn das sind möglicherweise nur eingelegte von der Art, wie sie ISTA als Ersatzteile anbietet. Für die i-2000 aber möglicherweise etwas kräftiger.
Immerhin wurde auf dem Windmühlenhügel der Generator bei Sturm mehrfach am Tag durch eine Relaisschaltung ab 60V DC auf Kurzschluss gesetzt.
Das sieht über REOLINK aus der Ferne dann so aus:

 


Gerade 15,4 m/s, wegen Generatorkurzschluss keine Netzeinspeisung, Windrad dreht etwa 1x in 4s.

Das erfolgt mit der auf Drehstrom umgebauten Überspannungsabschaltung, welche vom SkyWind-Versuch übrig geblieben ist.
Von dort ist auch der WR. Einer mit Gleichspannungseingang SUN-1000G2-GDL 23 bis 65, D wie DC. Ist aber in der Funktion sonst gleich wie die mit Drehstromeingang (WAL), brauchen aber davor einen Gleichrichter.
Auch der, mit Kühlkörper(!), hat gehalten. Sind ja oft bis 40A drüber geflossen, wenn neben der Einspeisung noch die DumpLoad ab 53V DC im Einsatz war. Das sieht dann bisweilen so aus:

 


Der Halbjahresertrag vom Windmühlenhügel ist 129 kWh, *2 hochgerechnet also 258 kWh für ein Jahr.
Das passt recht gut zu einer seinerzeit von mir erfolgten Datenabschätzung, zufällig aufbauend auf 2,8 m/s Jahresmittelwind.
Jenem Wert, welcher von einer Wetterstation am Ort gemessen wurde. Forum/cf3/topic.php?p=76597#real76597
Dafür als Jahresertrag 211 kWh abgeschätzt, s. Anhang, wären es hier real 258. Könnte man bei der Anlage sogar den Cp auf 0,35 hoch setzen.

Die Monatserträge sind sehr unterschiedlich.

 


Der Oktober übertrifft mit 45,7 alle anderen erheblich. Ist doch der Monatsdurchschnitt 21,5 kWh.

 


Skeptisch geworden habe ich bei der Messung der Wetterstation nach geschaut, s. Anhang in Forum/cf3/topic.php?p=76597#real76597. Und siehe da, der Monats-Mittelwind war mit 3,8 m/s außerordentlich hoch. Das Halbjahresmittel lag nur bei 2,8 m/s.

Der August ist mit 13,3 kWh niedrig. Da hatte der WR wegen teilweise verhinderter Kühlluftzufuhr Probleme und regelte öfter runter oder ging sogar aus. Das für ca. 1 Woche.
Da mit höchstens zulässiger Temp. der Umgebungsluft von 45°C angegeben, kann es also in einer "gemauerten Hundehütte" eng werden, wenn nicht genügend Luftdurchsatz erfolgt. Zumal dann die Ersatzlast anspringt und zusätzlich Wärme erzeugt, s. oben.

In der Sylvesternacht gab es einen Ertrag von 5,5 kWh, und das hauptsächlich in 12 h. Und das, obwohl der Generatorkurzschluss auch da mehrfach wirksam wurde, jeweils für 10 min.

 


Empfehlungen:
1. Um ohne Überspannungsabschaltung mit Relais aus zu kommen sollte man von den 2 Rückkippfedern des Heli-Systems vielleicht mal probeweise eine entfernen. Dann kippt der Rotor eher und die Leistung wird reduziert.

2. Man kann den WR, den ISTA empfiehlt (SUN-2000...45 bis 90V.) ruhig nehmen und gleich mal in der standardmäßigen 2000W Parametrierung ausprobieren. Muss nur damit rechnen, dass das Windrad erst bei höheren Windgeschw. einspeist.
Dann kann es bleiben bei 2 Rückkippfedern.
Werde mir mal ne passende Übertragungskennlinie ausdenken

Umparametrierung auf 23 bis 65V, 1000W dann, geht immer noch. Auch da hat man mehr Reserven, da der WR größer ist.
Empfehlung nach 1. wird dann aber wohl nötig.
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