Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

 
Lnzelott
 
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Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 13.03.2023 - 16:48 Uhr  ·  #1
Hallo,
ich besitze eine kleine PV-Anlage 24V (6Panele a120W) und ein Windrad 24V 600W. Ich möchte jetzt den Strom in mein Haus einspeisen.
Leider kann ich Keinen Grid Tie Wechselrichter finden, wie man die PV-Anlage und Windrad gemeinsam ins Hausnetz einspeisen kann.
Ist es vieleicht auch möglich 2 getrennte Inverter ins Hausnetz einzuspeisen.
Zur Zeit habe ich einen Controller "1600W Solar Wind Hybrid MPPT Laderegler Booster Solarregler Mit Dumpload 12/24V " ( siehe Anlage) und ein 2000W Wechselrichter verbaut. Mit diesem ist keine Einspeisung möglich.
Ich hoffe Sie können mir bei der Umsetzung behilflich sein ich weiß mir kein Rat mehr.
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Carl
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 13.03.2023 - 17:56 Uhr  ·  #2
Wenn die Windanlage jetzt erst dazu gekommen sein sollte dann würde ich zuerst versuchen herauszufinden was am Standort mit den dort vorhandenen mittleren Windgeschwindigkeiten zu erwarten wäre.

Die Einspeisebedingungen kranken an den Sonderregelungen, für Windkraft benötigt man Extra Anmeldung, einen zweiten Einspeisezähler, die Vergütung ist auch anders, da müßte sich der Aufwand schon lohnen.

Ein 600 W Windrad erreicht die 600 W in der Regel erst bei etwa 12 m/sec Windgeschwindigkeit, eher selten also, und die häufigsten Standortbedingungen in Deutschland (80%) liegen im Schnitt weit darunter so bei 3 - 4 m/sec im Mittel.

Bei solchen Schwachwindbedingungen (3m/sec) liegt die Ausbeute eines 600 W Läufers mit 1,5 m Rotordurchmesser höchstens bei etwa 10 W !

Bei einfacher Verdoppelung der Windgeschwindigkeit schon ein Vielfaches davon, also bei 6 m/sec dann schon 40 bis 50 W.

Die Leistung steigt nicht linear zur Windgeschwindigkeit sondern um ein Vielfaches.

Aber: Wer eine mittlere Windgeschwindigkeit von 6 m/sec bei sich hat gehört schon zu den Privilegierten! Das ein 600 W Windrad diesen Ertrag bring - bei Starkwind und Sturm vielleicht!
Che
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 13.03.2023 - 21:12 Uhr  ·  #3
Auf den Jahresmittelwind kommt es beim Ertrag an, nicht darauf, dass da mal x oder y m/s wehen. Link:
Forum/cf3/topic.php?t=6661

Lnzelott, mit dem WR unten links kannst Du evtl. all Deine Kühltechnik netzunabhängig betreiben.

Willst aber inns Hausnetz einspeisen.
Da gibt es smarte Möglichkeiten, mit einem Einphasen Einspeise-WR, der das kann, auf einer Phase, z.B. L3 so viel ein zu speisen, wie auf den anderen beiden, L1 und L2, (und natürlich L3) verbraucht werden. Mathematisch bleibt die Einspeisung immer Null.
Hat den Vorteil, dass man keine Vergütungsverträge abschließen muss. Braucht auch keine 2 Zähler und Messkonzept, aber einen elektronischen, der WiFi fähig ist (W-LAN).

Habe extra vorgelagert zu diesem Beitrag einen anderen veröffentlicht. Forum/cf3/topic.php?p=68926#real68926

Diese speziellen WR von Lumentree sind noch nicht verfügbar. Ist aber wahrscheinlich, dass das auch andere können.
cerco hat folgendes geschrieben. Forum/cf3/topic.php?p=68353#real68353
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 13.03.2023 - 21:37 Uhr  ·  #4
Lnzelott


genau kann ichs dir nicht sagen ob das funzt , aber eventuel gehts ja doch , dein Hybrydladeregler is t ja an eine Batterie gebunden und hat einen Lastausgang , eventuel da einen kleinen Netzwechselrichter als Last an schalten, der dann einspeisst in dein Haus-Netz ?
Che
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 14.03.2023 - 14:05 Uhr  ·  #5
Nach Rücksprache auch mit EISOL folgender Stand meiner Erkenntnis:

1. Diese blauen SUN-WR oder auch in Ableitung davon mit anderen Namen,
haben die angenehme Eigenschaft, nachträglich auf Wind, PV, Wasserkraft oder Batterie als Energiequelle umpaerametriert werden zu können. S. Video ab ca. Minute 7:30.
EISOL wird mir bei seinem für Windkraft mal spaßeshalber auf Batterie umstellen, und Fotos machen von dem Folgemenü. In welchem hoffentlich Spannungsgrenzen erkenn- und einstellbar sind.

2. Nun ist es bei über 300 EUR wünschenswert, dass man den WR schon für Batterienutzung voreingestellt bekommt.
Leider bin ich da immer noch am Suchen, und habe zumindest bei amazon nichts gefunden.

3. Wenn das so bleibt, muss der User eben selbst umparametrieren.
Dann nimmt man tunlichst einen, der für PV eingerichtet ist, z.B. den hier.

4. Diese externe Limitergeschichte scheint so gedacht zu sein, dass der Stromsensor über die Phase nach dem Stromzähler gestülpt wird, welche meist den größten Energieverbrauch hat. Wo z.B. die WM dran hängt.
Es lässt sich offensichtlich mit dem WR dann erreichen, dass auf dieser Phase auf Nulleinspeisung ausgeregelt wird.
Das dürfte beim User mit seiner Kleinanlage bereits reichen. Braucht nicht mal einen besonderen Zähler.


5. Diese Nulleinspeisung (Rest ist Eigenverbrauch auf dieser Phase) führt nach meinem Rechtsverständnis dazu, dass der WR nicht als Energielieferant ins öffentliche Netz fungiert.
Damit dürfte auch die momentan noch formale Ungültigkeit oder das Fehlen von Einspeise-Zertifikaten egal sein.

Bitte abwarten, was mir Eisol für Bilder sendet!

Bei größeren Energiequellen, bei denen es sich lohnen könnte, Nulleinspeisung auf alle 3 Phasen an zu streben,
muss man warten, bis die SUN-WR von Lumentree im Shop vom "Michael" mit der Software vom "Trucki" erhältlich sind.
Wenn nicht andere Geräte das auch können.

PS:
Im Blockschaltbild der Anlage mit Laderegler sind Ungeschicklichkeiten und sogar ein Fehler! Dazu aber später.
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 14.03.2023 - 15:29 Uhr  ·  #6
Oh , was hat das hier zu suchen ?

Es ist eine Batterie gestützte Inselanlage vorhanden , welche auch einspeisen soll , Deine Ausführungen sind etwas fehl am Platz hier , bzw durchmischt mit anderen Threads ,

Ich würde da eher püfen , wieviel Ampere da an dem Lastausgang fliessen dürfen , am vorhandenen Hybrid-Laderegler .

Und da eher via Kleinst- Netzwechselrichter -Idee , mir Gedanken machen , der dann von der Batterie einspeisst , kontroliert von dem vorhandenem Hybrid Laderegler , näheres könnte man sagen, wenn das Datenblat bzw Manual zu lesen wäre ....
Che
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 15.03.2023 - 15:33 Uhr  ·  #7
Dann denke noch mal scharf nach!

Bei WR 2 kW wären das an 24V 83A. Das wird so ein kleiner Laderegler am Ausgang wohl nicht aushalten. Deshalb WR-Anschluss direkt an die Batteriebank, so wie im Schema schon angedacht. Hochstromsicherung noch dazwischen, passend zur Verkabelung.

EISOL hat seinen SUN-WR für mich mal umparametriert auf Batt.-Eingang. Ergebnis hier:

 


Konnte ich erst garnichts damit anfangen, mit Spannungen, die an Netzspannungen erinnern.
Bis mich Christian Waller (CW) darauf gebracht hat, dass die Spannungen ja mit 1/10 V eingetragen werden.
Also Abschalt- und Rückkehr-Spannung. Alles richtig. Einstellung ist abhängig vom System, Blei oder Li, mit allen seinen Unterarten.

Auskunft von CW noch:
1. Indirekt, dass in Parametrierung als Batt.-WR wohl nicht angeboten wird.
Müsste man einen für PV nehmen, und Umparametrieren.
2. Ein 2kW SUN-Gerät für 24V ist ihm nicht bekannt. Geht nur bis höchstens 1200W, oder man geht auf 48V.

Einen für Wind sollte man für Batteingang tunlichst nicht verwenden, da sonst am Gleichrichter um 1,4V Spannung abfällt.

Nochmal zum Bild:

Interner Limiter ist anwählbar. Externer hier wohl nicht. Damit wohl auch keine Ausregelung auf Nulleinspeisung für die benutzte Phase. (Alles wohl nur Softwearesache, denn den entsprechenden Stromaufnehmer hat der WR.)
Bliebe zu fragen, ob WAL- PV-Geräte den Externen Limiter in der Software haben.

Habe angefragt, was denn die anderen beiden Optionen bedeuten. Kann das im Foto nicht vollständig lesen.
Che
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 15.03.2023 - 16:10 Uhr  ·  #8
Gleich mal noch zum Blockschaltplan der Kombi-Anlage:

Nicht nur 1 Fehler in der Verdrahtung gewesen, sondern mehrere! Richtig schlampig. Geänderter Plan im Anhang.
Akku wohl immer noch falschpolig angeschlossen, aber so blöd wird man nicht sein, dass man + an - anschließt.

Einzelheiten:
1. Oben eine Ungeschicklichkeit, der Schalter im Drehstromkreis der Windmühle.
Ist als 3-poliger LS dargestellt. (Leitungsschutz-Schalter, Sicherung)
Auftrennen sollte man da garnicht. Läuft die WEA nämlich im Leerlauf, geht die Spannung hoch, auch sonst gefährlich.
Besser ist z.B. ein solcher Schalter als Kurzschlussschalter angeordnet. Muss allerdings in ein Kleingehäuse mit Hutschiene.
!! Wenn auf Kurzschluss gesetzt, kann Windrad gefahrlos vom LR getrennt werden.
Sicherungen sind da störend und nicht notwendig. Würden den Generatorkurzschluss unterbinden.

2. Habe alle anderen LS-Schalter von 3-auf 2-polige Ausführung reduziert. Bis auf den Anschluss der PV genügt allerdings jeweils einer. Ist der geöffnet, ist der Stromfluss unterbunden.
Bei der PV kann man ne doppelte Ausführung als Trennschalter nehmen, damit die Feuerwehr sich traut, zu löschen.
Sicherungsfunktion ist aber auch hier nicht notwendig, Der Kurzschlussstrom von PV-Platten ist nur geringfügig höher als der Nennstrom, und wird ohne Schaden vertragen.

3. So eine Anlage kann nur mit der PV am Tag 3,2 kWh einfahren. Der Akku hat aber, so wie dargestellt, nur 2,4.
Sollte verdoppelt werden, mindestens.

4. Generell zum LR
Hybrid ist richtig, aber nicht Hybrid MPPT. Letzteres bezieht sich meist nur auf den Teil für PV.
Das Windrad hängt mit der Spannung meist direkt an der Batterie, und wird von der getrennt, wenn sie voll ist.
Dann hier löblicherweise Umschaltung auf Ersatzlast. Hoffentlich auf eine, die die Strömung zum Abriss bringt, das Windrad still setzt. Denn ne andere Sturmsicherung seh ich nicht.
(Dass sie im Sturm bei angeschlossener Batterie nicht zu hoch dreht, da die Batterie die Generatorspannung fest hält, ist vom Prinzip Hoffnung.)

Vielleicht beehrt uns der User alsbald mit technischen Daten der Anlage.
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 15.03.2023 - 21:23 Uhr  ·  #9
Zitat
Dann denke noch mal scharf nach!

Bei WR 2 kW wären das an 24V 83A


Was soll ich da scharf nachdenken ? , ausser das es etwas nervt , das Du hier nun mit dem Sun 2 kW ankommst . Darum gehts doch hier nich

Ich rede hier eher von einem um die 300 Watt Micro -Netzwechselrichter , der von der Batteie direkt ins Hausnetz einspeist , an dieser Batterie hängt halt dann der Hybridladeregler mit PV und Wind

Und der Hybridladeregler wird wohl an seinem DC Lastausgang einen kleinen PV Wechselrichter betreiben können

zb wird bei diesem hier von 10 Ampere gesprochen was der Laderegler abkann , also um die 250 Volt bei einer 24 Volt Anlage
https://westech-pv.com/downloa…tsch01.pdf

Und auch steuerbar , ich denke der vorhandene Laderegler tickt da ähnlich , und d nimmt mensch halt einen Mikrowechselrichter anstatt einen 2000 watt Chinaböller
Che
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 15.03.2023 - 22:04 Uhr  ·  #10
Hatte doch geschrieben: "Ein 2kW SUN-Gerät für 24V ist ihm nicht bekannt. Geht nur bis höchstens 1200W."

Und ich erinnere mich, dass Du mal (richtig) bemerkt hattest, dass eine Klein-PV Anlage ohne Rückdrehen der Zählerscheibe wirtschaftlich keinen Sinn mancht.
Das ist aber nicht legal. Was also hast Du gegen Überlegungen, wesentlich mehr aus der Batterie zum Eigenverbrauch raus zu holen als 300W und dem Energieversorger nichts zu schenken? Zudem wäre es noch legal.

Quasi die kleine Schwester zur Insellösung.
Carl
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 16.03.2023 - 08:06 Uhr  ·  #11
"Quasi die kleine Schwester zur Insellösung"

Gibt es noch nennenswert viele Zähler die auch rückwärtslaufen? Die "kleine Schwester" läuft bei mir im seit zwei Jahren problemlos indem ich das öffentliche Stromnetz als Notstromanlage missbrauche.

Ein Fraron Umschalter merkt wenn der Victron Wechselrichter sich wegen zu niedriger Akkuspannung ausschaltet und pfeift automatisch den Notstrom "bei Fuß" und wieder zurück sobald die Akkuspannung für den WR diesen wieder anschmeißt.

Ganz einfach und nichts geht von dem mühsam selbst erzeugten Strom verloren - abgesehen von den Speicherverlusten und Eigenverbrauch der Elektronik wobei der Wechselrichter elektronisch der Haupt Missetäter und der Akku mit seinen etwa 30% Umwandlungsverlusten der Rädelsführer ist.
Che
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 16.03.2023 - 09:51 Uhr  ·  #12
Zitat
Gibt es noch nennenswert viele Zähler die auch rückwärtslaufen?
Wahrscheinlich die meisten.
In dem Mietshaus, wo ich wohne, alle 16. Wobei die E-Anlage nach 1990 schon erneuert wurde.

Habe aber irgendwo aufgeschnappt, dass die Netzbetreiber wohl bis 2032 (oder 36?) alle Zähler gegen elektronische ausgetauscht haben müssen.

Dieses Ausregeln auf Nulleinspeisung hat noch einen weiteren Grund.
Manche Zähler, aber wohl eher im Ausland, sind sog. Alleszähler. Die können nur Addiren, und zählen Einspeisung ins Netz auch als Verbrauch. (Sind allesamt elektronische, denn beim mechan. Scheibenzähler geht das nicht.)

"Warum brauchen Sie einen Netzkopplungswechselrichter mit Limiter?
Denn in einigen Ländern kennen die Stromzähler (die vom Stromanbieter in der Region bereitgestellt werden) die Richtung des Stromflusses nicht. die Verbraucher werden mit Strom verrechnet, auch wenn dieser an das Netz abgegeben wird. (Alleszähler)
Jetzt!!! Wir nennen dies Begrenzer. Er liefert nur die Leistung, die von der Last benötigt wird, und verhindert, dass überschüssige Leistung abgegeben wird, und verhindert somit, dass überschüssige Leistung zurück ins Netz geht."
Quelle
Carl
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 16.03.2023 - 12:15 Uhr  ·  #13
Was bei Solareinspeisung mit ongrid WR gehen mag nicht aber bei ongrid Wind. Jedenfalls nicht ohne Pufferspeicher dazwischen.

Da lobe ich meine Methode das Netz vom Betreiber nur als Notstrom zu nutzen welches der Fraron Umschalter (99 Euro) erst dann zuschaltet wenn mal die Akkuladung zu low wird.

Automatisch und mit den Komponenten die schon vorhanden sind, also Laderegler, Akku und Wechselrichter. Mehr nicht.

Was man hinter dem Zähler und dem Hauptschalter zum Hausnetz betreibt geht den Versorger nichts an!
Che
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 16.03.2023 - 12:17 Uhr  ·  #14
Klingt intressant. Verlinke doch mal bitte zum Fraron-Umschalter!
Carl
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 16.03.2023 - 19:19 Uhr  ·  #15
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 16.03.2023 - 21:39 Uhr  ·  #16
Zitat
Hallo,
ich besitze eine kleine PV-Anlage 24V (6Panele a120W) und ein Windrad 24V 600W. Ich möchte jetzt den Strom in mein Haus einspeisen.
Leider kann ich Keinen Grid Tie Wechselrichter finden, wie man die PV-Anlage und Windrad gemeinsam ins Hausnetz einspeisen kann.


Das waren die Eingangsworte ! Deshalb dachte ich eher an ein Grundlast Idee wie zb hier https://www.solarelectrix.de/s…ducts_id=2

Die haben seit Jahren die Idee der Einspeisung aus einer Batterie ins private Hausnetz im Kopf
Carl
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 17.03.2023 - 08:45 Uhr  ·  #17
Mit der Grundlast Idee muss wohl ein spezieller Wechselrichter dran, für ongrid soviel ich versteh. Denn wenn Du den normalen Netzstrom in einen x beliebigen WR einfütterst kann der geschrottet werden.

Die Umschalter gibt es übrigens auch mit nur 12 A und dann kosten sie weniger als der Fraron mit 16 A.
Hier:
https://www.google.com/aclk?sa…EDs&adurl=

Solarelektrix Lösung setz voraus, dass man schon die Netzeinspeisung macht mit entsprechenden getrennten Zählern und dem ganzen bürokratischen Aufwand der einhergeht.

Also auch eher dann ein Thema wenn man soviel Solarpower auf dem Dach hat dass man mit der Vergütung noch sinnvoll was reinholt.

Für den kleinen Anwender mit Balkonkraftwerk oder gerade soviel Solarpower wie selbst verbraucht werden kann sind diese Plugin Wechselrichter ohne Einspeisezähler verschenkter Strom wenn gerade kein Verbraucher im Haus läuft. Oder der wird sogar noch als Verbrauch gerechnet wenn man den falschen Zähler drin hat!

Ich kenne keine einfachere Lösung für kleine Anlagen als die mit Normalo Ladekontroller, Akku, Wechselrichter und dem automatischen Umschalter dahinter der erst dann den öffentlichen Strom zu und wieder weg schaltet wenn der Wechselrichter vom Akku genug Strom kriegt.

Das haben ja die meisten Wechselrichter schon dass sie sich ausschalten sobald die Akkuspannung zu niedrig ist, außerdem kann das auch der Ladekontroller machen den Wechselrichter abschalten oder ein Batteriewächter.

Wichtig ist nur, dass der Wechselrichter an den Haupteingang vom Umschalter kommt und der Öffentliche an den "Lieferanteneingang" Das Netz in das Haus geht dann aus dem dritten, dem Ausgang des Umschalters heraus und dieser schaltet fröhlich das öffentliche nur dann zu wenn im Akku tote Hose ist.

Einfacher (und kostengünstiger) gehts doch nicht mehr! Der Umschalter mit 12 A nur 55 Euro!
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 17.03.2023 - 09:59 Uhr  ·  #18
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 17.03.2023 - 11:42 Uhr  ·  #19
Wenn bei Quellen-Umschaltung mit dem Fraron aber z.B. 2300W gebraucht werden (Waschmaschine), der WR aber nur 2 kW leistet, schaltet der F generell auf Netz.
Ein Einspeise-WR mit Nulleinspeisung würde aber, im Rahmen seiner Möglichkeiten, sich an den 2300W beteiligen.
Nur der Rest käme aus dem Netz.
Könnte man höchtens ne Lastgruppe zusammenstellen, die zum WR passt, wie z.B. die Kühltechnik + die Heizungsanlage (insbes. Umwälzpumpe)

Das mit der Grundlast ist aus meiner Sicht ne unkonsequente Sache.
Die Umwälzpumpen laufen nur in der Heizperiode. Kühlschränke laufen nur ab und an.

Dieses Gerät von Solarelectrix würde den Laderegler ersetzen, der eh schon da ist. Kostet aber 624 EUR.
Außerdem im Schema "Deine eigene Lösung, z.B. Arduiono".
Na schönen Dank auch.
Carl
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Re: Einspeisung von Windrad 800W und MiniPV-Anlage 720W 24 V ins Hausnetz

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Gepostet: 17.03.2023 - 13:26 Uhr  ·  #20
"Könnte man höchtens ne Lastgruppe zusammenstellen, die zum WR passt, wie z.B. die Kühltechnik + die Heizungsanlage (insbes. Umwälzpumpe)°

Nicht nur das wenn man die wirklich stärkeren Verbraucher wie Waschmaschine und einiges was eher selten benutzt wird von Hand auf öffentliches Netz umschaltet.

Dann kann man auf eine Lastgruppe separat verzichten und das ganze Hausnetz nutzen ohne extra Verlegung von Kabelsalat.

Dazu braucht man kein Zusatzgerät, es genügt, einfach von Hand den Wechselrichter abzuschalten oder wenn der kein Schalter hat den Stecker ziehen. Der Umschalter merkts und geht sofort auf Bezahlstrom.

Es ist jedenfalls besser dann wenn großer Verbrauch ansteht von Hand den WR wegschalten weil der Fraron sonst im Minutentakt (oder weniger) dauernd hin und her schaltet

Alles was bei mir sonst elektrisch läuft wie PC, Router, Fernseher, Netzteile und kleine Helfer in Werkstatt und Haushalt verbraucht praktisch immer nur selbst erzeugten Strom aus einem 2,5 kwh Speicher mit dem Vorteil dass so auch der Wechselrichter klein bleiben darf und wenig Eigenverbrauch hat.

Man kann Gerätschaft gut an seinen echten Bedarf anpassen, läuft prima. :-)
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